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	<title>Baumgeist - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T17:45:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Baumgeist&amp;diff=937681&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SteFre: /* Sonstiges */ Link auf Baumgeister-Tour eingepflegt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sonstiges: &lt;/span&gt; Link auf &lt;a href=&quot;/index.php?title=Baumgeister-Tour&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Baumgeister-Tour (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Baumgeister-Tour&lt;/a&gt; eingepflegt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Kulte, Mythen, Geschichte (detaillierter), ...}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baumgeister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden in vielen Kulturen [[Naturgeist]]er bezeichnet, deren Existenz mit [[Baum|Einzelbäumen]] verbunden sei. Das Motiv des Baumgeistes ist in viele [[Volkssage|Volkssagen]] eingegangen und ein [[Topos (Geisteswissenschaft)|Topos]] der Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, die Baumgeistern zugeschrieben werden, sind von Kultur zu Kultur unterschiedlich. Vielfach ist jedoch die Vorstellung vorhanden, dass Bäume und Pflanzen durch die Baumgeister beseelt würden und damit näher an die [[Gott|Götter]] und Menschen heranrückten. &amp;lt;!--Sie sind von weiblichen Geschlecht und jungfräulich. Naturgeister werden und wurden vor allem in Grotten (&amp;#039;&amp;#039;[[Nymphaion]]&amp;#039;&amp;#039;) verehrt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baumgeister werden als sesshafte Wesen beschrieben. Ihre Existenz hänge mit dem von ihnen beherbergten Baum oder Wald zusammen. Hinweise auf die Möglichkeit der Umsiedlung von Baumgeistern lassen sich in der Literatur nur vereinzelt finden.&amp;lt;!-- Nicht ausgeschlossen ist, dass mit Hilfe von „Geisterhäuschen“ (siehe auch Eintrag [[Hausgeist]]) eine Umsiedlung gelingen kann, bevor es zu einer Abholzung oder Beschneidung der Bäume kommt. Vor allem in Südostasien, Afrika und Südamerika wird so Baumgeistern eine neue Behausung und deren Überleben gesichert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rgg&amp;quot; /&amp;gt; Geisterhäuschen aus dem Holz der betroffenen Bäume oder Pflanzen, möglichst naturbelassen und feucht gehalten, sollten zu einem ruhigen am besten nächtlich Zeitraum neben den Bäumen platziert werden. Nach einer Nacht kann dann das Geisterhäuschen an einen ruhigen den Wachstumsbedingungen des Baumes entsprechenden Platz gebracht werden.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baumgeister in einzelnen Kulturen ==&lt;br /&gt;
In der [[Griechische Mythologie|Griechischen Mythologie]] werden die [[Dryade]]n oder [[Hamadryaden]] als Baumgeister beschrieben und zählen dort zu den [[Nymphe]]n. Auch in anderen Kulturkreisen werden solche Erscheinungen thematisiert. Bekannt sind die mit einzelnen Göttinnen verbundenen Lebensenderinnen auch in der [[Ägyptische Mythologie|Ägyptischen Mythologie]] unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Hathors Sykomore&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rgg&amp;quot;&amp;gt;RGG4 – Religion in Geschichte und Gegenwart, 1998. LIV, 969 Seiten Lexikonformat 19 × 26,5 cm. ISBN 978-3-16-146901-5 Eintrag: Bäume/Pflanzen&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannt sind in der [[Ägyptische Mythologie|Ägyptischen Mythologie]], unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Hathors Sykomore,&amp;#039;&amp;#039; „Lebensenderinnen“, die mit einzelnen Göttinnen verbunden seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baumgeister in der nordischen Mythologie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in der nordischen Mythologie ist der Glaube an Naturgeister, wie den Baumgeist, nicht vom Seelenglauben zu trennen. Die Seele wohne hierbei in allen Dingen. Im Wind und den Wolken, im Rauschen der Blätter der Bäume, im Wogen der Ährenfelder glaubten die Menschen das Beseelte zu erkennen. Der Baumgeist nehme dabei verschiedene Formen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Baumgeist als Schutz- und Hausgeist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nordischen Glauben wohnte der Baumgeist unter dem Bosträd (Baum der Wohnung), dem Vårdträd (Schutzbaum, von dem das Glück der Familie abhängt) und dem Tunträd (Hofbaum). Es gab heilige Bäume, die in der Nähe des Hofes gepflanzt wurden und unter denen Gebete gesprochen oder Gaben in Form von Milch oder Bier dargebracht wurden. Sie wurden auch Tomteträd (Hausgeisterbäume) genannt. In ihnen, manchmal auch unter ihnen, soll der Tomtegubbe (der Alte vom Gehöfte, &amp;#039;&amp;#039;Plural&amp;#039;&amp;#039; „Tomtegubbar“) gewohnt haben. Der Tomtegubbe galt als der [[Nisse]] des Hofes, der treueste und wichtigste Schutzgeist des Bauern.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Herrmann: Nordische Mythologie, S. 85f / ISBN 3-7466-8000-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Baumgeist in den Wäldern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baumgeister der Wälder sind in der nordischen Mythologie eng mit den Waldgeistern verbunden. In Schweden wurden die im Baum lebenden Geister als [[Elfen]] bezeichnet. Mannigfaltig sei ihr Aussehen, als Eulen sah man sie oder als kleine Wichte, die wie Puppen auf den Ästen der Bäume tanzten. Sie brächten Geschwüre und Krankheit. Aber auch die Seelen der Verstorbenen würden in den Baum übergehen. Unter der Rinde sei das Fleisch und wenn die Axt einen Stamm verletzte, so blutete er. Durch die [[Volksetymologie]] wurde aus der Elfenfrau eine Ellerfrau, die im Ellerbaume lebe. In Schweden lebe die Laubfrau. Doch nicht alle Baumgeister galten als weibliche Wesen. So heißt der Waldmann der im Baum lebe Skouman, Skougman, Skogman oder Hulte. Die Waldfrau heißt Skogsfru, Skogsnufa (die im Walde Schnaubende? die Einsamkeit Suchende?) oder Skogsrå (im Walde Waltende).&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Herrmann: Nordische Mythologie, S. 92ff / ISBN 3-7466-8000-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbot der Baumverehrung nach der Christianisierung ===&lt;br /&gt;
Schon zu Zeiten [[Karl der Große|Karls des Großen]] war es verboten, [[Votiv]]-Gaben an Bäume zu opfern oder [[Kult|kultische]] Mahlzeiten, die in Zusammenhang mit der Verehrung von Bäumen oder der Anbetung von [[Dämon]]en, die in Bäumen und Quellen wohnen würden, zu veranstalten. Dies ist bereits in der &amp;#039;&amp;#039;Capitulatio de partibus Saxione&amp;#039;&amp;#039; festgehalten. In [[Trier]] im Jahre [[1227]] rügte die [[Partikularkonzil|Provinzialsynode]], dass man Bäume und Quellen nicht anbeten dürfe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leander Petzoldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleines Lexikon der Dämonen und Elementargeister&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage München 2003; Seite 31–32; Lemma „Baumgeist“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Bei den [[Ents]] in &amp;#039;&amp;#039;Tolkiens&amp;#039;&amp;#039; [[Herr der Ringe]] handelt es sich um Geschöpfe, die Bäumen täuschend ähnlich sehen. Im [[Binger Wald]] bei [[Bingen am Rhein]] gibt es einen [[Rundweg#Rundwanderweg|Rundwanderweg]] namens [[Baumgeister-Tour]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturgeist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum (Mythologie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SteFre</name></author>
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