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	<title>Bauma - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freigut: /* Bevölkerung */</title>
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		<updated>2026-02-16T16:54:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Gemeinde im Kanton Zürich. Weitere Bedeutungen siehe [[Bauma (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Bauma 2016.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Bauma COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Bauma Gasthaus Tanne.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Gasthaus «Tanne» in Bauma&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-ZH&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Pfäffikon|Pfäffikon]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Pfäffikon&lt;br /&gt;
| BFS = 0297&lt;br /&gt;
| PLZ = 8493 [[Saland]]&amp;lt;br /&amp;gt;8494 Bauma&amp;lt;br /&amp;gt;8499 [[Sternenberg ZH|Sternenberg]]&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH QBA&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.368332&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.878049&lt;br /&gt;
| HÖHE = 639&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 29.66&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- Metadaten, bitte nicht per Hand aktualisieren--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- Metadaten, bitte nicht per Hand aktualisieren--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = Andreas Sudler ([[Parteiloser|parteilos]])&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.bauma.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bauma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im Ortsdialekt &amp;#039;&amp;#039;Baume&amp;#039;&amp;#039; [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Internationales Phonetisches Alphabet|ˈbæʊ̯mə]]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Gallmann |Titel=Zürichdeutsches Wörterbuch |Hrsg=Grammatiken und Wörterbücher in allgemein verständlicher Darstellung, betreut vom Verein Schweizerdeutsch |Band=Band III Zürichdeutsches Wörterbuch |Auflage=1 |Verlag=Verlag Neue Zürcher Zeitung |Ort=Zürich |Datum=2009 |ISBN=978-3-03823-555-2 |Seiten=668}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Zürich]]. Sie gehört zum [[Bezirk Pfäffikon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Fahne ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]:&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;In Silber auf grünem Boden eine grüne Tanne mit rotem Stamm&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Einführung der Tanne im Gemeindesiegel der politischen Gemeinde Bauma datiert auf den 22. Mai 1805.&lt;br /&gt;
Zuvor (um 1740) führte die Kirchgemeinde Bauma einen grünen Laubbaum mit rotem Stamm in einem goldenen Feld.&lt;br /&gt;
Als Gemeindewappen wurde die Tanne im silbernen Feld vom Gemeinderat auf Vorschlag der kantonalen Wappenkommission am 22. März 1927 angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Ziegler (Historiker)|Peter Ziegler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeindewappen des Kantons Zürich&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der [[Antiquarische Gesellschaft in Zürich|Antiquarischen Gesellschaft in Zürich]].&amp;#039;&amp;#039; Band 49). Berichthaus, Zürich 1977, S. 33 ([[doi:10.5169/seals-378952#45|E-Periodica]]). Siehe auch: {{Internetquelle |url=https://www.bauma.ch/wappen |titel=Das Wappen der Gemeinde Bauma |abruf=2023-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat wünschte allerdings, dass im Vergleich zur von der Wappenkommission vorbereiteten Illustration «dass die Beastung der Tanne etwas dichter dargestellt und der Stamm derselben etwas weniger hellrot gefärbt würde».&lt;br /&gt;
Nach einer aktualisierten Herausgabe am 13. Oktober 1970 durch die [[Antiquarische Gesellschaft in Zürich|Antiquarische Gesellschaft]] des Kantons Zürich war der Gemeinderat grundsätzlich einverstanden und befand es als sehr ansprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde Sternenberg führte ein [[redendes Wappen]] mit einem Stern und einem Berg, seit 1930&lt;br /&gt;
einen goldenen sechsstrahligen Stern über einem silbernen Sechsberg. Seit der Gemeindefusion 2015 gilt das Gemeindewappen von Bauma auch für Sternenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bauma liegt im [[Tössbergland]], also im [[Voralpen|voralpinen]] Teil des [[Tösstal]]s im [[Zürcher Oberland]] auf {{Höhe|639|CH}} an der Bahnlinie [[Winterthur]]–[[Rüti ZH]]. Die Stadt Winterthur liegt 19&amp;amp;nbsp;km und die [[Zürich|Stadt Zürich]] 25&amp;amp;nbsp;km [[Luftlinie]] entfernt. Der höchste Punkt der Gemeinde befindet sich beim &amp;#039;&amp;#039;Chlihörnli&amp;#039;&amp;#039; auf {{Höhe|1073|CH}}, der tiefste an der [[Töss (Fluss)|Töss]] bei [[Saland]] auf {{Höhe|595|CH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtfläche von 2951&amp;amp;nbsp;ha unterteilt sich (Stand 2018) in:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.web.statistik.zh.ch/gpv2/?tab=indikatoren&amp;amp;jahr=2018&amp;amp;indikatoren=44,183,184,187,186,185,459&amp;amp;bfs=297 &amp;#039;&amp;#039;Gemeindeporträts. Bauma. Flächen.&amp;#039;&amp;#039;] Statistisches Amt des Kantons Zürich, 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 54,1 % Wald&lt;br /&gt;
* 36,3 % Landwirtschaft&lt;br /&gt;
* 5,6 % Siedlungen&lt;br /&gt;
* 2,7 % Verkehrsfläche&lt;br /&gt;
* 0,8 % Gewässer&lt;br /&gt;
* 0,3 % unproduktive Fläche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gemeindegebiet gehören neben dem Dorf Bauma die Ortschaften und Weiler &amp;#039;&amp;#039;[[Sternenberg ZH|Sternenberg]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Saland]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Laubberg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Blitterswil&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Juckern&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dillhaus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Undalen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Altlandenberg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bliggenswil&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wolfensberg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hörnen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schindlet&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Wellenau ZH|Wellenau]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lipperschwendi&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbargemeinden von Bauma sind im Uhrzeigersinn [[Fischingen TG]], [[Fischenthal]], [[Bäretswil]], [[Hittnau]], [[Pfäffikon ZH|Pfäffikon]], [[Wildberg ZH]] und [[Wila]]. Nördlich des [[Hörnli (Berg)|Hörnli]] findet sich ein [[Liste der Dreikantonsecken der Schweiz|Dreikantonseck]] ([[Kanton St. Gallen|St. Gallen]], [[Kanton Thurgau|Thurgau]] und Zürich) ({{Coordinate|NS=47.3759|EW=8.9435|type=landmark|dim=1|region=CH-SG/CH-TG/CH-ZH|text=ICON2|name=Am Hörnli – Dreikantonseck SG, TG, ZH}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Landenberg Bering.jpg|mini|Burgruine Alt-Landenberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Bauma v. S. O. aus 300 m-Inlandflüge-LBS MH01-005386.tif|mini|Bauma, historisches Luftbild von 1927, aufgenommen aus 300 Meter Höhe von [[Walter Mittelholzer]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:River Töss near Bauma.jpg|mini|Töss mit Bahnstrecke Winterthur–Rüti]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bauma - Flarz mit Haus Freddi, Undelstrasse 29–37 2011-09-30 12-29-52.JPG|mini|[[Flarz]] in Bauma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besiedelung durch den Einzug der [[Alamannen|Alemannen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bauma.ch/geschichte/6617 |titel=Besiedelung |hrsg=Website der Gemeinde Bauma |abruf=2016-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erfolgte im 7. bis 10. Jahrhundert in den höheren Geländeterrassen, namentlich &amp;#039;&amp;#039;Allenwil, Bettswil, Bliggenswil, Blitterswil, Hörnen, Lipperschwendi, Undalen, Wellenau&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wilen&amp;#039;&amp;#039;. Im Einflussbereich des [[Kloster St. Gallen|Klosters St.&amp;amp;nbsp;Gallen]] kam das [[Christentum]] in die Gegend und gleichzeitig die [[Urbarmachung|Urbarisierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren auf der [[Burg]] [[Ruine Alt-Landenberg|Alt-Landenberg]] intensivierten den Landausbau im 12. und 13. Jahrhundert. Bereits 1315 fielen die letzten Ritter der [[Habsburg]]er in der [[Schlacht am Morgarten]], und die Burg ging an die [[Fürstabtei St. Gallen|Abtei St.&amp;amp;nbsp;Gallen]] zurück. Über die nächsten Jahrhunderte wechselte die Burg immer wieder den Besitzer und verfiel zunehmend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort findet sich vergleichsweise spät erstmals bezeugt, nämlich 1468 in der Phrase «Müli zu den Boumen». Im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert setzte sich die Schreibweise auslautendem &amp;#039;&amp;#039;-a&amp;#039;&amp;#039; als Verschriftung des mundartlichen [[Schwa]] -/ə/ durch, wie sie auch bei den nahen Orten &amp;#039;&amp;#039;Wila&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Agasul&amp;#039;&amp;#039; auftritt. Der Ortsname bedeutet «bei den Bäumen».&amp;lt;ref&amp;gt;[https://search.ortsnamen.ch/de/record/7004618 &amp;#039;&amp;#039;Bauma.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Siedlungsnamenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Publiziert auf ortsnamen.ch, dem Portal der schweizerischen Ortsnamenforschung. Abgerufen am 16.&amp;amp;nbsp;Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1549 ging das [[Niedere Gerichtsbarkeit|Niedergericht]] durch Kauf an Zürich über. Die eigentliche Geburtsstunde der Gemeinde Bauma war erst mit dem Bau der reformierten Kirche 1651 und der damit einhergehenden Unterstellung der umliegenden Siedlungen in den Verwaltungsbereich der Kirche. In diesem Jahr bestand das Dorf lediglich aus vier Häusern. Der örtliche Pfarrer war zu dieser Zeit gemeinsam mit seiner [[Stillstand (Kirchenpflege)|Stillstand]] für die Religion, die Schulen, die Fürsorge, für Recht und Ordnung und auch für das Strassenwesen zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bauma.ch/geschichte/6620 |titel=Gemeindebildung |hrsg=Website der Gemeinde Bauma  |abruf=2016-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde erhielt 1661 das Markt- und Zollrecht,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bauma.ch/geschichte/6624 |titel=Zentrum des oberen Tösstals |hrsg=Website der Gemeinde Bauma  |abruf=2016-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und von da ab entwickelte sich Bauma zum Zentrum des oberen Tösstals. Die im Jahr 1651 erstellte Kirche wurde 1771 abgebrochen und an gleicher Stelle durch einen neueren, grösseren Bau ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts kam es immer wieder zu schweren Rückschlägen in der Entwicklung der Gemeinde. 1786 geriet ein grosser Teil des Dorfes in Brand, der aufgrund der Holzbauten nur schwer kontrolliert werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Notzeiten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bauma.ch/geschichte/6622 |titel=Notzeiten |hrsg=Website der Gemeinde Bauma  |abruf=2016-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Immer wieder gab es [[Hungersnot|Hungersnöte]], so auch 1816 im [[Jahr ohne Sommer]], als 156 Einwohner an Schwäche starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] und der von ihm initiierten [[Helvetik]] entstand die politische Gemeinde Bauma und gehörte zwischen 1798 und 1803 dem helvetischen Distrikt [[Fehraltorf]] an. Dies wechselte über die nächsten Jahre mehrmals, ab 1803 bis 1814 gehörte die Gemeinde zum Mediationsbezirk [[Uster]], dann bis 1831 zur [[Grafschaft Kyburg]]. Seit 1831 gehört sie dem [[Bezirk Pfäffikon]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Bauma war bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts verkehrstechnisch wie viele umliegenden Gemeinden nicht gut erschlossen. So gab es die erste Brücke über die Töss zwischen [[Winterthur]] und Bauma erst 1820. Zwischen 1836 und 1839 erfolgte der Bau der Strasse nach [[Wetzikon]] und [[Oetwil am See]]. 1835 wurde der [[Postkutsche]]nverkehr nach Winterthur in Betrieb genommen. Die [[Tösstalbahn]] entstand 1875 von Winterthur nach Bauma. Sie wurde ein Jahr später bis nach [[Wald ZH|Wald]] verlängert, und der gesamte Streckenabschnitt wird auch heute noch aktiv von der [[S-Bahn Zürich]] genutzt. Die 1901 eröffnete [[Uerikon-Bauma-Bahn]] war bis zum Ende des 20. Jahrhunderts in Betrieb, wurde aber nach und nach durch den Busbetrieb Bauma–Wetzikon ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bauma.ch/geschichte/6625 |titel=Verkehr |hrsg=Website der Gemeinde Bauma  |abruf=2016-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die [[Töss (Fluss)|Töss]], der Fluss, der durch Bauma fliesst, erst im 20. Jahrhundert korrigiert wurde, kam es immer wieder zu [[Hochwasser|Überschwemmungen]]. Im Jahr 1876 stand das gesamte Dorf unter Wasser, mehrere Gebäude stürzten ein, und die neu gebaute Tösstalbahn wurde auf weiten Strecken schwer beschädigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Notzeiten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erschliessung Baumas war wichtig für die weitere wirtschaftliche Entwicklung gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Wurde die [[Baumwolle]] zunächst noch von Frauen und Kindern in häuslicher [[Heimarbeit]] verarbeitet, kam es durch die [[Industrialisierung]] zur Bildung von Fabriken entlang des Flusses. Um 1900 arbeiteten rund 600 Arbeitskräfte in den drei Baumwollspinnereien und -webereien sowie den zwei Seidenwebereien. Seit 1989 sind alle ehemaligen Textilbetriebe stillgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bauma.ch/geschichte/6623 |titel=Wirtschaftliche Entwicklung |hrsg=Website der Gemeinde Bauma  |abruf=2016-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2015 schloss sich die bisher selbständige Gemeinde [[Sternenberg ZH|Sternenberg]] der Gemeinde Bauma an. Der [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]] Sternenberg hatte im November 2012 den Gemeinderat Bauma [[Gemeindefusionen in der Schweiz|Fusionsverhandlungen]] eingeladen. Das neue Finanzausgleichsgesetz gewährte der Gemeinde Sternenberg noch bis Ende 2017 jährliche Ausgleichszahlungen. Die finanzielle Lage der kleinen Gemeinde mit 359 Einwohnern (Stand 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2014) wurde dadurch weiter verschlechtert, und zudem gab es Schwierigkeiten, geeignete Stimmbürger für öffentliche Ämter zu finden. Die Stimmbürger von Sternenberg stimmten im März 2013 an der Urne der Aufnahme von Verhandlungen über eine Fusion der beiden Gemeinden deutlich zu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bauma.ch/aktuellesinformationen/216313 |titel=Zusammenschluss Bauma-Sternenberg |hrsg=Website der Gemeinde Bauma |abruf=2016-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Falle einer Fusion sicherte der Regierungsrat des Kantons Zürich mit Beschluss vom 10. Juli 2013 den politischen Gemeinden Bauma und Sternenberg 3&amp;#039;500&amp;#039;000 Franken zu. In der Volksabstimmung vom 24.&amp;amp;nbsp;November 2013 wurde die Fusion per 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2015 in beiden Gemeinden deutlich angenommen. Die neue Gemeinde heisst weiterhin Bauma, das bestehende Gemeindewappen der alten Gemeinde Bauma wird beibehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesanzeiger.ch/gruenes-licht-fuer-gemeindefusion-268841872495 |werk=[[Tages-Anzeiger]] |titel=Grünes Licht für Gemeindefusion |datum=2013-11-24 |abruf=2016-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bauma 2010-11-01 15-58-54 ShiftN.jpg|mini|Dorfzentrum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungs&amp;amp;shy;entwicklung&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: 1634–1836: [[Historisches Lexikon der Schweiz|HLS]], 1850–1950: [https://www.web.statistik.zh.ch/ogd/daten/ressourcen/KTZH_00000037_00001173.xls Eidgenössische Volkszählungen], danach: [https://www.web.statistik.zh.ch/gpv2/?tab=indikatoren&amp;amp;jahr=2022&amp;amp;indikatoren=133&amp;amp;bfs=297 &amp;#039;&amp;#039;Gemeindeporträts. Bauma. Bevölkerung (Personen).&amp;#039;&amp;#039;] Statistisches Amt des Kantons Zürich, 2000–2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1634&lt;br /&gt;
| 455&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1691&lt;br /&gt;
| 1082&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1772&lt;br /&gt;
| 2530&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1836&lt;br /&gt;
| 3217&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850&lt;br /&gt;
| 2993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900&lt;br /&gt;
| 2768&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950&lt;br /&gt;
| 2989&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| 4520&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 4469&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| 4522&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015{{FN|*}}&lt;br /&gt;
| 4837&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020&lt;br /&gt;
| 4879&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022&lt;br /&gt;
| 4921&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|*|ab 2015 mit [[Sternenberg ZH|Sternenberg]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ausländeranteil]]: 16,0 % (Stand 2022)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.web.statistik.zh.ch/gpv2/?tab=indikatoren&amp;amp;jahr=2022&amp;amp;indikatoren=805,204,205&amp;amp;bfs=297 &amp;#039;&amp;#039;Gemeindeporträts. Bauma. Ausländeranteil.&amp;#039;&amp;#039;] Statistisches Amt des Kantons Zürich, 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
2022 gehörten 42,3 % der Bevölkerung zur [[Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich|evangelisch-reformierten Kirche]] und 18,0 % zur [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholischen Kirche]]. 39,7 % hatten eine andere oder keine Konfessionszugehörigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.web.statistik.zh.ch/gpv2/?tab=indikatoren&amp;amp;jahr=2022&amp;amp;indikatoren=405,406,408&amp;amp;bfs=297 &amp;#039;&amp;#039;Gemeindeporträts. Bauma. Konfession.&amp;#039;&amp;#039;] Statistisches Amt des Kantons Zürich, 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[reformierte Kirche Bauma]] entstand in den Jahren 1769–1770 als [[Querkirche]] und ersetzte den Vorgängerbau aus dem [[Mittelalter]]. Es handelt sich um einen typischen [[Sakralbau]] der reformierten Kirche des 18. Jahrhunderts im Kanton Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche von Bauma ist die [[St. Anton (Bauma)|St.-Antonius-Kirche]]. Entstanden ist sie in den Jahren 1902–1903 als typischer Bau einer [[Diaspora]]-Kirche im Kanton Zürich. 1954 wurde die Kirche verlängert und der ursprüngliche [[Dachreiter]] durch den heutigen [[Kirchturm]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Regional-Sektion Bauma–Fischenthal&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.each.ch/ea-bauma-fischenthal.html |hrsg=Website der Evangelischen Allianz Bauma-Fischenthal |titel=EA Bauma-Fischenthal |abruf=2016-05-18 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160328083751/http://www.each.ch/ea-bauma-fischenthal.html |archiv-datum=2016-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Schweizerische Evangelische Allianz|Evangelischen Allianz]] gehören die [[Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich|Evangelisch-reformierten Kirchen]] von Bauma&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kirchebauma.ch/ueber-uns |titel=Die reformierte Kirchgemeinde Bauma-Sternenberg |hrsg=Website der Kirche Bauma |abruf=2016-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Fischenthal sowie die &amp;#039;&amp;#039;RegiChile Bauma&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bauma sind von den evangelischen [[Freikirche]]n die [[Viva Kirche Schweiz]] (bis Mai 2022 &amp;#039;&amp;#039;Chrischona Schweiz&amp;#039;&amp;#039;) &amp;#039;&amp;#039;RegiChile&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://regichile.ch/ |titel=Herzlich willkommen bei der RegiChile Bauma |hrsg=Website der RegiChile Bauma |abruf=2023-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Gemeinde für Christus]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gfc.ch/de |titel=Herzlich willkommen |hrsg=Website der Gemeinde für Christus |abruf=2016-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vertreten. Es gibt zudem eine [[Neuapostolische Kirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://nak.ch/gemeindesuche?qlocation=bauma |titel=Gemeinde- und Bezirkssuche |hrsg=Website der Neuapostolischen Kirche Schweiz |abruf=2016-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Seit dem 2. November 2016 ist Andreas Sudler ([[Parteiloser|parteilos]]) [[Gemeindepräsident]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bauma.ch/behoerden/10389 &amp;#039;&amp;#039;Gemeinderat.&amp;#039;&amp;#039;] Website der Gemeinde Bauma.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Nachfolger von Marianne Heimgartner ([[Evangelische Volkspartei|EVP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kantonsrat ===&lt;br /&gt;
Im [[Kantonsrat (Zürich)|Kantonsrat des Kantons Zürich]] war die Gemeinde Bauma von 2007 bis 2015 durch Walter Schoch ([[Evangelische Volkspartei|EVP]]) vertreten. Seit 2019 vertritt Paul von Euw ([[Schweizerische Volkspartei|SVP]]) Bauma im Kantonsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalrat ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023|Nationalratswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Bauma: [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 48,20 % (+4,06), [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 9,44 % (−1,44), [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 8,79 % (+0,10), [[Grünliberale Partei|glp]] 6,99 % (−0,60), [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 5,43 % (+0,09), [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 5,30 (−1,88), [[Grüne Schweiz|Grüne]] 5,25 % (−4,25), [[Die Mitte|Mitte]] 4,87 % (+0,19).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |url=https://opendata.swiss/de/dataset/eidg-wahlen-2023 |titel=Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv) |werk=opendata.swiss |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
1821 begann die [[Industrialisierung]] im Tösstal, indem die [[Wasserkraft]] für die [[Textilindustrie]] genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fabriken der einst blühenden Baumwollspinnerei und -weberei sind seit 1989 stillgelegt. Da in der [[Landwirtschaft]] heute weniger als 5 % der Bevölkerung beschäftigt sind, sind der [[Dienstleistungssektor]] und die auswärtige Arbeitsstelle das Haupterwerbsgebiet. Viele Einwohner pendeln nach Zürich oder Winterthur.&lt;br /&gt;
Bauma bietet insgesamt ca.&amp;amp;nbsp;2000 Arbeitsplätze in der Gemeinde an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bauma - Bahnhof 2011-09-23 14-20-18.jpg|mini|Waggon im [[Bahnhof Bauma]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:StatioBauma-20121014xxiii.jpg|mini|Lokremise im Bahnhof Bauma, 2012]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1835 benutzten [[Fuhrwerk]]e das oft nicht ungefährliche [[Gewässerbett|Flussbett]] der Töss als Strasse, um nach Bauma zu gelangen. Erst mit dem Bau der Talstrasse von Winterthur nach Bauma und kurz darauf mit der Verbindung nach [[Wetzikon]]–Oetwil am See fand Bauma Anschluss an die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875 nahm die [[Tösstalbahn]] zwischen Winterthur und [[Bahnhof Bauma]] und ein Jahr später die Verlängerung nach Wald ihren Betrieb auf. 1901 folgte die Eröffnung der durch den Einheimischen [[Adolf Guyer-Zeller]] erbauten [[Uerikon-Bauma-Bahn]]. Ab 1969 wurde diese teilweise durch den Busbetrieb Bauma–Wetzikon ersetzt. Heute bedienen die [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]] die Station Bauma im Halbstundentakt mit der Linie {{S-Bahn Zürich|S26|x|x}} der [[S-Bahn Zürich]] (bis 1918 Tösstalbahn). Der [[Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland]] (DVZO) befährt jedes Jahr von Mai bis Oktober mit Dampfzug-Kompositionen die Museumsbahnlinie Bauma–[[Hinwil#Verkehr|Hinwil]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dvzo.ch/dampfzuege/ |titel=Dampfzüge |werk=DVZO |sprache=de-CH |abruf=2025-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren folgende Buslinien, die durch die [[Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland]] (VZO) bedient werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Buslinie|850|white|blue|blue}} Bahnhof Bauma – Adetswil – [[Bäretswil]] – [[Kempten ZH|Kempten]] – Bahnhof [[Wetzikon]]&lt;br /&gt;
* {{Buslinie|854|white|blue|blue}} Bahnhof Bauma – [[Steg im Tösstal]] – [[Fischenthal]] – [[Gibswil]] – [[Wald ZH|Wald]] – Bahnhof [[Rüti ZH|Rüti]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben existieren folgende Buslinien, die durch die [[Postauto|Postauto AG]] bedient werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Buslinie|809|black|gold|black}} Bahnhof Bauma – [[Sternenberg ZH|Sternenberg]]&lt;br /&gt;
* {{Buslinie|835|black|gold|black}} Bahnhof Bauma – Juckern – [[Saland]] – [[Hittnau]] – Bahnhof [[Pfäffikon ZH|Pfäffikon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Bauma besitzt ein eigenes [[Hallenbad]] mit 25-Meter-Becken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bauma.ch/uebersichthallenbad |hrsg=Website der Gemeinde Bauma |titel=Halli Bauma – auf einen Blick |abruf=2023-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Gemeindegebiet gibt es vier Kindergärten, vier Primarschulhäuser und ein Sekundarschulhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schulebauma.ch/de/ |titel=Schule Bauma |hrsg=Website der Schule Bauma |abruf=2016-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abwasser wird in der ARA Bauma, 8493 Saland, gereinigt, zusammen mit dem Abwasser der Gemeinde Fischenthal, von 7440 Einwohnern, sowie mit jenen von Teilgebieten der Gemeinden Hinwil, Bäretswil, Hittnau, Wildberg und Wila. Als Mitglieder der Regionalen Abwasserentsorgung Tösstal ist es ihr Ziel, das Abwasser ab 2035 zusammen mit jenem der Gemeinden des mittleren Tösstals: Wila, Turbenthal, Weisslingen und Zell und dem Stadtquartier Sennhof der Stadt Winterthur durch den zu bauenden Eschenberg-Stollen in die ARA Hard, Winterthur, zu leiten und dort zentral zu reinigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hw.zh.ch/ara/Bauma.pdf |titel=ARA Bauma, Bauma |hrsg=Kanton Zürich, Baudirektion, Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft, Gewässerschutz, Sektion Abwasserreinigungsanlage |datum=2020 |abruf=2022-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der FC Bauma wurde 1948 gegründet und trägt seine Spiele auf dem Fussballplatz Schwendi aus. Dieser befindet sich am Dorfausgang in Richtung [[Steg im Tösstal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein verfügt über eine Juniorenabteilung mit über 100 Spielerinnen und Spielern. Die 1. Mannschaft spielt in der [[4. Liga#Fussball|4. Liga]] (achthöchste Spielklasse in der Schweiz), die 2. Mannschaft in der [[5. Liga]] (Stand 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater des Schweizer Nationalspielers [[Remo Freuler]], Marcel Freuler, ist langjähriges Mitglied des FC Bauma. Zudem sitzt er im Vorstand als Chef Infrastruktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Bauma}}&amp;lt;!-- Gubel ist ein Felskopf, Giessen ein kleiner Wasserfall. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Guyer-Zeller-Wanderwege (1889–1899 erstellt)&lt;br /&gt;
* [[Dampfbahn]] und -fahrten der [[Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland|Museumsbahn Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland]]&lt;br /&gt;
* Industrielehrpfad / Wasserlehrpfad Töss&lt;br /&gt;
* Reformierte Kirche von 1651, 1771 umgebaut&lt;br /&gt;
* [[Ruine Alt-Landenberg|Schlossruine Alt-Landenberg]]&lt;br /&gt;
* Grabmal der Familie Guyer-Zeller aus Marmor&lt;br /&gt;
* Wohnmuseum Undalen &amp;#039;&amp;#039;Freddi-Haus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hagheren-Gubel mit kleinen Giessen (je 10 Meter Fallhöhe), vom Höchstock an der Sternenbergstrasse auf dem Wanderweg abwärts: Hagherenloch, Koord. 710776/248413; Unter-Hagheren &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Koord. 710742/248198, Unter-Hagheren &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 710626/248134&lt;br /&gt;
* Rüeggental-Gubel mit Rüeggenbach-Giessen (15 und 10 Meter Fallhöhe), von der Ruine Alt-Landenberg aus: Rüeggenbach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Koord. 708505/248285, Rüeggenbach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Koord. 708420/248178&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Bolliger |Titel=Giessen im Tösstal |Auflage=1 |Verlag=Eigenverlag |Ort=Weisslingen ZH |Datum=2020 |ISBN=978-3-033-07989-2 |Seiten=89, 91, 120–121, 123}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hunds-Chilental:&lt;br /&gt;
* Hunds-Chile-Giesse, 10&amp;amp;nbsp;m Fallhöhe, Koord. 709582/148532, in seiner Nähe die 4 Riset- und Risetweid-Giessen, 4–10&amp;amp;nbsp;m Fallhöhe;&lt;br /&gt;
* Hämelbach-Giessen am Guyer-Zeller-Wanderweg, 20&amp;amp;nbsp;m Fallhöhe, Koord. 708691/245957;&lt;br /&gt;
* Girenestbach-Giessen ab Seewadel, deren drei im Girenesttal, 4,5–5&amp;amp;nbsp;m Fallhöhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Bosshard (Politiker)|Heinrich Bosshard]] (1826–1897), Unternehmer und Politiker ([[Liberalismus|Liberale]])&lt;br /&gt;
* [[Adolf Guyer-Zeller]] (1839–1899), Pionier, Industrialisierung und Verkehr&lt;br /&gt;
* [[Otto Wartmann-Kägi]] (1841–1882), Kaufmann im Orient&lt;br /&gt;
* [[Adolf Kaegi]] (1849–1923), Indologe und Gräzist&lt;br /&gt;
* [[Carl Steiger]] (1857–1946), Flugzeugkonstrukteur&lt;br /&gt;
* [[Otto Steiger (Erfinder)|Otto Steiger]] (1858–1923), Erfinder von Rechenmaschinen ([[Millionär (Rechenmaschine)|Millionär]])&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Ottiker]] (1865–1929), Unternehmer und Politiker ([[Freisinnig-Demokratische Partei|FDP]])&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Kägi]] (1882–1959), Heimatdichter und Mundartautor&lt;br /&gt;
* [[Schaggi Streuli]] (1899–1980), Drehbuchautor, Kabarettist und Dialekt-Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Max Ziegler]] (1921–2012), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Susanne Suter]] (* 1943), Ärztin und Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
* [[Beat Walti]] (* 1968), Politiker ([[FDP.Die Liberalen|FDP]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Martin Gubler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich.&amp;#039;&amp;#039; Band III: &amp;#039;&amp;#039;Die Bezirke Pfäffikon und Uster. Bauma&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 66). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] (GSK). Bern 1978, ISBN 978-3-7643-0991-6, S. 202–309 ([https://ekds.ch/library/book:066 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{HLS|116|Bauma|Autor=Thomas Schärli}}&lt;br /&gt;
* Walter Sprenger u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Gemeinde Bauma.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der politischen Gemeinde Bauma. Bauma 1994, ISBN 3-85981-173-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bauma ZH|Bauma|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bauma.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Bauma]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|5296|Bauma|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|5767|Wellenau (Bauma)|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.web.statistik.zh.ch/gpv2/?tab=indikatoren&amp;amp;jahr=0&amp;amp;indikatoren=&amp;amp;bfs=297 Statistische Daten der Gemeinde Bauma]&lt;br /&gt;
* [https://baumerziitig.ch/ Website der &amp;#039;&amp;#039;Baumerziitig&amp;#039;&amp;#039;] (offizielles Publikationsorgan der Gemeinde Bauma)&lt;br /&gt;
* [https://www.chronik-bauma.ch/ Chronik-Archiv der Gemeinde Bauma]&lt;br /&gt;
* [https://www.zuerioberland-kultur.ch/wp-content/uploads/sites/5/2020/12/Dossier-Verankerung-Kultur-Auslegeordnung-Bauma-30.-September-2020.pdf Auslegeordnung von bedeutsamem Kulturerbe der Gemeinde Bauma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Pfäffikon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4687905-5|VIAF=241877520}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauma| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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