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	<title>Bauges - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Geschichte */ tk</title>
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		<updated>2026-01-25T18:39:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; tk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MassifDesBauges 1024.jpg|thumb|250px|Dent d’Arclusaz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aix-les-Bains - Le Mont-Blanc vu depuis le Revard - 20051111.jpg|thumb|250px|Blick von Le Revard über die Kette des Mont Trélod zum Mont Blanc]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bauges&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind ein voralpines Gebirgsmassiv aus [[Kalkstein]] in den nördlichen Französischen [[Alpen]]. Das Massiv der Bauges ({{frS|Massif des Bauges}}, {{deS|vielfach &amp;#039;&amp;#039;Bauget-Alpen&amp;#039;&amp;#039;}}), dessen höchster Gipfel die [[Pointe d’Arcalod]] mit {{Höhe|2217|FR|link=true}} bildet, liegt in den Départements [[Département Savoie|Savoie]] und [[Département Haute-Savoie|Haute-Savoie]]. Es wird geografisch den [[Französische Kalkalpen|Französischen Kalkalpen]] &amp;#039;&amp;#039;(Chaînes Subalpines Septentrionales)&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet. Das recht dünn besiedelte Berggebiet befindet sich im [[Regionaler Naturpark Massif des Bauges|Regionalen Naturpark Massif des Bauges]] ({{frS|Parc naturel régional du Massif des Bauges}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Bauges liegen in Südost[[frankreich]] in der Region [[Auvergne-Rhône-Alpes]], im Dreieck zwischen den Städten [[Annecy]], [[Chambéry]] und [[Albertville]]. Durch breite Talsenken, die von den eiszeitlichen Gletschern geschaffen wurden, sind sie von den umliegenden Gebirgsmassiven klar abgegrenzt. Gegen Westen wird das Massiv der Bauges durch die [[Molasse]]senke des [[Albanais]] und durch den südlichen Teil des [[Lac du Bourget]] begrenzt. Im Südwesten trennt die Talfurche von Chambéry das Gebirgsmassiv von der [[Chartreuse (Gebirge)|Chartreuse]]. Das breite [[Isère]]tal und das Tal ihres Zuflusses [[Arly (Fluss)|Arly]] bilden im Südosten und Osten die natürliche Abgrenzung von den überwiegend kristallin geprägten Hochalpen. Im Nordosten der Bauges befinden sich der [[Alpenrandsee]] [[Lac d’Annecy]] und das Tal der [[Chaise (Fluss)|Chaise]] (im Einzugsgebiet der Isère), die miteinander durch eine Talwasserscheide verbunden sind. Diese Talfurche trennt die Bauges vom nordöstlich angrenzenden Massiv der [[Bornes-Alpen|Bornes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Oberflächengestalt ==&lt;br /&gt;
[[File:Massif des Bauges Carte.svg|thumb|350px|Topografie des Massivs der Bauges (rechts oben)]]&lt;br /&gt;
Der Gebirgskomplex der Bauges zeigt eine Ausdehnung von ungefähr 30 km in Südwest-Nordost-Richtung bei einer Breite von 20 bis maximal 25 km. Das Relief ist geprägt durch eine Reihe von Bergketten und dazwischenliegenden Mulden und Senken, die parallel nahezu in Nord-Süd-Richtung verlaufen. Nur ganz im Osten finden sich aufgrund der stärkeren Faltung ineinander verschachtelte Bergzüge. Markant sind die vielen teilweise senkrecht abfallenden, schroffen Felswände. Von Westen nach Osten nimmt die Gipfelhöhe mehr oder weniger kontinuierlich zu. Während die westlichste Kette Höhen zwischen 1500 und {{Höhe|1700|FR}} aufweist, übersteigen die Gipfel in der Mitte und im Osten des Massivs vielfach die 2000-m-Grenze. Die höchste Erhebung bildet die [[Pointe d’Arcalod]] mit {{Höhe|2217|FR}}. Weitere wichtige Gipfel sind:&lt;br /&gt;
* [[Pointe de la Sambuy]], 2.198 m&lt;br /&gt;
* [[Mont Pécloz]], 2.197 m&lt;br /&gt;
* [[Mont Trélod]], 2.181 m&lt;br /&gt;
* [[Dent de Cons]], 2.062 m&lt;br /&gt;
* [[Mont Colombier]], 2.043 m&lt;br /&gt;
* [[Dent d’Arclusaz]], 2.040 m&lt;br /&gt;
* [[Mont Margériaz]], 1.845 m&lt;br /&gt;
* [[Roc des Boeufs]], 1.774 m&lt;br /&gt;
* [[Semnoz|Crêt de Châtillon]], 1.699 m&lt;br /&gt;
* [[Nivolet]], 1.547 m&lt;br /&gt;
* [[Mont Revard]], 1.537 m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptfließgewässer der Bauges ist der [[Chéran]], ein linker Seitenfluss des [[Fier (Fluss)|Fier]]. Er entspringt im Bereich der Pointe d’Arcalod und durchfließt das Gebirgsmassiv von Südosten nach Nordwesten in einer relativ breiten Talmulde quer zur Kettenstruktur des Gebirges. Dabei nimmt er von Süden und Norden verschiedene kurze Seitenbäche auf, welche die Längstäler und -mulden entwässern. Unterhalb von [[Lescheraines]] tritt der Chéran in die &amp;#039;&amp;#039;Cluse de Bange&amp;#039;&amp;#039; ein, eine tiefe Schlucht, welche die westliche Randkette ([[Mont Revard]], [[Semnoz]]) durchquert, bevor er das Becken des Albanais erreicht. Der nördliche Teil der Bauges wird zum Lac d’Annecy, der südwestliche zum Lac du Bourget entwässert. Gegen Südosten zum Isèretal fällt das Massiv mit einem Steilhang ab; hier gibt es keine Täler, sondern nur kurze [[Erosionsrinne]]n, die zum Einzugsgebiet der Isère gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
In strukturgeologischer Hinsicht bilden die Bauges ein Faltengebirge am Rand der Westalpen. Sie bestehen aus einer mächtigen Schicht [[Mesozoikum|mesozoischer]] [[Sedimente]], die im Ozean der [[Tethys (Ozean)|Tethys]] abgelagert wurden. Die Schichtfolge erstreckt sich von der [[Unterjura|unteren Jurazeit]] (Lias, vor ungefähr 200 Millionen Jahren) bis zur [[Kreide (Geologie)|Oberkreide]] (vor rund 65 Millionen Jahren). In dieser langen Zeitperiode wurden zahlreiche tonige und mergelige Schichten sowie Kalksteinschichten sedimentiert. Während letztere eher auf Bedingungen in einem warmen Flachmeer hindeuten, stammen die mergeligen Schichten vor allem aus Perioden mit kühlerem Wasser und zumindest teilweise tiefmarinen Bedingungen (Sedimente wurden im Tiefmeer abgelagert). Darüber legten sich im frühen [[Tertiär (Geologie)|Tertiär]] Sande, Nummulithenkalke und besonders im westlichen Teil rötliche Mergel (sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Molasse rouge&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des Tertiärs wurden diese Sedimentschichten im Zuge der Alpenfaltung über den Meeresspiegel gehoben und zu einem Faltengebirge mit charakteristischen [[Antiklinale]]n und [[Synklinale]]n zusammengeschoben. Ab diesem Zeitpunkt setzte auch die [[Erosion (Geologie)|Erosion]] ein und verfrachtete den Abtragungsschutt in das Alpenvorland (das nordwestlich an die Bauges angrenzende Molassebecken). Die verschiedenen Hebungs- und Senkungsvorgänge führten zur Bildung von zahlreichen [[Verwerfung (Geologie)|Verwerfungen]], Störungslinien und Aufschiebungen. Während der [[Eiszeitalter|Eiszeiten]] trugen die Gletscher in bedeutendem Maße zur Modellierung des Reliefs bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Stratigraphie (Geologie)|stratigraphischer]] und [[Tektonik|tektonischer]] Sicht wird das Massiv der Bauges in einen westlichen (&amp;#039;&amp;#039;Bauges occidentales&amp;#039;&amp;#039;) und einen östlichen Teil (&amp;#039;&amp;#039;Bauges orientales&amp;#039;&amp;#039;) gegliedert. Die Grenze zwischen beiden Teilen bildet eine Linie, die von [[Saint-Jorioz]] am Lac d’Annecy südwärts über den [[Col de Leschaux]] und den [[Chéran]] bis in das Tal von [[Aillon-le-Jeune]] und [[Aillon-le-Vieux]] verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauges occidentales bestehen aus der Kette von [[Mont Revard]] und [[Semnoz]] und dem östlich des ersteren liegenden [[Mont Margériaz]]. Der Mont Revard bildet zusammen mit dem Semnoz eine Antiklinale, die auf die westlich gelegenen Molassesedimente aufgeschoben ist. Die beiden Bergrücken werden durch die Schlucht &amp;#039;&amp;#039;Cluse de Bange&amp;#039;&amp;#039; voneinander getrennt. Das im Kammbereich dieser weitgehend erhaltenen Antiklinale anstehende Gestein setzt sich aus mächtigen Kalkbänken des [[Urgonien]] (Mittelkreide) zusammen. Auch am Mont Margériaz sind die Urgonienkalke reliefbildend. In der Senke östlich dieser Kämme findet man Molasseschichten und Mergel des Alttertiärs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauges orientales zeigen eine rasche Abfolge von Antiklinalen und Synklinalen. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass hier die Antiklinalfalten im Lauf der Zeit wesentlich stärker erodiert wurden als die Synklinalfalten. Deshalb sind heute verschiedene Berge als sogenannte Synklinalberge ausgebildet, während Täler oder Mulden oftmals entlang von Antiklinalen führen. Beispiele für Synklinalberge sind der [[Mont Trélod]], die [[Pointe d’Arcalod]], die [[Pointe de la Sambuy]] und die [[Dent d’Arclusaz]]. Auch hier sind die Urgonkalke gipfelbildend. Allerdings treten, je weiter man nach Osten kommt, an den Hängen und bei anstehendem Gestein in den Talmulden Sedimentschichten aus der Unterkreide und der Jurazeit (insbesondere die Tithonkalke) zutage. Ganz im Südosten und Osten zwischen [[Saint-Pierre-d’Albigny]] und Albertville sind an den unteren Hängen auch Schichten der Lias (untere Jurazeit) aufgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur- und Kulturlandschaft ==&lt;br /&gt;
[[Image:LaCompote.JPG|thumb|250px|La Compôte, ein Dorf in den Bauges]]&lt;br /&gt;
Das Massiv der Bauges ist nur dünn besiedelt. Größere Städte und Ortschaften liegen in den Talfurchen am Rand der Bauges, nämlich [[Annecy]], [[Aix-les-Bains]], [[Chambéry]], [[Albertville]], [[Ugine]] und [[Faverges]]. In den Tälern und Mulden der Bauges gibt es verschiedene [[Streusiedlung]]en und zahlreiche Einzelhöfe. Allerdings zählt keine Gemeinde mehr als 1000 Einwohner. Zu den zentralen Ortschaften der Bauges zählen [[Lescheraines]], [[Le Châtelard (Savoie)|Le Châtelard]], [[École]] und [[Aillon-le-Jeune]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner, die sich &amp;#039;&amp;#039;Les Baujus&amp;#039;&amp;#039; nennen, leben überwiegend von der [[Milchwirtschaft]] und der [[Viehzucht]], daneben haben auch die Käseproduktion und die Holzwirtschaft eine wichtige Bedeutung. In den flacheren Muldenlagen erstrecken sich Wiesland und Weiden, während die Hänge vorwiegend waldbedeckt sind. Die Waldgrenze liegt bei etwa {{Höhe|1800|FR}}, darüber gibt es Alpweiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] unter dem [[Vichy-Regime]] befand sich in den Bauges ab dem Sommer 1940 ein Arbeitslager der [[Chantiers de la jeunesse française]]. Ein Bericht an die Organisation definierte als Zielvorgabe: Nutzung „schwer zugänglicher Wälder, die daher profitabel zu bewirtschaften sind“ und nannte neben fehlendem Essen, Kleidung, Pferden und Material auch Unerfahrenheit, Demoralisierung und den beklagenswerten Zustand der jungen Leute als Problem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Olivier Faron |Titel=Les Chantiers de Jeunesse. Avoir 20 ans sous Pétain |Hrsg=Patrick Weil |Verlag=Édition Grasset &amp;amp; Fasquelle |Ort=Paris |Datum=2011 |ISBN=978-2-246-75971-3 |Seiten=50 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Die Berge der Bauges eignen sich für Wintersport und für Sommerwanderungen oder einfach zum Entspannen in der Naturlandschaft. Wintersportstationen mit Ski- und Sesselliften sind:&lt;br /&gt;
* Le Revard (etwa {{Höhe|1500|FR}}), das sich 1905 als eine der ersten Skisportstationen Frankreichs etablierte, heute auch ein Zentrum für den nordischen Skisport&lt;br /&gt;
* Les Aillons-Margériaz (1000 bis {{Höhe|1800|FR}}), bestehend aus zwei Skistationen, die heute unter gemeinsamer Verwaltung stehen, nämlich Margériaz am Osthang des Mont Margériaz und Aillon-le-Jeune am Nordhang des Mont Pelat.&lt;br /&gt;
* Le Semnoz (1350 bis {{Höhe|1700|FR}})&lt;br /&gt;
* Seythenex-Le Sambuy (1200 bis {{Höhe|1800|FR}}), südlich von Faverges am Nordhang der Pointe de la Sambuy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturpark ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 1995 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Regionale Naturpark Massif des Bauges&amp;#039;&amp;#039; geschaffen, um die reiche Flora und Fauna des Berggebietes unter Schutz zu stellen. Der regionale Naturpark erstreckt sich über eine Fläche von 810 km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der regionalen Naturparks in Frankreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.parcdesbauges.com/ Regionaler Naturpark Massif des Bauges] (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://geol-alp.obs.ujf-grenoble.fr/bauges/_general_bauges/0accueil_bauges.html Geologie des Massif des Bauges] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westliche Westalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Auvergne-Rhône-Alpes)]]&lt;/div&gt;</summary>
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