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	<title>Bauernrepublik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lewer-dod-as-sklav.jpg|miniatur|Wahlspruch der [[Rüstringen|Rüstringer]] Friesen („Lieber tot als Sklave!“)]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bauernrepublik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine Form der [[Herrschaft|politischen Herrschaft]] bezeichnet, die sich im [[Mittelalter]] als Alternative zur Herrschaft des [[Aristokratie|Adels]] und des [[Klerus]] entwickelte. Typischerweise hielten sich Bauernrepubliken am längsten in abgelegenen und schwer zugänglichen Landschaften, also an Küsten und auf Inseln, hinter Sümpfen und Mooren sowie in Gebirgstälern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Problematik der Begrifflichkeit ==&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Der Wortbestandteil &amp;#039;&amp;#039;[[Republik]]&amp;#039;&amp;#039; verweist auf die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;[[Staat]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Staatsgebiet|Territorium]]&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet auch das Fehlen einer gräflichen, [[Königreich|königlichen]] oder kirchlichen Herrschaft/Unterordnung. Demokratische Entscheidungsfindungsprozesse innerhalb von &amp;#039;&amp;#039;Bauernrepubliken&amp;#039;&amp;#039; erweisen sich jedoch, streng genommen, als eine Form der [[Politische Ebene#Untere Ebene|kommunalen]] [[Kommunale Selbstverwaltung|Selbstverwaltung]]. Von der Gebietsgröße her entsprechen die meisten Bauernrepubliken eher heutigen [[Gemeinde|politischen Gemeinden]] oder [[Landkreis]]en. Von daher nimmt es nicht wunder, dass es in der Zeit des Bestehens von Bauernrepubliken dort zugleich Ebenen der Staatlichkeit gab, der etwa [[Freie|Königsfreie]] verpflichtet waren. Das lässt einige Historiker zögern, den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Bauernrepublik&amp;#039;&amp;#039; zu benutzen. Zumeist waren diese, aus heutiger Sicht näher an einer [[Oligarchie]] oder [[Plutokratie]], als an der eigentlichen Republikform, wobei sich nicht sicher sagen lässt, dass die „[[Oligarch]]en“ automatisch über mehr Geld und explizit dadurch über mehr Macht verfügten. Es wird jedoch allgemein davon ausgegangen und so passt der Begriff „Bauernplutokratie“ eher ins Bild.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oligarchie|Logische Konsequenz der Politikwissenschaft]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso stellt sich die Frage, an welchem Punkt der Umwandlung von Bauernrepubliken in Territorien des Typs, wie sie im Mittelalter vorherrschend waren (etwa im Fall der Entstehung der [[Grafschaft]] [[Grafschaft Ostfriesland|Ostfriesland]]) die Verhältnisse mit dem Ideal der „Republik“ inkompatibel wurden. In Dithmarschen blieb dies aus, da von Beginn an eine Großbauern-Oligarchie vorherrschte, welche erblich in den Geschlechterverbänden weitergegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner ist unklar, ob Gebiete, die Territorialherren Zuwanderern zur Kolonisation zur Verfügung gestellt hatten, durch die Gewährung von Autonomierechten oder ihre Erkämpfung zu Bauernrepubliken wurden oder ob in diesen Fällen die andauernde formale [[Souveränität]] der anwerbenden Landesherren über „ihr“ Gebiet maßgeblich ist. Dieses Problem spielt in den Landschaften [[Stedingen]] und [[Bregenzerwald]] eine zentrale Rolle. Eine Ausnahme stellt hier [[Dithmarschen]], hier ist es klar, dass das Land lange Zeit nicht interessant für die umliegenden Herrscher und dann bis ca. 1600 durch gute Außenpolitik, als auch kämpferischer Handlung, formal frei war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Friesland und Niederelbegebiet ===&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Bauernrepublik&amp;#039;&amp;#039; wird vor allem auf einige Siedlungsgebiete der [[Friesen]] und [[Sachsen (Volk)|Sachsen]] bezogen und als Verwirklichung des Ideals der [[Friesische Freiheit|Friesischen Freiheit]] gesehen. Beispiele sind in [[Butjadingen (Landschaft)|Butjadingen]],&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Butjadingen: [http://www.gemeinde-butjadingen.de/rathaus/geschichte &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliche Entwicklung Butjadingens im Überblick&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Stadland]], in [[Stedingen]],&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bauernkriege.de/Bauernrepublik.html&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Land Wursten]] und [[Land Hadeln]] sowie in [[Dithmarschen]] zu finden. Alle genannten Gebiete waren dadurch gekennzeichnet, dass das Land ständig durch Überflutungen gefährdet war, gegen die in Gemeinschaftsarbeit [[Deich]]e errichtet wurden und instand gehalten werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlungsgebiete der Friesen und Sachsen waren typischerweise dadurch gekennzeichnet, dass eine lokale Selbstverwaltung von Dörfern durch eine Selbstverwaltung auf der Ebene von [[Historische Landschaft|Landschaften]] ergänzt wurde. Das [[Kirchspiel]] war das Zentrum des alltäglichen Lebens und schöpfte daraus seine Selbständigkeit. Das Bindeglied zur Landesgemeinde bildete das mehrere Kirchspiele umfassende „fiardandel“, das Landesviertel. In den Landesvierteln, die weitgehende Selbstständigkeit genossen, setzten sich die alten [[Schultheiß|Schulzensprengel]] der Zeit bis zum Anfang des 13. Jahrhunderts (sog. Asegenzeit) fort: aus dem schelta bzw. bonnere (der die Leitung der Schulzensprengel innehatte) ist der orator, kok (= Sprecher) oder hodere (Hutträger), im westerlauwerschen Friesland der grietmann geworden. Die Landesviertel umfassten 12 Kluften. Da sich eine Bauernschaft aus drei Kluften zusammensetzte, bestand ein Landesviertel aus vier Bauernschaften. Die Bauernschaften bestanden ihrerseits aus sogenannten „Fründschoppen“ (Geschlechterverbänden).&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Gabriel: {{Webarchiv|url=http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2004/2115/pdf/Dissertation.pdf |wayback=20160303182646 |text=&amp;#039;&amp;#039;Rechts- und Gerichtswesen im Lande Wursten vom Ausgang des Mittelalters bis ins 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-06-14 14:50:32 InternetArchiveBot }} (PDF-Datei; 1,3&amp;amp;nbsp;MB). 2004, S. 57f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Bildung von [[Landstände|Provinzialständen]] oder [[Landtag (historisch)|Landtagen]] mit politischen Einheiten, die diesen Organisationen zugeordnet gewesen wären, kam es in aller Regel nicht, solange die Selbstverwaltungen hinreichend lebens- und widerstandsfähig waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Karsten Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Die Landständische Verfassung&amp;#039;&amp;#039;. München, Oldenbourg Wissenschaftsverlag 2003, S. 81&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Typus der Bauernrepublik blieb am längsten in den abgelegenen Gebieten „jenseits der Jade“ und nördlich ausgedehnter [[Moor]]e an der Mündung der [[Weser]] erhalten. Dort regierten lange Zeit gewählte „[[Redjeve]]n“, die Gericht hielten und über Recht und Ordnung wachten.&amp;lt;ref&amp;gt;Touristikgemeinschaft Wesermarsch:  {{Webarchiv | url=http://www.urlaubwesermarsch.de/geschichte-der-wesermarsch.html | wayback=20120315191346 | text=&amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Wesermarsch&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundlage des Wirkens der [[Rüstringen|rüstringischen]] Redjeven war das [[Asegabuch]]. Das nordelbische Äquivalent bildeten die Hertoge([[Heerführer]]) und die [[Overbode]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sachs1234.jpg|miniatur|Historische Darstellung der [[Schlacht bei Altenesch]], wo 1234 die [[Stedinger]] besiegt wurden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hartwarder Landwehr Gedenkstätte.JPG|miniatur|Gedenkstätte an der [[Rodenkirchen (Stadland)|Hartwarder Landwehr]], wo 1514 die Rüstringer Friesen ihre Freiheit verloren]]&lt;br /&gt;
Das Amt der Redjeven war Ausdruck der ausgeprägten Entwicklung der Landesgemeinden im 13. Jahrhundert. Der Vertrag, der von der Stadt Bremen mit Rüstringen 1220 geschlossen wurde, erwähnte erstmals ein kollegiales Organ als leitende Institution der Landesgemeinde: die „sedecim coniurati de terra“, die sechzehn „Geschworenen des Landes“. Die Bezeichnung „coniurati“ oder „consules“ wird in den lateinischen Quellen, diejenige von den redieven, den Ratgebern dagegen in den friesischen Texten verwandt. Das Amt wechselte jährlich, sei es durch Wahl oder „Umgang“ von einem Hof zum anderen; es war Teil einer genossenschaftlichen Verfassungsstruktur mit der Gemeinde als maßgebender Instanz.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Gabriel: {{Webarchiv|url=http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2004/2115/pdf/Dissertation.pdf |wayback=20160303182646 |text=&amp;#039;&amp;#039;Rechts- und Gerichtswesen im Lande Wursten vom Ausgang des Mittelalters bis ins 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-06-14 14:50:32 InternetArchiveBot }} (PDF-Datei; 1,3&amp;amp;nbsp;MB). 2004, S. 56&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freien Bauernrepubliken gingen teils am Machtstreben der eigenen Großbauern und Häuptlinge&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. etzel-ostfriesland.de: {{Webarchiv|url=http://www.etzel-ostfriesland.de/geschichte.htm |wayback=20130316072413 |text=&amp;#039;&amp;#039;Ine Widdeken&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-06-14 14:50:32 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, teils an dem benachbarter Territorialherren zugrunde.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimatkundlicher Arbeitskreis e. V. Weenermoor - Möhlenwarf - St. Georgiwold - Beschotenweg:  {{Webarchiv | url=http://www.heimatkundlicher-arbeitskreis.de/Verschiedenes/Dollartfluten/Dollartfluten.htm | wayback=20120911022239 | text=&amp;#039;&amp;#039;1509 - 2009: 500 Jahre Cosmas- und Damianflut. Die Entstehung des Dollarts&amp;#039;&amp;#039;. Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Nicht nur eine Naturgewalt. Menschliche Mitschuld&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gesellschaftlichen Verhältnisse innerhalb der einzelnen Bauernrepubliken und zwischen ihnen waren nämlich keineswegs durch eine umfassende Harmonie gekennzeichnet: Für das Friesland im Mittelalter war es typisch, dass das Land in eine ganze Reihe kleiner Bauernrepubliken zerfiel, die untereinander vielfach verfeindet waren. Heiraten, Erbschaften und Fehden hatten eine „natürliche Auslese“ der Gutsherren zur Folge, wodurch sich die Hoheitsrechte in der Hand von „Häuptlingen“ konzentrierten. So wurden die verschiedenen Bauernrepubliken in [[Ostfriesland]] (und zeitweise [[Provinz Friesland|Westfriesland]]) unter den Häuptlingen aus dem Hause [[Cirksena]] im 15. Jahrhundert geeint. Unter Ulrich I von Cirksena wurde Ostfriesland 1464 [[Reichsgrafschaft]]. Westfriesland fiel in dieser Zeit an [[Burgundischer Reichskreis|Burgund]] und schied endgültig 1648 im Verbund der [[Niederlande]] aus dem [[Heiliges Römisches Reich|Reich]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei Kriegen waren 1234 nach der [[Schlacht bei Altenesch]] die Stedinger dem [[Erzbistum Bremen|Bremer Erzbischof]] und dem [[Grafschaft Oldenburg|Oldenburger Grafen]] unterworfen, die Bremer Kirchenfürsten unterwarfen auch [[Kehdingen]], das Alte Land und schließlich 1524 das [[Land Wursten]] ihrer Herrschaft. Der Oldenburger Graf vermochte nach langen Wirren in Konkurrenz mit den Bremern 1514 [[Butjadingen (Landschaft)|Butjadingen]] und [[Stadland (Landschaft)|Stadland]] an sich zu bringen. Glück hatten die Bauern des [[Land Hadeln|Landes Hadeln]]; sie fielen im 13. Jahrhundert unter die Herrschaft des schwachen [[Herzogtum Sachsen-Lauenburg|Herzogs von Sachsen-Lauenburg]]. Sie bewahrten ihre genossenschaftlich geprägte Eigenständigkeit bis tief ins 19. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Land Niedersachsen: [http://www.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=6981&amp;amp;_psmand=1000 &amp;#039;&amp;#039;Die Friesen&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-06 |url=http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Wesermarsch/Nordenham/Artikel/1228805/1228805.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Landsknechte fallen vor 500 Jahren ein. Freie Friesen an der Niederweser – Vortrag von Professor Dr. Bernd Ulrich Hucker&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2023-06-14 14:50:32 InternetArchiveBot}}. &amp;#039;&amp;#039;[[Nordwestzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Februar 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Skandinavien ===&lt;br /&gt;
Auch Gemeinwesen in [[Skandinavien]] werden als &amp;#039;&amp;#039;Bauernrepubliken&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Das trifft z.&amp;amp;nbsp;B. auf das [[Island]] der Zeit bis zum 12. Jahrhundert zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnulf Krause: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt der Wikinger&amp;#039;&amp;#039;. Campus, Frankfurt/Main 2006, S. 155–158&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Historiker vertreten die Auffassung, wonach [[Gotland]] vor dem Überfall durch Dänen im Jahr 1361 eine Bauernrepublik gewesen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörn Staecker: &amp;#039;&amp;#039;Die normierte Bestattung – Gotlands Kirchfriedhöfe im Spiegel mittelalterlicher Normen und Gesetze&amp;#039;&amp;#039;. In: Doris Ruhe / Karl-Heinz Spieß: &amp;#039;&amp;#039;Prozesse der Normbildung und Normveränderung im mittelalterlichen Europa&amp;#039;&amp;#039;. Steiner, Stuttgart 2000, S. 149f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alpenraum ===&lt;br /&gt;
Es gibt Parallelen zwischen der Entwicklung in Friesland und in der [[Schweiz]]: Auch in [[Glarus]], [[Uri]], [[Kanton Schwyz|Schwyz]] und [[Unterwalden]] war die [[Landsgemeinde]] die eigentliche Inhaberin der öffentlichen Gewalt. Die Räte, aus sechzig Männern bestehend, waren die ausführende Behörde. Die freien Gemeinschaften von Alpenbauern haben sich zwar zu einem [[Staatenbund]] mit Städten zusammengefunden, in denen zum Teil keine demokratische Verfassung herrschte. Aber das Band, das sie vereinigte, war so locker, dass ihre inneren Verhältnisse dadurch nicht beeinflusst wurden. Die glorreichsten Siege über Fürsten- und Adelsherrschaft errangen die Bauern allein.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Breysig: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Menschheit&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin / New York, 2. Auflage des vierten und fünften Bandes 2001, S. 202&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Dominanz freier Bauern in der Schweizer Konföderation hielt sich bis zum Ende des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region [[Bregenzerwald]] wirbt damit, dass es in ihrem Gebiet im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit eine Bauernrepublik mit „eigener freier Landgemeinde, eigener Verfassung (Landsbrauch) und Gerichtsbarkeit“ gegeben habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Bregenzerwald Tourismus:  {{Webarchiv | url=http://www.bregenzerwald.at/xxl/de/849740/_season/at1/_articleId/850487/index.html | wayback=20090619095418 | text=&amp;#039;&amp;#039;bregenzerwald&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Dissertation weist Mathias Moosbrugger allerdings nach, dass die Entstehung dieses ländlichen&lt;br /&gt;
Gemeinwesens und die Ausgestaltung seiner kommunalen Struktur vor allem im Interesse der [[Habsburger|habsburgischen]] Herrschaft gelegen hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;Mathias Moosbrugger: [http://apps.vorarlberg.at/vorarlberg/pdf/vv63mbbregenzerwald.pdf &amp;#039;&amp;#039;Jenseits von Bauernrepublik und Bezegg. Neue Perspektiven auf die Geschichte der Gerichtsgemeinde im Hinteren Bregenzerwald&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 201&amp;amp;nbsp;kB) Vortrag auf Einladung der Volkshochschule Bregenzerwald-Egg anlässlich „200 Jahre Gemeindeorganisation in Vorarlberg 1808 bis 2008“ am 7. November 2008 in Egg (Gymnasium)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jens Schmeyers: &amp;#039;&amp;#039;Die letzten freien Friesen zwischen Weser und Ems: Die Geschichte Butjadingens und Stadlands bis zur [[Schlacht an der Hartwarder Landwehr|Schlacht an der Hartwarder Schanze]]&amp;#039;&amp;#039;. Lemwerder. Stedinger Verlag 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Frieslands]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrschaftsform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Mittelalter)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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