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	<title>Bauernmalerei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T02:39:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bauernmalerei&amp;diff=668397&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grundausstattung: lf</title>
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		<updated>2024-11-07T05:40:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die folkloristische Bauernmalerei. Zur kunstgeschichtlichen Rezeption des Themas siehe [[Bäuerliche Malerei]], zu Motiven aus dem bäuerlichen Leben in der akademischen Malerei siehe [[Bäuerliche Genremalerei]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bauernmalerei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine folkloristisch-historisierende nicht-akademische Form der Malerei, deren Motive der regionalen [[Bäuerliche Malerei|bäuerlichen Malerei]] entlehnt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauernmalerei wird heutzutage mit bestimmten Motiven assoziiert, die überwiegend dem alpenländischen Raum zuzuordnen sind. Mit ihr werden bei unterdurchschnittlichem Bezug zum räumlichen und kunstgeschichtlichen Kontext überlieferte bäuerliche Motive zur Verzierung von Möbeln, Gebrauchsgegenständen und folkloristischen Artikeln nachempfunden. Sie findet sich sowohl als Liebhabermalerei zur Freizeitgestaltung und zur Dekoration des persönlichen Umfeldes wie auch als professionelle Malerei im folkloristisch-kommerziellen Bereich. Kunstlexika widmen dem Begriff der Bauernmalerei meist keinen eigenen Beitrag. Das &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Kunst&amp;#039;&amp;#039; aus dem Seemann Verlag beispielsweise&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Kunst (Bearbeitung von 1987) – Architektur – Bildende Kunst – Angewandte Kunst – Industrieformgestaltung – Kunsttheorie,&amp;#039;&amp;#039; Band I, &amp;#039;&amp;#039;A -Chiem.&amp;#039;&amp;#039; 2004, ISBN 3-86502-084-4, Eintrag „Bauernmalerei“ mit Verweis auf den Artikel „Möbelmalerei“, Band IV.&amp;lt;/ref&amp;gt; behandelt das Thema mit unter dem Artikel „Möbelmalerei“.&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Kunst (Bearbeitung von 1987) – Architektur – Bildende Kunst – Angewandte Kunst – Industrieformgestaltung – Kunsttheorie,&amp;#039;&amp;#039; Band IV, &amp;#039;&amp;#039;Kony-Mosa.&amp;#039;&amp;#039; 2004, ISBN 3-86502-084-4, S. 779 f. Artikel „Möbelmalerei“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Milchkanne Bauernmalerei 02.jpg|mini|Milchkanne mit Bauernmalerei, Malerei um 1990 (Raum Filder)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernmalerei als Hobbymalerei ==&lt;br /&gt;
Der Stil der Bauernmalerei wird seit der zweiten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s von Freizeitmalern zur Verzierung von Möbeln und der Herstellung von Dekorationsartikeln mit bäuerlichem Flair aufgegriffen, wobei die regionale Motivzuordnung von niederer Bedeutung ist. Der Handel bietet ein reichhaltiges Sortiment an entsprechenden Artikeln, angefangen bei Motivvorlagen, [[Schablone]]n und Anleitungsbüchern über hölzerne Kleinzeugrohlinge als Motivträger bis hin zu Farben für spezielle Effekte (antikisieren, [[Craquelée|craquelieren]]). Der Motivkanon in den Büchern zum Thema beschränkt sich weitestgehend auf den alpenländischen und ungarisch-slawischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernmalerei als folkloristisch-kommerzielle Malerei ==&lt;br /&gt;
Die Übergänge von der [[Bäuerliche Malerei|bäuerlichen Malerei]] zur Bauernmalerei und von dieser zum [[Kitsch]] sind nicht leicht abzugrenzen. In Regionen, die für eine ausgeprägte Form der bäuerlichen Malerei bekannt sind, hat sich schon früh eine halbindustrialisierte Form der Bauernmalerei entwickelt, d.&amp;amp;nbsp;h. der Übergang zwischen bäuerlicher Malerei und kommerzieller Bauernmalerei (in der sich Maler und Kunde nicht kennen) hat fließend stattgefunden. In Oberbayern entwickelte sich bereits Mitte des [[19. Jahrhundert]]s in der Gegend um [[Bad Tölz]] eine Bauernmöbelindustrie, da sich infolge der von [[Maximilian II. Joseph|König Max II.]] (1811–1864) zur Stärkung der nationalen Identität geförderten [[Volkskunst]] die sogenannten „Tölzer Kästen“ (Schränke) mit den typischen Kugelrosen-Motiven oder auch Heiligendarstellungen schnell großer Beliebtheit auch außerhalb des oberbayerischen Raumes erfreuten. Ebenso ist die [[Uhrenproduktion im Schwarzwald]] mit den bekannten bunten Uhrblättern hier einzuordnen oder [[Töpferei]]en, die überlieferte Gebrauchsformen bis heute in Handwerksarbeit herstellen und mit traditionellen Motiven verzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stücke stehen zwar außerhalb des zeitlichen und sozialen Kontexts ihrer Vorbilder, qualitativ sind sie jedoch hochwertig, es sind die persönlichen Nuancen der jeweils ausführenden Person erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holztrueh mit Bauernmalerei 02.jpg|mini|Holztruhe bemalt um 1990 (Raum Filder)]]&lt;br /&gt;
== Bauernmalerei und touristische Massenware ==&lt;br /&gt;
Um den touristischen Bedarf an (vermeintlich) ortstypischen Waren zu bedienen, erfolgt die Adaption überlieferter Motive auch auf andere Objekte, d.&amp;amp;nbsp;h. mit regionaltypischen Motiven werden Gegenstände unterschiedlichster Art verziert, wobei die Motive an die zu verzierenden Objekte und an Moden angepasst werden. Die Fertigung erfolgt meist arbeitsteilig, oft mit Schablonen, sodass keine Zuordnung zu einer einzelnen ausführenden Person mehr besteht. – Beispiel [[Milchkanne]]: Mit üppigen Blumenmotiven oder Alpenpanoramen verzierte Milchkannen erfreuen sich einer großen Beliebtheit als Schirmständer – für das landwirtschaftliche Zweckobjekt einer Milchkanne hätte der bäuerliche Haushalt vergangener Zeit keine teure Farbe verschwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die extremste Form stellt schließlich die Bemalung unterschiedlichster Objekte mit pseudoregionaltypischen Motiven unter dem Deckmantel der Bauernmalerei dar, die jedoch der Vorstellungen der potenziellen Käufer entsprechen, beispielsweise [[Kuhglocke]]n mit blumenumkränzter Alpenlandschaft. Der metallene Rohling ist hier industrielle Massenware aus Fernost, die Malerei wird mit Schablonen oder als [[Abziehbild]] aufgebracht, das Ganze letztlich mit dem Spruch „Greetings from Germany“ versehen und in [[Rüdesheim am Rhein]] verkauft. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Bauernmalerei&amp;#039;&amp;#039; ist hier fehl am Platz, trotzdem werden entsprechende Objekte von vielen ihrer Besitzer als ein Gegenstand mit Bauernmalerei angesehen, da diese oft mit dem Zusatz „Handgemalt“ in den Handel kommen – handgemalt sind nur einige wenige schnell hingetupfte [[Glanzlicht]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Heinrich Baum: &amp;#039;&amp;#039;Schmucktechniken und farbige Möbelmalerei.&amp;#039;&amp;#039; VEB Fachbuchverlag, Leipzig 1961.&lt;br /&gt;
* Elfriede Breinersdorfer: &amp;#039;&amp;#039;Bauernmalerei.&amp;#039;&amp;#039; Buch und Zeit, Köln 1978.&lt;br /&gt;
* Rosi Fey: &amp;#039;&amp;#039;Bauernmalerei.&amp;#039;&amp;#039; Englisch Verlag, Wiesbaden 1995(3).&lt;br /&gt;
* Konrad Paul Liessmann: &amp;#039;&amp;#039;Kitsch! Oder warum der schlechte Geschmack der eigentlich gute ist.&amp;#039;&amp;#039; Brandstätter, Wien 2002.&lt;br /&gt;
* Kurt Schönberger: &amp;#039;&amp;#039;Bauernmalerei: Vom Anfänger zum Könner.&amp;#039;&amp;#039; Droemer-Knaur München 1978.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brockhaus,&amp;#039;&amp;#039; Band 2. 19. Auflage, Mannheim 1987, ISBN 3-7653-1102-2, S. 645, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Bauernmalerei&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Peasant art|Bauernmalerei|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bauernmalerei.ch/ Bauernmalerei]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* auch die englischen [[Narrowboat]]s wurden traditionell mit Blumenmotiven bemalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskunst]]&lt;/div&gt;</summary>
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