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	<title>Batterie Todt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:33:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Batterie_Todt&amp;diff=1608823&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rosenfalter: /* Geschichte */ Formatierung</title>
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		<updated>2026-02-23T18:10:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1973-036-01, Cap Gris Nez, Batterie Todt.jpg|mini|Die Batterie Todt 1942]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Audinghen Batterie Todt.jpg|mini|Die Batterie Todt 2008]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisenbahngeschütz Leopold.jpg|mini|Eisenbahngeschütz Leopold vor der Batterie Todt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Batterie Todt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Siegfried&amp;#039;&amp;#039;, war während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] eine [[Batterie (Militär)|Geschützstellung]] der Marine-Artillerie-Abteilung 242 der [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|deutschen]] [[Kriegsmarine]] am [[Cap Gris-Nez]] am [[Ärmelkanal]] im [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|besetzten Frankreich]]. Ausgestattet war sie mit vier [[38-cm-Schnelladekanone C/34|38-cm-Schiffsgeschützen]] mit einer Reichweite bis zu 55,7&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abschluss des [[Westfeldzug]]s beanspruchte der fortbestehende Konflikt mit [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] das Hauptaugenmerk der deutschen Führung. [[Adolf Hitler|Hitler]] befahl, mit Planungen für eine [[Unternehmen Seelöwe|Invasion Englands]] zu beginnen. In diesem Zusammenhang wurden an der Atlantikküste mehrere Fernunterstützungsbatterien mit weit reichenden Geschützen errichtet, die der Kontrolle des Ärmelkanals und der Beschießung der mindestens 35&amp;amp;nbsp;km entfernten Küste Englands dienen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Cap Gris-Nez, einem Landvorsprung an der [[Straße von Calais]], der engsten Stelle des Ärmelkanals, wurde die &amp;#039;&amp;#039;Batterie Siegfried&amp;#039;&amp;#039; als befestigte Geschützstellung errichtet. Es wurden mehr als 800 Tonnen Eisen und 12.000 m³ Stahlbeton pro Geschützturm verbaut. Die Decke der einzelnen Geschützbunker ist 3,5-m dick. Eingebaut wurden [[38-cm-Schnelladekanone C/34|38-cm-Schnellladekanonen C/34]], ähnlich denen die auch auf den Schlachtschiffen &amp;#039;&amp;#039;[[Bismarck (Schiff, 1940)|Bismarck]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Tirpitz (Schiff, 1941)|Tirpitz]]&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt „Siegfried“ wurde 1939 an Krupp vergeben und es war vorgesehen, mit diesen Kanonen [[Eisenbahngeschütz]]e auszustatten. Im Gegensatz zu den Schnellladekanonen der Schlachtschiffe konnte das Seelenrohr komplett von der Mündung her ausgetauscht werden;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Cross-Channel Guns |Hrsg=Karel Margery |Sammelwerk=After the Battle |Nummer=29 |Verlag=Battle of Britain International Ltd. |Ort=Old Harlow |Datum=1980 |ISSN=0306-154X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; außerdem hatten sie einen größeren Ladungsraum und eine kürzere Zuglänge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.navweaps.com/Weapons/WNGER_15-52_skc34.php |titel=38 cm SK C/34 |datum=2021-03-21 |sprache=en |abruf=2023-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Geschütze wurde eine leichtere „Siegfriedgranate“ als [[Granate|Sprenggranate]] entwickelt, die mit der durch den vergrößerten Ladungsraum ermöglichten vergrößerten Treibladung mit einer höheren Mündungsgeschwindigkeit bis zu 54.900&amp;amp;nbsp;m weit verschossen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufstellung begann als Vorbereitung für das [[Unternehmen Seelöwe]] Ende Juli, und obwohl die Marine mit einem Zeitraum von drei Monaten bis zur Fertigstellung rechnete&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Schenk |Titel=Landung in England: das geplante Unternehmen „Seelöwe“; der Beginn der amphibischen Großunternehmen |Auflage=Erstveröffentlichung |Verlag=[[Oberbaum-Verlag]] |Ort=Berlin |Datum=1987 |ISBN=978-3-926409-44-7 |Seiten=372f. |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; waren die 4 Geschütze zwischen dem 19. und 25. September 1940 feuerbereit. Am (wahrscheinlichsten) S-Tag der geplanten Invasion, dem 24. September wurde das dritte Geschütz feuerbereit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ronald Wheatley |Titel=Operation Sea Lion: German plans for the invasion of England, 1939–1942 |Verlag=Greenwood Press |Ort=Westport, Conn |Datum=1978 |ISBN=978-0-313-20605-4 |Seiten=104 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 21. September 1940 begannen die ersten Geschütze der Batterie, die englische Südküste zu beschießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrer Reichweite konnte die Batterie Feuerunterstützung in den Raum Dover und den geplanten Invasionsraum „B“ von [[Folkestone]] bis [[Dungeness]] geben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Dokumente zum Unternehmen „Seelöwe“ – Die geplante deutsche Landung in England 1940 |Hrsg=Karl Klee |Sammelwerk=Studien und Dokumente zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges |Band=Band 4b |Verlag=Musterschmidt-Verlag |Ort=Göttingen |Datum=1959 |Seiten=387}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufstellung erfolgte zuerst hinter befestigten Erdwällen. Der Ausbau zu betonierten Bunkerstellungen begann kurze Zeit später und im Februar 1942 erfolgte die offizielle Einweihung bei der zu Ehren des Anfang Februar tödlich abgestürzten [[Fritz Todt]], des Leiters der [[Organisation Todt]], die Batterie umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Februar spielte die &amp;#039;&amp;#039;Batterie Todt&amp;#039;&amp;#039; gemeinsam mit der Nachbar-[[Batterie Lindemann|&amp;#039;&amp;#039;Batterie-Lindemann&amp;#039;&amp;#039;]] eine Rolle bei dem [[Unternehmen Cerberus]], dem Durchbruch der deutschen Kriegsschiffe &amp;#039;&amp;#039;[[Scharnhorst (Schiff, 1939)|Scharnhorst]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Gneisenau (Schiff, 1938)|Gneisenau]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Prinz Eugen (Schiff, 1940)|Prinz Eugen]]&amp;#039;&amp;#039; durch den Ärmelkanal, die von der Geschützstellung Feuerschutz erhielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Kriegsverlauf wurde die Batterie Teil der Befestigungen des [[Atlantikwall]]s, die in der Gegend um die Straße von Calais aufgrund der Nähe zu Großbritannien besonders stark ausgebaut waren, da die deutsche Führung hier die alliierte Landung erwartete. Auch nach der [[Operation Overlord|alliierten Landung]] in der Normandie wurde die Beschießung Englands fortgeführt. Nachdem Bombenangriffe der [[Royal Air Force|RAF]] weitgehend wirkungslos geblieben waren, wurde die &amp;#039;&amp;#039;Batterie Todt&amp;#039;&amp;#039; am 29.&amp;amp;nbsp;September 1944 von kanadischen Truppen von der Landseite her erobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Bunker haben den Zweiten Weltkrieg ohne größere Beschädigungen überstanden. Einer wurde durch Sprengfallen zerstört, die durch zwei Franzosen ausgelöst wurden. Ein Bunker beherbergt heute ein Museum, in dem unter anderem noch eine Tafel vorhanden ist, auf der die Geschützbedienung ihre Schüsse gegen England dokumentierte. Eines der zwei erhaltenen [[28-cm-Kanone 5 (E)|K-5-Eisenbahngeschütze]] steht im Außenbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umland finden sich noch mehrere Bunker, die der Feuerleitung und dem Schutz der Stellung dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museale Rezeption ==&lt;br /&gt;
Im Turm 1 der ehemaligen Batterie befindet sich seit vielen Jahren das &amp;#039;&amp;#039;Atlantikwall Museum auf [[Cap Gris-Nez|Cap Gris Nez]]&amp;#039;&amp;#039;. Es ist die Geschichte der Batterie dargestellt und eine größere Anzahl von militärtechnischen Exponaten. Ein besonderes Ausstellungsstück ist das [[28-cm-Kanone 5 (E)|Eisenbahngeschütz 28-cm-K5 (E)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
* Geschütze: vier Einzelgeschütze [[38-cm-Schnelladekanone C/34]]&lt;br /&gt;
* Reichweite: 42–55,9&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
 &amp;lt;!-- vor Ort bekommt man im Museum diese Info: Reichweite 68 km; mit Spezialmunition 86 km --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Dicke der Außenmauern: 3,5 m&lt;br /&gt;
* Durchmesser der Bunker: 40 m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gerhard Watzek&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Batterie Todt – 60 Jahre danach – Dokumentation&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Kit Militär Modell Journal&lt;br /&gt;
   |Nummer=6/2002&lt;br /&gt;
   |Verlag=NMC Nürnberger Modell-Literatur GmbH&lt;br /&gt;
   |Ort=Nürnberg&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |Seiten=44-48}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Musée du Mur de l&amp;#039;Atlantique|Batterie Todt}}&lt;br /&gt;
* [http://www.atlantikwall-frankreich.de/b01_nord_pas_de_calais/s04_cris_nez/166_batterie_todt/foto.htm Batterie Todt auf atlantikwall-frankreich.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.batterietodt.com/historique.html batterietodt.com] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50/50/39.654249/N|EW=1/35/59.698391/E|type=landmark|region=FR-62}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bunker in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marineartillerie (Kriegsmarine)|Todt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atlantikwall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Département Pas-de-Calais]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Audinghen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeinrichtung der Kriegsmarine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rosenfalter</name></author>
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