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	<title>Batorów - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bator%C3%B3w&amp;diff=1477415&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T13:04:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Batorów&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat          = Kłodzko&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Kłodzki&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 26&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = &lt;br /&gt;
| Längengrad      = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 26&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = 590&lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 74&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = DKL&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Szczytna]]–Batorów&lt;br /&gt;
| Schienen1       = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| TERYT           = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Batorów&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Friedrichsgrund&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ortsteil der Stadt [[Szczytna]] (&amp;#039;&amp;#039;Rückers&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Kłodzki]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen. Es liegt fünf Kilometer nordwestlich von Szczytna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Batorów liegt im südöstlichen [[Heuscheuergebirge]] und ist Teil des gleichnamigen Landschaftsschutzgebietes. Nachbarorte sind [[Chocieszów]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolzenau&amp;#039;&amp;#039;) mit Studzienna (&amp;#039;&amp;#039;Kaltenbrunn&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten, [[Ocieszów]] (&amp;#039;&amp;#039;Utschendorf&amp;#039;&amp;#039;), im Süden und [[Złotno]] (&amp;#039;&amp;#039;Goldbach&amp;#039;&amp;#039;) im Südwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Friedrichsgrund wurde um 1770 angelegt und nach dem preußischen König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] benannt. Es entstand um eine Glashütte, die die [[Rohrbach (Glasmacher)|Gebrüder Rohrbach]] aus [[Lasówka|Kaiserswalde]] in der damals waldreichen Gegend angelegt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Neugliederung Preußens gehörte Friedrichsgrund ab 1815 zur [[Provinz Schlesien]] und wurde 1816 dem [[Landkreis Glatz]] eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. Wegen seiner landschaftlich reizvollen und abgelegenen Lage entwickelte es sich ab dem Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Höhenluftkurort. 1874 wurde aus der [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinde]] Friedrichsgrund und dem gleichnamigen [[Gutsbezirk]] der [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirks]] Friedrichsgrund gebildet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-03 |url=http://www.territorial.de/ndschles/glatz/friedgru.htm. |text=Amtsbezirk Friedrichsgrund |archivebot=2023-03-17 07:36:15 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1939 wurden 395 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel es 1945 wie fast ganz [[Schlesien]] an Polen und wurde in &amp;#039;&amp;#039;Batorów&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die einheimische deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht vorher geflohen war, [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|weitgehend vertrieben]]. Die neuen Bewohner waren zum Teil Heimatvertriebene aus [[Kresy|Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war. Bis 1975 gehörte es zur [[Woiwodschaft Breslau 1946–1950|Woiwodschaft Breslau]] und danach bis 1998 zur [[Woiwodschaft Wałbrzych]] (&amp;#039;&amp;#039;Waldenburg&amp;#039;&amp;#039;). In den 1960er Jahren wurde Batorów als Ortsteil in die Stadt Szczytna eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonie Neu Friedrichsgrund ===&lt;br /&gt;
1781 wurde eine Siedlung für Waldarbeiter angelegt, die für den Betrieb der Friedrichsgrunder Glashütte benötigt wurden. Sie wurde zunächst als &amp;#039;&amp;#039;Neu Rückers&amp;#039;&amp;#039; und ab 1825 als &amp;#039;&amp;#039;Neu Friedrichsgrund&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Nach dem Übergang an Polen wurde sie 1945 in &amp;#039;&amp;#039;Batorówek&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glashütte Friedrichsgrund ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1770 erhielten die Pächter der [[Lasówka|Kaiserswalder]] Glashütte, die [[Rohrbach (Glasmacher)|Brüder Ignaz und Christoph Rohrbach]], die Genehmigung, im Waldgebiet nordwestlich von Rückers eine Glashütte zu errichten. Für den Betrieb der Hütte durften jährlich 1500 Klafter Holz aus den umliegenden königlichen Forsten sowie aus dem [[Pokrzywno (Bystrzyca Kłodzka)|Nesselgrunder]] Forst reiner [[Quarzsand]] entnommen werden. Auf Anregung des preußischen Ministers [[Karl Georg von Hoym]] nannten sie die Hütte Friedrichsgrund, deren Name auch auf die entstehende Siedlung übertragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Betrieb der Hütte stellte Ignaz Rohrbach in den ersten Jahren 60 Glasmacher, -veredler, -schleifer und -maler sowie weitere Zuarbeiter ein, unter ihnen zahlreiche Fachkräfte aus der [[Harrachov|Harrachsdorfer]] Glashütte. Die Anwerbung böhmischer Glasmacher war vom preußischen König ausdrücklich erwünscht. Die Hüttenbesitzer erhielten für jeden zuziehenden Gesellen 15 Taler, für Glasschleifer, -schneider und Vergolder je 25 Taler. Neben feinem Kristallglas wurde in Friedrichsgrund feines farbloses Glas hergestellt. Für das [[Neues Palais|Neue Palais]] in Potsdam wurden neben Tafel- und Kronleuchtern auch andere Glaswaren geliefert, wodurch Friedrichsgrund als die leistungsstärkste Hütte Schlesiens galt. In den 1780er und 1790er Jahren erbauten die Rohrbachs in Friedrichsgrund zwei weitere Hütten sowie eine Schleiferei. Nach dem Tode Ignaz Rohrbachs 1792 übernahm dessen Sohn Karl Rohrbach Friedrichsgrund. Ende der 1790er Jahre wurden 250 Mitarbeiter beschäftigt. Wegen der Auswirkungen der [[Koalitionskriege]] musste die Produktion 1804 vorübergehend eingestellt, konnte jedoch anschließend in vollem Umfang wieder aufgenommen werden. Die produzierten Glaswaren wurden u. a. nach Frankreich, Russland, Österreich und die USA geliefert. Die Hütte blieb bis 1945 im Besitz der Familie Rohrbach. Letzte Besitzerin war Veronika Rohrbach, Witwe des Victor Rohrbach-Kolbe. Nach dem Übergang an Polen wurde der Betrieb an die verstaatlichte Glasfirma in Szczytna angeschlossen. In den 1960er Jahren erfolgte eine Modernisierung der Glasschleiferei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SM Szczytna Kaplica św Anny 2021.jpg|mini|links|Kapelle St. Anna]]&lt;br /&gt;
Unter Denkmalschutz steht die Kapelle St. Anna aus dem 18. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle Denkmalliste Polen|DLN}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Rohrbach (Glasmacher)|Glasmacherfamilie Rohrbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dietmar Zoedler]]: &amp;#039;&amp;#039;Schlesisches Glas – schlesische Gläser&amp;#039;&amp;#039;. Würzburg 1996, ISBN 3-87057-208-6&lt;br /&gt;
* Václav Šplichal, Jaroslav Šůla: &amp;#039;&amp;#039;Bedřichovsko-kaiserwaldský sklářský okruh&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Kladský sborník]] 5, 2003, S. 137&lt;br /&gt;
* Peter Güttler: &amp;#039;&amp;#039;Das Glatzer Land&amp;#039;&amp;#039;. Reiseführer herausgegeben von der [[Aktion West-Ost]] im BDKJ, Düsseldorf 1995, ISBN 3-928508-03-2, S. 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/ndschles/glatz/gem1908g.htm Gemeindeverzeichnis 1908]&lt;br /&gt;
* [https://polska-org.pl/598566,Szczytna,ul_Batorow.html Historische und Aktuelle Aufnahmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Batorow}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Szczytna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1770]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heuscheuergebirge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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