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	<title>Bastheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bastheim&amp;diff=198409&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 11. März 2026 um 17:36 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-11T17:36:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde Bastheim. Zum Adelsgeschlecht siehe [[Bastheim (Adelsgeschlecht)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Bastheim COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/24/00/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/12/00/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Bastheim in NES.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Unterfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Rhön-Grabfeld&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Mellrichstadt&lt;br /&gt;
|Höhe              = 284&lt;br /&gt;
|PLZ               = 97654&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09773, 09775&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09673116&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE BX8&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 8 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Obergasse 20&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.bastheim.de/ bastheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Tobias Seufert&amp;lt;ref name=&amp;quot;BGM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Freie Wähler Bayern|FW]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bastheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[grabfeldisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Bosde&amp;#039;&amp;#039;) ist die größte [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Besengau]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Rhön-Grabfeld]] und Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Mellrichstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Ortsname]] erklärt sich aus der Tätigkeit des Besenbindens aus Reisern (Zweigen) der Birke, die aus wirtschaftlicher Not von der Bevölkerung in den Wintern des 18. und 19. Jahrhunderts ausgeübt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Bastheim liegt in der [[Planungsregion Main-Rhön|Region Main-Rhön]]. Geographisch entspricht die Gemeinde Bastheim mit ihren Gemeindeteilen weitestgehend dem sogenannten [[Besengau]], mit dem gleichnamigen Dorf Bastheim als Zentrum im Tal der [[Els (Rhön)|Els]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt acht [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Bastheim|zugriff=2018-08-20|val=1588}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=86330979507 |objekt=Gemeinde Bastheim |abruf=2021-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=17em|anzahl=2|gesamtbreite=35em|liste= &lt;br /&gt;
* Bastheim ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Braidbach]] ([[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Geckenau]] ([[Dorf]])&lt;br /&gt;
* [[Reyersbach]] (Pfarrdorf)&lt;br /&gt;
* [[Rödles]] (Kirchdorf)&lt;br /&gt;
* [[Simonshof (Bastheim)|Simonshof]] (Anstalt)&lt;br /&gt;
* [[Unterwaldbehrungen]] (Kirchdorf)&lt;br /&gt;
* [[Wechterswinkel]] (Kirchdorf)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkungen}}Es gibt auf dem Gemeindegebiet die [[Gemarkung]]en Bastheim, Braidbach, Reyersbach, Rödles, Unterwaldbehrungen, Wechterswinkel und [[Wechterswinkeler Forst]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ldbv.bayern.de/service/publikationen/arbeitshilfen.html |titel=Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis |hrsg=Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung |werk=ldbv.bayern.de |datum=2025-04-17 |abruf=2026-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemarkung Bastheim hat eine Fläche von 9,698&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 1963 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 4940,24&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/090044 |titel=Gemarkung Bastheim (090044) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile [[Geckenau]] und [[Simonshof (Bastheim)|Simonshof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/fk5Ht |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gräberfunde aus der [[Bronzezeit]] und [[Hallstattzeit]] in der Bastheimer Flur bezeugen kulturelle Aktivitäten bereits ca. [[1800 v. Chr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 700 begann das Vorrücken der [[Franken (Volk)|Franken]] nach Osten (bezeugt durch Ortsnamen mit der Endung &amp;#039;&amp;#039;heim&amp;#039;&amp;#039;), von denen die [[Thüringer]] (von ihnen stammen ältere Gründungsbezeichnungen mit &amp;#039;&amp;#039;ungen&amp;#039;&amp;#039;) bis zum [[Rennsteig]], der im Mittelalter die fränkische Grenze war, zurückgedrängt wurden. Bastheim kann man sich zu diesem Zeitpunkt als eine kleine besiedelte Waldlichtung an einem Bachlauf vorstellen. Das Ortsadelsgeschlecht der [[Bastheim (Adelsgeschlecht)|Herren von Bastheim]] ist seit dem Jahr 1180 nachweisbar und stellte im ausgehenden Mittelalter langfristig maßgebliche Beamte im Verwaltungsapparat für den Klerus des Fürstbischofs in [[Würzburg]]. Überregionale Bedeutung für den Besengau hatte im [[Mittelalter]] auch das später säkularisierte [[Kloster Wechterswinkel|Zisterzienserkloster Wechterswinkel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1525 eroberten Bastheimer Bauern im [[Deutscher Bauernkrieg|Deutschen Bauernkrieg]] die [[Hildenburg]] und zerstörten sie völlig. Angeblich waren die Aufständischen der Meinung, dort befände sich der Reformator [[Martin Luther]], und machten die Burg dem Erdboden gleich, als sie ihn nicht gefunden hätten. Dabei dürfte es sich jedoch um eine später entstandene Legende handeln, da es keinerlei historische Hinweise für dieses Motiv der Bauern gibt. Infolge des [[Wiener Kongress]]es wurde ein großer Teil von [[Franken (Region)|Franken]] und damit auch Bastheim zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog [[Ferdinand III. (Toskana)|Ferdinand von Toskana]] zur Bildung des [[Großherzogtum Würzburg|Großherzogtums Würzburg]] überlassen und fiel mit diesem 1814 im [[Erster Pariser Frieden|Ersten Pariser Frieden]] endgültig an das [[Königreich Bayern]]. Das Geschlecht der Freiherren von Bastheim starb im Jahre 1848 aus. Im Jahre 1856 erfolgte der Abriss des alten Wasserschlosses der Herren von Bastheim, 1869 die Errichtung der Pfarrkirche [[St. Sebastian (Bastheim)|St. Sebastian]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Bastheim von Süden.JPG|mini|400px|Bastheim von Süden (2007), im Hintergrund die Rhön]]&lt;br /&gt;
Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem [[Gemeindeedikt von 1818]] die politische Gemeinde Bastheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde die [[Synagoge]] der [[Jüdische Gemeinde|jüdischen Gemeinde]] am Auweg 1 beim [[Novemberpogrom 1938]] geschändet, die Kultgegenstände wurden vernichtet. Am Gebäude, das heute von der [[Kolpingsfamilie]] genutzt wird, erinnert eine Gedenktafel an dieses Geschehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. [[Bundeszentrale für politische Bildung]], Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überregionale Bedeutung hat Bastheim durch den zwei Kilometer nördlich der Kerngemeinde liegenden Heimathof [[Simonshof (Bastheim)|Simonshof]]. Dort betreut die [[Deutscher Caritasverband|Caritas]] Frauen und Männer aus gesellschaftlichen Randgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] wurden am 1. Januar 1972 die Gemeinden [[Braidbach]], [[Reyersbach]], [[Rödles]] und [[Unterwaldbehrungen]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=520}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1978 folgte die Eingemeindung von [[Wechterswinkel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 741}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 1988 bis 2018 sank die Einwohnerzahl von 2204 auf 2085 um 119 bzw. um 5,4 %. 2004 hatte die Gemeinde 2673 Einwohner.&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: BayLfStat&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Berufsmäßiger Erster [[Bürgermeister#Bayern|Bürgermeister]] ist Tobias Seufert (Freie Wähler Besengau). Er ist seit 1. Mai 2020 im Amt. Bei der [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|Wahl 2020]] wurde er im ersten Wahlgang mit einem Stimmanteil von 68,2 % gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BGM&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/wahlen/kommunalwahlen/bgm/ob_bgm.xlsx |abruf=2020-06-20 |format=xlsx |titel= Bürgermeister/Oberbürgermeister in kreisangehörigen Gemeinden (Stand: 01.05.2020) |hrsg=Bayerisches Landesamt für Statistik }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung=&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Unter einem von Schwarz und Silber im [[Wolkenschnitt]] geteilten [[Schildhaupt]] in Blau ein schräg links gelegter [[wachsend und halb (Heraldik)|wachsender]] goldener Krummstab, überdeckt mit einem in zwei Reihen von Rot und Silber [[Geschacht (Heraldik)|geschachten]] [[Schrägbalken]].&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Die Wolkenschnitt-Teilung von Schwarz und Silber ist dem Wappen der seit 1180 belegten Herren von Bastheim entnommen, die 1848 ausgestorben sind. Dieses Adelsgeschlecht war in der Vorderrhön, im Grabfeld und im Gebiet der Fürstabtei Fulda begütert und hatte seinen Stammsitz in der Wasserburg von Bastheim. Das benachbarte Zisterzienserinnenkloster Wechterswinkel erwarb zwischen 1273 und 1280 zahlreiche Güter von den Herren von Bastheim und blieb bis zu seiner Auflösung 1592 im Ort begütert. Daran erinnern der von Rot und Silber geschachte Schrägbalken sowie der Krummstab aus dem Klosterwappen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.historisches-unterfranken.uni-wuerzburg.de/db/wappen/wappen/index.php?kreis=nes&amp;amp;gemeinde=Bastheim&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Unser Bayern. Heimatbeilage der Bayerischen Staatszeitung, 1981, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Reder, Klaus: Unterfränkisches Wappenbuch, CD-R, Würzburg 1997&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhn, Josef: Gemeindewappen im Landkreis Rhön-Grabfeld; in: Heimatblätter Rhön-Grabfeld 1988, S. 1–4&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Unser Landkreis Rhön-Grabfeld. Bamberg 1995, S. 108–109&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, hg. Karl Bosl, Bd. 7, 3. Aufl., Stuttgart 1981, S. 73–74&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Wappenführung seit 1979.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgemeinschaft ===&lt;br /&gt;
Bastheim ist seit 1978 eine Gemeinde und wurde durch das am 16. Juni 2021 vom [[Bayerischer Landtag|Bayerischen Landtag]] beschlossene &amp;#039;&amp;#039;Gesetz zur Änderung des Bayerischen Kommunalgliederungsgesetzes&amp;#039;&amp;#039; mit Wirkung vom 1. Juli 2021 Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Mellrichstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bastheim Sebastiansbrunnen.JPG|mini|250px|Sebastiansbrunnen im Osterschmuck (2007)]]&lt;br /&gt;
Historisch bedingt gehören Bastheim und der [[Besengau]] als Teil der Rhön kulturell zu Unterfranken und sind entsprechend geprägt. Die Sprache des „Bosdemers“ ist Unterfränkisch mit starkem Rhöner Zungenschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau- und Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Bastheim|Liste der Bodendenkmäler in Bastheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begegnungsstätten ===&lt;br /&gt;
* Besengauscheune in der Kerngemeinde mit wechselnden Veranstaltungen&lt;br /&gt;
* LandStadt-Haus im Gemeindeteil Rödles, kultureller Dialog&lt;br /&gt;
* Kulturspeicher: Kultur-Begegnungsstätte für den Landkreis im ehemaligen Kloster Wechterswinkel&lt;br /&gt;
* Hof9: veganes Cafe mit Unterkunft. Ein geselliger Treffpunkt für Inspiration und Austausch, in dem auch Weinproben und GinTestings stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinsleben ===&lt;br /&gt;
Die gesellschaftliche und kulturelle Hauptaktivität in der Gemeinde geht überwiegend von den Vereinen aus:&lt;br /&gt;
* Bastheim ist regionale Faschingshochburg. Die Karnevalsgesellschaft „Ba-Ka-Ge“, gemeinsam betrieben von den Vereinen TSG und Kolping, organisiert mit Unterstützung der gesamten Dorfbevölkerung Faschingsveranstaltungen nach „rheinischer Art“ wie Prunksitzungen, Faschingstänze und Kinderfasching.&lt;br /&gt;
* Die Turn- und Sportgemeinschaft (TSG Bastheim) ist der zahlenmäßig größte und aktivste Verein; das Vereinsheim mit den Sportplätzen befindet sich auf dem Spielberg, etwa einen Kilometer nördlich der Ortschaft.&lt;br /&gt;
* Der Musikverein Bastheim versammelt die Blasmusiker, das Vereinsheim ist im Rathaus untergebracht.&lt;br /&gt;
* Der Bastheimer Zweigverein des [[Rhönklub]]s ist ebenfalls im Rathaus untergebracht.&lt;br /&gt;
* Die [[Kolpingwerk|Kolpingsfamilie]] hat ihr Vereinsheim am Mühlbach.&lt;br /&gt;
* Die [[Freiwillige Feuerwehr]] Bastheim hat ihr [[Feuerwehrhaus]] in der Geckenauer Straße.&lt;br /&gt;
* Der Kleintierzuchtverein hat sein Vereinsheim in einem Nebenflügel des Rathauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bastheim 1999-07--a.JPG|mini|400px|Bastheim im Luftbild 1999]]&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft und Landwirtschaft, Tourismus ===&lt;br /&gt;
Wie in allen ländlichen Regionen ist auch in Bastheim die ehemalige Infrastruktur der Wirtschaft stark auf dem Rückzug. Von den vor wenigen Jahrzehnten in der Kerngemeinde ortsansässigen zwei Bäckereien, zwei Metzgereien, zwei Gastwirtschaften, dem Schuster, dem Büttner und allen anderen Handwerksbetriebe ist nur wenig übrig geblieben, bedingt auch durch die starke Attraktivität der mit dem Auto erreichbaren nahen Städte wie [[Bad Neustadt]] oder [[Mellrichstadt]].&lt;br /&gt;
Hauptarbeitgeber für die Bastheimer Bevölkerung sind die verbliebenen ortsansässigen Handwerksbetriebe und die mittelständischen Unternehmen und Großbetriebe in der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem blieb die Landwirtschaft nicht vom „Bauernsterben“ der vergangenen Dekaden verschont. War nach dem letzten Weltkrieg noch nahezu jeder Hof überwiegend ein [[Haupterwerbsbetrieb|Vollerwerbsbetrieb]] mit saisonaler Nebentätigkeit (im Sommer Bauer, im Winter Waldarbeiter oder Schnitzer und im Frühjahr im Steinbruch zum Hausbau), so sind derzeit nur noch vier in Land- und Forstwirtschaft tätige Vollbetriebe gemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tourismus und Fremdenverkehr konnten sich in Bastheim nicht in einem größeren Maßstab etablieren; es gibt aber einige Gästehäuser und Fremdenzimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat Kindergärten in den Gemeindeteilen Bastheim und Reyersbach. In der Kerngemeinde Bastheim gibt es eine Grundschule.&lt;br /&gt;
Im Dorfgemeinschaftshaus in Rödles ist eine Gemeindebücherei eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bastheim.rhoen-saale.net/Home/Einrichtungen/Gemeindegebaeude/Buechereien?page=10517&amp;amp;&amp;amp;detailID=6482 Gemeindebücherei]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Reyder]] (1652–1717); geboren in Wechterswinkel, Abt des Benediktinerklosters in [[Münsterschwarzach]]&lt;br /&gt;
* [[Georg von Mölter]] (1775–1846); bayerischer [[Generalmajor]], Kommandant der [[Festung Landau|Bundesfestung Landau (Pfalz)]], Ritter der Französischen [[Ehrenlegion]], des [[Militär-Max-Joseph-Orden]]s und des [[Verdienstorden der Bayerischen Krone|Verdienstordens der Bayerischen Krone]].&lt;br /&gt;
* Ein überregional bedeutender Künstler aus Bastheim ist der Holzbildhauer [[Josef Gerngras]]. Geboren am 12. Oktober 1894 in Bastheim, gehörte er zu einer Generation, die zwei Kriege erlebte. Überwiegende Wirkungsstätte eines entsprechend wechselvollen Lebens des selbstständigen Künstlers war der Würzburger Raum. Verstorben ist Josef Gerngras am 10. Januar 1959. Ausgeführte Objekte in Bastheim sind in der Pfarrkirche die Christkönigsstatue, die Bruder-Konrad-Statue und das Kruzifix mit den Kriegergedächtnistafeln. Weitere Objekte in der näheren Umgebung sind in der katholischen Pfarrkirche in Salz (ECCE HOMO) und in Heustreu (Tragmadonna und Christkönig in der Pfarrkirche) zu besichtigen.&lt;br /&gt;
* Ansässig und berufstätig in [[Wechterswinkel]] war der Schullehrer, Schriftsteller, Mundart- und Heimatdichter Georg Trost (1906–1968), der mit viel Phantasie historische Geschichten und Sagen aus der Rhöner Heimat erzählte.&lt;br /&gt;
* In der ehemaligen [[Propstei Wechterswinkel]] wohnte und arbeitete von 1914 bis 1933 der Sprachforscher [[Ernst Lewy (Sprachwissenschaftler)|Ernst Lewy]] (1881–1966). Lewy war zwischen 1922 und 1933 ordentlicher Professor an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] und verfasste in Wechterswinkel mehrere Bücher und Aufsätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bastheim.de/ Gemeinde Bastheim]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9673116}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Rhön-Grabfeld}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Bastheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4207859-3|VIAF=239511926}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Rhön-Grabfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bastheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Rhön-Grabfeld]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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