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	<title>Bastardwappen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T05:29:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bastardwappen&amp;diff=568477&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Abkürzung korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-08-21T14:03:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzung korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Blason Batard Vendôme.svg|180px|mini|Bastardwappen: Familienwappen der [[Vendôme (Adelsgeschlecht)|Herzöge von Vendome]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bastardwappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; diente im [[Mittelalter]] in der [[Heraldik|Wappenkunst]] der Kennzeichnung [[Außerehelichkeit|außerehelicher]] Söhne eines [[Adel]]igen, also einer illegitimen Geburt. &amp;#039;&amp;#039;[[Bastard]]&amp;#039;&amp;#039; war früher eine keineswegs ehrenrührige Bezeichnung für einen in außerehelicher Verbindung gezeugten, aber von einem adligen Vater [[Vaterschaftsanerkennung|rechtlich anerkannten]] („legitimierten“) Sohn.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Duden]] »Etymologie«:, Herkunftswörterbuch der deutschen Sprache,&amp;#039;&amp;#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage von [[Günther Drosdowski]] (Hrsg.) (&amp;#039;&amp;#039;Der Duden; Band 7&amp;#039;&amp;#039;), Mannheim; Wien; Zürich: Dudenverlag 1989, ISBN 3-411-20907-0, S. 66&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft bestehen diese Wappen aus Elementen des väterlichen Wappens, kombiniert mit dem [[Bastardfaden]] (einem darübergelegten Schrägstreifen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jean de Dunois coat of arms.png|mini|hochkant|[[Jean de Dunois]] mit seinem Bastardwappen]]&lt;br /&gt;
Da besonders im Falle von souveränen Fürsten wie Königen oder Kaisern der Vater keineswegs verpflichtet war, seine außerehelichen Nachkommen auch öffentlich anzuerkennen, stellte die Verleihung eines Bastardwappens meist eher eine Seltenheit dar und war sehr oft mit der Verleihung eines Adelstitels und eines standesgemäßen Wohnsitzes verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein auf diese Weise anerkannter Nachkomme des Landesfürsten zu sein, stellte in der Wahrnehmung des übrigen nicht-souveränen Adels in der Regel keinen Grund für soziale Geringschätzung dar, sondern bot dem nicht-souveränen Adel im Gegenteil die Möglichkeit zum [[Konnubium]] mit dem sozialen Umfeld des Landesfürsten, selbst wenn eine Einheirat in das eigentliche landesfürstliche Herrschergeschlecht aufgrund des sozialen Standesunterschieds gesellschaftlich undenkbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Unterschiede ==&lt;br /&gt;
In Frankreich sowie Süd- und Südosteuropa wurde über das väterliche Wappen ein [[Bastardfaden]] (Schräglinksfaden) gelegt. Dieser ist ein [[Beizeichen]]. Er verläuft von links oben nach rechts unten ([[Blasonierung#Rechts/links und vorn/hinten in der Heraldik|heraldisch]], d.&amp;amp;nbsp;h. aus der Sicht des Trägers) über den gesamten Schild. Ein nur kurzes „[[Balken (Heraldik)|Balkenstück]]“ wird als &amp;#039;&amp;#039;schräglinker Einbruch&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Für einen „legitimierten“ (jedoch in aller Regel nicht erbfolgeberechtigen) außerehelichen Sohn ist die Richtung des Zeichens gekehrt und schrägrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nordeuropa erschien üblicherweise das väterliche [[Wappen]] in der rechten oberen Ecke (oberes oder vorderes [[Vierung (Heraldik)|Geviert]]) des ansonsten [[Lediger Schild|ledigen Schildes]]. In England fand auch der Bastardfaden Verwendung. Beispiele aus Deutschland sind etwa [[Moritz von Sachsen (1696–1750)|Moritz von Sachsen]] oder die Grafen [[Holnstein (Adelsgeschlecht)|Holnstein]]. Es gibt aber auch Fälle, in denen den Bastarden mitsamt ihren Titeln ganz andere Wappen (ohne Bastardfaden) verliehen wurden, so etwa den [[Bretzenheim (Adelsgeschlecht)|Fürsten von Bretzenheim]] oder den Grafen [[Waldersee (Adelsgeschlecht)|Waldersee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Wittelsbacher Bastardwappen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grafen Holnstein.svg|Familienwappen der [[Holnstein (Adelsgeschlecht)|Grafen Holnstein]]&lt;br /&gt;
Bretzenheim Epitaph Theatinerkirche.JPG|Epitaph der [[Caroline von Bretzenheim|Caroline Josepha von Holnstein geb. von Bretzenheim]] (1768–1786) mit den Bastardwappen der [[Holnstein (Adelsgeschlecht)|Holnstein]] (links) und [[Bretzenheim (Adelsgeschlecht)|Bretzenheim]] (rechts)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Englische Bastardwappen ===&lt;br /&gt;
Eine Reihe englischer Herzogsfamilien stammt von außerehelichen Söhnen englischer Könige ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blason Henri Charles FitzRoy (1663-1690), 1er Duc de Grafton.svg|Familienwappen der [[Duke of Grafton|Herzöge von Grafton]]&lt;br /&gt;
Blason Charles Ier Beauclerk (1670-1726) 1er duc de Saint-Albans.svg|Familienwappen der [[Duke of St. Albans|Herzöge von St. Albans]]&lt;br /&gt;
Duke of Buccleuch arms.svg|Familienwappen der [[Duke of Buccleuch|Herzöge von Buccleuch und Queensberry]]&lt;br /&gt;
Duke of richmond.svg|Familienwappen der [[Duke of Richmond|Herzöge von Richmond]]&lt;br /&gt;
Beaufort Dukes.svg|Familienwappen der [[Duke of Beaufort|Herzöge von Beaufort]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Beizeichen]]&lt;br /&gt;
* [[Bastardfaden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Leonhard: &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch der Wappenkunst. Entwicklung, Elemente, Bildmotive, Gestaltung.&amp;#039;&amp;#039; Lizenzausgabe. Bechtermünz, Augsburg 2001, ISBN 3-8289-0768-7, S. 345.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wappen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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