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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bastardindigo</id>
	<title>Bastardindigo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T18:45:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bastardindigo&amp;diff=2395625&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-17036-44: /* Beschreibung */ Bei Griffel hat das &quot;r&quot; gefehlt.</title>
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		<updated>2026-03-18T14:27:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung: &lt;/span&gt; Bei Griffel hat das &amp;quot;r&amp;quot; gefehlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Bastardindigo&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Amorpha fruticosa&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Amorpha&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Amorpha (Pflanzen)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Amorpheae&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Amorpheae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Schmetterlingsblütler&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Faboideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hülsenfrüchtler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Fabaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Schmetterlingsblütenartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Fabales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Amorpha fruticosa 05.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Bastardindigo  (&amp;#039;&amp;#039;Amorpha fruticosa&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Amorpha fruticosa 06.JPG|mini|Blätter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Korina 2011-05-27 Amorpha fruticosa 2.jpg|mini|Blütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Amorpha fruticosa-flowers.jpg|mini|Blüten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Korina 2011-04-26 Amorpha fruticosa 4.jpg|mini|Fruchtstand]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bastardindigo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scheinindigo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/beitrag/10787880/22727563/| wayback= 20080628154431| text= &amp;#039;&amp;#039;Der Scheinindigo&amp;#039;&amp;#039;, Land Steiermark}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bleibusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Falscher Indigo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Amorpha fruticosa&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Pflanzenart aus der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Amorpha&amp;#039;&amp;#039; in der Familie der [[Hülsenfrüchtler]] (Fabaceae) aus der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Bastardindigo ist ein aufrechter, laubabwerfender [[Strauch]], der eine Höhe von 1 bis 4 Meter erreicht. Seine jungen Triebe sind weich behaart, verkahlen aber später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselständigen und kurz gestielten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind 9- bis 25-zählig, oft wechselnd, unpaarig gefiedert und erreichen eine Länge von bis zu 30&amp;amp;nbsp;cm. Ihr Blattstiel wird bis 4&amp;amp;nbsp;cm lang. Die kurz gestielten, drüsigen und ganzrandigen Fieder[[blättchen]] sind eiförmig bis elliptisch oder länglich, tragen vorne eine kurze Stachelspitze und erreichen eine Länge bis 4&amp;amp;nbsp;cm. Auf der Unterseite sind sie anfangs hellgrau behaart, verkahlen aber bald. Die [[Nebenblatt|Nebenblätter]] sind borstenförmig, fallen aber schon früh ab. Es sind feine Nebenblättchen vorhanden. Die Blätter duften stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bastardindigo ist [[Dichogamie|protogyn]], also vorweiblich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Botanische Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 28. Jahrg., Felix, 1870, Sp. 621 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name =&amp;quot;UT&amp;quot;&amp;gt;UT Austin, Plant Resources Center.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er blüht von Juni bis August, selten bis September. Die kleinen, duftenden, zwittrigen, kurz gestielten [[Blüte]]n mit doppelter [[Blütenhülle]] stehen in 7 bis 17&amp;amp;nbsp;cm langen, aufrechten, end- oder achselständigen und fein behaarten, dichten [[Traube]]n. Es sind meist abfallende, feine, schmale [[Tragblatt|Trag-]] und Deckblätter vorhanden. Der kleine, becherförmige und oben leicht behaarte, gezähnte Kelch ist drüsig. Nur die breite Fahne ist von den typischen [[Schmetterlingsblüte]]n vorhanden, während die seitlichen Flügel und das Schiffchen fehlen. Die Fahne ist aufrecht, röhrig eingerollt, purpurn bis dunkelviolett und umfasst die [[Staubblatt|Staubblätter]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Staubbeutel]] der zehn abgestuft ungleich langen, an der Basis einbrüderigen und leicht vorstehenden Staubblätter sind gelb. Der lange [[Griffel (Botanik)|Griffel]] ist schütter behaart. Es sind Nektarien im Kelch vorhanden.&amp;lt;ref name =&amp;quot;UT&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinen, leicht gebogenen [[Frucht|Früchte]] sind bis 10 Millimeter lange und einsamige, drüsig-warzige, nicht öffnende, [[Schnabel (Botanik)|geschnäbelte]] [[Hülsenfrucht|Hülsenfrüchte]] mit beständigem Kelch. Die glatten, harten, länglichen, abgeflachten Samen sind bis 5 Millimeter lang, bräunlich und leicht nierenförmig. Die Früchte stehen noch länger Zeit an der Pflanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 40.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Die [[Bestäuber]] sind verschiedene [[Insekten]], vor allem [[Honigbienen]]. In Amerika wird sie auch durch Kolibris bestäubt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze wurde aufgrund ihres Ausbreitungspotenzials und der Schäden in den Bereichen [[Biodiversität]], Gesundheit bzw. Ökonomie in die [[Schwarze Liste der invasiven Neophyten der Schweiz]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bundesamt für Umwelt BAFU |Titel=Invasive gebietsfremde Arten |Online=https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/biodiversitaet/fachinformationen/erhaltung-und-foerderung-von-arten/invasive-gebietsfremde-arten.html |Abruf=2019-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.infoflora.ch/de/flora/amorpha-fruticosa.html &amp;#039;&amp;#039;Amorpha fruticosa&amp;#039;&amp;#039;] bei Info Flora, [https://www.infoflora.ch/en/assets/content/documents/neophyten/inva_amor_fru_d.pdf (Schwarze Liste (Stand August 2014) PDF)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort ==&lt;br /&gt;
Der Bastardindigo wächst in lichten Laubwäldern, an Säumen, in [[Prärie]]n und in Trockengebüschen. Er toleriert trockene Böden. Er gedeiht in der Schweiz in den Gesellschaften des Verbands Auen-Weidengebüsch (Salicion elaeagni).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] et al. 2010 sind in der [[Schweiz]]: Feuchtezahl F = 3+w+ (feucht aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 4+ (warm-kollin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Er stammt ursprünglich aus den kontinentalen Regionen [[Nordamerika]]s, vom südlichen [[Kanada]] bis [[Florida]] und dem nördlichen [[Mexiko]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt; Er ist aber in Eurasien von Frankreich bis China und Japan eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie == &lt;br /&gt;
Der Bastardindigo wurde 1753 von [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;Species Plantarum&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Seite 713 als &amp;#039;&amp;#039;Amorpha fruticosa&amp;#039;&amp;#039; erstbeschrieben. Der Gattungsname leitet sich von griechisch &amp;quot;morphe&amp;quot; = &amp;quot;Gestalt&amp;quot; her, das &amp;quot;a&amp;quot; meint Verneinung und bezieht sich auf die ganz andere Gestalt der Blüte als die anderer Schmetterlingsblütler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Von den europäischen Siedlern in Nordamerika wurden die Blätter und junge Triebe des Bastardindigos anstelle des [[Indigopflanze|Indigostrauchs]] (&amp;#039;&amp;#039;Indigofera tinctoria&amp;#039;&amp;#039;) zum Blaufärben verwendet. Allerdings enthalten sie nur wenig Farbstoff. Die Art ist in [[Mitteleuropa]] frosthart und wird gelegentlich als Ziergehölz, Bienenweide und als Erosionsschutz an Böschungen angepflanzt. Sie wird in Mitteleuropa seit 1724 angepflanzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* O. N. Allen, Ethel K. Allen: &amp;#039;&amp;#039;The Leguminosae.&amp;#039;&amp;#039; Univ. of Wisconsin Press, 1981, ISBN 0-299-08400-0, S. 42.&lt;br /&gt;
* [[Gunter Steinbach]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Steinbachs Großer Pflanzenführer.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2011, ISBN 978-3-8001-7567-3, S. 328.&lt;br /&gt;
* Peter A. Schmidt, Ulrich Hecker: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlexikon der Gehölze. Ein botanisch-ökologischer Exkursionsbegleiter.&amp;#039;&amp;#039; Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2009, ISBN 978-3-494-01448-7.&lt;br /&gt;
* [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=200011887 &amp;#039;&amp;#039;Amorpha fruticosa&amp;#039;&amp;#039;] in der Flora of China, Vol. 10.&lt;br /&gt;
* [[Marilena Idžojtić]]: &amp;#039;&amp;#039;Dendrology.&amp;#039;&amp;#039; Academic Press, 2019, ISBN 978-0-444-64175-5, S. 70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Amorpha fruticosa|Bastardindigo (&amp;#039;&amp;#039;Amorpha fruticosa&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [http://temperate.theferns.info/plant/Amorpha+fruticosa &amp;#039;&amp;#039;Amorpha fruticosa&amp;#039;&amp;#039;] bei Useful Temperate Plants.&lt;br /&gt;
* [http://w3.biosci.utexas.edu/prc/K12/pages/Amorpha%20fruticosa.html &amp;#039;&amp;#039;Amorpha fruticosa&amp;#039;&amp;#039;] bei UT Austin, Plant Resources Center.&lt;br /&gt;
* {{GRIN|ID=2937|WissName=Amorpha fruticosa}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|27272}}&lt;br /&gt;
* {{VKFloraweb|27272}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5. Seite 600.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1003320|WissName=Amorpha fruticosa L.|Abruf=2021-10-24}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;[http://www.plantsoftheworldonline.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:11421-2 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Amorpha fruticosa&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;POWO&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Plants of the World Online&amp;#039;&amp;#039; von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: &amp;#039;&amp;#039;Kew Science&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot;&amp;gt;Gustav Hegi, Helmut Gams: &amp;#039;&amp;#039;Familie Leguminosae&amp;#039;&amp;#039;. In [[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, Band IV, Teil 3, Seite 1385–1386. Verlag Carl Hanser, München 1964.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterlingsblütler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanze auf der Liste der invasiven Neophyten (Schweiz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-17036-44</name></author>
	</entry>
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