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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bastard-Luzerne</id>
	<title>Bastard-Luzerne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T11:53:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bastard-Luzerne&amp;diff=747354&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Schriftauszeichnung entfernt</title>
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		<updated>2023-08-15T16:58:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Schriftauszeichnung entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Bastard-Luzerne&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Medicago × varia&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Thomas Martyn (Botaniker)|Martyn]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Schneckenklee&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Medicago&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Schmetterlingsblütler&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Faboideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Hülsenfrüchtler&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Fabaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Schmetterlingsblütenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Fabales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Medicago x varia eF.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Bastard-Luzerne (&amp;#039;&amp;#039;Medicago&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;varia&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bastard-Luzerne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Medicago&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;varia&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bastard-Schneckenklee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Hybride]] zwischen den beiden Schwesterarten [[Luzerne]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Medicago sativa]]&amp;#039;&amp;#039;) und [[Sichelklee]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Medicago falcata]]&amp;#039;&amp;#039;) aus der Gattung [[Schneckenklee]]  (&amp;#039;&amp;#039;Medicago&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der [[Hülsenfrüchtler]] (Fabaceae). Die Bastard-Luzerne (&amp;#039;&amp;#039;Medicago&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;varia&amp;#039;&amp;#039;) wird weltweit als [[Vieh]]-Futter und als Lebensmittel (Sprossen) angebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sebald1992&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Medicago x varia—Flora Batava (1901) (clean).jpg|mini|links|Illustration aus Flora Batava, 1901]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mediago x varia IP1106027.jpg|mini|Früchte und Blättchen mit gesägtem Rand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Medicago falcata × M. sativa sl17.jpg|mini|Blütenstand mit gelb-violett-grünlich gescheckten Blüten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Medicago falcata × M. sativa sl20.jpg|mini|Die wenig gewundene Hülsenfrucht vermittelt zwischen den beiden Elternsippen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild und Blatt ===&lt;br /&gt;
Die Bastard-Luzerne wächst als ausdauernde [[krautige Pflanze]] und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 80 Zentimetern. Der oft aufsteigende oder aufrechte [[Stängel]] ist verzweigt. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist dreizählig gefiedert. Die [[Blättchen]] sind [[Blattform#Gestalt der Spreite|länglich-lanzettlich]] und im oberen Bereich oft [[Blattform#Spreitenrand|gesägt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstand, Blüte und Frucht ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Die Blüten stehen in einem lang gestielten [[Traube|traubigen]] [[Blütenstand]] zusammen. Die zwittrigen [[Blüte]]n sind bei einer Länge von 8 bis 11 Millimetern [[zygomorph]] und fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]]. Die Farben der Blütenkrone reichen von blau- bis dunkelviolett, sie kann auch dunkelpurpurfarben, grünlich oder grünlich gelb mit Weißanteilen sein. Blaublütige Formen enthalten dabei mehr Anteile der Luzerne (&amp;#039;&amp;#039;Medicago sativa&amp;#039;&amp;#039;); Formen mit hohem Gelbanteil in der Blütenfarbe enthalten mehr Anteile aus dem Sichelklee (&amp;#039;&amp;#039;Medicago falcata&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die glatte, kahle [[Hülsenfrucht]] ist 0,5- bis 2,5-mal gewunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bombus pascuorum (male) - Medicago x varia - Keila.jpg|mini|Bestäubung mit [[Ackerhummel]]]]&lt;br /&gt;
Die Bastard-Luzerne kann den Winter als [[Hemikryptophyt]] oder, falls sie strauchartig wächst, auch als [[Chamaephyt]] überdauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie andere Hülsenfrüchtler (Leguminosen) hat die Bastard-Luzerne die Fähigkeit, mit Hilfe von [[Symbiose|symbiotischen]] [[Knöllchenbakterien]] (Rhizobien) [[Stickstoff]] aus der [[Luft]] aufzunehmen, und ist dadurch in der Lage, unabhängig vom vorhandenen Stickstoff im [[Boden (Bodenkunde)|Boden]] [[Protein]] zu bilden. Sie lebt mit ihrer wirtsspezifischen [[Art (Biologie)|Spezies]] &amp;#039;&amp;#039;[[Sinorhizobium meliloti]]&amp;#039;&amp;#039; in Symbiose.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UniHamburg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Heimat der Bastard-Luzerne liegt in der Umgebung des Kaspischen Meeres. Ihre Kultur als [[Futterpflanze]] wurde wichtig mit der steigenden Bedeutung der [[Pferde]] bei kriegerischen Auseinandersetzungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sebald1992&amp;quot; /&amp;gt; Die Bastard-Luzerne kommt in [[Eurasien]] und in [[Nordamerika]] kultiviert und verwildert vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sebald1992&amp;quot; /&amp;gt; Die Bastard-Luzerne kommt in den vielen Teilen Europas, in [[Arabische Halbinsel|Arabien]] und in [[Westasien]] vor. In Deutschland kommt sie zerstreut bis verbreitet vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwilderte Bestände kommen vor allem an ruderal beeinflussten [[Trockenrasen]], trockenen [[Wiese (Grünland)|Wiesen]], an Rändern von Äckern und Wegen und an Gebüschsäumen vor. Sie gedeiht häufig auf basenreichen [[Boden (Bodenkunde)|Böden]] und in Gesellschaften der Verbände Mesobromion und Geranion sanguinei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfalfa CDC.jpg|mini|„Luzerne-Sprossen“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bastard-Luzerne (&amp;#039;&amp;#039;Medicago&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;varia&amp;#039;&amp;#039;) wird weltweit als [[Vieh]]-Futter, aber auch als Lebensmittel (Sprossen) angebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sebald1992&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile wird die Bastard-Luzerne sogar häufiger angebaut als die eigentliche Saat-Luzerne. Oft ist diese auch verwildert. In Deutschland sollen die wilden Bestände sogar ausschließlich aus der Bastard-Luzerne bestehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rothmaler2005&amp;quot; /&amp;gt; Diese bildet neben den genutzten Hülsenfrüchten auch eine essbare Pfahlwurzel aus, über die sie auch vegetativ vermehrt werden kann. Sie wird jedoch auch als Bodenverbesserer und zur Böschungsbefestigung angepflanzt. Beim Fressen zu großer Mengen kann es beim Vieh zu Vergiftungserscheinungen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anbau ===&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Ihre stickstoffbindende Fähigkeit verbessert die Leistung landwirtschaftlicher Böden. Wenn sie auf geeigneten Böden angebaut wird, ist die Luzerne eine ergiebige Futterpflanze. Die Aussaat erfolgt im Frühling auf einem gut abgesetzten [[Saatbett]] mit einem [[pH-Wert]] von etwa 6,8–7,5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luzerne wird meist als [[Silage]] oder Grünmehl für [[Pellets]], wegen hoher Bröckelverluste seltener als [[Heu]] geerntet, kann aber auch beweidet werden. Sie erreicht ein Alter von fünf bis zwölf Jahren, abhängig von zum Beispiel Boden und [[Klima]]. In Deutschland wird sie 2 bis 3 Jahre genutzt, in anderen Klimazonen länger. In den meisten Klimazonen wird Luzerne drei oder vier Mal pro Jahr geschnitten. Der Ertrag beträgt etwa 10&amp;amp;nbsp;t Trockenmasse/ha und Jahr, schwankt aber regional, abhängig vom Wetter und Stadium der Reife, wenn sie geschnitten wird. Dabei sollte die Pflanze einmal pro Jahr zur Blüte gelangen, um mehrere Jahre nutzbar zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammensetzung ===&lt;br /&gt;
100 g frisches [[Blattgut]] enthalten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;LebensmittelLexikon2005&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Inhaltsstoff&lt;br /&gt;
! g bzw. mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wasser&lt;br /&gt;
| 79,5 g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kohlenhydrate]]&lt;br /&gt;
| 12,2 g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Protein|Eiweiß]]&lt;br /&gt;
| 6,9 g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Fette|Fett]]&lt;br /&gt;
| 0,13 g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kalium]]&lt;br /&gt;
| 137&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Calcium]]&lt;br /&gt;
| 16,6&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Natrium]]&lt;br /&gt;
| 1,2&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Eisen]]&lt;br /&gt;
| 0,34&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Carotin]]&lt;br /&gt;
| 28,1&amp;amp;nbsp;mg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Inhaltsstoffe sind [[Cumarin]]derivate und [[Saponine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
medicago_x_varia_bluete.jpeg|Helle Farbvariante&lt;br /&gt;
medicago_x_varia.jpeg|Bläuliche Farbvariante&lt;br /&gt;
Medicago x varia W.jpg|Helle Farbvariante&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rothmaler2005&amp;quot;&amp;gt; {{BibISBN|3827414962}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sebald1992&amp;quot;&amp;gt; Oskar Sebald, Siegmund Seybold, Georg Philippi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Spezieller Teil (Spermatophyta, Unterklasse Rosidae): Droseraceae bis Fabaceae.&amp;#039;&amp;#039; Eugen Ulmer, Stuttgart 1992, ISBN 3-8001-3314-8. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;UniHamburg&amp;quot;&amp;gt; [https://www1.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d34/34b.htm Informationen von der Uni Hamburg.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LebensmittelLexikon2005&amp;quot;&amp;gt; Ternes, Täufel, Tunger, Zobel: &amp;#039;&amp;#039;Lebensmittel-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Behr’s Verlag, 4. Auflage 2005, ISBN 3-89947-165-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt; {{BibISBN|3800131315|Seite=588}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Medicago × varia|Bastard-Luzerne (&amp;#039;&amp;#039;Medicago&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;varia&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|3620}}&lt;br /&gt;
* {{VKFloraweb|3620}}&lt;br /&gt;
* {{InfoFlora|ID=8166|WissName=Medicago x varia Martyn|Abruf=2015-11-15}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|3620|Medicago × varia Martyn, Bastard-Luzerne}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schneckenklee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nutzpflanze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenhybride]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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