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	<title>Bassinplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T18:01:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bassinplatz&amp;diff=969138&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-02-07T18:44:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Platz&lt;br /&gt;
| Name=Bassinplatz&lt;br /&gt;
| Alternativnamen=&lt;br /&gt;
| Stadtwappen=Wappen Potsdam.jpg&lt;br /&gt;
| Kategorie=Platz in Potsdam&lt;br /&gt;
| Bild= Bundesarchiv Bild 170-304, Potsdam, Straßen-Plätze.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt= Ansicht eines Teils des Platzes&lt;br /&gt;
| Ort=Potsdam&lt;br /&gt;
| Ortsteil=&lt;br /&gt;
| Angelegt=18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
| Neugestaltet= 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
| Straßen= Gutenbergstraße (Nord), Hebbelstraße (Ost), Charlottenstraße (Süd), Am Bassin (West)&lt;br /&gt;
| Bauwerke= Peter- und Paul-Kirche&lt;br /&gt;
| Nutzergruppen=[[Fußgänger]], [[Radfahrer]]&lt;br /&gt;
| Platzgestaltung= nach 1876, als das namensgebende Bassin zugeschüttet wurde&lt;br /&gt;
| Platzfläche=58.800 m² (abgeschätzt)&lt;br /&gt;
| Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bassinplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der größte der [[Potsdam]]er [[Platz|Plätze]]. Der Name bezieht sich auf ein ehemaliges [[Bassin|Wasserbassin]], welches auf Anweisung des Soldatenkönigs [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]] ab 1737 zur Trockenlegung des Gebietes genutzt wurde. Der Bassinplatz wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgestaltet, er befindet sich am Rande des [[Holländisches Viertel|Holländischen Viertels]] und grenzt im Südwesten an den [[Platz der Einheit (Potsdam)|Platz der Einheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:Potsdam - Holländisches Viertel (Dutch Quarter).jpg|mini|links|Häuserreihe im niederländischen Stil]] zuviele bilder, nicht direkt auf den platz bezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 170-036, Potsdam, Glorietta am Bassinplatz.jpg|mini|hochkant|links|Historische Gloriette am Bassinplatz]]&lt;br /&gt;
Das Areal des Bassinplatzes war ursprünglich ein sumpfiges Gelände. Im Rahmen der zweiten Stadterweiterung veranlasste der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;I. die Nutzbarmachung des Platzes. Das Gelände wurde in den Jahren 1737 bis 1739 trockengelegt, dazu wurde ein &amp;#039;&amp;#039;Holländisches Bassin&amp;#039;&amp;#039; ausgegraben. Der Abfluss des Wassers wurde über ein aufwendiges Kanalsystem geregelt, von dem [[Heinrich Ludwig Manger]] in seiner Baugeschichte von Potsdam berichtet: „Dieser Teich [das Bassin] war vermittelst eines offenen Grabens mit dem [[Heiliger See (Potsdam)|Heiligen See]], und durch einen bedeckten schmalen Kanal mit dem Hauptkanale der Stadt [Potsdamer Stadtkanal] verbunden. Da auch zugleich aus der [[Havel]] ein Graben bis in den Heiligen See ausgestochen ward, [bekam] das Wasser … Zug bis wieder in die Havel.“&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Ludwig Manger: &amp;#039;&amp;#039;Baugeschichte von Potsdam&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;1, Berlin 1789, S.&amp;amp;nbsp;15.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Mitte dieses Bassins wurde am Kreuzpunkt der Achsen der [[Brandenburger Straße|Brandenburger]]- und Kreuzstraße eine kreisrunde Insel angelegt, die als Zierde 1739 eine [[Gloriette]] erhielt. Das [[pavillon]]artige Gebäude war als [[Point de vue]] gedacht, ohne einen bestimmten Zweck zu erfüllen. Es zeigte in zahlreichen Ausstattungselementen niederländische Formen, wogegen sich für die Dachgestalt kein Beispiel in der zeitgenössischen holländischen Architektur findet. Im 19. und 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war der Pavillon auch unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Tabakshäuschen&amp;#039;&amp;#039; bekannt und stand unter [[Denkmalschutz]]. Letztere Bezeichnung ging auf den Irrtum zurück, der Vater Friedrichs des Großen habe dort sein [[Tabakskollegium]] abgehalten. Überliefert ist lediglich ein Festessen des Königs samt Bericht über die umständliche Anlieferung der Speisen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Gloriette siehe [[Friedrich Mielke]]: &amp;#039;&amp;#039;Potsdamer Baukunst. Das klassische Potsdam&amp;#039;&amp;#039;. Propyläen, Frankfurt am Main, Berlin, Wien 1981, ISBN 3-549-06648-1, S.&amp;amp;nbsp;30, 396 mit Abb.; die ehemalige Kreuzstraße ist die [[Johann Peter Benkert|Benkertstraße]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Friedrich Nagel - Das Bassin und die Französische Kirche zu Potsdam.jpg|mini|links|Bassin und Französische Kirche auf einem Bild von [[Johann Friedrich Nagel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bassin drohte bald wegen der schrittweise eintretenden Verschlammung der Kanäle und im Sommer aufgrund von Niedrigwasser der Havel zu versumpfen, daher ließ [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich der Große]] das Becken mit Mauerwerk einfassen. Nach einem weiteren Verschönerungsplan von [[Peter Joseph Lenné]] erhielt das Bassin schließlich eine runde, nach Osten geöffnete Form. Zwischen 1871 und 1876 wurde das Bassin zugeschüttet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:Potsdam FranzKirche small.jpg|mini|links|[[Französische Kirche (Potsdam)|Französische Kirche]]]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche St Peter und Paul Potsdam.jpg|mini|Kirche [[St. Peter und Paul (Potsdam)|St.&amp;amp;nbsp;Peter und Paul]] im Westen des Platzes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dem Platz entstanden zwei Kirchen. Die [[Französische Kirche (Potsdam)|Französische Kirche]] wurde 1752 nach Plänen von [[Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff]] für die verfolgten [[Hugenotten]] aus Frankreich errichtet. Die innere Gestalt der Kirche geht auf [[Karl Friedrich Schinkel]] zurück. Der Bau der katholischen Kirche [[St. Peter und Paul (Potsdam)|St.&amp;amp;nbsp;Peter und Paul]] erfolgte zwischen 1867 und 1870 nach Plänen von [[August Stüler]] und Wilhelm Salzenburg.&lt;br /&gt;
[[Datei:Potsdam Bassinplatz Ehrenfriedhof.JPG|mini|hochkant|Sowjetischer Ehrenfriedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] unbeschädigt gebliebene Gloriette wurde im Winter 1945/46 abgerissen, um Platz für einen [[Sowjetische Kriegsgräberstätten in Deutschland|sowjetischen Soldatenfriedhof]] mit einem [[Kriegerdenkmal|Ehrenmal]] in Form eines [[Obelisk]]en zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Berg: &amp;#039;&amp;#039;Die verlorene Potsdamer Mitte&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag Hans Berg, Berlin 1999, S.&amp;amp;nbsp;31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1972 entstand daneben ein großformatiger [[Busbahnhof]], der aber 2001 zurückgebaut wurde. Der Platz dient seit 1996 regelmäßig als [[Wochenmarkt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1789 logierte [[Wolfgang Amadeus Mozart]] in Potsdam – der genaue Ort ist nicht bekannt, er wohnte wahrscheinlich in dem niederländischen Backsteinhaus &amp;#039;&amp;#039;Am Bassin 10&amp;#039;&amp;#039;. In einem Brief schrieb er: {{&amp;quot;|Mein liebes Weibchen! Potsdam ist ein teurer Ort, und ich muss hier auf eigene Kosten zehren. Mit der Akademie ist nicht viel zu machen … So musst Du Dich bei meiner Rückkehr schon mehr auf mich freuen als auf das Geld ….}}. Eine Gedenktafel über der Tür erinnert daran. Die barocken Häuserreihen entstanden wahrscheinlich unter der Bauleitung von [[Carl von Gontard]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Platzanlage ==&lt;br /&gt;
Der Bassinplatz ist der größte Platz Potsdams mit einer rechteckigen Grundform von rund 300&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;200&amp;amp;nbsp;Metern, das heutige Erscheinungsbild wird durch Gegensätze bestimmt. Der Platz besteht seit den 1960er Jahren überwiegend aus Grünflächen mit Baumreihen und Freiflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei sakrale Bauwerke unterschiedlicher Art prägen das Erscheinungsbild des Platzes. An der Westseite steht die katholische Kirche St.&amp;amp;nbsp;Peter und Paul mit einem 60&amp;amp;nbsp;Meter hohen Turm im Stil eines [[italien]]ischen [[Campanile]], der als [[Point de vue]] in die Brandenburger Straße wirkt. Am südöstlichen Rand, amtlich jedoch nicht mehr auf der Platzfläche, steht der kleinere barocke Kuppelbau der [[Französische Kirche (Potsdam)|Französischen Kirche]], die die älteste erhaltene Kirche im historischen Stadtgebiet Potsdams ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden und Westen des Platzes schließen rote, dreigeschossige und [[giebel]]geschmückte barocke [[Backstein]]häuser im niederländischen Stil den Platz über die Verkehrswege hinweg ab – erstere sind Teil des [[Holländisches Viertel|Holländischen Viertels]], letztere Teil einer Ergänzung des späten 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. An der Südseite befinden sich moderne Wohnhäuser. Auf der Ostseite der Hebbelstraße dominiert das &amp;#039;&amp;#039;Klinikum Ernst von Bergmann&amp;#039;&amp;#039; das Bild des Platzes, ein mehrteiliges Hochhaus in [[Plattenbau]]weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste von Sehenswürdigkeiten in Potsdam}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bassinplatz (Potsdam)|Bassinplatz}}&lt;br /&gt;
* [https://bassinplatz.de/ Der Bassinplatz]&lt;br /&gt;
* [https://www.potsdam.de/cms/beitrag/10021092/287369/2 Offizielle Seite der Stadt Potsdam über den Bassinplatz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52.401295 |EW=13.061113 |type=landmark |region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Potsdam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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