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	<title>Bassenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T21:56:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bassenheim&amp;diff=158377&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spurzem: Änderung 256762379 von 197.250.227.34 rückgängig gemacht. Unnötiges entfernt, sollte möglicherweise dem Verlinken auf neue Artikel dienen.</title>
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		<updated>2025-06-07T08:13:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/256762379&quot; title=&quot;Spezial:Diff/256762379&quot;&gt;256762379&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/197.250.227.34&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/197.250.227.34&quot;&gt;197.250.227.34&lt;/a&gt; rückgängig gemacht. Unnötiges entfernt, sollte möglicherweise dem Verlinken auf neue Artikel dienen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Bassenheim COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/21/35/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 07/27/42/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Bassenheim in MYK.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Mayen-Koblenz&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Weißenthurm&lt;br /&gt;
|Höhe              = 205&lt;br /&gt;
|PLZ               = 56220&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02625&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07137202&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE USE&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Kärlicher Straße 4&amp;lt;br /&amp;gt;56575 Weißenthurm&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.bassenheim.de/ www.bassenheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Natalja Kronenberg&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bassenheim 001x.jpg|mini|Bassenheim, Luftaufnahme (2016)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bassenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Mayen-Koblenz]] in [[Rheinland-Pfalz]] und liegt etwa 10&amp;amp;nbsp;km von [[Koblenz]] entfernt. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Weißenthurm]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Der [[Niederschlag|Jahresniederschlag]] beträgt 646&amp;amp;nbsp;mm.&amp;lt;ref&amp;gt;Niederschlagsmittelwerte von Deutschland für den Zeitraum von 1961 bis 1990, Quelle: [[DWD]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Archäologische Funde wie Tongefäße, Gefäßscherben und ein sogenannter [[Feuerbock (Archäologie)|Feuerbock]] deuten darauf hin, dass es im Bereich des heutigen Bassenheim bereits in keltischer Zeit bzw. um 500 vor Christus eine Ansiedlung gab. Römischen Ursprungs dürften Gebäudereste sein, die 1885 entdeckt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunstdenkmäler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. bis 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Mittelalter war die [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] Bassenheim laut einer Urkunde von 1265 zunächst ein Lehen von [[Kurköln]]. Später gelangte sie in den Besitz der [[Grafschaft Wied|Grafen von Wied]], die 1373 die Grafen von [[Herrschaft Isenburg-Braunsberg|Isenburg-Braunsberg]] mit ihr belehnten. Deren [[Afterlehen]]sträger wiederum war die Adelsfamilie Waldbott von Waldmannshausen, deren [[Burg Waldmannshausen|Stammburg]] bei Hadamar lag. Die Familie, die sich später [[Waldbott von Bassenheim]] nannte, brachte durch Kauf und Erbschaft nach und nach die gesamte Herrschaft in ihren alleinigen Besitz und erlangte schließlich im Jahr 1729 die [[Reichsunmittelbarkeit]]. Im [[Frieden von Lunéville]] 1801 verlor sie ihren linksrheinischen Besitz an [[Frankreich]], wurde aber 1803 durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]] entschädigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunstdenkmäler&amp;quot;&amp;gt;Hans Erich Kubach, [[Fritz Michel]], Hermann Schnitzler: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Landkreises Koblenz&amp;#039;&amp;#039;. Pädagogischer Verlag Schwann, Düsseldorf 1944. (Nachdruck 1981, ISBN 3-590-32142-3)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Köbler]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien und reichsunmittelbaren Geschlechter vom Mittelalter bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 6., vollständig überarbeitete Auflage, C. H. Beck, München 1999, ISBN 3-406-44333-8, S. 41 u.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1815 gehörte Bassenheim zum französischen [[Département de Rhin-et-Moselle]] und war Sitz der gleichnamigen [[Mairie]]. Diese umfasste das angrenzende [[kurtrier]]ische [[Amt Bergpflege]] und entsprach ungefähr der heutigen [[Verbandsgemeinde Weißenthurm]]. Nach dem Ende der [[Napoleonische Kriege|Napoleonischen Kriege]] fiel Bassenheim wie das gesamte Rheinland an [[Preußen]]. Als mittlerweile [[Mediatisierung|mediatisierte]] [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]] erhielt die Grafenfamilie ihren Besitz in Bassenheim zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit der Familie von Oppenheim ===&lt;br /&gt;
Infolge der [[Insolvenz]] des Grafen [[Hugo Waldbott von Bassenheim]] wurde ihr örtliches [[Burg Bassenheim|Schloss und das zugehörige Rittergut]] 1861 zwangsversteigert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Groß&amp;quot;&amp;gt;Theobald Groß: &amp;#039;&amp;#039;Kleinod zwischen Rhein und Eifel&amp;#039;&amp;#039;. Druckerei Walter, Bassenheim 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Karl Anton (Hohenzollern)|Fürst Karl Anton von Hohenzollern]] kaufte den Besitz für etwa 465.000 [[Taler#Preußischer oder Graumannscher Reichstaler (1750)|Taler]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunstdenkmäler&amp;quot; /&amp;gt; und veräußerte ihn 1873 an [[Abraham Oppenheim|Abraham Freiherr von Oppenheim]] (1804–1878) und dessen Frau Charlotte. Unter ihnen begann in Bassenheim eine rege Bautätigkeit. Unter anderem ließen sie das Bassenheimer Schloss erweitern und restaurieren. Architekt war [[Julius Carl Raschdorff]], der zu seiner Zeit als bedeutendster Baumeister in Köln galt. Sieben Jahre nach dem Tod Abraham von Oppenheims stiftete seine Witwe der Gemeinde das Bassenheimer Krankenhaus und stattete es für die Unterhaltung mit 400.000 [[Mark (1871)|Mark]] aus. 1977 wurde das Krankenhaus geschlossen und 1984 nach Umbau und Erweiterung in ein Therapiezentrum für [[Psychosomatische Erkrankung|psychosomatisch Kranke]] umgewandelt. Weitere Gebäude aus der Oppenheim’schen Zeit sind das Rentamt am heutigen Walpotplatz, der Marstall an der Mayener Straße, die „Alte Apotheke“ und das „Haus am See“, in dem ehemals Dampfmaschinen standen, die den Druck für die Wasserversorgung erzeugten. Durch den Verkauf von Bauplätzen an Bassenheimer Bürger entstanden auch viele Privathäuser. Abraham und Charlotte von Oppenheim starben kinderlos. 1910 wurden Burg und Rittergut Bassenheim an [[Julius von Waldthausen]] verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Groß&amp;quot; /&amp;gt; Dessen Erben ließen das Schloss 1937 wegen zu hoher Unterhaltungskosten abreißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Treffen von Adenauer und Schuman in Bassenheim ===&lt;br /&gt;
Die Burg Bassenheim, die bis heute existiert, war zur Zeit der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzung]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Sitz des Gouverneurs der Regierungsbezirke [[Regierungsbezirk Trier|Trier]] und [[Regierungsbezirk Koblenz|Koblenz]] und späteren Landeskommissars von Rheinland-Pfalz, [[Claude Hettier de Boislambert]]. Am 8. Oktober 1948 kam es dort zu einem Treffen des französischen Außenministers [[Robert Schuman]] mit dem späteren deutschen Bundeskanzler [[Konrad Adenauer]]. Das Treffen war geheim und wurde erst bekannt, als Adenauer 1965 seine „Erinnerungen“ veröffentlichte. Die Begegnung gilt als ein Ausgangspunkt der Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bassenheim, Rathaus (2015-06-07 1835 Sp).JPG|mini|Rathaus (1720)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Bassenheim 010x.jpg|mini|Burg Bassenheim, Luftaufnahme (2016)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bassenheim, Walpotplatz 2010-06-26.jpg|mini|hochkant|Walpotplatz und Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bassenheim - Brunnen Walpotplatz (2014-06-22 Sp).JPG|mini|Historienbrunnen auf dem Walpotplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bassenheimer Reiter (2009-10-19 Sp).JPG|mini|Bassenheimer Reiter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bassenheim Adenauer-Schuman-Gedenkzeichen (2015 Sp).JPG|mini|Adenauer-Schuman-Gedenkzeichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Bassenheim besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| Wahl || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Wählergruppe|FWG]]{{FN|*}} || style=&amp;quot;width:6em;&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || – || 11 || 9 || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/1370820200 |titel=Bassenheim, Gemeinderatswahl 09.06.2024 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Bassenheim |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 6 || 14 || – || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/1370820200.html |titel=Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen |abruf=2019-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 7 || 13 || – || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 7 || 13 || – || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 7 || 13 || – || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|*|FWG: Freie Wähler Gemeinschaft Bassenheim e.&amp;amp;nbsp;V.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Ortsbürgermeisterin von Bassenheim ist Natalja Kronenberg (CDU). Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26. Mai 2019 wurde sie mit einem Stimmenanteil von 75,29 % gewählt und damit Nachfolgerin von Arno Schmitz (CDU).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/1370000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |abruf=2019-11-10 |kommentar=siehe Weißenthurm, Verbandsgemeinde, erste Ergebniszeile}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Direktwahl am 9. Juni 2024]] konnte sie ihr Amt mit 55,5 % der Stimmen gegen einen Kandidaten der [[Freie Wählergruppe Rheinland-Pfalz|FWG]] verteidigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1370820200 |titel=Bassenheim, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Der Landeswahlleiter |abruf=2024-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= Zwölffach [[Ständerung|geständert]] von Silber und Rot, belegt mit einem großen roten Herzschild, darin ein goldner Reichsapfel in perspektivischer Darstellung.&lt;br /&gt;
|Quelle      = &lt;br /&gt;
|Begründung  = Das Wappen der Gemeinde Bassenheim knüpft an historische Tatsachen in der Weise an, dass es auf dem von Silber und Rot geständerten Schild der Waldbott, der als Schildrand hervortritt, einen großen roten Herzschild zeigt, in dem ein goldener Reichsapfel als Sinnbild der Reichsunmittelbarkeit steht. Die Ortsfarben sind entsprechend denen der Familie Waldbott rot und weiß.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verleihung des Wappens an die Gemeinde Bassenheim wurde mit Urkunde des Oberpräsidenten der [[Rheinprovinz]] unter dem 18. Februar 1936 ausgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerstädte ===&lt;br /&gt;
* [[Pasym]], Polen&lt;br /&gt;
:Mit dem heutigen Pasym, dem früheren ostpreußischen Passenheim, bestehen seit 1988 freundschaftliche Beziehungen. Doch die historischen Beziehungen sind sehr viel älter: Das vom Deutschen Orden gegründete Dorf Heinrichswalde erhielt 1386 Stadtrechte. Der ersten Stadt Masurens wurde zu Ehren des obersten Spittlers und Komturs des Deutschen Ordens, Siegfried Walpot von Bassenheim, der Name „Bassenheim“ gegeben. Die Ostpreußen machten daraus „Passenheim“, die Polen nannten sie schon im 19. Jahrhundert „Pasym“. So heißt sie jetzt offiziell und führt das von Siegfried Walpot von Bassenheim eingeführte Wappen auch heute noch. Pasym liegt zwischen dem großen Kalbensee und dem Lelskersee 30 km südöstlich von Allenstein (Olsztyn), hat eine riesige Gemarkung (rund 15.000 Hektar) und 5000 Einwohner, von denen 2500 in der Stadt, die anderen in ländlichen Bereichen wohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pougues-les-Eaux]], Frankreich&lt;br /&gt;
:Pougues-les-Eaux, 11 km von der Koblenzer Partnerstadt Nevers/Loire entfernt, wurde schon im 16. Jahrhundert durch seine Thermalquellen bekannt. Bis 1971 war die Stadt Badeort. In dem ehemaligen Parkgelände steht heute ein Spielcasino, das viele Besucher anlockt. Die Stadt hat 2500 Einwohner. Die Partnerschaftsbeziehungen sind seit 1989 aus freundschaftlichen Verbindungen zwischen den Tennisclubs beider Orte entstanden; sie wurden 1994 offiziell beschlossen. Seit dem 1. September 1993 besteht der Freundschaftskreis Bassenheim/Pougues-les-Eaux.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bassenheim.de/web/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=16&amp;amp;Itemid=35 |text=Homepage der Gemeinde Bassenheim, abgerufen am 13. Juli 2010 |wayback=20110728152701}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Einrichtungen ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Therapiezentrum Bassenheim ==&lt;br /&gt;
[[Charlotte Oppenheim]] gründete  1885, 7 Jahre nach dem Tod ihres Mannes [[Abraham Oppenheim|Abraham]], das „Von-Oppenheim’sche Krankenhaus“. Zu dessen Errichtung stiftete sie der Gemeinde den Bauplatz, zusätzliche 5000&amp;amp;nbsp;m² Land sowie 400.000&amp;amp;nbsp;[[Mark (1871)|Mark]]. Das Krankenhaus, das 1888 um einen Kindergarten und eine Nähschule erweitert wurde, sollte der medizinischen Versorgung von Armen, Gebrechlichen und Kranken dienen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;alemannia&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=http://www.alemannia-judaica.de/bassenheim_juedgeschichte |title=Jüdische Geschichte / Familie &amp;quot;von Oppenheim&amp;quot; in Bassenheim (Kreis Mayen-Koblenz) |publisher=Alemannia-judaica.de |date= |accessdate=2010-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Schließung im Jahr 1977 wurde das Gebäude restauriert und erweitert und 1984 als „Therapiezentrum Bassenheim“ für psychosomatisch Kranke wieder eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://bassenheim.de/chronik/index.html |text=Chronik von Bassenheim |wayback=20060206142319}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Das berühmteste Kunstwerk Bassenheims ist der [[Bassenheimer Reiter]] in der [[St. Martin (Bassenheim)|Pfarrkirche St. Martin]]. Das [[Frühgotik|frühgotische]] [[Relief]] des [[Martin von Tours|heiligen Martin]], das dem [[Naumburger Meister]] zugeschrieben wird, stammt aus dem West[[lettner]] des [[Mainzer Dom]]s und wurde von dem Mainzer Domherrn Casimir Waldbott von Bassenheim 1683 nach Bassenheim gebracht.&lt;br /&gt;
* Die Burg Bassenheim war seit dem 13. Jahrhundert im Besitz der Erzbischöfe von Trier, später wurde sie Sitz von [[Ministeriale]]n. Die Herrschaft Bassenheim fiel noch vor 1300 durch die Heirat von Helena von Bachem, [[Erbtochter]] des [[Ritter]]s Heinrich von Bachem, mit Siegfried Walpod († 1333) an das Geschlecht der [[Waldbott von Bassenheim]]. 1729 wurde die Herrschaft Bassenheim (durch den Niedergang der [[Grafschaft Sayn]] ein [[Lehnswesen|Lehen]] [[Kurköln]]s geworden) [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbar]] und unterstand direkt dem Kaiser. [[Hugo Waldbott von Bassenheim|Graf Hugo Waldbott]] verlor 1862 den 600-jährigen Stammsitz durch Zwangsversteigerung. Schloss und Gut befinden sich heute im Besitz der Freiherrn von [[Waldthausen]]-[[Osten (Adelsgeschlecht)|Osten]]. Das Schloss ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
* In Bassenheim konnte ein Teil des [[Jüdischer Friedhof (Bassenheim)|jüdischen Friedhofes]] trotz der Verwüstungen der Naziherrschaft erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
* Die Überreste des ehemaligen [[Gefangenenlager Eiserne Hand|Gefangenenlagers Eiserne Hand]] erinnern an die dort zwischen 1939 und 1942 internierten polnischen Zwangsarbeiter.&lt;br /&gt;
* Auf dem Walpotplatz steht der Historienbrunnen des Kottenheimer Bildhauers Paul Milles von 1985, später ergänzt durch Statuen der Ritter und Grafen von Bassenheim.&amp;lt;ref&amp;gt;Theobald Groß: &amp;#039;&amp;#039;Kleinod zwischen Rhein und Eifel – Impressionen aus dem geschichtsträchtigen Bassenheim&amp;#039;&amp;#039;. Bassenheim 2004, S. 138–140.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Haus Nr. 3 am Walpot-Platz ist das Martinus-Museum eingerichtet. Es ist ein Barockbau aus dem Jahr 1753, errichtet aus Lavakrotzen, aber hell verputzt und mit aufgemalten roten Eckquadern. Einst wohnte der Frühmessner der Pfarrei St. Martin in dem Haus und von 1813 bis 1840 war die erste allgemeine Bassenheimer Schule darin eingerichtet. Von 1895 bis 1995 war es Rathaus und seit Abschluss der Renovierung in den Jahren 2002 und 2003 ist es Museum. Dieses Museum ist dem heiligen Martin und seinem Bild gewidmet, dem Bassenheimer Reiter. Darüber hinaus gibt es Auskunft über die Ritter und Freiherrn von Bassenheim.&amp;lt;ref&amp;gt;Theobald Groß: &amp;#039;&amp;#039;Kleinod zwischen Rhein und Eifel – Impressionen aus dem geschichtsträchtigen Bassenheim&amp;#039;&amp;#039;. Bassenheim 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Seit Juni 2012 erinnert am Walpotplatz ein begehbares [[Adenauer-Schuman-Gedenkzeichen|Denkmal]] aus zwölf Stelen an das Treffen zwischen [[Robert Schuman]] und [[Konrad Adenauer]] in der Bassenheimer Burg, mit dem 1948 die Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland begann. Schöpfer des Denkmals ist Harald Stieding, Hauptinitiatoren waren der frühere Bürgermeister von Bassenheim, Theobald Groß, Cord Michael Sander und Josef Seul.&amp;lt;ref&amp;gt;Winfried Scholz: &amp;#039;&amp;#039;In Bassenheim begann die Aussöhnung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Rhein-Zeitung Koblenz&amp;#039;&amp;#039; vom 18. Juni 2012, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der Nähe des Ortes liegen der [[Karmelenberg]], ein [[Schlackenkegel]] vulkanischen Ursprungs, mit der 1662 erbauten [[Marienkapelle auf dem Karmelenberg|Marienkapelle]] sowie der [[Goloring]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Liste der Kulturdenkmäler in Bassenheim]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Theobald Groß im Martinus-Museum, Bassenheim (2006-10-28 Sp).jpg|270| Bassenheim, Siegfried Walpot - v. Paul Milles (2019-11-21 Sp 2).JPG |100|Mit Theobald Groß im Martinus-Museum, vor dem Porträt von Abraham von Oppenheim|Siegfried Waldpot von Bassenheim}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologische geordnet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Siegfried [[Waldbott von Bassenheim|Walpot von Bassenheim]], [[Komtur (Amt)|Komtur]] und oberster Spittler des mittelalterlichen [[Deutschordensstaat]]s im [[Baltikum]]. Zu seinen Ehren erhielt 1386 die erste Stadt [[Masuren]]s den Namen &amp;#039;&amp;#039;Bassenheim&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;Passenheim&amp;#039;&amp;#039;). Das heutige polnische [[Pasym]] ist Partnerstadt Bassenheims.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Bassenheim aufgewachsen ===&lt;br /&gt;
* [[Christian Nicolay]] (* 1976), Sportler, 2006 Deutscher Meister im Speerwurf&lt;br /&gt;
* [[Jens Tiedtke]] (1979–2019), Sportler, Handballnationalspieler&lt;br /&gt;
* [[Rolf Weiber]] (* 1957), Volkswirt, Hochschullehrer für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre&lt;br /&gt;
* Karl-Josef Häfner (* 1952), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kelberg/Vulkaneifel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Bassenheim verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Julius Raschdorff]] (1823–1914), Architekt&amp;lt;ref name=&amp;quot;alemannia&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Charlotte Oppenheim]] (1811–1887)&lt;br /&gt;
* [[Helene von Nostitz]] (1878–1944), Schriftstellerin; Nichte des späteren Reichspräsidenten [[Paul von Hindenburg]]; starb in Bassenheim&lt;br /&gt;
* [[Claude Hettier de Boislambert]] (1906–1986), Militärgouverneur von Rheinland, dann Rheinland-Pfalz von 1945 bis 1951, residierte im Bassenheimer Schloss&lt;br /&gt;
* Theobald Groß (1929–2019), Journalist, Buchautor, ehemaliger Bürgermeister von Bassenheim und Ehrenbürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bassenheim Ort.jpg|Ortsansicht, rechts der Eingang zum Schlossgrundstück&lt;br /&gt;
 Bassenheim.jpg|Ortsmitte (Walpot-Platz) mit Kirche&lt;br /&gt;
 Bassenheim, Walpot-Platz - Pfarrhaus, Rentamt (2019-11-21 Sp).JPG|Pfarrhaus und Rentamt (Walpot-Platz)&lt;br /&gt;
 Bassenheim Schloss.jpg|Burg Bassenheim (Privatbesitz Frhr. v. Waldthausen-Osten)&lt;br /&gt;
 Bassenheim Schloss1.jpg|Burg Bassenheim&lt;br /&gt;
 Kirche Karmelenberg.JPG|Kapelle auf dem Karmelenberg oberhalb von Bassenheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Bassenheim&amp;#039;&amp;#039; lag an der [[Bahnstrecke Koblenz-Lützel–Mayen Ost]]. Der [[Schienenpersonennahverkehr|Personenverkehr]] endete am 9. Dezember 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Bartz: &amp;#039;&amp;#039;Bassenheim Geschichten einer Gemeinde.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Bassenheim 2007 (Geschichten der Gemeinde in den letzten 100 Jahren).&lt;br /&gt;
* Theobald Groß: &amp;#039;&amp;#039;Kleinod zwischen Rhein und Eifel. Impressionen aus dem geschichtsträchtigen Bassenheim.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Bassenheim 2004 (Heimatbuch des ehemaligen Bürgermeisters).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans-Eckhart Joachim&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Landschaftsverband Rheinland&lt;br /&gt;
   |Titel=Das eisenzeitliche Hügelgräberfeld von Bassenheim&lt;br /&gt;
   |Reihe=Rheinische Ausgrabungen&lt;br /&gt;
   |BandReihe=35&lt;br /&gt;
   |Verlag=Rheinland-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=1990&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7927-1136-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Bernhard Gondorf&lt;br /&gt;
   |Titel=Bassenheim bei Koblenz&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Neusser Druckerei und Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Neuss&lt;br /&gt;
   |Datum=1984&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-88094-477-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Peter Schug, Jakob Marx, Matthias Schuler&lt;br /&gt;
   |Titel=Geschichte der Dekanate Bassenheim, Kaisersesch, Kobern und Münstermaifeld&lt;br /&gt;
   |Reihe=Geschichte der Pfarreien der Diözese Trier&lt;br /&gt;
   |BandReihe=7&lt;br /&gt;
   |Ort=Trier&lt;br /&gt;
   |Datum=1966&lt;br /&gt;
   |DNB=456737499}}&lt;br /&gt;
* Karl-Heinrich Reif, Hermann Müller: &amp;#039;&amp;#039;Familienbuch Bassenheim für die Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Eleonora Heine-Jundi]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Traumgeflüster in einer Allee&lt;br /&gt;
   |Verlag=Alleon-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Bassenheim&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-00-011116-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jane in der Beek&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Töchter des Herrn von Bassenheim&lt;br /&gt;
   |Verlag=Kelter&lt;br /&gt;
   |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1969&lt;br /&gt;
   |DNB=456047352}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bassenheim.de/ Die offizielle Webpräsenz der Ortsgemeinde Bassenheim]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.trierer-orgelpunkt.de/orgelninbassenheim.pdf&lt;br /&gt;
   |titel=Geschichte der Orgeln in Bassenheim&lt;br /&gt;
   |format=PDF; 47 kB&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170321135127/http://www.trierer-orgelpunkt.de/orgelninbassenheim.pdf&lt;br /&gt;
   |archiv-datum=2017-03-21&lt;br /&gt;
   |abruf=2019-10-28&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o13708202}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Mayen-Koblenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4252261-4|LCCN=nr91014232|VIAF=135304428}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mayen-Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1265]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spurzem</name></author>
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