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	<title>Bassecourt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tschubby am 26. Februar 2026 um 14:06 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Bassecourt&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = Bassecourt-coat of arms.svg&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-JU&lt;br /&gt;
|BEZIRK = [[Delémont (Bezirk)|Delémont]]&lt;br /&gt;
|GEMEINDE = Haute-Sorne&lt;br /&gt;
|BFS = 6701&lt;br /&gt;
|PLZ = 2854&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 47.338894&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 7.24584&lt;br /&gt;
|HÖHE = 477&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 15.57&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = 3492&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2012&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.bassecourt.ch&lt;br /&gt;
|BILD = 2015-Bassecourt-Au-Village.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bassecourt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (veralteter deutscher Name &amp;#039;&amp;#039;Altdorf&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Ortschaft in der Gemeinde [[Haute-Sorne]], [[Bezirk Delémont|Distrikt Delémont]] des [[Kanton Jura|Kantons Jura]] in der [[Schweiz]]. Bis zur Fusion mit den Gemeinden [[Courfaivre]], [[Glovelier]], [[Soulce]] und [[Undervelier]] am 1.&amp;amp;nbsp;Januar&amp;amp;nbsp;2013 war Bassecourt eine eigene Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bassecourt liegt auf {{Höhe|477|CH}}, 8&amp;amp;nbsp;km westsüdwestlich des Kantonshauptorts [[Delsberg|Delémont]] (Luftlinie). Die Gemeinde erstreckt sich beidseits der [[Sorne]], im westlichen Teil des [[Delsberger Becken]]s, einer breiten Senke im [[Faltenjura]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bassecourt Sorne.jpg|mini|links|Die Sorne fliesst durch Bassecourt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Bassecourt 2009.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1.&amp;amp;nbsp;Januar&amp;amp;nbsp;2013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Bassecourt-LBS H1-018743.tif|mini|280px|Luftbild (1955)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bronzeskulptur sitzender Jurassier.jpg|mini|hochkant|Eine Bronzeskulptur aus Bassecourt]]&lt;br /&gt;
Die Fläche des 15,6&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; grossen Gemeindegebiets umfasst einen Teil der landwirtschaftlich intensiv genutzten Ebene des Delsberger Beckens. Im Süden erstreckt sie sich auf die angrenzende, dicht bewaldete [[Jura (Gebirge)|Jurakette]] von Frénois, die eine Höhe von {{Höhe|1029|CH}} erreicht. Im Südwesten gehört auch der untere Teil der Sorne-Schlucht zu Bassecourt, eine typische [[Klus (Tal)|Juraklus]], flankiert von den Felswänden der Côte au Pucin im Westen und der Côte de la Chaux im Osten. Nach Norden erstreckt sich das Gebiet über bewaldetes hügeliges Gelände im Gebiet des Tals der Rouge-Eau bis an den Fuss der Les-Rangiers-Kette. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 10 % auf Siedlungen, 50 % auf Wald und Gehölze, 39 % auf Landwirtschaft, und knapp 1 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Bassecourt gehören der am Ausgang der Sorne-Schlucht liegende Weiler [[Berlincourt]], die Hofsiedlung &amp;#039;&amp;#039;La Jacoterie&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|758|CH}}) auf einem Geländevorsprung am östlichen Talhang der Sorne-Schlucht sowie mehrere Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Bassecourt sind [[Glovelier]], [[Boécourt]], [[Develier]], [[Courfaivre]] und [[Undervelier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit 3492 Einwohnern (Stand 31.&amp;amp;nbsp;Dezember&amp;amp;nbsp;2012) war Bassecourt die drittgrösste Gemeinde im Kanton Jura. Von den Bewohnern sind 88,5 % französischsprachig, 3,2 % italienischsprachig und 2,9 % deutschsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Bassecourt wies vor allem von 1950 bis 1970 hohe Zuwachsraten auf. Nach einer Stagnationsphase während der 1970er-Jahre wurde seit 1980 wieder ein leicht steigender Trend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;12&amp;quot;|Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#e1ffe1;font-weight:bold&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Jahr || 1850 || 1900 || 1910 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000&lt;br /&gt;
|2012&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 759 || 1060 || 1105 || 1279 || 1625 || 2284 || 2985 || 2942 || 3150 || 3283&lt;br /&gt;
|3492&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Bassecourt entwickelte sich nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zu einem Regionalzentrum für die [[Uhrenindustrie]], wobei hauptsächlich Uhrengehäuse hergestellt wurden. Während von den beiden grossen Uhrengehäuseherstellern die &amp;#039;&amp;#039;[[Ervin Piquerez]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|48362|Piquerez, Ervin|Autor=Jean-Daniel Kleisl}} Abgerufen am 2. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; SA&amp;#039;&amp;#039; nicht mehr existiert, hat die [[Georges Ruedin SA]] die Krise gut überstanden und ist weiterhin ein wichtiger Arbeitgeber. Die 1975 einsetzende [[Quarzkrise|Krise]] in dieser spezialisierten Industriebranche traf den Ort stark und führte nach der Schliessung von Piquerez zu einer vorübergehenden Bevölkerungsabnahme. Heute hat sich die Uhrenindustrie weitgehend erholt; und die Produktion von elektronischen Geräten, Röhren, medizinischen Instrumenten vervielfältigt die Arbeitsplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Stella Werke AG]] war von 1924 bis 2001 in Betrieb. Anfangs stellte die Firma Fahrräder her. 1939 entstand für die [[Schweizerische Landesausstellung 1939|Schweizerische Landesausstellung]] das sogenannte Landivelo.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://motorraeder.funracer.ch/dfg/rk-image.php?src=Velos%2FSchweizer%2F&amp;amp;img=13 Landivelo 1939]&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach stellte die Firma auf Sitzmöbel um. Unter dem Designer [[Walter Frey (Innenarchitekt)|Walter Frey]] entstanden Klassiker wie der Stella Gartenstuhl oder der Stella Loungesessel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bronzegiesserei stellt in Bassecourt Skulpturen her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrsmässig gut erschlossen. Sie liegt an der [[Hauptstrasse 6]] zwischen Delémont und [[La Chaux-de-Fonds]] und besitzt einen eigenen Anschluss an das 1998 eröffnete Teilstück der Autobahn [[A16 (Schweiz)|A16]] von Delémont nach [[Porrentruy]], das sowohl an das schweizerische Nationalstrassennetz als auch an das französische Autobahnnetz angeschlossen ist. Am 15.&amp;amp;nbsp;Oktober&amp;amp;nbsp;1876 wurde die [[Bahnstrecke Delémont–Delle|Eisenbahnstrecke Delémont–Glovelier]] mit einem Bahnhof in Bassecourt eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bassecourt Kirche u Dorf.jpg|mini|hochkant|Kirche und Schulhaus im Zentrum]]&lt;br /&gt;
Funde deuten auf eine bereits in der [[Bronzezeit]] erfolgte Besiedlung der Gegend um Bassecourt hin. Bei Berlincourt wurden [[Römisches Reich|römische]] Münzen aus dem 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entdeckt, und ein Gräberfeld mit reichen Bestattungsbeigaben wird auf das 6. bis 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert datiert. Erste Erwähnung findet das Dorf als &amp;#039;&amp;#039;Baressicort&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde des Jahres&amp;amp;nbsp;1160, als die Grafen von [[Ferrette]] den Ort der Kirche von [[Moutier-Grandval]] schenkten. Der Name ist vermutlich vom Gehöft eines Germanen namens Basso abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bassecourt gehörte seit 1271 zum Fürstbistum Basel. Es erlitt während des [[Dreissigjähriger Krieg|Dreissigjährigen Krieges]] schwere Zerstörungen. Von 1793 bis 1815 gehörte es zu [[Frankreich]] und war anfangs Teil des [[Département Mont-Terrible|Département du Mont-Terrible]], ab 1800 mit dem [[Département Haut-Rhin]] verbunden. Durch den Entscheid des [[Wiener Kongress]]es kam der Ort 1815 an den [[Kanton Bern]] und am 1.&amp;amp;nbsp;Januar&amp;amp;nbsp;1979 an den neu gegründeten Kanton Jura. Ein durch ein schweres Gewitter entfachter Brand am 21.&amp;amp;nbsp;Juli&amp;amp;nbsp;1871 verursachte grosse Schäden an der Bausubstanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] befand sich in Bassecourt ein Internierungslager für politische Flüchtlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Haute-Sorne}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bassecourt kapelo Sankta Huberto 003.JPG|mini|Kapelle Saint-Hubert]]&lt;br /&gt;
* Die Pfarrkirche Saint-Pierre stammt ursprünglich von 1568, sie wurde jedoch 1828 erneuert. Sehenswert ist das für die Gegend typische bäuerliche Landpfarrhaus, das Ende des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts errichtet und im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert noch verändert wurde.&lt;br /&gt;
* Die Kapelle Saint-Hubert wurde auf einem burgundischen Friedhof errichtet. Der heutige Bau, in den der [[Menhir von Bassecourt]] integriert wurde, stammt von 1697 und wurde 1954 sowie 1978 renoviert.&lt;br /&gt;
* Die Häuser des Dorfzentrums stammen vorwiegend aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Seit 1945 gibt es eine reformierte Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery width=&amp;quot;175&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bassecourt Schulhaus.jpg|Das Schulhaus&lt;br /&gt;
Datei:Bassecourt Wohnhaus.jpg|Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert (abgerissen)&lt;br /&gt;
Datei:Die Soldatenstube in Bassecourt von vorn - CH-BAR - 3241056.tif|Soldatenstube 25.&amp;amp;nbsp;Dez.&amp;amp;nbsp;1917&lt;br /&gt;
Datei:2015-Bassecourt-Eglise-protestante.jpg|Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
Datei:2015-Bassecourt-Halle-des-fetes.jpg|Festhalle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ambroise Monnin]] (1738–1807), Prämonstratenserabt&lt;br /&gt;
* [[Georges Henri Ruedin]] (1895–1953), Gründer der Uhrengehäusefabrik &amp;#039;&amp;#039;[[Georges Ruedin SA]]&amp;#039;&amp;#039; in Bassecourt&lt;br /&gt;
* [[Jean-Paul Gehler]] (1951–2005), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Marco Müller (Räuber)|Marco Müller]] (1953–2024), Fussballspieler, Bankräuber und Ausbrecher&lt;br /&gt;
* [[Steve Guerdat]] (* 1982), Olympiasieger London 2012 im Springreiten&lt;br /&gt;
* [[Grégoire Saucy]] (* 1999), Automobilrennfahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jean-Daniel Kleisl: &amp;#039;&amp;#039;Piquerez SA &amp;amp;amp; Ruedin SA. Le Patronat de la boîte de montre dans la vallée de Delémont. L’exemple de E. Piquerez SA et de G. Ruedin SA à Bassecourt (1926–1982)&amp;#039;&amp;#039;. Éditions Neuchâtel, ISBN 978-2-88930-014-3.&lt;br /&gt;
* Alix Heiniger: &amp;#039;&amp;#039;Exil antifasciste et politique fédérale du refuge : Le camp de Bassecourt (1944–1945)&amp;#039;&amp;#039;. Cahiers d’études historiques, Nr. 8, Éditions Alphil, Neuchâtel 2010, ISBN 978-2-940235-75-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bassecourt.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Bassecourt]&lt;br /&gt;
* {{HLS|2928|Autor=François Kohler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Delsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4573030-1|LCCN=n85341276|VIAF=139631463}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Jura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haute-Sorne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1160]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2013]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tschubby</name></author>
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