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	<title>Basquin-Gleichung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T09:27:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Basquin-Gleichung&amp;diff=1251590&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Basquin-Gleichung&amp;diff=1251590&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-29T11:08:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Basquin-Gleichung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (nach [[Olin Hanson Basquin]], 1910)&amp;lt;ref&amp;gt;O. H. Basquin: &amp;#039;&amp;#039;The exponential law of endurance tests.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Proc. [[American Society for Testing and Materials Proceedings|ASTM]].&amp;#039;&amp;#039; 11, 1910, S. 625.&amp;lt;/ref&amp;gt; liefert in der [[Werkstofftechnik]] grundlegende [[Kennwert]]e zur [[Materialermüdung|Ermüdung]] von [[Werkstoff]]en und Bauteilen. Die Gleichung beschreibt den Verlauf der [[Wöhlerlinie]] in doppel[[Logarithmische Darstellung|logarithmischer Darstellung]] im Bereich der [[Zeitfestigkeit]] als Gerade, also etwa zwischen 10&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt; und 10&amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt; [[Schwingspiel]]en. Die Darstellung erfolgt über ein [[Potenzfunktion|Potenzgesetz]], das die [[Belastung (Physik)|Last]][[amplitude]] mit der Schwingspielzahl verknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbetrachtung ==&lt;br /&gt;
Bei der Durchführung von [[Schwingfestigkeit]]s&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;versuchen, bei denen [[Prüfkörper|Probekörper]] oder Bauteile mit einer sich periodisch ändernden Last [[Beanspruchung (Technische Mechanik)|beansprucht]] werden, können diese vorzeitig ausfallen, oder sie durchlaufen den Versuch vollständig; bei letzteren spricht man auch von Durchläufern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurde der Schwingfestigkeitsversuch nach dem [[Perlschnurverfahren]] durchgeführt, dann liegen Versuchsergebnisse auf mehreren Lasthorizonten vor. Die sich daraus ergebende Wöhlerlinie kann bei doppelt-logarithmischer Darstellung im Zeitfestigkeitsbereich als Gerade (Zeitfestigkeitsgerade) angenähert werden. Die Lage &amp;lt;math&amp;gt;C&amp;lt;/math&amp;gt; und Neigung &amp;lt;math&amp;gt;k&amp;lt;/math&amp;gt; dieser Gerade werden durch die Basquin-Gleichung beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;N = C \cdot L_{a}^{-k}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;N&amp;lt;/math&amp;gt; – Schwingspielzahl&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;C&amp;lt;/math&amp;gt; – Konstante zur Beschreibung der Lage der Zeitfestigkeitsgerade (in der Einheit der Lastgröße)&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;L_{a}&amp;lt;/math&amp;gt; – Amplitude einer Lastgröße (Kraft, [[Mechanische Spannung|Spannung]], Weg)&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;k&amp;lt;/math&amp;gt; – Neigung der Zeitfestigkeitsgerade (ohne Einheit).&lt;br /&gt;
Durch [[Logarithmieren]] und Überführen der Basquin-Gleichung in eine [[Geradengleichung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\log N = \log C -k \cdot \log L_{a}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
können durch Anwendung der [[Regressionsanalyse]] die Parameter &amp;lt;math&amp;gt;C&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;k&amp;lt;/math&amp;gt; bestimmt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;DIN 50100: &amp;#039;&amp;#039;Schwingfestigkeitsversuch - Durchführung und Auswertung von zyklischen Versuchen mit konstanter Lastamplitude für metallische Werkstoffproben und Bauteile&amp;#039;&amp;#039;, DIN Deutsches Institut für Normung e.V., 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spannungs-Wöhlerlinie ==&lt;br /&gt;
In einem Wöhler-Diagramm wird die Schwingspielzahl &amp;lt;math&amp;gt;N&amp;lt;/math&amp;gt; bis zum [[Mechanisches Versagen|Versagen]] in Abhängigkeit von der Spannungsamplitude &amp;lt;math&amp;gt;\sigma_{A}&amp;lt;/math&amp;gt; aufgetragen. Basquin erkannte, dass die Wöhlerlinie bei reiner [[Wechselbeanspruchung]] (d.&amp;amp;nbsp;h. Mittelspannung &amp;lt;math&amp;gt;\sigma_{m} = 0&amp;lt;/math&amp;gt;) von einer einmaligen Belastung bis zur Dauer[[schwingfestigkeit]] einen linearen Verlauf nimmt, wenn die Amplituden der wahren Spannung und die Schwingspielzahlen logarithmisch aufgetragen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Bürgel, Hans Jürgen Maier, T. Niendorf: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Hochtemperatur-Werkstofftechnik Grundlagen, Werkstoffbeanspruchungen, Hochtemperaturlegierungen und -beschichtungen.&amp;#039;&amp;#039; Vieweg+Teubner Verlag, 2011, ISBN 978-3-8348-1388-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der umgeformten Basquin-Gleichung gilt für reine Wechselbeanspruchung:&amp;lt;ref&amp;gt;S. Lampman: &amp;#039;&amp;#039;ASM Handbook.&amp;#039;&amp;#039; Volume 19: &amp;#039;&amp;#039;Fatigue and Fracture.&amp;#039;&amp;#039; ASM International, 1996, ISBN 0-87170-385-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\sigma_{A} = \sigma_{f}&amp;#039;(2N)^b&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
* der Amplitude &amp;lt;math&amp;gt;\sigma_{A}&amp;lt;/math&amp;gt; der wahren Spannung in&amp;amp;nbsp;[[Pascal (Einheit) #Megapascal|MPa]]&lt;br /&gt;
* der Anzahl &amp;lt;math&amp;gt;2N&amp;lt;/math&amp;gt; der Belastungsumkehrungen bis zum [[Bruchmechanik|Bruch]] (1&amp;amp;nbsp;Zyklus entspricht 2&amp;amp;nbsp;Umkehrungen)&lt;br /&gt;
* dem Schwingfestigkeitskoeffizient &amp;lt;math&amp;gt;{\sigma_f}&amp;#039;&amp;lt;/math&amp;gt; in&amp;amp;nbsp;MPa (basiert auf einer Umkehrung und nicht auf einem Zyklus; entspricht nahezu der wahren [[Bruchspannung]] im [[Zugversuch]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Bürgel, H. J. Maier, T. Niendorf: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Hochtemperatur-Werkstofftechnik Grundlagen, Werkstoffbeanspruchungen, Hochtemperaturlegierungen und -beschichtungen.&amp;#039;&amp;#039; Vieweg+Teubner Verlag, 2011, ISBN 978-3-8348-1388-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;; als grober Richtwert gilt für un- und niedriglegierte Stähle &amp;lt;math&amp;gt;\sigma_{f}&amp;#039; = R_m \cdot 1{,}5&amp;lt;/math&amp;gt; sowie für Aluminium- und Titanlegierungen &amp;lt;math&amp;gt;\sigma_{f}&amp;#039; = R_m \cdot 1{,}67&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Radaj, M. Vormwald: &amp;#039;&amp;#039;Ermüdungsfestigkeit Grundlagen für Ingenieure.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2007, ISBN 978-3-540-44063-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;, jeweils mit der [[Zugfestigkeit]] &amp;lt;math&amp;gt;R_m&amp;lt;/math&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* dem Schwingfestigkeitsexponent &amp;lt;math&amp;gt;b&amp;lt;/math&amp;gt; (einheitenlos; basiert auf einer Umkehrung und nicht auf einem Zyklus; hängt von vielen Faktoren ab, für die meisten Werkstoffe gilt bei ungekerbten Proben ein Wert zwischen&amp;amp;nbsp;−0,05 und&amp;amp;nbsp;−0,12.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Haibach: &amp;#039;&amp;#039;Betriebsfestigkeit Verfahren und Daten zur Bauteilberechnung.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2006, ISBN 3-540-29363-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer doppeltlogarithmischen Auftragung (Amplituden der wahren Spannung auf der Ordinatenachse und Schwingspielzahl auf der Abszissenachse) ergibt sich daraus eine fallende Gerade. Die Dauerfestigkeit tritt bei &amp;lt;math&amp;gt;N &amp;gt; 10^6&amp;lt;/math&amp;gt; Zyklen bzw. bei &amp;lt;math&amp;gt;2N &amp;gt; 2 \cdot 10^6&amp;lt;/math&amp;gt; Lastumkehrungen auf, was einem Logarithmus der Belastungsumkehrungen von &amp;lt;math&amp;gt;\log (2N) &amp;gt; 6{,}3&amp;lt;/math&amp;gt; entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleichung ist jedoch rein [[empirisch]] und ohne „echten“ physikalischen Hintergrund, da eigentlich die [[Plastische Verformung|plastischen]] [[Dehnung]]s&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;amplituden Schädigungen in der [[Gefüge (Werkstoffkunde)|Mikrostruktur]] des Werkstoffes und damit eine Reduzierung der [[Lebensdauer (Technik)|Lebensdauer]] hervorrufen, siehe [[Coffin-Manson-Modell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für hohe Lebensdauern sind die plastischen Amplituden jedoch so gering und [[messtechnisch]] schwierig erfassbar, dass insbesondere im HCF-Bereich (&amp;#039;&amp;#039;high-cycle-fatigue&amp;#039;&amp;#039;) oftmals spannungskontrolliert die Lebensdauer ermittelt wird. Hier hat sich die Basquin-Gleichung als vorteilhaft erwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erweiterung für die Dehnungs-Wöhlerlinie ==&lt;br /&gt;
Durch die Nutzung des [[Hookesches Gesetz|Hooke’schen Gesetzes]] gilt folgender Zusammenhang:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;lt;math&amp;gt;\sigma_{A} = E \cdot \varepsilon_{A,el}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit dem [[Elastizitätsmodul]] &amp;lt;math&amp;gt;{E}&amp;lt;/math&amp;gt; in&amp;amp;nbsp;MPa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Hooke’schen Gesetz und der Basquin-Gleichung für die Spannungs-Wöhlerlinie erhält man durch Umstellen und Zusammenfassen die Beziehung zwischen der Anzahl &amp;lt;math&amp;gt;2N&amp;lt;/math&amp;gt; der Belastungsumkehrungen bis zum [[Bruchmechanik|Bruch]] und der elastischen [[Dehnung]]s&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;amplitude &amp;lt;math&amp;gt;\varepsilon_{A,el}&amp;lt;/math&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\varepsilon_{A,el} = \frac{\sigma_{f}^{&amp;#039;}}{E} \cdot (2N)^{b}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit &amp;lt;math&amp;gt;\sigma_{f}^&amp;#039;&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;b&amp;lt;/math&amp;gt; wie oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Ausdruck kann zur Erstellung einer Dehnungs-Wöhlerlinie herangezogen werden (siehe [[Kerbgrundkonzept]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werkstoffprüfung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsfestigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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