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	<title>Basler Läckerli - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T19:14:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Basler_L%C3%A4ckerli&amp;diff=165115&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fonero am 12. April 2026 um 09:07 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-12T09:07:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Basler Läckerli 01.jpeg|mini|Basler Läckerli]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Basler Läckerli 03.jpeg|mini|Der frisch angeschnittene Teig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Basler Läckerli 04.jpeg|mini|Die Zuckerglasur, welche das bekannte Wolkenmuster macht]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Basler Läckerli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Basler Leckerli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein traditionelles [[lebkuchen]]artiges Gebäck aus der Schweiz, das nach dem ursprünglichen Herstellungsort, der Stadt [[Basel]], benannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeptur ==&lt;br /&gt;
Basler Läckerli werden unter anderem aus Weizenmehl, [[Honig]], [[Kandieren|kandierten Früchten]] ([[Orangeat]], [[Zitronat]]) und [[Nussfrucht|Nüssen]] ([[Haselnuss|Haselnüsse]], [[Mandel]]n) hergestellt. Der Teig wird flach ausgewallt, gebacken, danach mit einer [[Glasur (Küche)|Zuckerglasur]] überpinselt und noch warm in nicht zu kleine rechteckige Stücke (die Läckerli) geschnitten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/audio/a-point/selbstgemachte-basler-laeckerli?id=11883027 |titel=Selbstgemachte Basler Läckerli – A point – SRF |sprache=de |abruf=2021-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als der Handel mit orientalischen Gewürzen im 11. Jahrhundert Europa erreichte, begannen zuerst die zahlungskräftigen Klöster, die Honiggebäcke damit zu würzen. Diese Sitte verbreitete sich allmählich in die Städte, wo in der Schweiz im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert das Gewerbe der Lebküchner entstand. Ab dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert tauchen erste unterschiedliche Lebkuchen- und Leckerli-Rezepte in den Kochbüchern auf. «Läckerli» beziehungsweise «Läckerle» sind oder waren in Süddeutschland und der Deutschschweiz weit verbreitet. Das Wort ist erstmals 1591 aus [[Augsburg]] bezeugt («111 Leckherle zu 4 Kreuzer und 324 andere Leckherle zu 3 Kreuzer»);&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Spycher-Gautschi: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Basler Leckerli.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;pianissimo&amp;#039;&amp;#039; 18, 2017, S.&amp;amp;nbsp;29.&amp;lt;/ref&amp;gt; das erste Schweizer Läckerli-Rezept findet sich im 1621 angelegten Handbuch des [[Bern]]er Stadtarztes Abraham Schneuwly («Frauw Anna Von Hallweil Läckerlein zu machen»).&amp;lt;ref name=&amp;quot;spycher80&amp;quot;&amp;gt;Albert Spycher: &amp;#039;&amp;#039;Leckerli aus Basel. Ein oberrheinisches Lebkuchenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Buchverlag Basler Zeitung, Basel 1991, S.&amp;amp;nbsp;80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere frühe Läckerlirezepte sind aus [[St.&amp;amp;nbsp;Gallen]] (1640), [[Zofingen]] (1677), [[Schaffhausen]] (1684), [[Graubünden]] (1689) und [[Zürich]] (Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts) bezeugt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spycher80&amp;quot; /&amp;gt; In Basel erscheinen die Läckerli erstmals in einer Abrechnung der [[Zunft zu Gartnern (Basel)|Gartnernzunft]] vom 10.&amp;amp;nbsp;Oktober 1711, wo «3 Blatten Läckerlin» erwähnt werden; zuvor galt in den Rezeptbüchern (wie anderswo) die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Lebküchlein&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Spycher: &amp;#039;&amp;#039;Leckerli aus Basel. Ein oberrheinisches Lebkuchenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Buchverlag Basler Zeitung, Basel 1991, S.&amp;amp;nbsp;81.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein anderes älteres Wort war &amp;#039;&amp;#039;Nüerebäärgerli&amp;#039;&amp;#039; («Nürnbergerlein»).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerisches Idiotikon]],&amp;#039;&amp;#039; Band IV, Spalte 787, Stichwort &amp;#039;&amp;#039;Nüere&amp;lt;sup&amp;gt;n&amp;lt;/sup&amp;gt;bërger,&amp;#039;&amp;#039; Bedeutung 2 ([https://digital.idiotikon.ch/p/lem/249728 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verbreitete Legende, dass die Basler Läckerli im 15. Jahrhundert für die Mitglieder des [[Konzil von Basel|Basler Konzils]] kreiert wurden, muss als falsch angesehen werden. Die Zoll- und Kaufhausakten im [[Staatsarchiv Basel-Stadt]] besagen, dass wesentliche Zutaten für das Basler Läckerli im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in Basel noch nicht auf dem Markt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schreibweise und Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Wie bei vielen Bezeichnungen dialektalen Ursprungs gibt es verschiedene Schreibweisen. Der [[baseldeutsch]]en Aussprache {{IPA|[lækːəʀlɪ]}} entspricht nach den Regeln der [[Dieth-Schreibung]] die Schreibung &amp;#039;&amp;#039;Läggerli&amp;#039;&amp;#039;. Sowohl das «Baseldeutsch-Wörterbuch» von [[Rudolf Suter (Germanist)|Rudolf Suter]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Suter: &amp;#039;&amp;#039;Baseldeutsch-Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Christoph Merian Verlag 1995, ISBN 3-85616-064-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; als auch das «Neue Baseldeutsch-Wörterbuch» von Markus Gasser et al.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Gasser et al.: &amp;#039;&amp;#039;Neues Baseldeutsch-Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Christoph Merian Verlag 2010, ISBN 978-3-85616-502-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; empfehlen folglich diese Schreibweise für im Dialekt geschriebene Texte. Der [[Duden|Rechtschreibduden]] erachtet für die [[Standardsprache]] die Schreibung &amp;#039;&amp;#039;Leckerli&amp;#039;&amp;#039; als korrekt, das Dudenbändchen &amp;#039;&amp;#039;Schweizerhochdeutsch&amp;#039;&amp;#039; führt die Schreibungen &amp;#039;&amp;#039;Läckerli&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Leckerli&amp;#039;&amp;#039; an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Bickel (Linguist)|Hans Bickel]], [[Christoph Landolt]]: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerhochdeutsch. Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Aufl. Hrsg. vom Schweizerischen Verein für die deutsche Sprache. Dudenverlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-411-70418-7, S.&amp;amp;nbsp;54 und 55.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Basel wird meist &amp;#039;&amp;#039;Läckerli&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, auch von [[Läckerli Huus|einem grossen Hersteller]] des Gebäcks und von der «Basler Zeitung». Bereits die erste amtliche Erwähnung von 1720 (also lange vor der Vereinheitlichung und Regulierung der [[Deutsche Rechtschreibung|deutschen Rechtschreibung]]) lautete &amp;#039;&amp;#039;Basler Läckerli&amp;#039;&amp;#039;. Demgegenüber bewirbt [[Jakob’s Basler Leckerly|ein anderer Hersteller]], der sich selbst als die älteste noch existierende Biskuit-Manufaktur der Schweiz bezeichnet, sein Produkt als &amp;#039;&amp;#039;Leckerly&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Substantiv &amp;#039;&amp;#039;Läggerli&amp;#039;&amp;#039; leitet sich wohl vom (heute im Schweizerdeutschen wenig üblichen) Verb &amp;#039;&amp;#039;lägge&amp;#039;&amp;#039; «lecken» ab und bedeutete damit ursprünglich «Süssigkeit» oder «Zuckergebäck»; man vergleiche die zum gleichbedeutenden &amp;#039;&amp;#039;schläcke&amp;#039;&amp;#039; «schlecken» gebildeten Wörter &amp;#039;&amp;#039;Schläckwaar&amp;#039;&amp;#039; «Schleckware» und &amp;#039;&amp;#039;Schläckzüüg&amp;#039;&amp;#039; «Schleckzeug» für Süssigkeit überhaupt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die einschlägigen Wortartikel und Wortzusammenhänge im &amp;#039;&amp;#039;Schweizerischen Idiotikon&amp;#039;&amp;#039; und den süddeutschen grosslandschaftlichen Wörterbücher. Weitere Herleitungsversuche finden sich bei Albert Spycher: &amp;#039;&amp;#039;Leckerli aus Basel. Ein oberrheinisches Lebkuchenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Buchverlag Basler Zeitung, Basel 1991, S.&amp;amp;nbsp;79, unter anderem zu &amp;#039;&amp;#039;[[Electuarium]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit kann auch die Rezeptur ganz unterschiedlich sein; die &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Küche#Zürich|Züriläckerli]]&amp;#039;&amp;#039; beispielsweise sind aus [[Marzipan]] gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
Läckerli werden von verschiedenen Produzenten hergestellt, sowohl industriell wie auch in Handarbeit, insbesondere von zahlreichen Basler Bäckereien. Die exakten Rezepte variieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Läckerliproduktion spezialisiert respektive bekannteste Hersteller&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bzbasel.ch/basel/baselbiet/wer-macht-die-besten-basler-laeggerli-zwei-unserer-bz-mitarbeiter-wollten-es-wissen-130319827 |titel=Wer macht die besten Basler Läggerli? Zwei unserer bz-Mitarbeiter wollten es wissen |werk=bzbasel.ch |hrsg= |datum=2016-06-04 |abruf=2020-12-20 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sind:&lt;br /&gt;
* [[Läckerli Huus]], gegründet 1904 an der Breisacherstrasse, Produktion ab 1906 in Münchenstein, seit 2014 in Frenkendorf, nach eigenen Angaben Manufaktur, breites Sortiment an Läckerli und Schokoladeprodukten, diverse Variationen, mehrere eigene Filialen schweizweit, Marktführer;&lt;br /&gt;
* [[Jakob’s Basler Leckerly]] (eigentlich Karl Jakob Nachf. von J.J. Steiger sel. Erben AG), seit 1753 in Basel, ältester Hersteller, nach eigenen Angaben Produktion in Handarbeit, ausschliesslich Leckerly (in 4 Varianten) und Rahmdäfeli im Angebot, Leckerly dieses Herstellers sind etwa doppelt so dick wie Läckerli anderer Hersteller;&lt;br /&gt;
* [[Fresh Food &amp;amp; Beverage Group]], seit 2016 in Gossau SG (unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Feinste Leckerli&amp;#039;&amp;#039;), zuvor in Birsfelden BL (unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Echte Basler Leckerli&amp;#039;&amp;#039;), für die Migros.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sebastian Schneider |url=https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/gossau-basler-leckerli-werden-ostschweizer-ld.655120 |titel=GOSSAU: Basler Leckerli werden Ostschweizer |werk=tagblatt.ch |datum=2016-05-08 |abruf=2023-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Cynthia Sieber |url=https://www.fm1today.ch/ostschweiz/vom-teig-bis-zum-endprodukt-so-werden-leckerli-hergestellt-154943755 |titel=So werden die Migros Leckerli in Gossau hergestellt |werk=fm1today.ch |datum=2023-11-20 |abruf=2023-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varia ==&lt;br /&gt;
Im [[subkultur]]ellen Sprachgebrauch werden die typisch rechteckigen Dosiseinheiten des [[LSD]] ebenso benannt. Dies ist ein Hinweis auf die Erfindung der Substanz durch den Chemiker [[Albert Hofmann]] in den Basler Labors der [[Sandoz]] im Jahre 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerisches Idiotikon]],&amp;#039;&amp;#039; Band III, Spalte 1247&amp;amp;nbsp;f., Artikel [https://digital.idiotikon.ch/p/loc/3/1247 &amp;#039;&amp;#039;Lëckerli&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Baslerlëckerli&amp;#039;&amp;#039;] (auch zur Kulturgeschichte des Gebäcks).&lt;br /&gt;
* [[Amalie Schneider-Schlöth]]: &amp;#039;&amp;#039;Basler Kochschule – eine leichtfassliche Anleitung zur bürgerlichen und feineren Kochkunst.&amp;#039;&amp;#039; 14.&amp;amp;nbsp;Auflage, vollständig neu bearbeitet von [[Andreas Morel]]. Basel 1983, ISBN 3-7245-0529-9, S.&amp;amp;nbsp;58 (Nr.&amp;amp;nbsp;38).&lt;br /&gt;
* Albert Spycher: &amp;#039;&amp;#039;Leckerli aus Basel. Ein oberrheinisches Lebkuchenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Buchverlag Basler Zeitung, Basel 1991, ISBN 3-85815-212-9.&lt;br /&gt;
* Albert Spycher-Gautschi: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Basler Leckerli.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;pianissimo&amp;#039;&amp;#039; 18, 2017, S.&amp;amp;nbsp;29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{KECH|Basler-Lackerli/340}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebkuchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulinarisches Erbe der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süßware als Thema (Schweiz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fonero</name></author>
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