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	<title>Basler Hof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T16:28:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Basler_Hof&amp;diff=2181247&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herrwentzel: /* Geschichte */ 1824 bis 1864</title>
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		<updated>2024-06-18T12:59:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; 1824 bis 1864&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Basler Hof (Freiburg) 4061.jpg|mini|Der Basler Hof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Basler Hof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der [[Kaiser-Joseph-Straße (Freiburg im Breisgau)|Kaiser-Joseph-Straße]] in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] ist ein [[Gotik|spätgotisches]] Gebäude aus dem ausgehenden 15. Jahrhundert und ist heute Sitz des [[Regierungsbezirk Freiburg|Regierungsbezirks Freiburg]], der Ende 1972 aus dem [[Regierungsbezirk Südbaden]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Basler Hof Merian 1644.jpg|mini|Basler Hof 1644 in der Stadtansicht von Matthäus Merian]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Basler Hof Anfang 19.Jh.jpg|mini|Basler Hof Anfang des 19. Jh.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Datei:Basler Hof um 1890 frontal.jpg|mini|Basler Hof um 1898 nach der Renovierung von 1891]] solange diese Renovierung nicht erwähnt wird, brauchen wir auch kein Bild davon--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkplakette Basler Hof Freiburg.jpg|mini|Gedenktafel an die Opfer des Nazi-Terrors im Basler Hof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolpersteine vorm Basler Hof (Freiburg).jpg|mini|Stolpersteine vor dem Basler Hof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1494 bis 1496 ließ [[Konrad Stürtzel|Konrad Stürtzel von Buchheim]], der Hofkanzler von [[Kaiser]] [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] sein [[Stadtpalais]] an der &amp;#039;&amp;#039;Großen Gass&amp;#039;&amp;#039; auf sieben zusammenliegenden Hofstätten errichten, die er seit 1480 erworben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Basler Domkapitel 1529 vor den Auswüchsen der [[Reformation]] aus Basel ins katholische Freiburg geflüchtet war, erwarben die Chorherren 1587 den Stürtzelschen Palast und ließen ihn ihren Bedürfnissen entsprechend ausbauen. Bis 1678 war der nun &amp;#039;Basler Hof&amp;#039; genannte Bau die [[Exil]]-Residenz des [[Bistum Basel|Basler Domkapitels]]. Als die Truppen [[Ludwig XIV.]] im November&amp;amp;nbsp;1677 die Stadt eingenommen hatten, erkannten die neuen Machthaber das Domkapitel nicht als eine neutrale, dem Bistum Basel angehörende Körperschaft an. Sie behielten dessen Einkünfte zurück, so dass die Domherren gezwungen waren, am 1.&amp;amp;nbsp;November&amp;amp;nbsp;1678 Freiburg zu verlassen, und sich anschließend in [[Arlesheim]] im [[Bistum Basel]] niederließen. Die neuen Machthaber konfiszierten den Basler Hof.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Untucht: &amp;#039;&amp;#039;Freiburg und die Regio&amp;#039;&amp;#039;. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2007, ISBN 3-7701-7338-4&amp;lt;/ref&amp;gt; Als der französische [[König]] Ludwig XIV. sich 1681 seine Neuerwerbung Freiburg ansehen und den Fortschritt der von [[Sébastien Le Prestre de Vauban]] begonnenen Befestigung der Stadt begutachten wollte, verbrachte er eine Nacht in dem Gebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;Leo Alexander Ricker: &amp;#039;&amp;#039;Freiburg. Aus der Geschichte einer Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Verlag G. Braun, Karlsruhe 1964&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Frieden von Rijswijk]] 1697 wurde Freiburg dem [[Haus Habsburg|Hause Habsburg]] &amp;#039;&amp;#039;restituiert&amp;#039;&amp;#039;. Nun nutzten die österreichischen Behörden den Basler Hof. Mit der Neuordnung der Verwaltung im Habsburger Reich trennte [[Maria Theresia]] am 29.&amp;amp;nbsp;April&amp;amp;nbsp;1752 die [[Vorderösterreich|Vorlande]] als eigenständige Provinz von [[Tirol]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar&amp;amp;nbsp;1753 nahm die Verwaltung von Vorderösterreich ihre Arbeit zunächst in Konstanz auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Graf von Kageneck: &amp;#039;&amp;#039;Das Ende der vorderösterreichischen Herrschaft im Breisgau.&amp;#039;&amp;#039; Rombach &amp;amp; Co. Verlag, Freiburg 1981, ISBN 3-7930-0365-5, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1759 bis 1806 residierten die in Wien ernannten [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsidenten]] im Basler Hof. Mit dem Übergang des Breisgaus an das [[Großherzogtum Baden]] zog 1806 die badische Verwaltung in das Gebäude ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1824 bis 1864 befand sich dort das Hofgericht Freiburg, das später zum [[Landgericht Freiburg]] wurde. Am 20.&amp;amp;nbsp;März&amp;amp;nbsp;1849 fand dort das [[Schwurgericht|Schwurgerichtsverfahren]] gegen [[Gustav Struve]] und [[Karl Blind]] statt, beide Teilnehmer an der [[Badische Revolution|Erhebung vom September 1848]] gegen die [[Großherzogtum Baden|großherzogliche Regierung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Struve: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der drei Volkserhebungen in Baden.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Jenni, Sohn, Bern 1849&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Badische Revolution]]sregierung am 24.&amp;amp;nbsp;Juni&amp;amp;nbsp;1849 von Karlsruhe nach Freiburg geflüchtet war, nahm sie im Basler Hof ihre Arbeit wieder auf. Doch es blieb bei einer Episode, denn am 7. Juli 1849 nahmen preußische Truppen die Stadt ein und beendeten die Badische Revolution.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Florian Mördes]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Druck und Verlag der M. Schläpfer’schen Buchhandlung, Herisau 1849&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1933 bis 1941 war der Basler Hof Sitz der [[Geheime Staatspolizei|Geheimen Staatspolizei]] (Gestapo). Seit dem Jahr 2009 erinnern eine Gedenktafel im und seit 2013 [[Stolpersteine]] vor dem Gebäude daran, dass dort Nazi-Gegner misshandelt wurden. Gewürdigt werden Urban Keller ([[KPD]]-Mitglied), [[Käthe Vordtriede]] ([[SPD]]-Mitglied und Journalistin der [[Volkswacht (Freiburg im Breisgau)|Volkswacht]]), Margarete Seitz ([[Wehrkraftzersetzung]]), Adolf Keller ([[Hochverrat]]) und [[Stefan Meier (Politiker)|Stefan Meier]] (SPD-Reichstagsabgeordneter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg wurde der Gebäudekomplex während des [[Operation Tigerfish|Luftangriffs am 27.&amp;amp;nbsp;November&amp;amp;nbsp;1944]] weitgehend zerstört. Während des Wiederaufbaus 1950/51 wurde darauf geachtet,&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Mattern: &amp;#039;&amp;#039;Markgräflerland: Der Baselstab im Gemeindewappen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Baselbieter Heimatblätter]]&amp;#039;&amp;#039;, Liestal 1979&amp;lt;/ref&amp;gt; die gut erhaltene Fassade und den mittelalterlichen Charakter der Bausubstanz zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1950 bis 1952 war der Basler Hof Sitz des Innenministeriums der Regierung von [[Baden (Südbaden)|Südbaden]]. Heute ist er Sitz des Regierungspräsidenten des [[Regierungsbezirk Freiburg|Regierungsbezirks Freiburg]] und des Regierungspräsidiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Basler Hof (Freiburg) 3369 (cropped).jpg|mini|Die drei Bistumspatrone Basels an der Fassade: Kaiser [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]], [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] und der legendäre erste Basler Bischof [[Pantalus]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bauamulett Basler Hof jm5327.jpg|mini|Bauamulett, das neben dem Eingangsportal eingemauert war.]]&lt;br /&gt;
Der später &amp;#039;Basler Hof&amp;#039; genannte Bau von Stürtzel war seinerzeit der größte Adelshof und Profanbau in Freiburg. Man kann davon ausgehen, dass es kein kompletter Neubau war, da an einem Erker noch die Jahreszahl 1416 zu finden ist, die Stockwerke auf unterschiedlichen Höhen liegen und sich oberhalb des [[Kragstein]]s eine das Gebäude komplett trennende Brandmauer befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Freiburg im Breisgau. Die Stadt und ihre Bauten&amp;#039;&amp;#039;, S. 441–448.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1505 ließ Stürtzel für die Hauskapelle (abgebrochen 1803) seines Stadtpalais den [[Drei-Königsaltar (Freiburger Münster)|Drei-Königsaltar]] von [[Hans Wydyz]] anfertigen, der heute im [[Freiburger Münster]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Domkapitel stellte die drei Basler Bistumspatrone – [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]], flankiert von [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] und dem ersten Basler Bischof [[Pantalus]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Untucht]]: &amp;#039;&amp;#039;Freiburg und die Regio&amp;#039;&amp;#039;. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2007, S. 93, ISBN 3-7701-7338-4&amp;lt;/ref&amp;gt;  – an der Straßenfront in einer Schmuckschatulle zur Schau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 wurde in den Trümmern des 1944 zerstörten Hauses neben dem Haupteingang eine handtellergroße runde Bleikapsel mit astrologischen Gravuren und kleinen plastischen Figuren gefunden, die als Bauamulett bezeichnet wird und bisher nicht gedeutet werden konnte. Die außen unverzierte Kapsel enthält innen am Boden astrologische Zeichnungen und aufgelötet einen Löwen, der eine Burg trägt. Der Deckel zeigt ein Horoskop und aufgelötet eine Schlange mit Kind im Maul.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Zinner]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Deutung der astrologischen Bleikapsel in Freiburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Forschungen und Fortschritte, 30. Jhrg. Heft 3, Berlin 1956, S. 65–67.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Freiburger Bauten|Leopold von Stengel|[[s:Der Baseler Hof|Der Baseler Hof]]|441|448}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Basler Hof (Freiburg)}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Der Baseler Hof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47.996436|EW=7.852003|type=landmark|region=DE-BW|name=Basler Hof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4687058-1|VIAF=245848172}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Basel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herrwentzel</name></author>
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