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	<title>Basler Friedhöfe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T10:05:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ProloSozz: /* Wolfgottesacker */ soviel sollte hier schon erwähnt sein</title>
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		<updated>2026-04-03T14:04:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wolfgottesacker: &lt;/span&gt; soviel sollte hier schon erwähnt sein&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;Früher hatte in der [[Schweiz]]er Stadt [[Basel]] fast jede Kirche ihren eigenen [[Friedhof]] oder Gottesacker oder setzte die Verstorbenen innerhalb ihrer Mauern bei. Infolge Platzmangel innerhalb der Stadt verlegte man die Friedhöfe mit der Zeit immer weiter an den Aussenrand der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedhöfe ==&lt;br /&gt;
Heute gibt es in Basel nur noch drei Friedhöfe, zwei in der Stadt Basel selber und den [[Kanton Basel|kantonalen]] Zentralfriedhof von Basel in der Vorortsgemeinde [[Riehen]]. In diesen Friedhöfen findet die Bevölkerung von Basel ihre letzte Ruhe und sie zeigen mit kunstvollen Grabdenkmälern und Grabsteinen inmitten gestalteter Natur ein Stück des beseelten Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedhof am Hörnli ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Friedhof am Hörnli}}&lt;br /&gt;
Der Friedhof am Hörnli ({{Coordinate|text=DMS|NS=47/33/56.5/N|EW=7/38/22.4/E|type=landmark|region=CH-BS|dim=800|name=Friedhof Hörnli}}) ist der Zentralfriedhof der Stadt Basel. Ein generelles Projekt für einen Zentralfriedhof für Basel wurde 1919 vom Grossen Rat genehmigt. Er wurde zwischen 1926 und 1932 nach Plänen des Architektenteams Bräuning, Burckhardt, Klingenfuss, Leu und Suter erbaut und wurde am 1. Juli 1932 eingeweiht. Er liegt etwas ausserhalb der Stadt am Fusse des Aussenberges in der Gemeinde [[Riehen]] und beherbergt rund 40&amp;#039;000 Gräber, Nischen und Familiengräber. Er ist rund 50 [[Hektar]] gross und präsentiert sich als [[Symmetrie (Geometrie)|symmetrisch]] angeordnete Gartenanlage. Das parkähnliche Areal ist in zwölf Grabfelder gegliedert, die sich durch ihre Nutzung, die architektonische Anordnung und die Bepflanzung voneinander abheben. Nur gerade etwa 22 % sind effektive Grabfläche und die Grün- und Waldflächen machen etwa 53 % aus.&lt;br /&gt;
Ein Spaziergang bis zum obersten Punkt lohnt sich, denn von hier aus eröffnet sich ein weiter Blick über Basel. Auf dem Friedhof werden durchschnittlich 500 Erd- und 2000 Feuerbestattungen pro Jahr durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Muslime hat es eigene Grabfelder, wo nach [[Islamische Bestattung|islamischem Ritus]] bestattet werden kann. Das erste wurde 2000 eingerichtet. Seit dieses Feld belegt ist, gibt es ein zweites Feld. Für die rituelle Leichenwaschung steht ein guteingerichteter Waschraum zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Friedhof befindet sich auch das [[Museum]] [[Sammlung Friedhof Hörnli]], welches eine Vielzahl bedeutender Objekte der Basler und Schweizer Bestattungskultur zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wolfgottesacker ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Wolfgottesacker}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wolfgottesacker liegt im Südosten der Stadt zwischen SBB-Gleisen und Gewerbegebiet Dreispitz. Er bildet eine grüne Insel in einem ansonsten durch Industrie und Gewerbe geprägten Quartierrand. Er ist die älteste weitgehend erhaltene und die einzige seit jeher bis heute genutzte Begräbnisstätte der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Israelitischer Friedhof ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Israelitischer Friedhof Basel|Mittelalterlicher jüdischer Friedhof Basel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengräber ==&lt;br /&gt;
Neben den Gräberfeldern findet man auch noch einige Grabdenkmäler und Bestattungsplätze in den Basler Kirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basler Münster ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Basel - Grabstein Bernoulli.jpg|mini|Grabmal am [[Basler Münster]] ]]&lt;br /&gt;
Im [[Basler Münster]] befinden sich viele Grabmäler berühmter Basler und mit der Stadt verbundener Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
u.&amp;amp;nbsp;a. sind dies:&lt;br /&gt;
* [[Thomas Platter der Ältere]] (1499–1582), Humanist&lt;br /&gt;
* [[Johann Rudolf Wettstein (Politiker)|Johann Rudolf Wettstein]] (1594–1666), Bürgermeister&lt;br /&gt;
* [[Isaak Iselin]] (1728–1782), Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Jakob I Bernoulli]] (1655–1705), Mathematiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgehobene Friedhöfe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einweihung des Friedhofs am Hörnli im Jahr 1932 mit seiner gewaltigen Kapazität bedeutete für alle anderen Gottesäcker Basels ausser dem Wolfgottesacker das Ende und sie wurden in der Folge aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spalengottesacker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Der Spalengottesacker war der erste Friedhof der Stadt, welcher ausserhalb der Stadtmauern angelegt wurde. Er war 1825 nach der Schliessung des &amp;#039;&amp;#039;Gottesacker zu St. Leonhard&amp;#039;&amp;#039; eröffnet worden und diente bis zur Eröffnung des &amp;#039;&amp;#039;Kannenfeldgottesacker&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1868 als solcher. 1851 erhielt der Friedhof eine Begräbniskapelle, welche nach der Stilllegung unter anderem ab 1920 bis zu ihrem Abbruch im Jahr 1943 von der Basler Stadtmusik als Vereins- und Übungslokal benutzt wurde. Die Begräbnisstätte wurde teilweise zur Anlage des [[Botanischer Garten|Botanischen Gartens]] und des Botanischen Instituts und teilweise überbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottesacker St. Elisabethen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Mit der Eröffnung des Wolfgottesackers 1872 wurde jener von St. Elisabethen geschlossen. Er ist heute Bestandteil der [[Elisabethenanlage]] auf der anderen Seite des Centralbahnplatzes beim [[Bahnhof Basel SBB]]. Als einzigen Zeugen des Friedhofes kann man die ehemalige Leichenhalle von 1850 erkennen, welche heute als Gaststätte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|titel = Zum Kuss • Caffè Kultur Bar|url = http://zumkuss.ch/|zugriff = 2016-02-21|werk = zumkuss.ch}}&amp;lt;/ref&amp;gt; genutzt wird.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedhof am Totentanz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Im 13. Jahrhundert gründeten die [[Dominikaner]] das Predigerkloster an der Lottergasse (heutige Spitalstrasse), kurz darauf entstand auch der eingemauerte Friedhof bei der [[Predigerkirche (Basel)|Predigerkirche]]. Um 1440 wurde auf der Innenseite der Friedhofsmauer ein [[Fresko]] mit dem [[Basler Totentanz|Totentanz]] gemalt (möglicherweise von Konrad Witz und dessen Malerschule). 1805 wurde dieses Fresko und der grösste Teil des Friedhofs zerstört, auch das Familiengrab von [[Peter Ochs]] wurde beschädigt und an der Kirchenmauer der Predigerkirche neu eingerichtet. 1845 wurden auch diese Gräber aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.archaeologie.bs.ch/ausgraben/abgeschlossene-ausgrabungen/innerstadt/am-totentanz.html |titel=Friedhof am Totentanz |sprache=de |abruf=2022-04-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201001063330/https://www.archaeologie.bs.ch/ausgraben/abgeschlossene-ausgrabungen/innerstadt/am-totentanz.html |archiv-datum=2020-10-01 |offline=ja |archiv-bot=2022-10-09 00:14:39 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute sind einige Grabplatten innerhalb der Predigerkirche zu sehen und aussen ist eine Gedenktafel für Peter Ochs&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sara Janner |url=https://peterochs.ch/das-grab-von-peter-ochs-die-erinnerungstafeln-von-bettina-eichin-an-der-predigerkirche-in-basel/ |titel=Das Grab von Peter Ochs – Die Erinnerungstafeln von Bettina Eichin an der Predigerkirche in Basel |werk=Peter Ochs und seine Zeit |datum=2021-06-18 |sprache=de-CH |abruf=2022-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eingerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St. Theodor-Gottesacker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Der Friedhof vor dem [[Riehentor]] diente den [[Kleinbasel|Kleinbaslern]] von 1831 bis 1890 als letzte Ruhestätte. Am 31. August 1890 nahm der Gottesacker die letzte sterbliche Hülle auf und anderntags wurde auf dem Horburg der neue Kleinbasler Friedhof eröffnet. Das Gelände des geschlossenen Friedhofs St. Theodor heisst heute Rosentalanlage und ist ein wichtiger Platz für den [[Jahrmarkt]] der [[Basler Herbstmesse]], gleich neben der [[Mustermesse Basel]]. Zugleich ist die Anlage Standplatz für die nach Basel kommenden [[Zirkus]]se. Heute erinnert nur noch die nach Entwürfen von [[Melchior Berri]] im Jahr 1832 gebaute [[Bestattung|Abdankung]]shalle an den ursprünglichen Verwendungszweck des Platzes.&lt;br /&gt;
[[Datei:Abdankungshalle Rosentalanlage.jpg|mini|Abdankungshalle Rosentalanlage]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottesacker Kannenfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Der Friedhof Kannenfeld wurde 1868 eröffnet. 1951 wurde er durch den &amp;#039;&amp;#039;Zentralfriedhof am Hörnli&amp;#039;&amp;#039; ersetzt. Heute ist der [[Kannenfeldpark]] mit 8,5&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] die grösste und vielseitigste Parkanlage der Stadt Basel. Vom einstigen Friedhof blieben nebst dem mächtigen Eingangsportal an der Burgfelderstrasse die Einfriedungsmauer, das Gärtnerhaus und einige Denkmäler bestehen. Durch die Überbleibsel der Gräberbepflanzungen wechselt die Szenerie ständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottesacker Horburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Der Friedhof Horburg wurde als Ersatz für den zu klein gewordenen St. Teodors-Gottesacker am 1.&amp;amp;nbsp;September 1890 eröffnet und befand sich an der Klybeckstrasse im Kleinbasel. Auf diesem Friedhof befand sich auch das erste [[Krematorium]] der Stadt Basel und der &amp;#039;&amp;#039;Verein für Feuerbestattung in Basel&amp;#039;&amp;#039; musste viel Überzeugungsarbeit für den Bau einer Leichenverbrennungshalle leisten. Ein Teil der Bevölkerung war gegen den &amp;#039;&amp;#039;Einzug des offiziellen Neuheidenthums in Basel&amp;#039;&amp;#039; und auch die Regierung hegte Bedenken hinsichtlich nachträglich nicht mehr feststellbarer Todesursachen durch Verbrechen. In dem von Architekt Leonhard Friedrich projektierten kapellenartigen Gebäude fand am 15. Dezember 1897 die erste &amp;#039;&amp;#039;Probeverbrennung&amp;#039;&amp;#039; statt und die Inbetriebnahme erfolgte im Januar 1898. 1932 war der Friedhof aber auch schon wieder zu klein und nach 20&amp;#039;290 Bestattungen mussten auch seine Tore geschlossen werden. Man verlegte die Beerdigungen und das Krematorium in den neuen Basler Zentralfriedhof am Hörnli. 1951 wurde das Gelände in einen Park umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Äusserer St. Johann-Gottesacker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Dieser Friedhof bestand von 1845 bis 1868 und war der Spitalfriedhof des 1842 geschaffenen [[Universitätsspital Basel|Spitales]] im [[Markgräflerhof|Markgräfler Hof]]. Er wurde auf einer Matte des ehemaligen [[Johanniterorden]]s ausserhalb der Stadtmauer zwischen der Ausfallstrasse ins [[Elsass]] und dem linken [[Rhein]]ufer beim [[St. Johanns-Tor]] eingerichtet. Ab 1868 benutzte das Baudepartement das Gelände für die städtische Pflanzschule, welche 1886 in die Stadtgärtnerei überging. Heute ist das Gelände teilweise überbaut oder Teil des Grünparkes St. Johann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Thomas Blubacher: &amp;#039;&amp;#039;Letzte Ruhe am Rheinknie. Spaziergänge zu bemerkenswerten Toten auf Basels Friedhöfen.&amp;#039;&amp;#039; Zytglogge, Basel 2021, ISBN 978-3-7296-5062-6&lt;br /&gt;
* Matthias Buschke, Daniel Hagmann: &amp;#039;&amp;#039;Gräber und Geschichten. Basel und seine Toten.&amp;#039;&amp;#039; Christoph Merian, Basel 2008. ISBN 978-3-85616-378-5&lt;br /&gt;
* Peter Gabriel, Franz Osswald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Am Ende des Weges blüht der Garten der Ewigkeit. 75 Jahre Friedhof am Hörnli. Bestattungskultur im Kanton Basel-Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Reinhardt, Basel 2007, ISBN 978-3-7245-1434-3.&lt;br /&gt;
* Werner Graf: &amp;#039;&amp;#039;Christliche Grabmalsymbole. Eine Untersuchung auf dem Basel-Städtischen Friedhof am Hörnli.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Reinhardt, Basel 1984, ISBN 3-7245-0516-7.&lt;br /&gt;
* [[Paul Koelner|Paul Kölner]]: &amp;#039;&amp;#039;Basler Friedhöfe.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der National-Zeitung, Basel 1927.&lt;br /&gt;
* Anne Nagel: &amp;#039;&amp;#039;Der Wolfgottesacker in Basel&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerische Kunstführer]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 532, Ser. 54). Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 1993, ISBN 3-85782-532-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* altbasel.ch: [https://altbasel.ch/ruhe/ruhe_intro.html Friedhöfe und Gottesäcker in Basel und Umgebung] (ges. 16. Februar 2019)&lt;br /&gt;
* Stadtgärtnerei, Bestattungswesen [https://verstorbenensuche.cloud.bs.ch/#/ Verstorbenensuche für alle Grabmale auf einem Basler Friedhof]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urbaner Freiraum in Basel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ProloSozz</name></author>
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