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	<title>Basler Brunnen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Römischer Sodbrunnen auf dem Münsterplatz Basel.jpg|mini|hochkant=1.3|Bereits um 300 n.&amp;amp;nbsp;Chr. gab es auf dem Münster&amp;amp;shy;platz Basel einen römischen Sodbrunnen. Er führte rund 20 Meter in die Tiefe und versorgte die Anwohner mit Trinkwasser.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Basel 2006 851.JPG|mini|hochkant|Fischmarktbrunnen in der Nähe der [[Schifflände (Basel)|Schifflände]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pisoni-Brunnen auf dem Münsterplatz von Basel.jpg|mini|links|Pisoni-Brunnen auf dem Münsterplatz von Basel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunnen in Augustinergasse (mit Basilisk).JPG|mini|Den Brunnen in der Augustiner&amp;amp;shy;gasse schmückt ein Basilisk.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwanen-Brunnen1.JPG|mini|Schwanenbrunnen beim [[St. Alban-Tor]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Basler Basilisk.jpg|mini|hochkant|Basilisken-Brunnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schweiz]]er Stadt [[Basel]] verfügt über sehr zahlreiche [[Brunnen]]. Angegeben werden in den 2020er Jahren genau 218 öffentliche Brunnen, welche durch die [[IWB]] (Industrielle Werke Basel) betrieben und unterhalten werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;willich&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Basel, da will ich hin&amp;#039;&amp;#039;. TV-Sendung, ausgestrahlt am 10. Oktober 2023 im [[Saarländischer Rundfunk|SR]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu kommen über 120 Brunnen, die in Pausenhöfen von Schulhäusern, bei staatlichen Liegenschaften oder in privaten Gärten stehen. Etliche dieser Brunnen haben eine historisch wertvolle Bedeutung und stehen unter [[Denkmalschutz]]. Alle Brunnen, bei denen das Wasser aus einer Brunnenröhre fliesst, führen frisches Trinkwasser; das sind – mit drei Ausnahmen, an denen ausdrücklich vermerkt ist, dass sie kein Trinkwasser führen – also praktisch alle. Dieses Wasser ist aufbereitetes Wasser aus dem [[Rhein]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;willich&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Lemma nennt Brunnen auf, welche mit der Geschichte Basels einen Zusammenhang aufweisen oder deren Bau bzw. Einmaligkeit eine spezielle Erwähnung verdienen. Eine vollständige Zusammenstellung aller Brunnen der Stadt wird nicht angestrebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnengeschichte ==&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] bezogen die Stadtbewohner ihr Wasser aus [[Sodbrunnen]] und Lochbrunnen (lokale, im Stadtgebiet austretende Quellen, die gefasst und deren Wasser in Röhren zum Ausfluss in einen Brunnentrog geleitet wurden). Der älteste bekannte Basler Sodbrunnen ist der auf dem Münsterplatz. Er stammt aus der Zeit um 300, reichte rund 20 Meter in die Tiefe und diente den Bewohnern auf dem Münsterhügel zur Trinkwasserversorgung. Bei einem Erdbeben im Jahr 1356 wurde er verschüttet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert traten im Zentrum der Stadt Basel insgesamt 13 Quellen zu Tage, die für 18 öffentliche Brunnen benützt wurden. Dazu kamen 13 private Lochbrunnen, die ihr Wasser ebenfalls aus Quellen bezogen. Um auch die höher liegenden Teile der Stadt mit fliessendem Brunnenwasser versehen zu können, leitete das 1135 gegründete [[Leonhardskirche (Basel)|Augustiner-Chorherrenstift St. Leonhard]] bereits vor dem Jahr 1265 Quellwasser von seinen gegen Allschwil hin gelegenen Gütern in sein Kloster. Das erste Brunnwerk, später Spalen-Brunnwerk genannt, entstand als Gemeinschaftswerk zwischen diesem Kloster und der Stadt. Das Wasser wurde durch Holzröhren, Teucheln ([[Deichel]]n) genannt, in die Stadt geleitet. Ein Jahr später entstand das Münster-Brunnwerk, das – ausgehend von einer Quelle in Binningen – die Anwohner des Münsterhügels mit Trinkwasser versorgte. Im Verlauf der folgenden Jahrhunderte entstanden weitere Brunnwerke wie das Riehener Werk (1493)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lexikon-riehen.ch/ereignisse/riehenbrunnwerk/ Riehenbrunnwerk]. In: &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Lexikon Riehen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;, das Steinenwerk, das Gundeldingerwerk und das St. Alban-Brunnwerk. Die Brunnstube des St. Alban-Brunnwerks existiert noch immer; das Wasser der Quelle fliesst in den Kneipptret-Brunnen am St. Alban-Rheinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch in den 1850er Jahren gab es über 500 öffentliche und private Brunnen in der Stadt; rund 220 waren an Brunnwerke angeschlossen, etwa 30 wurden von lokalen Quellen gespiesen und über 250 waren Sodbrunnen, mit denen das Grundwasser nach oben geholt wurde. Aufgrund der raschen Bevölkerungsentwicklung entstanden hygienische Probleme, weshalb 1866 ein – für damals sehr fortschrittliches – System der Trinkwasserversorgung eingeführt wurde. Dazu leitete man Quellwasser aus Grellingen nach Basel und sorgte gleichzeitig für ein entsprechendes Abwassernetz. Nach und nach wurden alle Brunnen an dieses neue Leitungsnetz angeschlossen, auch die Privathaushalte erhielten eine [[Druckwasserversorgung|Druckwasser]]versorgung. Dadurch verloren die Brunnen als Wasserspender ihre ursprüngliche Funktion; sie prägen aber weiterhin das Stadtbild.&amp;lt;!-- Besonders alte Brunnenstöcke wurden durch Repliken ersetzt; die Originale sind im Historischen Museum ausgestellt). --&amp;gt; Erwähnenswert ist, dass alle Einwohner oder Gäste die Brunnenbecken zum Baden nützen können. Dazu reinigen Mitarbeiter des Amtes für öffentliche Brunnen durchweg alle Brunnen regelmäßig alle 14 Tage gründlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;willich&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Brunnen ==&lt;br /&gt;
* [[Fischmarktbrunnen (Basel)]] – ein um 1390 erstellter [[Gotik|gotischer]] Brunnen auf dem Fischmarktplatz&lt;br /&gt;
* [[Fasnachts-Brunnen]] – ein 1977 eingeweihter, von [[Jean Tinguely]] gestalteter Brunnen vor dem Stadttheater mit zehn sich bewegenden Skulpturen.&lt;br /&gt;
* [[Urbanbrunnen]] – ein im Jahr 1448 gebauter Brunnen, welcher mit einem Standbild des [[Urban I.|Heiligen Urban]] geschmückt ist&lt;br /&gt;
* [[Spalenbergbrunnen]] (&amp;#039;&amp;#039;Johannes der Täufer&amp;#039;&amp;#039;) ist der grösste [[Mauernische|Nische]]nbrunnen der Stadt aus dem Jahr 1839. Er ist seit 1921 mit einem Wandbild des Kunstmalers [[Numa Donzé]] ausgeschmückt.&lt;br /&gt;
* [[Basilisken-Brunnen]] – rund 30 Brunnen sind mit dem Basler [[Wappentier]], dem [[Basilisk (Mythologie)|Basilisk]] versehen. Dieser Typenbrunnen wurde 1884 geschaffen.&lt;br /&gt;
* [[Samson-und-Delila-Brunnen]] – der Brunnen steht auf dem Barfüsserplatz und wurde 1843 erbaut und 1878 mit dem [[Altes Testament|alttestamentlichen]] Liebespaar [[Simson|Samson]] und [[Delila]] bekrönt.&lt;br /&gt;
* [[Fischermädchen-Brunnen]] (1866)&lt;br /&gt;
* [[Elisabethenbrunnen (Basel)|Elisabethenbrunnen]] – ein im Jahr 1875 gebauter Brunnen; Er ist mit einem 1,5&amp;amp;nbsp;m hohen Standbild der [[Elisabeth von Thüringen|heiligen Elisabeth]] bekrönt.&lt;br /&gt;
* [[Dreizackbrunnen]] – ein im Auftrag der Stadt von [[Melchior Berri]] entworfener und vom Bildhauer [[Urs Bargetzi]] ausgeführter neuer Schmuckbrunnen. Er steht auf dem Münsterberg. Auf seiner Brunnensäule wurde ein [[Dreizack]] platziert, nach dem der Brunnen seinen Namen erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://altbasel.ch/brunnen/brunnen_dreizackbrunnen.html|titel=Der Dreizackbrunnen am Münsterberg |datum= |abruf=2023-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An diesem Brunnen findet jährlich am 1. Januar das &amp;#039;&amp;#039;[[Neujahr]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;santrinken&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; statt. Dazu lassen Mitglieder der Zunft &amp;#039;&amp;#039;Zum Goldenen Stern&amp;#039;&amp;#039; den traditionellen [[Hypocras#Basler_Hypokras|Hypokras]] aus den Basilisken fließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;willich&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=4Z6V5XoGSMA Neujahrsantrinken auf youtube.com], 2:25 Minuten; abgerufen am 12. Oktober 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Markus Fürstenberger]] (Text), Pitt Rüegger (Holzschnitte): &amp;#039;&amp;#039;Basler Brunnen. Erläuterungen mit farbigen Holzschnittillustrationen von 40 Basler Brunnen.&amp;#039;&amp;#039; Helgestuube, Hergiswil 1994, ISBN Hergiswilg&lt;br /&gt;
* Beat Trachsler: &amp;#039;&amp;#039;Basler Brunnen aus alter und neuer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; GS, Basel 1998.&lt;br /&gt;
* Christiane Widmer, Christian Lienhard: Basel und seine Brunnen. [[BwieBasel]] Edition 01. Spalentor Verlag, Basel, 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fountains in Basel}}&lt;br /&gt;
* [https://www.brunnenfuehrer.ch/ Basler Brunnenführer - Alle Brunnen der Stadt Basel]&lt;br /&gt;
* [http://www.bs.ch/bilder-brunnen Bilder-Datenbank der Stadt Basel: Brunnen]&lt;br /&gt;
* [https://www.altbasel.ch/brunnen/brunnen_intro.html Basler Brunnen auf altbasel.ch]&lt;br /&gt;
* [https://h2o.do/ch-bs?l=de Auf Open Government], [[Open Government Data|(OGD)]] und zivilgesellschaftlichen Crowd-Leistungen basierende Brunnenkarte von Basel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brunnen in Basel|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liste (Brunnen in der Schweiz)|Basel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserversorgungssystem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Basel)|Brunnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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