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	<title>Basilika von Candelaria - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:28:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Basilika_von_Candelaria&amp;diff=1825145&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;W. Edlmeier: /* Vorgängerkirchen */</title>
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		<updated>2025-10-11T06:05:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vorgängerkirchen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bauwerk&lt;br /&gt;
| NAME= Basilika Unserer Lieben Frau von Candelaria&lt;br /&gt;
| BILD= Candelaria 01.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Die Basilika Unserer Lieben Frau Candelaria von Norden aus gesehen&lt;br /&gt;
| ORT= [[Candelaria (Teneriffa)|Candelaria]] ([[Teneriffa]], [[Spanien]])&lt;br /&gt;
| ARCHITEKT= [[José Enrique Marrero Regalado]]&lt;br /&gt;
| BAUJAHR= 1949 bis 1959&lt;br /&gt;
| HÖHE= Vierungskuppel (ohne Laterne) 26&amp;amp;nbsp;m,&lt;br /&gt;
Ecktürme 35&amp;amp;nbsp;m,&lt;br /&gt;
Glockenturm 45&lt;br /&gt;
| GRUNDFLÄCHE= 1058&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD= 28.35128&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD= -16.369782&lt;br /&gt;
| REGION-ISO= ES-CN&lt;br /&gt;
| KARTE= ja&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN= [[Basilica minor]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Basílica de Nuestra Señora de Candelaria&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Basilika [[Unsere Liebe Frau|Unserer Lieben Frau]] von Candelaria“), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Basílica de la Virgen de Candelaria&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, liegt in der Gemeinde [[Candelaria (Teneriffa)|Candelaria]] etwa 20 Kilometer südlich von [[Santa Cruz de Tenerife]] am Meer. Die [[Wallfahrtskirche]] wurde für das [[Gnadenbild]] der [[Jungfrau von Candelaria]] errichtet. Im Jahr 2011 wurde der Kirche der Titel einer [[Basilica minor]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernado Álvarez Afonso |url=http://www.eldia.es/2011-02-02/SANTACRUZ/3-Titulo-dignidad-Basilica-iglesia-Patrona-Canarias.htm#4 |titel=Título y dignidad de Basílica para la iglesia de la Patrona de Canarias |hrsg=eldia.es |datum=2011-02-02 |zugriff=2013-08-12 |sprache=es |archiv-url=http://web.archive.org/web/20150211235226/http://www.eldia.es/2011-02-02/SANTACRUZ/3-Titulo-dignidad-Basilica-iglesia-Patrona-Canarias.htm#4 |archiv-datum=2015-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude ist in das &amp;#039;&amp;#039;Registro de Bienes de Interés Cultural&amp;#039;&amp;#039; (Verzeichnis der spanischen Kulturgüter) eingetragen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gobiernodecanarias.org/boc/2001/114/boc-2001-114-041.pdf |titel=ANUNCIO de 4 de julio de 2001, relativo a la incoación de expediente para la declaración de Bien de Interés Cultural a favor de la imagen de Nuestra Señora de Candelaria. |hrsg=Cabildo Insular de Tenerife |datum=2001-08-29 |zugriff=2013-08-12 |format=PDF; 8&amp;amp;nbsp;kB |sprache=es}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die größte der [[Jungfrau Maria]] geweihte Kirche der Kanarischen Inseln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.eldia.es/2009-08-05/SUR/2-Candelaria-pide-siete-cabildos-participen-fiestas-agosto.htm |autor=J. A. Medina |titel=Candelaria pide a los siete cabildos que participen en las fiestas de agosto |werk=eldia.es |datum=2009-08-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141229090431/http://www.eldia.es/2009-08-05/SUR/2-Candelaria-pide-siete-cabildos-participen-fiestas-agosto.htm |archiv-datum=2014-12-29 |abruf=2019-06-01 |sprache=es}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Schrein]] wird jährlich von 2,5 Millionen Pilgern und Touristen besucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.eldia.es/2009-05-13/sur/4-plaza-Candelaria-sera-espacio-abierto-celebracion-eventos.htm | wayback=20141030034920 | text=&amp;#039;&amp;#039;Remodelación de la Plaza de la Patrona de Canarias&amp;#039;&amp;#039;}} 13. Mai 2009 (spanisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgängerkirchen ==&lt;br /&gt;
Das Gnadenbild der Jungfrau von Candelaria wurde vermutlich um das Jahr 1400 am Strand von Chimisay (heute Socorro) etwa vier Kilometer südlich der heutigen Basilika gefunden. Der [[Mencey]] („Stammesfürst“) von [[Güímar]] brachte es in seine Höhle im [[Schlucht|Barranco]] de Chinguaro. Etwa 50&amp;amp;nbsp;Jahre später errichtete der Überlieferung zufolge ein christlicher Guanche eine Verehrungsstätte in der Höhle Achbinico (heute die Höhle des hl. [[Blasius von Sebaste|Blasius]]). Nach der Eroberung Teneriffas durch die Truppen der Königin [[Isabella I. (Kastilien)|Isabella I.]] von Kastilien nahm der [[Adelantado]] [[Alonso Fernández de Lugo]] am 2. Februar 1497, dem Fest der [[Darstellung des Herrn]] mit seinen Leuten an einer Heiligen Messe in der Höhle teil, bei der eine große Anzahl von Guanchen getauft wurde. Daraufhin wurde in der Kirche ein Altar errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wurde in der Nähe der Höhle auf dem Grundstück der heutigen Basilika eine Kapelle gebaut, die nach der Übertragung des Gnadenbildes dorthin am Fest der Darstellung des Herrn 1526 [[Kirchweihe|geweiht]] wurde. Im Jahr 1530 übernahmen [[Dominikaner]] die Kapelle und das Gnadenbild in ihre Obhut. Sie erbauten neben der Kapelle ein Kloster. 1596 erklärte sich König [[Philipp II. (Spanien)|Philipp II.]] zum Schirmherrn des Bildnisses der Jungfrau von Candelaria und der Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahr 1669 an der Stelle der Kapelle eine neue Kirche errichtet wurde, verehrte man die Heiligenfigur vorübergehend wieder in der Höhle des heiligen Blasius. Am 2. Februar 1672 wurde die neue dreischiffige Basilika geweiht. Als das Gebäude am 15. Februar 1789 abbrannte, wurde das Gnadenbild in die 15&amp;amp;nbsp;m tiefe, 6&amp;amp;nbsp;m breite und 5&amp;amp;nbsp;m hohe Höhle des hl. Blasius zurückgebracht. Um den zahlreichen Pilgern mehr Raum zu bieten, wurde die Höhle durch ein vorgelagertes Gebäude erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1797 begann der Bau einer neuen Klosterkirche auf dem östlichen Teil des Geländes der abgebrannten Basilika. Nach der Fertigstellung und der Übertragung des Gnadenbilds dorthin im Jahre 1803 begann man mit dem Bau einer weiteren Wallfahrtskirche. Das Vorhaben musste aber im Jahr 1818 wegen Geldmangels abgebrochen werden. Als im Jahr 1826 nach ausgiebigen Regenfällen große Teile des Inventars der Klosterkirche durch die Wassermassen weggespült wurde, die den Barranco de Candelaria hinunterschossen, wurde das Gnadenbild der Jungfrau von Candelaria ins Meer gespült. Eine von dem Bildhauer Fernando Estévez geschaffene Skulptur trat an seine Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1928 begann man südlich, oberhalb des Klosters auf dem Cerro de la Magdalena, mit dem Neubau einer Basilika. Die Bauarbeiten wurden aber 1932 eingestellt, da sich das Gelände als nicht geeignet für ein Bauwerk der geplanten Größe erwies. Stattdessen wurde ab 1934 die Arbeit an dem 1818 abgebrochenen Vorhaben neben der Klosterkirche wieder aufgenommen. 1936 wurden auch diese Bauarbeiten wieder eingestellt. Im Jahre 1949 wurden alle Gebäudereste auf dem Grundstück neben der Klosterkirche abgerissen und man errichtete eine Basilika, die 1959 fertiggestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Octavio Rodríguez Delgado in {{Literatur |Autor=María José Ramos Rodríguez et al. |Titel=La Basílica de Candelaria – Crónica de una construción |Auflage=1. |Verlag=Ayuntamiento de Candelaria |Ort=Candelaria |Datum=2012 |ISBN=978-84-616-1174-4 |Seiten=77 ff. |Sprache=es}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Basilika von 1959 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Basilika Candelaria 01.jpg|mini|Nordfassade]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Basilika Candelaria 11.jpg|mini|Westfassade]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus [[Güímar]] stammende Domingo Pérez Cáceres wurde im September 1947 zum Bischof von San Cristóbal de La Laguna geweiht. Er war der erste einheimische Bischof dieser Diözese. Bereits vor seiner Ernennung zum Bischof setzte er sich für den Neubau einer Wallfahrtskirche ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architekt [[José Enrique Marrero Regalado]] aus [[Granadilla de Abona]] wurde mit dem Entwurf der neuen Kirche beauftragt. Die Grundsteinlegung fand am Fest der Darstellung des Herrn 1949 statt. José Enrique Marrero Regalado leitete die Bauarbeiten. Nach seinem Tod im Jahr 1956 übernahm sein Neffe Félix Sáenz Marrero diese Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenansicht ===&lt;br /&gt;
Die zur Plaza de la Patrona de Canarias gerichtete Nordfassade gliedert sich in fünf Bereiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der 45&amp;amp;nbsp;m hohen [[Glockenturm]] trägt eine Uhr. Auf jeder Seite gibt es zwei Schallöffnungen, die durch eine gewundene Säule getrennt sind. Darunter befindet sich ein umlaufender überdachter  Umgang. Auf allen Seitenflächen des Turms befindet sich ein Kreuz mit einem Strahlenkranz.&lt;br /&gt;
* Zwischen dem Glockenturm und dem Seiteneingangsportal ist auf der Höhe des Altars und der [[Sakristei]] ein Zwischenstück, mit drei Bogenfenstern im oberen Bereich, die durch gewundene Säulen getrennt werden und einem [[Vierpass]]fenster im mittleren Bereich.&lt;br /&gt;
* Das Seiteneingangsportal befindet sich auf der Höhe des Querschiffs. Es wird gekrönt durch ein Kreuz über einem Giebel. Darunter befindet sich ein [[Sprenggiebel]], in dessen Mitte eine Bogennische, umgeben von einer [[Ellipse|elliptischen]] Umrandung, zu sehen ist. Den mittleren und unteren Teil des Bauelementes bildet ein Halbrundbogen mit einem runden Fenster, das mit einem Kranz aus Muschelformen umrahmt ist.&lt;br /&gt;
* Die Außenansicht des Seitenschiffs der Basilika wird durch zwei [[Pilaster]] geteilt, die mit jeweils zwei [[Obelisk]]en abschließen. Die drei Flächen werden oben durch einen Giebel begrenzt. In jeder der drei Flächen gibt es ein Vierpassfenster. Das Hauptschiff ist an den drei Halbrundfenstern des Obergadens zu erkennen. Die Pultdächer der Seitenschiffe sind, wie das Satteldach des Hauptschiffs mit [[Dachziegel]]n gedeckt&lt;br /&gt;
* Der rechte Eckturm der Nordfassade ist wie sein Gegenüber 35&amp;amp;nbsp;m hoch. Er hat im oberen Teil ein Bogenfenster und einen nur wenig vorgelagerten Balkon mit einem Holzgitter. Der mittlere Teil des Eckturms zeigt wie der Glockenturm ein Kreuz mit einem Strahlenkranz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westfassade gliedert sich in drei Bereiche, die beiden Ecktürme und das Eingangsportal. Die Ecktürme entsprechen auf der Westseite dem Aussehen des Eckturms auf der Nordseite. Auch das Aussehen des Hauptportals auf der Westseite entspricht dem Seitenportal auf der Nordseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Südseite der Basilika ist der steile Abhang zum Cerro de la Magdalena, sodass die Kirche von der Südseite her nicht betrachtet werden kann. Auf der Ostseite schließt sich an die Basilika das Dominikanerkloster an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ARR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenraum der Basilika ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Basilika Candelaria 06.jpg|mini|Hauptschiff, Vierung und Altarraum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche entspricht dem Bautyp einer dreischiffigen [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] mit Querschiff, Vierungskuppel und Altarraum. Die Pfeiler zwischen dem Hauptschiff und den Seitenschiffen haben eine kreuzförmige Grundfläche. Sie bestehen aus [[Stahlbeton]] und sind bis zum Ansatz der [[Bogen (Architektur)|Rundbogen]] mit [[Naturstein]] verkleidet. Die Wandflächen sind verputzt. Der Fußboden besteht aus [[Marmor]]platten. Für die Holzverkleidungen an den Eingängen wurde Tea, das Kernholz der [[Kanarische Kiefer|Kanarischen Kiefer]] verwendet. Die Decken sind mit Stuck überzogen. Die Muster, nicht aber die Farben, entsprechen den traditionellen kanarischen Decken im [[Mudéjares|Mudéjarstil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Altarraum befindet sich in einer eigenen Kapelle das Gnadenbild der [[Jungfrau von Candelaria]]. An hohen Feiertagen und vor Prozessionen wird es unter einem Baldachin im Altarraum aufgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der freistehende Kastenaltar ist mit Platten aus getriebenem Silber verkleidet. Im Altarraum gibt es auf beiden Seiten eine mit [[Transenna|Celosías]] geschlossene Nische. Die Kanzel auf der rechten Seite der Vierung ist durch den Pfeiler zugänglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungfrau von Candelaria ist die [[Schutzpatron]]in der Kanarischen Inseln. Daher sind in der [[Vierung]]skuppel in den [[Zwickel (Architektur)|Zwickeln]] die [[Wappen]] der vier kleinen Kanarischen Inseln, [[Fuerteventura]], [[Lanzarote]], [[La Gomera]] und [[El Hierro]] angebracht. Die Seitenflächen zeigen die Wappen der drei großen Inseln, [[La Palma]], [[Gran Canaria]] und [[Teneriffa]] sowie das Wappen des Bischofs Domingo Pérez Cáceres. Die Grabplatte dieses Bischofs ist auch in den Fußboden in der Vierung eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Kopfseite des linken Seitenschiffs befindet sich der Eingang zu einem Treppenhaus mit einer doppelläufigen Treppe, die zur Kapelle der Jungfrau von Candelaria führt. Zwischen den beiden Treppenläufen steht ein Taufbecken, in dem die ersten [[Guanche]]n getauft worden sein sollen. Im ersten [[Joch (Architektur)|Joch]] am Hauptportal gibt es eine [[Chorempore]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ARR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kapellen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Basilika Candelaria 17.jpg|mini|Sakramentskapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapellen, mit Zugang vom rechten Seitenschiff aus, wurden erst nach 1959 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im rechten Seitenschiff, gegenüber dem Seitenausgang, befindet sich der Zugang zur [[Sakramentskapelle]]. Der Durchgang ist mit einem reich geschnitzten Gitter versehen. Die Stirnseite der Kapelle ziert ein Wandbild des [[Abendmahl Jesu|letzten Abendmahls]].&lt;br /&gt;
* Eine weitere Kapelle, die vom rechten Seitenschiff zu erreichen und ebenso durch ein Holzgitter abgetrennt ist, ist die Beichtkapelle mit dem &amp;#039;&amp;#039;Cristo de la Recociliación&amp;#039;&amp;#039; des Bildhauers Ricardo Rivera Martínez aus dem Jahr 1936.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Sala de las Velas&amp;#039;&amp;#039; (Raum der Kerzen) geht in der Nähe des Haupteingangs vom rechten Seitenschiff ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wandmalerei ===&lt;br /&gt;
Die Wandmalereien der Basilika stammen von José Aguiar García. Der Maler wurde 1895 in Kuba geboren, wuchs aber auf [[La Gomera]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Bild an der Stirnwand des Hauptaltarraums wird von einem Halbrundbogen auf zwei Pilastern eingerahmt, die die volle Breite des Altarraums einnehmen. Im Zentrum befindet sich der Durchblick auf die Kapelle der Jungfrau von Candelaria. Die Maueröffnung schließt mit einem Halbrundbogen auf gewundenen Säulen ab. Die Stuckumrahmung der Öffnung ist vergoldet. Das Wandbild ist in zwei Ebenen gegliedert, die himmlische und die irdische. Im rechten unteren Bereich sind einige Dominikanerbrüder und der Bischof Pérez Cáceres dargestellt.&lt;br /&gt;
* An der Stirnseite des linken Seitenschiffes ist eine Szene aus dem Leben des heiligen Pater Anchietas dargestellt. Der [[Jesuiten|Jesuit]]  [[José de Anchieta]] (1534–1597) aus [[San Cristóbal de La Laguna]] war in [[Brasilien]] tätig.&lt;br /&gt;
* An der Stirnseite des rechten Seitenschiffes befindet sich eine Darstellung aus dem Leben des heiligen [[Peter von Betancurt]], eines Heiligen, der auf den Kanarischen Inseln geboren wurde. Er wirkte in [[Guatemala]].&lt;br /&gt;
* An der oberen Wand im Aufgang zur Altarnische ist befindet sich eine Darstellung der wundersamen Brotvermehrung.&lt;br /&gt;
* Die Stirnwand Sakramentskapelle ziert ein Gemälde der Anbetung des Altarssakraments.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÁAG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baustil ===&lt;br /&gt;
Der Baustil der Kirche wird als „Arquitectura regionalista canario“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ARR&amp;quot; /&amp;gt; Dieser Stil entwickelte sich seit den 1920er Jahren. Ein Ziel der Architekten bestand darin, besondere Merkmale der traditionellen Architektur der Kanarischen Inseln, die auf Renaissance- und Barockgebäude zurückgehen, zu verwenden und hervorzuheben. Bei der Basilika in Candelaria sind dies der Umgang des großen Turms und die Ansätze von Umgängen an den beiden anderen Türmen. Die Dächer wurden nach traditioneller Art mit „[[Mönch und Nonne]]“ gedeckt. Die Mauerkanten wurden mit Hausteinen errichtet, während die Mauerflächen wie verputzte Trockenmauern gebaut wurden. Diese Eigenart ist bei der Basilika durch den Anstrich angedeutet. Bei dem Bau aus dem 20. Jahrhundert handelt es sich durchweg um Beton oder Hohlblockziegel. Die Fensterfüllungen, die traditionell aus Holz bestanden, wurden zwar aus Beton gefertigt, aber durch entsprechendes farbliches Absetzen ebenso betont. Im Inneren des Gebäudes zeigt besonders die Gestaltung der Decke den Einfluss des auf den Kanarischen Inseln verbreiteten [[Mudéjares|Mudejarstils]]. Die bei alten Deckengestaltungen geschnitzten und häufig verschlungenen Muster werden nicht kopiert, sondern aus Zementputz geformt und dann, um jedem „Fälschungsverdacht“ aus dem Weg zu gehen, hellblau und weiß gestrichen. Ähnliches gilt für die Nischen im Altarraum, die mit [[Transenna|Celosías]] geschlossen sind. In der Sakramentskapelle, die vom rechten Seitenschiff abgeht, gibt es eine echte Holzdecke im Mudejarstil, wie sie in vielen alten Kirchen auf den Kanarischen Inseln anzutreffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=María José Ramos Rodríguez et al. |Titel=La Basílica de Candelaria – Crónica de una construción |Auflage=1. |Verlag=Ayuntamiento de Candelaria |Ort=Candelaria |Datum=2012 |ISBN=978-84-616-1174-4 |Seiten=460 |Sprache=es}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Basílica de Nuestra Señora de la Candelaria}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.dominicoshispania.org/basilicas-y-santuarios/basilica-de-ntra-sra-de-candelaria-tenerife/ |titel=Basílica de Ntra. Sra. de Candelaria (Tenerife) |hrsg=Oficina de Internet Dominicos |zugriff=2015-05-04 |sprache=es}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ARR&amp;quot;&amp;gt;Álvaro Ruiz Rodríguez in {{Literatur |Autor=María José Ramos Rodríguez et al. |Titel=La Basílica de Candelaria – Crónica de una construción |Auflage=1. |Verlag=Ayuntamiento de Candelaria |Ort=Candelaria |Datum=2012 |ISBN=978-84-616-1174-4 |Seiten=137 ff. |Sprache=es}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÁAG&amp;quot;&amp;gt;Ángeles Abad González in {{Literatur |Autor=María José Ramos Rodríguez et al. |Titel=La Basílica de Candelaria – Crónica de una construción |Auflage=1. |Verlag=Ayuntamiento de Candelaria |Ort=Candelaria |Datum=2012 |ISBN=978-84-616-1174-4 |Seiten=171 ff. |Sprache=es}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude auf Teneriffa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Provinz Santa Cruz de Tenerife]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebfrauenkirche|Candelaria]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basilica minor|Candelaria]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Spanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Candelaria (Teneriffa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Bistum San Cristóbal de La Laguna o Tenerife]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Afrika]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;W. Edlmeier</name></author>
	</entry>
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