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	<title>Basilika Mariatrost - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T11:22:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Basilika_Mariatrost&amp;diff=604789&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert, Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Basilika_Mariatrost&amp;diff=604789&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-16T07:24:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Basilika-mariatrost-hoch-10-2021.jpg|mini|Basilika Mariatrost mit aktuellem rot-weißem Anstrich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Graz - Basilika Mariatrost (a).JPG|mini|Südsüdwestansicht der Basilika Mariatrost auf dem Purberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Basilika [[Mariä Geburt|Mariae Geburt]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarr- und Wallfahrtskirche Graz-Mariatrost&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine am Purberg in [[Graz]]-[[Mariatrost]] gelegene [[Katholische Kirche|katholische]] Kirche. Das barocke Gebäude mit dem ehemaligen Pauliner-, später Franziskanerkloster Maria Trost gehört zu den bedeutendsten [[Wallfahrtsort]]en der [[Steiermark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Purberg 01.jpg|mini|Ansicht von Südwesten (Teichhof)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wallfahrtskirche steht auf dem {{Höhe|469|AT|link=true}} hohen Purberg, einem Hügelrücken im Nordosten von Graz. Die Erhebung ist aus [[Devon (Geologie)|devonischem]] [[Schöcklkalk]] aufgebaut&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://gis2.stmk.gv.at/atlas/(S(cchsv4almahnmd0qo1jgyj4i))/init.aspx?karte=erdwiss&amp;amp;ks=das&amp;amp;cms=da&amp;amp;massstab=800000|titel=Digitaler Atlas der Steiermark: Geologie &amp;amp; Geotechnik|hrsg=[[Land Steiermark]]|zugriff=2018-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und bildet einen südlichen Ausläufer des [[Grazer Bergland]]es am linken [[Mur (Fluss)|Murufer]]. Der [[Durchbruchstal|Durchbruch]] des [[Mariatroster Bach]]es mit der dort verlaufenden [[Weizer Straße|Weizer Straße (B 72)]] trennt den schattseitig durchgehend bewaldeten Hügel vom Hügelkamm [[Kogelberg (Grazer Bergland)|Kogelberg]]-[[Hauenstein (Grazer Bergland)|Hauenstein]]. Flussaufwärts – aus Grazer Sicht hinter dem Purberg – liegt das Föllinger Becken mit dem gleichnamigen Stadtteil. Nach Südosten hin steigt der Rücken zu einem [[Riedel]] des [[Oststeirisches Hügelland|tertiären Hügellandes]] an, der das Mariatroster Tal vom [[Stiftingtal]] trennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Purberg&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Burgberg&amp;#039;&amp;#039; für den Mariatroster Kirchberg wurde erstmals 1615 genannt. Der Historiker [[Karl Albrecht Kubinzky|Kubinzky]] sieht darin einen Hinweis auf eine heute nicht mehr bekannte [[mittelalter]]liche Burganlage. Die exponierte Lage über dem Durchbruchstal ließe außerdem auf frühere Nutzungen zum Schutz oder religiöse Kulthandlungen schließen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Albrecht Kubinzky]] &amp;amp; Astrid M. Wentner: &amp;#039;&amp;#039;Purbergstraße.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Grazer Straßennamen&amp;#039;&amp;#039;. [[Leykam Buchverlag|Leykam]], 3. Auflage, Graz 2009, ISBN 978-3-7011-7669-4, S. 354.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kirche ist von der Endhaltestelle der [[Straßenbahn Graz|Straßenbahnlinie 1]] über die [[Der Engel des Herrn|Angelus]]-Stiege mit 216&amp;amp;nbsp;Stufen erreichbar, von Westen und Norden führen Wanderwege auf den Purberg. Östlich an die Basilika anschließend liegen der Kirchenwirt und der Mariatroster Friedhof mit einem etwa 50&amp;amp;nbsp;Stellflächen umfassenden Parkplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basilika liegt auch auf der Route des [[Mariazeller Wege|steirischen Mariazellerwegs]] (Österreichischer Weitwanderweg 06), einem Wallfahrtsweg, welcher von [[Eibiswald]] über Graz nach [[Mariazell]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stifterfresko Mariatrost, Johann Baptist Scheidt (1747).jpg|mini|hochkant|links|[[Stifterbild|Stifterfresko]] Mariatrost von Johann Baptist Scheidt (1747): Franz Caspar Conduzi übergibt die Stiftungsurkunde an die Gottesmutter Maria, im Hintergrund die Kirche mit weißem Mörtelwurf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;225jahrepfarre&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joseph Bierbauer, Max E. Lippitsch |url=https://www.researchgate.net/publication/273138035_Basilika_Mariatrost_-_225_Jahre_Pfarre |titel=Basilika Graz-Mariatrost. 225 Jahre Pfarre |werk=researchgate.net |datum= |sprache=de |abruf=2021-12-14}} S.&amp;amp;nbsp;7. (pdf)&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria-Trost.jpg|mini|Die Basilika um 1898]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mariatrost 20070421.jpg|mini|Basilika Mariatrost von Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wallfahrt]] nach Mariatrost geht bis in das 15. Jahrhundert zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Hettinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus Welt und Kirche. Bilder und Skizzen&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und Frankreich&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg, vierte Aufl. 1897, S. 300.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mariatrost zählt zu den bedeutendsten Marien-Wallfahrtsorten der Steiermark. Ziel der Wallfahrer, die aus Österreich, Ungarn und Kroatien kamen und kommen, ist eine wundertätige Marienstatue, die aus dem [[Stift Rein]] bei Graz stammt und ursprünglich in der Hauskapelle des Purbergschlössls stand. Der Besitzer des Anwesens, Franz Caspar Conduzi, übergab es 1708 an den Orden der [[Pauliner]].&amp;lt;ref&amp;gt;Elmar L. Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Paulinerorden&amp;#039;&amp;#039;. Seiten &amp;#039;&amp;#039;Die österreichische Provinz des Paulinerordens: [http://www.elmarlkuhn.de/aufsaetze-im-volltext/paulinerorden/die-oesterreichische-provinz/die-provinz/die-entstehung/ Die Entstehung]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1714 wurde nach der offiziellen Anerkennung als Wallfahrtsort der Grundstein für die Kirche gelegt. Unter [[Andreas Stengg]] mit seinem Sohn [[Johann Georg Stengg]] wurde der Bau begonnen. Bereits fünf Jahre später wurden erste Gottesdienste gefeiert. Kaiser [[Karl VI. (HRR)|Karl&amp;amp;nbsp;VI.]] veranlasste den Bau einer Straße von Graz nach Mariatrost, um die Erreichbarkeit des Ortes zu verbessern. Der Rohbau der Kirche wurde im Jahr 1724 fertiggestellt. Die vollständige Fertigstellung dauerte jedoch bis 1779. Wenige Jahre später mussten die Pauliner im Zuge der [[Josephinismus|josephinischen Reformen]] Mariatrost verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Kloster- und Wallfahrtskirche wurde eine Pfarrkirche und die an einen Fleischhauer verkauften Klostertrakte wurden in Stallungen umgewandelt. Zwischen 1846 und 1996 führten die Franziskaner die Kirche wieder als Wallfahrtsort. Im Oktober 1968 wurde in der Basilika die [[Mariatroster Erklärung]] veröffentlicht. 1996 verließ der Orden das Kloster. Seitdem wird die Pfarre von Priestern der [[Diözese Graz-Seckau]] betreut. Der Aufschwung gipfelte am 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 1999&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.katholische-kirche-steiermark.at/pfarre/6126/basilika/basilikamariatrost/article/23656.html |titel=Basilika Mariatrost |werk=Webseite der Pfarre Graz-Mariatrost |abruf=2023-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Ernennung der Kirche zur [[Basilica minor]] durch Papst [[Johannes Paul&amp;amp;nbsp;II.]] Die Gesamtrenovierung der Anlage wurde unter dem Pfarrer Pater Johannes Pfeffel in den 80er Jahren durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Gestaltung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:19-01-25-Mariatrost-RalfR-DJI 0324.jpg|mini|Luftaufnahme der Basilika Mariatrost; noch mit altem Farbanstrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] ist der Hochform des Kaiser[[barock]]s zuzuordnen. Zwei viergeschoßige Fassadentürme (61&amp;amp;nbsp;m) und eine [[Kuppel]] sind die weithin sichtbaren Merkmale des Baukörpers dieser [[Kreuzkuppelkirche]]. Die Basilika wird von den Gebäuden eines ehemaligen Klosters umschlossen, welches zunächst (1708–1786) von den [[Pauliner]]n und später von den [[Franziskaner (OFM)|Franziskanern]] genutzt wurde. In Höhe des letzten Drittels der Angelustreppe befindet sich eine vom Grazer Künstler Erwin Huber im Jahr 2000 geschaffene, mittelgroße Bronzeskulptur des Verkündigungsengels [[Gabriel (Erzengel)|Gabriel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchengebäude mit den Türmen wird von den Flügeln des Klostergebäudes eingeschlossen. Über der Vierung der Basilika thront eine Kuppel. An beiden Seiten befinden sich Kapellen. Das Vorbild für den Kirchenbau ist die Jesuitenkirche [[Il&amp;amp;nbsp;Gesù]] in Rom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Ansichten stellen den Gebäudekomplex auf dem Purberg bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts mit weißer Farbgebung dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;225jahrepfarre&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.museum-joanneum.at/kulturgeschichte-online/graz-ein-streifzug-durch-die-landeshauptstadt/11-bezirk-mariatrost |titel=11. Bezirk MARIATROST |werk=museum-joanneum.at |datum= |sprache=de |abruf=2021-12-14}} Siehe Bilder unter der Überschrift „Mariatrosterbahn“.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1773 besaß nur die Fassade einen [[Mörtel]]wurf, der auf allen anderen Seiten fehlte. 1842 fehlten [[Putz (Bauteil)|Verputz]] und [[Tünche]] an drei Seiten (außer der [[Fassade]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans Rohrer |url=https://www.historischerverein-stmk.at/wp-content/uploads/B_Jg44_Hans-ROHRER-Der-Kirchenbau-zu-Maria-Trost-1714%E2%80%931857.pdf |titel=Der Kirchenbau zu Maria Trost 1714–1857 |werk=historischerverein-stmk.at |datum= |sprache=de |abruf=2021-12-14}} S.&amp;amp;nbsp;48f. (pdf)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts war der Komplex für einige Jahrzehnte bis 2021/2022 in gelb-weiß („[[Schönbrunner Gelb]]“) gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Wieser |url=https://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/6085670/Ocker-statt-Gelb_Diskussionen-ueber-die-neue-Farbe-der-Basilika |titel=Ocker statt Gelb: Diskussionen über die neue Farbe der Basilika Mariatrost |werk=kleinezeitung.at |datum=2022-01-16 |sprache=de |abruf=2022-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund schwerer Baumängel und Schäden wird die Basilika mit den anschließenden Klostergebäuden seit 2020 einer mehrjährigen, grundlegenden Sanierung unterzogen, um große Bereiche des Komplexes wieder für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://mariatrost.graz-seckau.at/pfarre/6126/proejkt2030 |titel=Entwicklungsprojekt Mariatrost 2030 |werk=mariatrost.graz-seckau.at |datum= |sprache=de |abruf=2021-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://steiermark.orf.at/stories/3060002/ |titel=Basilika Mariatrost wird zukunftsfit gemacht |werk=steiermark.orf.at |datum=2020-07-29 |sprache=de |abruf=2021-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Außenrenovierung zeigte sich 2020 bei Putzuntersuchungen, dass auf den barocken Oberflächen neben dem historischen Kalkweiß auch ein rötlicher [[Ocker#Roter Ocker|Ockerton]] verwendet worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;basilikamariatrost&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.katholische-kirche-steiermark.at/portal/home/aktuellesneu/article/30512.html |titel=Neue Farbe für Basilika Mariatrost |werk=katholische-kirche-steiermark.at |datum=2021-07-09 |sprache=de |abruf=2021-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Neufärbelung ab 2021 wurde diese Farbgebung, die dem Original sehr nahe kommt, wieder aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://mariatrost.graz-seckau.at/pfarre/6126/vereinbasilikamariatrost/article/30514.html |titel=Baustellengespräch mit „Blick von oben“ in MARIATROST |werk=mariatrost.graz-seckau.at |datum=2021-07-09 |sprache=de |abruf=2021-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andrea Rieger |url=https://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/6005893/Renovierung-der-Basilika-Mariatrost_Neue-Fassade-in-Rotbraun-und |titel=Renovierung der Basilika Mariatrost: Neue Fassade in Rotbraun und Weiß als nächster Meilenstein |werk=kleinezeitung.at |datum=2021-07-09 |sprache=de |abruf=2021-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstattung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mariatrost - Kirche, Hochaltar.JPG|mini|hochkant|Hochaltar mit der spätgotische Marienstatue im Zentrum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Trost L1570563a.jpg|mini|Innenraum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:L1570574a.jpg|mini|Kuppelfresken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt des Hochaltars steht eine spätgotische Marienstatue von 1465, welche aus dem Stift Rein stammt. 1695 wurde sie durch eine barocke Ummantelung von [[Bernhard Echter]] zur Gnadenmutter umgestaltet. Über ihr befindet sich eine Inschrift, die von Engeln getragen wird: &amp;#039;&amp;#039;Solatium vitae nostrae&amp;#039;&amp;#039; (Trost unseres Lebens). Die Deckengewölbe, die Kuppel und die Seitenwände des Kircheninnenraumes sind mit [[Fresko|Fresken]] von [[Lukas von Schram]] und [[Johann Baptist Scheidt]] von 1733 bis 1754 ausgestattet. In einer Darstellung wird an den entscheidenden Sieg Österreichs über die Türken erinnert. Der Kaiser blickt mit seinen Feldherren dankend gen Himmel. Engel halten den Namen Mariä in ihren Händen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kuppelfresko wird die Gottesmutter Maria als Himmelskönigin verehrt und vom Licht der [[Heiliger Geist|Heiligen-Geist-Taube]] umstrahlt. Am Kuppelfuß finden sich Abbildungen der vier Evangelisten, an den Gewölbeauflagern die vier abendländischen Kirchenväter: [[Gregor der Große]], [[Hieronymus (Kirchenvater)|Hieronymus]], [[Ambrosius von Mailand|Ambrosius]] und [[Augustinus von Hippo|Augustinus]]. In den Seitenkapellen der Basilika werden die Geschichten des Wallfahrtsortes mit Maria als Helferin und Trösterin gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Veit Königer]] hat die Kanzel 1779 geschaffen. Am [[Schalldeckel]] befindet sich eine allegorische Darstellung des Glaubens (Kreuz); am Kanzelkorb Darstellungen der Hoffnung (Anker) und der Liebe (Herz). Die drei Reliefs des Korbes zeigen Szenen aus dem Leben Marias (&amp;#039;&amp;#039;Verlöbnis Mariae mit Joseph&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Begegnung Mariae mit Elisabeth&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Himmelfahrt Mariae&amp;#039;&amp;#039;). Die Reliefs am Aufgang stellen Wunder dar, das an der Rückwand die &amp;#039;&amp;#039;Verkündigung an Maria&amp;#039;&amp;#039;. Eine ähnliche Kanzel befindet sich in der [[Pfarrkirche Nestelbach bei Graz]], ebenfalls von Königer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Trost L1570572a.jpg|mini|[[Orgelprospekt]] mit [[Rückpositiv]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basilika Mariatrost verfügt über zwei Orgeln. Eine große Orgel auf der Empore über dem Haupteingang sowie ein kleineres [[Fernwerk]] im Dachboden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Prospekt (Orgel)|Orgelgehäuse]] der großen Orgel wird von den Figuren des Königs [[David]] und der heiligen [[Cäcilia von Rom|Cäcilia]] geziert. Das [[Orgel]]werk selber stammt aus dem Jahre 1993, hat 43 [[Register (Orgel)|Register]] auf drei [[Manual (Musik)|Manualwerken]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]] und wurde von [[Pflüger Orgelbau]] geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.peterfrisee.com/files/Orgelfest-Mariatrost-2008.pdf Zur Disposition]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Das Fernwerk ist ein Überrest der Vorgängerorgel aus den 1920er-Jahren und befindet sich in der Kuppel. Es war seit 1941 nicht mehr intakt und wurde im Zuge von Renovierungen 2021 durch den Orgelbauer Drago Lukman wieder hergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;basilikamariatrost&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fernwerk kann vom dritten Manual am Spieltisch der Hauptorgel aus angesteuert werden. Zusammen besitzt die Orgel nun 51 Register, verteilt auf vier Manualwerke und Pedal, und ist somit eine der größten Orgeln in der Steiermark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;20&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;12&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I. Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bourdon ||16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spitzflöte ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gamba ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bifara ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octav ||4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Blockflöte ||4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quinte || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octav ||2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur V&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Scharff IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cornett V ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete ||8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II. Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Holzprincipal ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Koppelflöte ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unda Maris ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal ||4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hohlflöte ||4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nasard || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Waldflöte ||2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Larigot || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Plein jeu IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fagott ||16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompette harmonique ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oboe ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tremolo&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III. Rückpositiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Holzgedackt ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quintade ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prästant|| 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte ||4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sesquialter II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octav ||2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sifflöte ||1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cymbel III&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krummhorn ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tremolo&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III. Fernwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hornprincipal ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Echobordun ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Echogambe|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vox angelica ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Konzertflöte ||4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Solocornett IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vox humana ||8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Glockenspiel (c&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;-g&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Zimbelstern&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| Principalbass ||16′&lt;br /&gt;
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| Octavbass ||8′&lt;br /&gt;
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| Gedacktbass ||8′&lt;br /&gt;
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| Piffaro II ||4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hintersatz IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Posaune ||16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete ||8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P; Fernwerk: Octavkoppel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alois Kölbl, Wiltraud Resch: &amp;#039;&amp;#039;Wege zu Gott. Die Kirchen und die Synagoge von Graz.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte und ergänzte Auflage. Styria, Graz 2004, ISBN 3-222-13105-8, S. 189–192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Maria_Trost}}&lt;br /&gt;
* [https://mariatrost.graz-seckau.at/ Offizielle Homepage der Pfarre Mariatrost]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.elmarlkuhn.de/aufsaetze-im-volltext/paulinerorden/die-oesterreichische-provinz/die-kloester/die-bauten/ehem-kloster-maria-trost/ Ehem. Kloster Maria Trost]&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Elmar L. Kuhn]]: &amp;#039;&amp;#039;Die österreichische Provinz des Paulinerordens&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/steiermark/div/Gruendung_Maria_Trost.html Die Gründung von Maria Trost]&amp;#039;&amp;#039;, sagen.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kirchen und Synagogen in Graz}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Basilicae minores in Österreich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4420279-9}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/06/26/N |EW=15/29/29/E |type=building |region=AT-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Graz-Mariatrost, Basilika}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basilica minor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosteranlage in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Graz|Mariatrost]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariä-Geburt-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maria-Trost-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Graz-Seckau|Graz-Mariatrost]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche in der Diözese Graz-Seckau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Graz-Ost|Mariatrost, Basilika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Paulinerkloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1708|Mariatrost]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Franziskanerkloster in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1770er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchentrakt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Steiermark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Graz, Basilika Mariatrost]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariatrost|Basilika]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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