<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Basidie</id>
	<title>Basidie - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Basidie"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Basidie&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T06:24:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Basidie&amp;diff=324939&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: typografische Anführungszeichen, ISBN-Format</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Basidie&amp;diff=324939&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-06-26T21:36:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen, ISBN-Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Basidie cropped.png|mini|Hyphengeflecht (blau) mit Basidien (rosa) und Sporen (grün)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Basidien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Singular: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Basidie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Basidium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) sind die [[Sporangium|Meiosporangien]] der [[Ständerpilze]] (Basidiomycota). Wie bei den [[Ascus|Asci]] der [[Schlauchpilze]] (Ascomycetes) gibt es auch bei den Basidien unterschiedliche Formen. Die [[Spore]]n, die an Basidien entstehen, heißen [[Basidiospore]]n. Die Basidien sind primär einzellig aufgebaut, es gibt auch sekundäre Fortentwicklungen mit zwei- oder vierzelligen Strukturen. Als Basidiomata oder [[Basidiokarp]]ien werden die [[Fruchtkörper]] (Ständerpilze) und [[Fruchtlager]] ([[Rostpilze|Rost-]] und [[Brandpilze]]) bezeichnet, in oder an denen die Basidien heranreifen. Das Organ für die Sporenbildung ist die [[Hymenium|Fruchtschicht]]. Meist entstehen vier Sporen pro Basidie, aber es gibt auch Abweichungen (zwei oder acht Sporen). Diese können frei oder an besonderen stielartigen Ausstülpungen, den Sterigmen, ausgebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehung der Basidien, ihre Struktur sowie die Art der Freisetzung und der Keimung der Basidiosporen sind wichtige Kriterien für die Einordnung der Arten in die [[Ständerpilze#Systematik|Systematik der Ständerpilze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basidienbildung ==&lt;br /&gt;
Die Basidien entstehen meist als Abwandlung einer [[Schnalle (Mykologie)|Schnallenbildung]]. Daneben gibt es bei schnallenlosen Arten noch die Möglichkeit der Knospung aus Endzellen von [[Dikaryon|dikaryotischen]] Hyphen. Eine dritte Variante ist die Bildung des Basidiums aus einer [[Probasidie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basidium-Klassifikation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2009-07-12 Basidia colored with Congo Red.jpg|miniatur|150px|Holobasidie, gefärbt mit [[Kongorot]]]] [[Datei:2008-09-12 Phragmobasidia with longitudinal septa sideview.jpg|mini|150px|Phragmobasidie mit Längsseptum (roter Pfeil)]] [[Datei:Phragmobasidien.svg|mini|150px| Phragmobasidie vom A: Auricularia-Typ und B: Tremella-Typ]]&lt;br /&gt;
Am auffälligsten ist die Bildung von unseptierten und [[Septum (Mykologie)|septierten]] Basidien. Beide Grundtypen lassen sich nach weiteren Aspekten wie beispielsweise Form und Ansatz weiter differenzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holobasidie ===&lt;br /&gt;
Die Holobasidie ist einzellig und unseptiert. Die sexuell durch [[Karyogamie|Kernverschmelzung]] und [[Meiose|Reduktionsteilung]] entstandenen [[Zellkern|Kerne]] wandern in die an der Scheitelregion gebildeten Ausstülpungen und bilden dort an den [[Sterigma|Sterigmen]] die [[Basidiospore]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phragmobasidie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phragmobasidie ist im Gegensatz zur Holobasidie immer septiert. Der Wortstamm Phragmo- leitet sich vom altgriechischen Wort  „phragma“ (Genitiv phragmatos) ab und kann mit Zaun, Trennwand oder Scheidewand übersetzt werden. Man unterscheidet zwei verschiedene Typen von Phragmobasidien. Beim Auricularia-Typ ist die Basidie durch drei Quersepten, beim Tremella-Typ durch zwei Längssepten in vier Einzelzellen unterteilt. Die Septen entstehen unmittelbar nach der Reduktionsteilung. Pilze mit Phragmobasidien wurden früher in der Unterklasse der [[Phragmobasidiomycetidae]] zusammengefasst, die Arten mit Phragmobasidien bilden aber keine natürliche Verwandtschaftsgruppe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spektrum&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Hypobasidie|Epibasidie}} Hypobasidie und Epibasidie ===&lt;br /&gt;
Als Hypobasidie wird der basale, oft kugelige bis birnförmige Teil einer längsgeteilten Basidie der Zitterpilzen bezeichnet, auf welchem die sporenbildende Epibasidie gebildet wird, die aus den mehr oder weniger fingerförmigen Sterigmen besteht. In Hypo- und Epibasidie gegliederte Basidien findet man vorwiegend in der Familie der [[Tremellaceae]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krieglsteiner2000a&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiedliche Holobasidientypen ==&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Repetobasidie|Basidien-Repetition}} Repetobasidien ===&lt;br /&gt;
Von Repetobasidien spricht man dann, wenn junge Basidien nicht an älteren seitlich vorbeiwachsen, sondern durch die Alten hindurch. Dadurch sind junge Basidien oft von einer mehrschichtigen Hülle umgeben, die aus den Resten der alten Basidien besteht. Man bezeichnet dies auch als innere Basidien-Repetition. Repetobasidien findet man bei den [[corticioid]]en Pilzgattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Repetobasidium]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Repetobasidiellum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Galzinia]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Conferticium]]&amp;#039;&amp;#039; vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Pleurobasidie}} Pleurobasidien ===&lt;br /&gt;
Normalerweise werden Basidien am Ende einer Hyphe gebildet. Bei den Pleurobasidien hingegen entstehen sie seitlich. Sie haben daher an ihrer Basis nur einen kurzen Hyphenfortsatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krieglsteiner2000a&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Acanthobasidie ===&lt;br /&gt;
Acanthobasidien kommen bei einigen Pilzen mit [[corticioid]]en Fruchtkörpern vor. Bei diesen Pilzen haben die Basidien stachel- oder fingerförmige Auswüchse, wie man sie auch bei Acanthohyphiden findet. Typisch sind Acanthobasidien zum Beispiel für &amp;#039;&amp;#039;[[Acanthobasidium]]&amp;#039;&amp;#039;, einer Gattung aus der Familie der [[Schichtpilzverwandte]]n (Stereaceae). Sie kommen aber auch bei einigen anderen Schicht- und Rindenpilzen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiedliche Basidienstadien ==&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Probasidie|Metabasidie}} Probasidie und Metabasidie ===&lt;br /&gt;
Das erste Stadium der Basidienbildung wird als Probasidie bezeichnet, besonders, wenn es sich deutlich vom späteren, reifen Stadium (der Metabasidie) unterscheidet, wie das häufig bei den [[Heterobasidomyceten]] der Fall ist. Häufig ist die Probasidie rund und dickwandig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krieglsteiner2000a&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basidiole ===&lt;br /&gt;
Basidiolen sind keulenförmige oder zylinderförmige Zellen des [[Hymenium]]s (Fruchtschicht) ohne [[Sterigma|Sterigmen]]. Meist handelt es sich um junge oder sterile Basidien. Für unauffällige sterile Zellen in der Fruchtschicht wird auch der Begriff Zystidiole verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Dörfelt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Mykologie.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Fischer, Stuttgart u. a. 1989, ISBN 3-437-20413-0.&lt;br /&gt;
* Emil Müller, Wolfgang Loeffler: &amp;#039;&amp;#039;Mykologie. Grundriss für Naturwissenschaftler und Mediziner.&amp;#039;&amp;#039; 5., durchgesehene Auflage. Thieme, Stuttgart u. a. 1992, ISBN 3-13-436805-6.&lt;br /&gt;
* Constantine John Alexopoulos: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Mykologie.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Fischer, Stuttgart 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |hrsg = VAPKO (Schweizerische Vereinigung amtlicher Pilzkontrollorgane)&lt;br /&gt;
 |titel = Die Basidien&lt;br /&gt;
 |titelerg =Xanders 10er Brief&lt;br /&gt;
 |url = http://www.vapko.ch/de/questions/VAPKOXanders10erBrief.php &lt;br /&gt;
 |werk = vapko.ch&lt;br /&gt;
 |zugriff = 25. Oktober 2011&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krieglsteiner2000a&amp;quot;&amp;gt;[[German Josef Krieglsteiner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großpilze Baden-Württembergs]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeiner Teil. Ständerpilze: Gallert-, Rinden-, Stachel- und Porenpilze.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3528-0, S. 53–56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spektrum&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle | url=http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/phragmobasidie/51400 | titel=Lexikon der Biologie | werk=Spektrum.de | datum=| zugriff=2015-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morphologie (Pilz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>