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	<title>Baselbieterlied - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T19:02:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Baselbieterlied&amp;diff=164080&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thepriest75: /* Versionen für Chor */</title>
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		<updated>2025-04-25T15:04:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Versionen für Chor&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baselbieterlied&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ursprünglicher Titel: &amp;#039;&amp;#039;Baselbieterchränzli&amp;#039;&amp;#039;) ist die inoffizielle [[Regionalhymne#Schweiz|Hymne]] des Kantons [[Kanton Basel-Landschaft|Basel-Landschaft]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Baselbieterlied.png|mini|&amp;#039;&amp;#039;Baselbieterlied&amp;#039;&amp;#039; (Text und Melodie)]]&lt;br /&gt;
Allgemeine Verbreitung fand das &amp;#039;&amp;#039;Baselbieterlied&amp;#039;&amp;#039; während des Kampfes um die Wiedervereinigung beider Basel (1936), wo es von den Anhängern des selbständigen Baselbiets als Bekenntnis- und Kampflied (siehe: [[Basler Kantonstrennung]]) gesungen wurde. Besondere Bedeutung hat das Lied heutzutage u. a. bei den [[Banntag]] genannten [[Gemarkung]]sumgängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Text]] des &amp;#039;&amp;#039;Baselbieterliedes&amp;#039;&amp;#039; stammt vom Baselbieter Lehrer [[Wilhelm Senn (Schriftsteller)|Wilhelm Senn]] (1845–1895) und ist in basellandschaftlicher [[Mundart]] verfasst. Er entstand im Jahr 1862 und war dem «Baselbieter Chränzli», einer freien Vereinigung von Baselbietern in der Stadt [[Basel]], welcher Senn selbst auch angehörte, gewidmet. Die Urfassung des Liedes zählte acht [[Strophe]]n, bei der späteren Aufnahme ins Schulgesangbuch wurde es allerdings auf vier Strophen gekürzt. Eine eigene [[Melodie]] wurde hingegen nicht komponiert, stattdessen enthielt die Erstausgabe des «Chränzli-Liedes» den Vermerk: «zu singen nach der Melodie vom Schwyzerhüsli» (auch als &amp;#039;&amp;#039;Schweizerlied&amp;#039;&amp;#039; bekannt). Aufgrund seiner abweichenden Versstruktur lässt sich das &amp;#039;&amp;#039;Baselbieterlied&amp;#039;&amp;#039; aber nicht nach der erwähnten Melodie singen und so scheint als Vorbild einzig das Lied «d Bruust» (die [[Feuersbrunst]]) des Luzerner Geistlichen [[Jost Bernhard Häfliger]] (1759–1837) aus dem Jahr 1809 in Frage zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Baselland wurde das Lied bekannt, als es im Jahr 1901 vom Liestaler Primarlehrer Arnold Spahr (mit geringfügig verändertem Text sowie auf die Strophen 1–3 und 5 reduziert und als «Volksweise aus Baselland» bezeichnet) in den «Sonnenblick: Liederbuch fürs junge Schweizervolk» aufgenommen wurde. Aus unerklärlichen Gründen war es zunächst fälschlicherweise im 2/4-Takt aufgeschrieben. Der Fehler wurde in der 18. Auflage (1934) korrigiert und das &amp;#039;&amp;#039;Baselbieterlied&amp;#039;&amp;#039; ist fortan im 6/8-Takt notiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urfassung: Baselbieterchränzli (Wilhelm Senn) ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;font-style:italic; margin-left:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Vo Schönebuech bis Ammel&lt;br /&gt;
:Vom Belche bis an Rhi,&lt;br /&gt;
:Lit frei und schön das Ländli,&lt;br /&gt;
:wo mir deheime si.&lt;br /&gt;
:Das Ländli isch so fründlig,&lt;br /&gt;
:Wenn Alles grüent und blüeht.&lt;br /&gt;
:Drum hei mer au kei Land so gern&lt;br /&gt;
:Wie euser Baselbiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es wächsle Berg und Täli&lt;br /&gt;
:So friedlig mit enand,&lt;br /&gt;
:Und über Alles use&lt;br /&gt;
:Luegt mängi Felsewand.&lt;br /&gt;
:Dört obe weide d’Herde,&lt;br /&gt;
:Do nide wachst der Wi.&lt;br /&gt;
:Jo schöner als im Baselbiet&lt;br /&gt;
:Cha’s weger niene si.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Baselbieter Lütli&lt;br /&gt;
:Si gar e flissige Schlag;&lt;br /&gt;
:Sie werche-n-und sie webe&lt;br /&gt;
:So viel as Jede mag.&lt;br /&gt;
:Die einte mache Bändel,&lt;br /&gt;
:Die andre schaffe s’Feld,&lt;br /&gt;
:Und all si, wenn’s e bitzli goht,&lt;br /&gt;
:Gern lustig uf der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Chunnt öppe ein cho chlage,&lt;br /&gt;
:Und seit, er lid so Not,&lt;br /&gt;
:So teilt der ander mit ihm&lt;br /&gt;
:Recht gern si Stückli Brod.&lt;br /&gt;
:Und het er schnell e Fätze ab,&lt;br /&gt;
:Und beidi esse gnue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Me sait vom Baselbieter,&lt;br /&gt;
:Und red’t-im öppe no&lt;br /&gt;
:Er säg blos «Mer wei luege…»&lt;br /&gt;
:Er chönn nit säge: «Jo».&lt;br /&gt;
:s’Mag si. — Doch tuesch-in froge:&lt;br /&gt;
:«Wit du für’s Rächt istoh?»,&lt;br /&gt;
:Do heisst’s nit, dass me luege well,&lt;br /&gt;
:Do säge-n-alli «Jo!»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:s’Isch wohr, mir Baselbieter&lt;br /&gt;
:Mir hei ne hitzig Bluet;&lt;br /&gt;
:Doch wenn der Zorn isch dusse,&lt;br /&gt;
:So si mer wieder guet.&lt;br /&gt;
:Mer stoss-n-a und trinke;&lt;br /&gt;
:s’zürnt kein im andre nüt;&lt;br /&gt;
:Mer hei der Friede grüslig gern,&lt;br /&gt;
:Mir Baselbieter Lüt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und d Baselbieter Fraue,&lt;br /&gt;
:Die hei’s grad au-ne-so;&lt;br /&gt;
:Sie si schnell obe-n-use&lt;br /&gt;
:Und bald au wieder froh.&lt;br /&gt;
:Sie schimpfe, wenn ihr Mannli&lt;br /&gt;
:Gar zlang bim Schoppe sitzt;&lt;br /&gt;
:Doch wenn er ufrecht heime chunnt,&lt;br /&gt;
:So isch dä Chib verschwitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und ziehne-mer in d’Frömdi,&lt;br /&gt;
:Sigs au blos Basel zue,&lt;br /&gt;
:So loht is dusse mängist&lt;br /&gt;
:Doch s’Heimweh schier kei Rueh.&lt;br /&gt;
:Drum chömme-mer in’s Chränzli,&lt;br /&gt;
:Do trifft me d’Landslüt a.&lt;br /&gt;
:Und wenn mer wei recht gmüetlig si,&lt;br /&gt;
:Sing jede, was er cha.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anmerkungen zur Form ====&lt;br /&gt;
Der Text besteht aus acht Strophen zu acht Versen mit [[Jambus|jambischen]] Versfuss. Die Verse 1–6 enden abwechslungsweise mit weiblichen bzw. männlichen Kadenzen, die Verse 7 und 8 jeweils männlich. Mit Ausnahme der vorletzten Zeile sind alle Verse dreihebig, die Verse 2, 4, 6 und 8 sind zudem gereimt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekürzte, heutzutage gesungene Fassung (nach Arnold Spahr) ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;font-style:italic; margin-left:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Vo Schönebuch bis Ammel, vom Bölche bis zum Rhy,&lt;br /&gt;
:lit frei und schön das Ländli, wo mer deheime sy.&lt;br /&gt;
:Das Ländli isch so fründli, wenn alles grüent und blüeht,&lt;br /&gt;
:drum hei mir au kei Land so lieb, wie euses Baselbiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es wächsle Bärg und Täli, so liebli mitenand&lt;br /&gt;
:und über alles use luegt mängi Felsewand.&lt;br /&gt;
:Do obe weide d’Härde dört unde wachst dr Wy,&lt;br /&gt;
:nei schöner als im Baselbiet chas währli niene sy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Baselbieter Lütli sin gar e flissge Schlag,&lt;br /&gt;
:sie schaffe und si wärche, so vill e jede mag:&lt;br /&gt;
:Die eine mache Bändel, die andre schaffes Fäld.&lt;br /&gt;
:Doch alli sy, wenn’s immer goht, gärn luschtig uf der Wält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Me seit vom Baselbieter und redt im öppe no,&lt;br /&gt;
:er säg nur: „Mir wei luege“, er chän nit säge „Jo“,&lt;br /&gt;
:doch duesch ihn öppe froge: „Wit du für’s Rächt I sto?“&lt;br /&gt;
:do heisst’s nit, dass me luege well, do säge alli: „Jo“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
Seit der Erweiterung des Kantons Basel-Landschaft durch das [[Laufental]] im Jahr 1994 müsste der ursprüngliche Liedtext des &amp;#039;&amp;#039;Baselbieterliedes&amp;#039;&amp;#039; «Vo Schönebuech bis Ammel / Vom Belche bis an Rhi» (hochdeutsch: &amp;#039;&amp;#039;Von [[Schönenbuch]] bis [[Anwil]] / Vom [[Belchenflue|Belchen]] bis an den [[Rhein]]&amp;#039;&amp;#039;) eigentlich abgeändert werden, denn seither ist [[Roggenburg BL|Roggenburg]] die westlichste Gemeinde des Kantons. Sprachtechnisch wäre dies insofern unproblematisch, als die Namen beider Gemeinden dieselbe Anzahl Silben aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertonungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versionen für Chor ===&lt;br /&gt;
Neben Arnold Spahrs zwei- und dreistimmigen Chorsätzen wurde das &amp;#039;&amp;#039;Baselbieterlied&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1944 auch von Jakob Walter für gemischten Chor (im 6/8-Takt) sowie 1946 von Walter Aeschbacher für Männerchor (im 2/4-Takt) vertont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versionen für Blasmusik ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Baselbieter Marsch&amp;#039;&amp;#039; entstand als einzige Komposition des Sissacher Laienmusikers Hans Buser (1889–1945) wahrscheinlich im Jahr 1921. Obwohl im 6/8-Takt komponiert, erklingt in dessen Trio die Melodie des &amp;#039;&amp;#039;Baselbieterliedes&amp;#039;&amp;#039; im 2/4-Takt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Frei |Titel=Schweizer Märsche Schweizer Marschkomponisten – Ein Lexikon |Verlag=Herbert Frei |Ort=Mellingen |Datum=1988 |ISBN=978-3-90565-501-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Neubearbeitung dieses [[Marsch (Musik)|Marschs]] stammt von [[Karl Schell (Komponist)|Karl Schell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marsch «Euses Baselbiet» wurde im Jahr 2010 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Musikgesellschaft Konkordia Reinach von Werner Nyffeler komponiert. Hier soll das Lied im Trio zunächst gesungen und erst bei der Wiederholung dann gespielt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.blasmusik-bl.ch/euses_baselbiet.html |titel=Euses Baselbiet - Marsch für Blasorchester |abruf=2021-08-10 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170705130827/http://blasmusik-bl.ch/euses_baselbiet.html |archiv-datum=2017-07-05 |offline=ja |archiv-bot=2023-06-14 10:20:09 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wird das &amp;#039;&amp;#039;Baselbieterlied&amp;#039;&amp;#039; aber auch im traditionellen &amp;#039;&amp;#039;Basler Marsch&amp;#039;&amp;#039; von Willy Haag zitiert (siehe Artikel: [[Baslerlied]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Paul Suter (Geograph)|Paul Suter]], [[Alfred Bürgin]]: [https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=bbh-001%3A1980%3A45%3A%3A4#21 &amp;#039;&amp;#039;Vom Baselbieterlied&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Baselbieter Heimatblätter]]&amp;#039;&amp;#039;,  Bd. 45, Heft 1, 1980, S. 544–551, (archiviert in [[E-Periodica]] der [[ETH Zürich]]).&lt;br /&gt;
* Paul Suter: &amp;#039;&amp;#039;Baselbieter Chränzli und Baselbieterlied&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Baselbieter Heimatblätter&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 10, Heft 4, 1945, [[doi:10.5169/seals-859589#56]], S. 441–447, (archiviert in E-Periodica der ETH Zürich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste deutschsprachiger Regionalhymnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geschichte Baselland: [https://www.youtube.com/watch?v=9PCuX7aqKlE &amp;#039;&amp;#039;Die Wurzeln des Baselbieterlieds&amp;#039;&amp;#039;] In: [[YouTube]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regionalhymne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Kanton Basel-Landschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkslied]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thepriest75</name></author>
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