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	<title>Baschlik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Baschlik&amp;diff=218083&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Wilfried Seipel; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-07-08T20:06:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Wilfried Seipel; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Заштатный.jpg|mini|Mann mit Baschlik, Zeichnung von [[Wiktor Michailowitsch Wasnezow]], 1871]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baschlik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Turksprachen|türkisch]] &amp;#039;&amp;#039;baş&amp;#039;&amp;#039; „Kopf“) ist eine [[kapuze]]nartige [[Haube]] mit zwei langen Zipfeln, die wie ein [[Schal]] um den Hals geschlungen werden können. Die Völker des [[Kaukasus]], besonders [[Nordkaukasien]]s, und einige [[Reitervölker]] des nördlich angrenzenden eurasischen Steppengürtels, z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Nogaier]], trugen ihn als Kälte- und Sturmschutz traditionell über dem [[Helm]] oder über der [[Papacha]]. Er besteht meist aus [[Wolle]], seltener aus [[Baumwolle]] oder aus nach innen gedrehtem [[Schaffell]] und ist an der Außenseite gelegentlich verziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Amjad M. Jaimoukha: &amp;#039;&amp;#039;The Chechens: a handbook.&amp;#039;&amp;#039; New York 2005, S. 142 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Skythian archer plate BM E135 by Epiktetos.jpg|mini|Griechische Darstellung eines Skythen mit skythischer Mütze um 500 v.&amp;amp;nbsp;Chr.|links]]Die Ursprünge dieser Kopfbedeckung lassen sich eventuell bis zu den ältesten Reiternomadenvölkern in der [[Antike]] zurückverfolgen. Die [[Skythen]] werden in antiken Darstellungen häufig mit Hauben dargestellt, die man damals als [[Phrygische Mütze]] bezeichnete. Auch antike [[Perser (Volk)|Perser]] und der Gott [[Mithras]] wurden oft mit dieser Mütze dargestellt. Im Unterschied zu den [[Phryger]]n (deren Hauben oft nicht aus Wolle waren) waren bei den Skythen die langen Zipfel schon weit verbreitet. Die den Skythen verwandten mittelasiatischen [[Saken]] verwendeten ähnliche, meistens aber sehr viel höhere Hauben, wie antike Darstellungen und archäologische Funde belegen. Aufgrund der in einigen Epochen sehr schlechten Beleglage zum südrussisch-kaukasischen Gebiet kann eine lückenlose Kontinuität von der skythischen Mütze zum Baschlik nicht mit Sicherheit bewiesen werden, die [[Achämenidenreich|Achämeniden]]-Forschung geht aber von einer Kontinuität aus und bezeichnet diese antiken Kopfbedeckungen oft auch mit dem (jüngeren) Wort &amp;#039;&amp;#039;Baschlik&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. Heidemarie Koch: &amp;#039;&amp;#039;Achämeniden-Studien.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 1993, S. 118–134 (dort werden die Kopfbedeckungen der Reliefstatuen von Persepolis beschrieben).&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Persepolis]] findet sich auf einem Relief neben einem kugeligen Filzhut des Anführers einer Delegation auch ein Schwertbringer mit Baschlik als ballonartige Kugelmütze mit zwei Einbuchtungen über der Stirn.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erika Bleibtreu]]: &amp;#039;&amp;#039;Achaimenidische Kunst.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wilfried Seipel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran.&amp;#039;&amp;#039; Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, ISBN 3-85497-018-8, S. 186–219, hier: S. 196 (Katalognummer 110).&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:Abkhaz-deputatklk.jpg|mini|Foto von [[Abchasen]] in den 1860er Jahren mit Baschlik|links]]Bereits mittelalterliche Handschriften zeigen Angehörige einiger historischer Steppenvölker, wie der [[Chasaren]], [[Petschenegen]] oder [[Kiptschak (Volk)|Kiptschaken]], mit Baschlik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Völkern des [[Kaukasus]] übernahmen spätestens im 18. Jahrhundert die russisch-ukrainischen [[Kosaken]] den Baschlik. Von 1862 bis 1917 gehörte er zur Uniform der russischen Armee.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://gorod.crimea.edu/librari/rusmundirend/str_47.htm |titel=РУССКИЙ ВОЕННЫЙ МУНДИР XVIII-XIX веков |werk=gorod.crimea.edu |datum= |sprache=ru |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070312025801/http://gorod.crimea.edu/librari/rusmundirend/str_47.htm |archiv-datum=2007-03-12 |abruf=2023-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Paris illustré-Bachelick.jpg|mini|Der Baschlik (französisch ‚Bachelick‘) in der Damenmode, 1886]]&lt;br /&gt;
Der Baschlik wurde wahrscheinlich während der [[Befreiungskriege]] 1813 bis 1815 durch die Kosaken nach Deutschland gebracht. Die deutschen Soldaten griffen das Konzept auf und ergänzten ihre [[Tschako]]s um Klappen, um ihre Ohren vor Kälte zu schützen und übernahmen die Bezeichnung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Eckhard Fuhr]] |Titel=„Fuhrs Woche“: Wie die Kosaken-Mütze auf Dirk Niebels Kopf kam |Sammelwerk=Die Welt |Datum=2013-03-08 |Online=https://www.welt.de/debatte/kolumnen/Fuhrs-Woche/article114264935/Wie-die-Kosaken-Muetze-auf-Dirk-Niebels-Kopf-kam.html |Abruf=2021-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraus entstand die [[Baschlikmütze]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis ins frühe 20. Jahrhundert trugen Frauen in Europa hin und wieder zum Schutz vor Kälte und Regen Baschliks.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Harper&amp;#039;s Bazaar, Bd. 1, H. 5 |Verlag=Hearst Magazines |Datum=1867-11-30 |Online=http://archive.org/details/sim_harpers-bazaar_1867-11-30_1_5 |Abruf=2023-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf verweist etwa eine Szene in [[Thomas Mann]]s [[Buddenbrooks]] vn 1901, wo Klara zu Antonie sagt: „‚Nimmst du für heute abend deinen Baschlik mit, Tony!‘ fragte sie wieder. ‚Er wird verregnen. Schade um den neuen Baschlik. Ich halte es für richtiger, daß ihr euren Spaziergang verschiebt …‘“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Mann |url=https://www.gutenberg.org/ebooks/34811/pg34811-images.html |titel=Buddenbrooks: Verfall einer Familie |werk=gutenberg.org |datum=1901 |sprache=de |abruf=2023-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso schrieb [[Leopold von Sacher-Masoch]] 1910 in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Venus im Pelz]]&amp;#039;&amp;#039;: „Sie schlüpfte in einen einfachen, schwarzen Samt[[paletot]] und umhüllte ihr Haupt mit einem dunklen Baschlik.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Baschlik vorwiegend bei den Völkern Kaukasiens und bei Kosaken ein traditionelles Kleidungsstück.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Kerr: &amp;#039;&amp;#039;The Russian Army: Its Men, Its Leaders and Its Battles.&amp;#039;&amp;#039; Washington 1944, S. 62–63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bashlyks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haube]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kosaken (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Kaukasus)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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