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	<title>Basalmembran - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T11:55:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Basalmembran&amp;diff=198946&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-23583-46: Zeichensetzung.</title>
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		<updated>2026-04-21T07:39:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zeichensetzung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Histologie Basalmembran (2).jpg|mini|300px|Die Basalmembran, schematische Darstellung. &amp;#039;&amp;#039;lm&amp;#039;&amp;#039; lichtmikroskopisch, &amp;#039;&amp;#039;em&amp;#039;&amp;#039; nur elektronenmikroskopisch erkennbar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Basalmembran&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man eine [[Lichtmikroskop|lichtmikroskopisch]] erkennbare Schicht [[Retikuläre Faser|retikulärer]], [[Argyrophilie|argyrophiler]] Fibrillen und Fasern, die infolge ihres Gehaltes an [[Glykoprotein]]en [[PAS-Reaktion|PAS-positiv]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.medi-karriere.de/wiki/basalmembran/ |titel=Basalmembran: Aufbau, Funktion und Erkrankungen |sprache=de |abruf=2024-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Epithel]]ien, [[Endothel]]ien und [[Gliazelle|Gliazellverbände]] sind mit einer Basalmembran vom [[Bindegewebe|bindegewebigen]] [[Interstitium (Anatomie)|Stroma]] abgegrenzt und zugleich daran verankert; [[Adipozyt|Fett]]- und [[Muskelfaser|Muskelzellen]] sind ganz davon umhüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;Renate Lüllmann-Rauch: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlehrbuch Histologie.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-13-129244-5, S.&amp;amp;nbsp;132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elektronenmikroskop]]isch lässt sich die Basalmembran in Schichten gliedern:&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Basallamina&amp;#039;&amp;#039; liegt der Zelle unmittelbar an und wird nach ihrer Elektronendurchlässigkeit weiter unterteilt in&lt;br /&gt;
** die &amp;#039;&amp;#039;Lamina rara / lucida&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Taschenatlas Histologie |Sammelwerk=Taschenatlas Histologie |Verlag=Georg Thieme Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2019 |ISBN=978-3-13-242529-3 |Seiten=160-167}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und&lt;br /&gt;
** die &amp;#039;&amp;#039;Lamina densa&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Lamina fibroreticularis&amp;#039;&amp;#039; geht ohne klare Grenze ins Bindegewebe über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lamina densa hat eine Dicke von meist 20&amp;amp;nbsp;-120&amp;amp;nbsp;[[Meter#nm|nm]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; während die gesamte Basalmembran 50&amp;amp;nbsp;-150&amp;amp;nbsp;nm dick ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=U. Welsch |Titel=Zytologie und Histologie |Sammelwerk=Springer-Lehrbuch |Verlag=Springer Berlin Heidelberg |Ort=Berlin, Heidelberg |Datum=2006 |ISBN=978-3-437-43123-4 |Seiten=34-42}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lamina fibroreticularis besitzt eine Dicke von zirka 0,5&amp;amp;nbsp;-1&amp;amp;nbsp;[[Meter#Mikrometer|μm]] hat&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;. In verschiedenen Geweben gibt es strukturelle Unterschiede in der Zusammensetzung der Basalmembranen, die an die jeweiligen Anforderungen des Epithels angepasst sind. Vor allem kann hier die Zusammensetzung der [[Laminin]]e stark variieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Malignität]] vieler [[Karzinom]]e ist unter anderem auch dadurch gekennzeichnet, dass die entarteten Zellen dazu in der Lage sind, Basalmembranen – vornehmlich durch [[Matrix-Metalloproteasen]] (MMP) – enzymatisch zu zersetzen. Eine Invasion und [[Metastasierung]] der Tumorzellen in benachbarte Gewebe wird dadurch oftmals erst möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Aufgaben der Basalmembran zählen verschiedene Aktivitäten, wie Proliferation und Differenzierung von Zellen sowie deren Funktionen. Ohne die Verbindung des [[Epithel]]s zur Basalmembran könnte dieses nicht überleben, da die Basalmembran Einfluss auf Architektur, Polarität und Funktion des Epithels hat. Ein Merkmal von [[Karzinom]]en ist, dass diese ohne Kontakt zu Basalmembran überleben können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basallamina ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Basal lamina.jpg|rechts|mini|300px|Elektronenmikroskopische Aufnahme der Basallamina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basallamina ist eine homogen erscheinende [[Protein]]schicht unter der Basis der Epithelzellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/basalmembran/1295 |titel=Basalmembran |werk=www.spektrum.de |sprache=de |abruf=2024-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie stellt die Verbindung der Epithelzellen mit der fibroretikulären, bindegewebigen Basalmembran her. Es handelt sich dabei um eine spezialisierte [[extrazelluläre Matrix]], in welcher das dichte Netzwerk retikulärer Fibrillen (Lamina fibroretikularis) der Basalmembran verankert ist. Sie hat Einfluss auf den [[Zellstoffwechsel]], die [[Zellpolarität]] und die [[Zelldifferenzierung]] und ist eine Leitschiene für Zellmigrationen. Die Basallamina ist ultrastrukturell nur unter dem Elektronenmikroskop erkennbar, sofern sie nicht, wie im Auge, sehr dick ist. Sie setzt sich aus einer in elektronenmikroskopischen Aufnahmen hell erscheinenden &amp;#039;&amp;#039;Lamina rara&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Lamina lucida&amp;#039;&amp;#039; genannt) und einer sich dunkel darstellenden &amp;#039;&amp;#039;Lamina densa&amp;#039;&amp;#039; zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basallamina wird vor allem aus den von ihr umhüllenden Zellen synthetisiert. Die Lamina densa besteht hauptsächlich aus den Proteinen [[Kollagen]] Typ IV, welches die mechanisch stabile Komponente ist, und [[Laminin]], welches mit den extrazellulären Domänen der [[Integrine]] der Epithelzellmembranen vernetzt ist und Zelladhäsionen bildet. Beide netze sind durch [[Entactin]] ([[Nidogen]]) und [[Proteoglykan]]e wie [[Perlecan]] miteinander verbunden&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;. Darüber hinaus können weitere Proteine mit den angesprochenen Matrixkomponenten assoziiert sein. Die Lamina rara besteht aus Proteinen der [[Zelladhäsion]]. [[Lamin]]e sorgen für die Befestigung der Integrine am Kollagen IV Gerüst, während Syndecan die Lamina densa direkt mit den Adapterproteinen verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Zelle mit der Basallamina erfolgt über verschiedene [[Protein]]e. Das [[Mikrofilamente|Aktinfilament]] der Zelle bindet intrazellulär an ein Adaptorprotein, dass an den [[EZM]]-Rezeptor [[Syndecan]] verbunden ist, welcher durch die Lamina rara geht und in der Lamina densa verankert ist. Alternativ kann das Adapterprotein über α- und β-[[Integrine]] mit [[Laminine|Laminin]], welches ein in der Lamina densa verankertes Protein ist, verbunden sein. Dabei hilft [[Perlecan]] das Laminin- und Kollagen-Netz zu stabilisieren. Weiterhin verbindet Perlecan die Lamina densa mit den Mikrofibrillen, bestehend aus [[Kollagene|Kollagen VI]] und [[Fibrillin]], der Lamina fibroreticularis. Weiterhin kann die Zelle über [[Hemidesmosom]]e an der Basallamina verbunden werden. Bei [[Epithelien]] mit starker Zugbeanspruchung können Hemidesmosome weiterhin über Kollagen Typ VII zwischen Zelle und Lamina densa, sowie Ankerfibrillen, aus Kollagen Typ VII, die die Lamina densa mit Kollagenfibrillen, aus Kollagen III, der Lamina fibroreticularis verbinden verfügen, um so die Stabilität zu erhöhen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lamina fibroreticularis ==&lt;br /&gt;
Unter der Basallamina folgt das Netzwerk von [[Retikuläre Faser|retikulären Fibrillen]], vorwiegend aus Typ III Kollagen, welches die &amp;#039;&amp;#039;Lamina fibroreticularis&amp;#039;&amp;#039; bildet. Im Gegensatz zur Basallamina wird sie vornehmlich von den Zellen des Bindegewebes gebildet. Darin enthält sie ein Geflecht aus [[Retikuläre Faser|retikulären Fasern]], [[Fibronektin]], Fibulin und [[Proteoglykane]]. Auch können Mikrofibrillen aus Fibrillin, Kollagen Typ VI und Typ XVI vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Atemwegen, z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Luftröhre|Trachea]] ist die Lamina fibroreticularis sehr stark ausgeprägt und enthält dort zusätzlich [[Elastische Faser|elastische Fasern]]. In [[Niere]]ngewebe kann sie allerdings auch schwach ausgeprägt sein und kann nur durch Sonderfärbungen, wie [[PAS-Färbung]] oder Versilberung, darstellbar sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basalmembranen ohne Lamina fibroreticularis ==&lt;br /&gt;
In manchen Organen kommen sich Epithelien und Endothelien so nahe, dass die Lamina fibroreticularis jeweils wegfällt und die beiden Laminae densae zu einer Schicht verschmelzen. Die dem Epithel zugewandte Lamina rara heißt dann &amp;#039;&amp;#039;Lamina rara externa&amp;#039;&amp;#039;, die dem Endothel zugewandte &amp;#039;&amp;#039;Lamina rara interna&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Beispiele sind die [[Blut-Luft-Schranke]] der Lunge oder die [[Blut-Harn-Schranke]] der Niere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zellbiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epithel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-23583-46</name></author>
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