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	<title>Barry Goldwater - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Derim Hunt am 9. April 2026 um 06:18 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Senator Goldwater 1960.jpg|mini|Barry Goldwater (1960)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barry Morris Goldwater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Januar]] [[1909]] in [[Phoenix (Arizona)|Phoenix]], [[Arizona-Territorium]]; † [[29. Mai]] [[1998]] in [[Paradise Valley (Arizona)|Paradise Valley]], [[Arizona]]) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Politiker]] der [[Republikanische Partei|Republikanischen Partei]]. Er war Mitbegründer der modernen [[Konservatismus|konservativen]] Bewegung in den USA. Goldwater war über fünf Legislaturperioden [[Senat der Vereinigten Staaten|US-Senator]] für seinen Heimatstaat Arizona (1953–1965 und 1969–1987) und Präsidentschaftskandidat seiner Partei, scheiterte bei der [[Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1964|Wahl im Jahr 1964]] jedoch gegen den damaligen demokratischen Amtsinhaber [[Lyndon B. Johnson]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Jahre ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldwater-Miller 1964.jpg|mini|Logo des Goldwater/Miller Wahlkampfes von 1964]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldwater-Reagan 1964.jpg|mini|Wahlkampfauftritt von Barry Goldwater (links) und seinem Unterstützer [[Ronald Reagan]] (1964)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goldwater wurde in [[Phoenix (Arizona)|Phoenix]], im damaligen [[Arizona-Territorium]], als Sohn von Baron M. Goldwater und Hattie Josephine („JoJo“) Williams geboren. Sein Vater war [[Juden in den Vereinigten Staaten|jüdisch]], seine Mutter entstammte einer angesehenen Familie aus [[Neuengland]], zu welcher der Theologe [[Roger Williams]] gehörte. Sein Großvater väterlicherseits hatte ein kleines Geschäft, &amp;#039;&amp;#039;Goldwater’s&amp;#039;&amp;#039;, gegründet, das unter seinen drei Söhnen zum größten Kaufhaus in Phoenix wurde. Barry Goldwater wurde im [[Episkopalkirche der Vereinigten Staaten von Amerika|episkopalen]] Glauben seiner Mutter erzogen. Er war ein mittelmäßiger Schüler und wurde von seinen Eltern an eine private Militärakademie in [[Staunton (Virginia)]] geschickt, die er 1928 abschloss, worauf er ein Jahr an der [[University of Arizona]] eingeschrieben war, ohne einen Abschluss zu erlangen. 1936, sechs Jahre nach dem Tod seines Vaters, übernahm er ohne große Begeisterung den Familienbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;The New York Times [https://archive.nytimes.com/www.nytimes.com/books/01/04/01/specials/goldwater-obit.html &amp;#039;&amp;#039;Barry Goldwater, Conservative and Individualist, Dies at 89&amp;#039;&amp;#039;] Nachruf (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goldwater trat 1949 in die Politik ein, wurde 1953 zum ersten Mal Senator und war Freund von [[Joseph McCarthy]], einem [[McCarthy-Ära|extrem antikommunistischen]] Amtskollegen. Er schärfte vor allem in den 1960er Jahren das konservative Profil der Republikanischen Partei und wurde so zum Vorbild des späteren [[Präsident der Vereinigten Staaten|US-Präsidenten]] [[Ronald Reagan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsidentschaftswahl 1964 ==&lt;br /&gt;
Bereits [[Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1960|1960]] bewarb er sich um die republikanische Präsidentschaftskandidatur, jedoch unterlag er dem eher gemäßigten amtierenden [[Vizepräsident der Vereinigten Staaten|Vizepräsidenten]] [[Richard Nixon]], der die Wahl dann knapp gegen [[John F. Kennedy]] verlor. Bei der [[Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1964|Präsidentschaftswahl 1964]] führte Goldwater einen polarisierenden Wahlkampf und konnte sich in den Vorwahlen gegen den Willen der Parteiführung durchsetzen. Entscheidend war hier vor allem sein knapper Sieg in [[Kalifornien]] über den [[Gouverneur von New York|New Yorker Gouverneur]] [[Nelson Rockefeller]], der Anführer des liberalen Parteiflügels war. Seine Popularität in Teilen der Parteibasis verdankte er seiner Kritik am [[Civil Rights Act of 1964|Civil Rights Act aus diesem Jahr]], einem Bürgerrechtsgesetz, das auch Privaten Pflichten auferlegte (er hatte als einer von wenigen republikanischen Senatoren gegen das Gesetz gestimmt). Damit sprach sich Goldwater gegen das damals verfassungsrechtlich umstrittene Vorgehen der Bundesregierung gegen die in den Südstaaten praktizierte [[Rassentrennung]] aus. Er berief sich dabei darauf, dass die Bundesregierung mit ihren Maßnahmen zugunsten einer Gleichberechtigung der Bürger die Rechte der Einzelstaaten (&amp;#039;&amp;#039;State’s Rights&amp;#039;&amp;#039;) verletzt habe, eine in den Südstaaten bis heute populäre Position. Allerdings war Goldwater selbst nicht rassistisch eingestellt: Er beendete die Rassentrennung im Unternehmen seiner Familie und unterstützte ihre Abschaffung in den Schulen und Restaurants der Stadt [[Phoenix (Arizona)|Phoenix]], hielt jedoch den Civil Rights Act für verfassungswidrig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.washingtonpost.com/wp-srv/politics/daily/may98/goldwater30.htm &amp;#039;&amp;#039;Barry Goldwater, GOP Hero, Dies&amp;#039;&amp;#039;] [[Washington Post]], 30. Mai 1998, abgerufen am 14. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele Südstaaten-Demokraten, die die Bürgerrechtspolitik ihres eigenen Präsidenten ablehnten (siehe [[Dixiecrat]]s), wandten sich daraufhin den Republikanern zu, die zuvor seit [[Abraham Lincoln]] als Verfechter der Anliegen der Afroamerikaner gegolten und noch 1960 selbst die Bürgerrechtsbewegung unterstützt hatten. Ihr Wortführer, der bis dahin demokratische Senator [[Strom Thurmond]], bekannte sich offen zu Goldwater, absolvierte sogar gemeinsame Wahlkampfauftritte mit ihm und trat im September 1964 schließlich zu den Republikanern über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie viele heutige Republikaner trat Goldwater für einen Rückzug des Staates aus vielen Bereichen ein, da er öffentliche Eingriffe in das Renten-, Gesundheits- und Bildungswesen als Widerspruch zur Idee der individuellen Freiheit betrachtete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer-Spiegel&amp;quot;&amp;gt;Sebastian Fischer: [http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,816791,00.html &amp;#039;&amp;#039;Kandidat Santorum: Republikaner fürchten den „Jesus-Kandidaten“&amp;#039;&amp;#039;]; Spiegel Online vom 22. Februar 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kritisierte insbesondere das öffentliche Rentensystem ([[Social Security]]) und sprach sich stattdessen für mehr private Vorsorge aus. Im Hinblick auf den Zugang zu öffentlichen Schulen äußerte er: „In den meisten Fällen kommen die Kinder ganz gut ohne aus.“ Zu diesem Zeitpunkt aber waren diese Positionen in den USA auch unter vielen Konservativen noch nicht mehrheitsfähig. Eine Reihe von gemäßigten Republikanern wie der Gouverneur von New York und spätere Vizepräsident Nelson Rockefeller sowie [[George W. Romney]] stellten sich gegen Goldwater und verweigerten ihm ihre Unterstützung. Des Weiteren konnte Präsident Johnson ihn im Wahlkampf erfolgreich, teilweise mittels [[Negative Campaigning#USA|Negative Campaigning]], als einen gefährlichen Kandidaten darstellen, der als Präsident die USA in einen [[Atomkrieg]] verwickeln würde, denn Goldwater hatte geäußert, mit „der Atombombe … könne man prima den vietnamesischen Dschungel entlauben“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer-Spiegel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Goldwater-Regel}}&lt;br /&gt;
Das politische Magazin &amp;#039;&amp;#039;Fact&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte in seiner September/Oktober-Ausgabe eine nicht repräsentative Umfrage, wonach 1189 [[Psychiater]] Goldwater für „psychisch ungeeignet“ für das Präsidentenamt erklärten. Per Ferndiagnose wurde ihm unter anderem [[Paranoia]], [[Narzissmus]] und eine schwere [[Persönlichkeitsstörung]] attestiert. 1969 verurteilte ein Gericht den Herausgeber der Zeitschrift wegen [[Ehrdelikt|Verleumdung]] zu einer Geldstrafe. Die [[American Psychiatric Association]] erließ die so genannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goldwater-Regel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die die Veröffentlichung psychiatrischer und psychologischer Gutachten ohne vorherige Untersuchung für unethisch erklärte.&amp;lt;ref&amp;gt;Benedict Carey: &amp;#039;&amp;#039;Ist es fair, Donald Trump aus der Ferne zu analysieren?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; vom 25. August 2016, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz-15259263&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frauke Steffens |url=https://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/donald-trump-spekulationen-um-seine-geistige-gesundheit-15259263.html |titel=Ist Donald Trump verrückt? |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung#FAZ.NET|FAZ.net]] |datum=2017-10-23 |abruf=2017-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goldwater, der [[William E. Miller]] als Kandidat für die Vizepräsidentschaft an seiner Seite hatte, verlor die Wahl am 3. November 1964 deutlich mit nur 38,4 % aller Stimmen. Lediglich in fünf [[Südstaaten]] sowie seinem Heimatstaat hatte er die Stimmenmehrheit und damit 52 der 538&amp;amp;nbsp;Wahlmänner errungen, während auf Präsident Johnson 486&amp;amp;nbsp;Elektoren entfielen (61,1 % der abgegebenen Stimmen). Allerdings hatte Goldwater als erster Republikaner eine Mehrheit der Stimmen (55 %) der weißen Wähler in den Südstaaten erzielen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätere Jahre ==&lt;br /&gt;
Auch nach 1964 blieb Goldwater eine wichtige Figur in seiner Partei. In diesem Jahr hatte er sich aufgrund seiner Präsidentschaftskampagne keiner Wiederwahl im Senat gestellt und schied so 1965 aus dem Kongress aus. Doch 1968 wurde er erneut für Arizona in den Senat gewählt und sowohl 1974 als auch 1980 im Amt bestätigt. Außenpolitisch galt er als Kritiker der [[Entspannungspolitik]], die von den republikanischen Präsidenten Richard Nixon und [[Gerald Ford]] verfolgt wurde. Während der [[Watergate-Affäre]] wandte er sich gegen Nixon und sprach diesem öffentlich die Glaubwürdigkeit ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41871314.html Der Spiegel 46/1973: &amp;#039;&amp;#039;Nixons Flucht nach vorne&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 1974 informierte Goldwater Nixon, dass er ihn bei der Abstimmung über das [[Amtsenthebungsverfahren#Vereinigte Staaten|Amtsenthebungsverfahren]] nicht unterstützen werde. Da der Senator unter den Konservativen im Kongress großen Einfluss hatte und seine persönliche [[Integrität (Ethik)|Integrität]] allgemein anerkannt war, wurde dies als entscheidender Moment angesehen. Nixon sah ein, dass ihm auch in seiner eigenen Partei jegliche politische Basis fehlte und er nicht weiter im Amt bleiben konnte. Wenige Tage darauf trat er als Präsident zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nytimes.com/1998/05/30/us/barry-goldwater-is-dead-at-89-conservatives-standardbearer.html?pagewanted=3 Washington Post:&amp;#039;&amp;#039; Barry Goldwater Is Dead at 89; Conservatives’ Standardbearer&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Nominierung seines alten Rivalen Nelson Rockefeller zum Vizepräsidenten durch den neuen Präsidenten Ford 1974 lehnte Goldwater wie auch einige weitere Konservative im Senat ab. Doch diese Opposition reichte nicht, um die Bestätigung Rockefellers zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:President Ronald Reagan meeting with Senator Barry Goldwater in the Oval Office.jpg|mini|Goldwater im Gespräch mit Präsident Reagan, seinem früheren Unterstützer, im Oval Office 1984]]&lt;br /&gt;
Goldwaters Image als konservativer Hardliner bekam Risse durch seine Zustimmung zur Aufrechterhaltung des legalisierten [[Schwangerschaftsabbruch]]s während seiner letzten Amtszeit als Senator Mitte der 1980er Jahre. Einige Jahre vor seinem Tod kritisierte Goldwater öffentlich den zunehmenden Einfluss der christlichen Fundamentalisten innerhalb der Republikanischen Partei und wertete die Ansichten der [[Religiöse Rechte|religiösen Rechten]] als Eingriff in die [[Privatsphäre]] und Beschneidung der individuellen Freiheit. Des Weiteren sprach er sich gegen die [[Don’t ask, don’t tell|Verbannung Homosexueller aus dem Militärdienst aus]]. All dies entsprach seiner [[Libertarismus|libertären]] Überzeugung, dass sich der Staat aus dem Privatleben der Bürger herauszuhalten habe, kollidierte allerdings mit den mittlerweile zunehmend fundamentalistisch-reaktionären Strömungen innerhalb der Partei. Obwohl der konservative Wandel der Republikanischen Partei, den er mit eingeleitet hatte, ihn am Ende seines Lebens überholte, sah er sich immer als konservativen Republikaner. Goldwater starb am 29. Mai 1998 an den Folgen der [[Alzheimer-Krankheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Freizeit beschäftigte sich Goldwater mit viel Leidenschaft mit seinem Hobby [[Amateurfunkdienst|Amateurfunk]]. Die von ihm auf seinem Privatgrundstück installierte Antennenanlage galt lange als die größte Amateurfunkanlage im Bundesstaat Arizona.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einfluss auf die amerikanische Politik ==&lt;br /&gt;
Goldwater wird eine entscheidende Rolle beim Rechtsruck der Republikaner zugesprochen, der bald nach 1960 einsetzte, als die Demokratische Partei ihrerseits nach links rückte und sich der Bürgerrechtsbewegung öffnete, und der bis in die Gegenwart das Profil der Partei prägt. Trotz seiner klaren Niederlage im Jahr 1964 leitete er mit seinen Ansichten den Rechtsruck der bis dahin vorwiegend liberalen Republikaner und, damit verbunden, den Wechsel der [[Südstaaten]], wo sich die weiße Mehrheit durch die Bürgerrechtspolitik der Regierung bedroht sah, von einer demokratischen zu einer republikanischen Hochburg ein (siehe [[Solid South]]). So konnte Goldwater in [[Louisiana]], [[Alabama]], [[Mississippi (Bundesstaat)|Mississippi]], [[Georgia]], [[South Carolina]] sowie in seinem Heimatstaat Arizona gewinnen. Während des Wahlkampfes wurde er von dem bekannten Wirtschaftswissenschaftler [[Milton Friedman]] beraten und finanziell von Industriellen wie [[Fred C. Koch]] unterstützt, die ebenfalls Steuersenkungen und einen „[[Schlanker Staat|schlanken]]“, sich auf Ordnungspolitik beschränkenden Staat wünschten. [[Richard Nixon]] griff viele von Goldwaters Ansätzen später im Rahmen seiner &amp;#039;&amp;#039;Southern Strategy&amp;#039;&amp;#039; auf, mit der er erfolgreich um weiße Südstaatler warb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich Goldwaters Tod 1998 fasste der konservative [[Washington Post|&amp;#039;&amp;#039;Washington-Post&amp;#039;&amp;#039;]]-Kolumnist [[George Will]], der 1964 für Goldwater gestimmt hatte, die Verbindung zwischen Goldwaters Einfluss auf die konservative Bewegung und die Republikanische Partei und dem Wahlsieg des (anders als noch Nixon und Ford) aus Goldwaters Rechtskurs der Partei hervorgegangenen Ronald Reagan von 1980 so zusammen, dass es von Goldwaters gescheiterter Präsidentschaftskandidatur 1964 an „16 Jahre lang gedauert“ habe, „um die Wählerstimmen auszuzählen“, und mit Reagans Wahlsieg habe Goldwater letztendlich „doch gewonnen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Will, George S. (1998). [https://www.washingtonpost.com/wp-srv/politics/daily/may98/will31.htm &amp;#039;&amp;#039;The Cheerful Malcontent&amp;#039;&amp;#039;], The Washington Post, 31. Mai 1998&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod erklärte der damals amtierende demokratische US-Präsident [[Bill Clinton]], Goldwater sei „ein amerikanisches Original, ein großer Patriot und wirklich feiner Mensch“ gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.washingtonpost.com/wp-srv/politics/daily/may98/goldwater30.htm &amp;#039;&amp;#039;Barry Goldwater, GOP Hero, Dies&amp;#039;&amp;#039;] [[Washington Post]], 30. Mai 1998, abgerufen am 14. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
1934 heiratete er Margaret „Peggy“ Johnson, die Tochter eines Industriellen aus Muncie, Indiana. Sie hatten vier Kinder, Joanne (* 18. Januar 1936), [[Barry Goldwater Jr.|Barry]] (* 15. Juli 1938), Michael (* 15. März 1940) und Peggy (* 27. Juli 1944). Goldwaters Ehefrau starb 1985. Er heiratete 1992 die 32 Jahre jüngere Krankenschwester Susan Wechsler.&amp;lt;ref&amp;gt;Goldberg, 1995, S. 41–42, 48–49, 326, 332.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goldwaters Sohn [[Barry Goldwater Jr.]] war von 1969 bis 1983 Abgeordneter im Repräsentantenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1986 überreichte US-Präsident Ronald Reagan Goldwater die [[Presidential Medal of Freedom]], die höchste zivile Auszeichnung in den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Goldwater-Nichols Act]]&lt;br /&gt;
* [[Barry M. Goldwater Range]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften in deutscher Übersetzung ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Warum nicht Sieg? Neuer Ausblick auf die amerikanische Politik&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Why not Victory?&amp;#039;&amp;#039;), Leoni: [[Verlagsgesellschaft Berg|Druffel]] 1964&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Gewissen eines Konservativen&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;The Conscience of a Conservative&amp;#039;&amp;#039;), Göttingen: Schütz 1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fred J. Cook: &amp;#039;&amp;#039;Die rechtsradikalen Mächte in den USA und Goldwater.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek, 1965, {{DNB|450824411}}.&lt;br /&gt;
* Robert Alan Goldberg: &amp;#039;&amp;#039;Barry Goldwater.&amp;#039;&amp;#039; Yale University Press, New Haven u. a., 1995, ISBN 0-300-06261-3.&lt;br /&gt;
* [[Richard Hofstadter]]: &amp;#039;&amp;#039;A Long View: Goldwater in History.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Review of Books]].&amp;#039;&amp;#039; Volume 3, Number 4, 8. Oktober 1964 ([https://www.nybooks.com/articles/1964/10/08/a-long-view-goldwater-in-history/ Online])&lt;br /&gt;
* Constantin M. März: [https://zeithistorische-forschungen.de/3-2023/6155 &amp;#039;&amp;#039;Politische Polarisierung in den USA, anno 1964. Barry M. Goldwater als Präsidentschaftskandidat und sein Gespenst.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeithistorische Forschungen]]&amp;#039;&amp;#039; 20 (2023), S. 455–479.&lt;br /&gt;
* [[Rick Perlstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Before the Storm: Barry Goldwater and the Unmaking of the American Consensus.&amp;#039;&amp;#039; Hill &amp;amp; Wang, New York, 2001, ISBN 0-8090-2859-X.&lt;br /&gt;
* Elizabeth Tandy Shermer: &amp;#039;&amp;#039;Barry Goldwater and the Remaking of the American Political Landscape&amp;#039;&amp;#039;. University of Arizona Press, Tucson, 2013, ISBN 978-0-8165-9979-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|lang=en}}&lt;br /&gt;
{{Kongressbio|G000267}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.goldwaterinstitute.org:80/category.php?/1.html&lt;br /&gt;
   |titel=About us&lt;br /&gt;
   |hrsg=Goldwater Institute&lt;br /&gt;
   |sprache=en&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://web.archive.org/web/20061023204156/http://www.goldwaterinstitute.org:80/category.php?/1.html&lt;br /&gt;
   |archiv-datum=2006-10-23&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-10-19&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://de.youtube.com/watch?v=Zvx6ImOFDsA&lt;br /&gt;
   |titel=Phase 3D:  A Satellite For All Radio Amateurs&lt;br /&gt;
   |hrsg=K7UGA&lt;br /&gt;
   |datum=1993&lt;br /&gt;
   |format=Video auf YouTube; 8:32&amp;amp;nbsp;Minuten&lt;br /&gt;
   |sprache=en&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-10-19&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1&lt;br /&gt;
   |kommentar=Barry Goldwater im Interview über Amateurfunk}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Uwe Klußmann&lt;br /&gt;
   |url=https://www.spiegel.de/geschichte/republikaner-kandidat-barry-goldwater-1964-fiasko-eines-kreuzzueglers-a-0bbc5789-f63f-498d-9036-600b6438fa60&lt;br /&gt;
   |titel=Republikaner-Kandidat Barry Goldwater: Fiasko eines Kreuzzüglers&lt;br /&gt;
   |werk=[[Spiegel Online]]&lt;br /&gt;
   |datum=2020-10-19&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-10-19&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste US-Senatoren aus Arizona}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118696246|LCCN=n79144788|VIAF=91568132|NDL=00522041}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goldwater, Barry}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator der Vereinigten Staaten aus Arizona]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat für die Präsidentschaftswahl (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Republikanischen Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Rechtslibertarismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Presidential Medal of Freedom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der CQ Amateur Radio Hall of Fame]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Sigma Chi)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Goldwater, Barry&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Goldwater, Barry Morris (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Januar 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Phoenix (Arizona)|Phoenix]], Arizona&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Mai 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paradise Valley (Arizona)|Paradise Valley]], Arizona&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derim Hunt</name></author>
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