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	<title>Barrio Sur - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Barrio_Sur&amp;diff=2007711&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie</title>
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		<updated>2024-07-05T08:31:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Montevideo Barrio Sur.png|miniatur|Lage des &amp;#039;&amp;#039;Barrio Sur&amp;#039;&amp;#039; in Montevideo]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Barrio Sur, Montevideo.png|miniatur|Plan des Barrio Sur]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BarrioSurMontevideo.jpg|miniatur|Barrio Sur (Blick aus Richtung der Ciudad Vieja)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Street in Barrio Sur.jpg|miniatur|Straße im &amp;#039;&amp;#039;Barrio Sur&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barrio Sur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtviertel ([[Barrio]]) der [[uruguay]]ischen Hauptstadt [[Montevideo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Es befindet sich im Süden der Stadt. Westlich des &amp;#039;&amp;#039;Barrio Sur&amp;#039;&amp;#039; befindet sich abgegrenzt durch die &amp;#039;&amp;#039;Calle Andes&amp;#039;&amp;#039; die [[Ciudad Vieja (Montevideo)|Ciudad Vieja]], die Altstadt Montevideos. Im Norden schließt das [[Centro (Montevideo)|Centro]] an, während im Osten [[Palermo (Montevideo)|Palermo]] das Stadtgebiet fortführt. Hier bilden jeweils die &amp;#039;&amp;#039;Calle Canelones&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Calle Dr.J. Barrios Amorin&amp;#039;&amp;#039; bzw. die &amp;#039;&amp;#039;Santiago de Chile&amp;#039;&amp;#039; die Grenze des Stadtviertels. Nordöstlich ist zudem das Barrio [[Cordón]] gelegen. Südlich wird das &amp;#039;&amp;#039;Barrio Sur&amp;#039;&amp;#039; von der dort gelegenen Küste des [[Río de la Plata]] begrenzt. Hier führt die &amp;#039;&amp;#039;[[Rambla (Montevideo)|Rambla República Argentina]]&amp;#039;&amp;#039; entlang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ine.gub.uy/mapas/01%20Departamental/a0h_barrios.pdf |wayback=20110721211208 |text=Karte des Nationalen uruguayischen Statistik-Instituts zur Einteilung der Barrios von Montevideo |archiv-bot=2022-10-08 19:47:49 InternetArchiveBot }} (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB), abgerufen am 1. Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebiet des Barrio Sur ist dem [[Municipio B]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohner ==&lt;br /&gt;
Derzeit sind hier 11.980 Einwohner zu verzeichnen.(Stand: 2005)&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv | url=http://www.montevideo.gub.uy/ciudad/datos-utiles/barrios/barrio-sur-municipio-b | wayback=20100826113536 | text=Informationen zu Barrio Sur auf der Internetpräsenz der Intendencia de Montevideo}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Barrio Sur&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtviertel, das überwiegend Bewohnern aus ärmeren Bevölkerungsschichten der Arbeiterklasse eine Heimat bietet. In diesem Stadtteil Montevideos, der der erste war, der nach dem Abbruch der Stadtmauern im 19. Jahrhundert außerhalb des ursprünglichen Stadtgebiets der [[Ciudad Vieja (Montevideo)|Altstadt]] entstand, siedelten sich Einwanderer aus Spanien, Italien, Afro-Uruguayer und später auch Einwohner jüdischer Abstammung an. Auch aus dem Landesinneren in die Hauptstadt ziehende Menschen fanden hier eine Heimat. Das Barrio gilt als Geburtsort des uruguayischen Karnevals und dem mit diesem verbundenen [[Candombe]], der insbesondere von den schwarzen Bewohnern Uruguays beeinflusst wurde. In der Bebauung geprägt von niedrigen Häusern im Kolonialstil, wurden in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts an der Küstenlinie zudem mehrstöckige Appartementhäuser errichtet. Die originäre Wohnform bildeten lange Zeit die [[Conventillo]]s bzw. [[Inquilinato]]s. Hervorzuheben ist hierbei vor allem das im Jahr 1885 errichtete, aufgrund seiner enormen Größe &amp;#039;&amp;#039;Medio Mundo&amp;#039;&amp;#039; genannte, aus 52 Räumen bestehende [[Conventillo de Cuareim]]. Dieses überwiegend von Schwarzen bewohnte Gebäude wurde auch als &amp;#039;&amp;#039;Tempel des Candombe&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und verfügte mit der &amp;#039;&amp;#039;Morenada&amp;#039;&amp;#039; über eine eigene Karnevalsgruppe. Bereits 1911 gab es Bestrebungen, die Conventillos per Gesetz zu schließen. Im Rahmen der zivil-militärischen Diktatur Ende der 1970er Jahre wurde sodann mit Gesetz vom 8. Oktober 1979 der Abriss von 57 Häusern verfügt, wozu auch das &amp;#039;&amp;#039;Medio Mundo&amp;#039;&amp;#039; zählte. Ein weiteres Conventillo, das den Abrissbaggern zum Opfer fiel, war das &amp;#039;&amp;#039;Conventillo Ansina&amp;#039;&amp;#039;. Die Beseitigung dieser Bauten hatte seine Ursachen neben stadtplanerischen Gründen vor allem in der Baufälligkeit dieser Gebäude und wiederholt vorkommenden Gebäudeeinstürzen. So ereignete sich am 6. Oktober 1978 im &amp;#039;&amp;#039;Barrio Sur&amp;#039;&amp;#039; in dieser Hinsicht eine Tragödie, bei der 19 Menschen in den Trümmern eines von insgesamt drei an diesem Tage kollabierenden Häusern starben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=EgyrwvOaXMgC&amp;amp;pg=PA143&amp;amp;dq=%22barrio+sur%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=XBx-TYuLCZD0sga_qKjcBw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=3&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=%22barrio%20sur%22&amp;amp;f=false &amp;quot;Blackness in the White Nation: A History of Afro-Uruguay&amp;quot;, S.141ff von George Reid Andrews]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Juli 1990 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Calle Carlos Gardel&amp;#039;&amp;#039; und einige der Nebenstraßen unter dem damaligen Bürgermeister und späteren Präsidenten [[Tabaré Vázquez]] zum schützenswerten Kulturgut, dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Patrimonio Cultural&amp;#039;&amp;#039; erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;Beiträge zur Stadtgeographie von Montevideo, Heft 108, von Günter Mertins; erschienen im Selbstverlag der Marburger Geographischen Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V., 1987&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://lateinamerika-nachrichten.de/?aaartikel=das-barrio-sur Das &amp;quot;Barrio Sur&amp;quot; - Ein Teil der uruguayischen Kultur, der nicht sterben darf], abgerufen am 1. Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cementerio Central de Montevideo.jpg|miniatur|Zentralfriedhof Montevideo]]&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Barrio Sur&amp;#039;&amp;#039; befindet sich der [[Zentralfriedhof Montevideo|Zentralfriedhof von Montevideo]] (&amp;#039;&amp;#039;Cementerio Central&amp;#039;&amp;#039;) mit dem &amp;#039;&amp;#039;Panteón Nacional&amp;#039;&amp;#039;, der [[Palacio Durazno]] und auch die [[Deutsche Botschaft Montevideo|Botschaft der Bundesrepublik Deutschland]] hat hier ihren Sitz. Wichtige Straßen sind die &amp;#039;&amp;#039;Calle Curuguaty&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Calle Carlos Gardel&amp;#039;&amp;#039;. Zudem existiert seit jüngerer Zeit eine etwa drei Stunden in Anspruch nehmende, &amp;#039;&amp;#039;Ruta del Tambor&amp;#039;&amp;#039; genannte touristische Route durch das Viertel, die zu sieben bedeutsamen Stellen des Viertels führt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.turismoenuruguay.com.uy/articulos/articulos_masinfo.php?id=366&amp;amp;secc=articulos&amp;amp;cr=&amp;amp;path=0.537 &amp;quot;Ruta del Tambor en barrio Sur&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geplant ist ein Umbau der [[Compañía del Gas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mvdenred.edu.uy/planificacion/imm/aprobada/barriosur.pdf Barrio Sur] (spanisch) auf www.mvdenred.edu.uy (PDF; 12,79&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteil von Montevideo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=34/54/38.5/S|EW=56/11/27.1/W|type=landmark|region=UY-MO}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Barrio Sur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtviertel von Montevideo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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