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	<title>Barpiano - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Barpiano&amp;diff=1845926&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Duschgeldrache2: HC: Ergänze Kategorie:Barkultur</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Barkultur&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Barkultur (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Barkultur&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Neutralität}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barpiano&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barklavier-Musik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird [[Hintergrundmusik]] bezeichnet, die in Bars, Hotels, Cafés von einem Live-[[Pianist]]en vorgetragen wird. Das Repertoire umfasst [[Jazzstandard]]s, [[Evergreen]]s, [[Schlager]], [[Filmmusik]] und [[klassische Musik]], [[Improvisation (Musik)|Improvisation]] spielt eine wichtige Rolle. Der Charakter der Musik ist ruhig und entspannend bis lebhaft animierend und als Hintergrundmusik konzipiert. Auch der Begriff [[Easy Listening]] gehört zum Spektrum des Barpiano. In der heutigen Form ist das Barpiano-Spiel Ende des neunzehnten Jahrhunderts als öffentliche Unterhaltung entstanden, hat in der Musik [[Erik Satie]]s und dem [[Ragtime]] seine Kunstform gefunden, und ab der ersten Jahrhunderthälfte Zeugnisse im Kulturschaffen hinterlassen (etwa in der stereotypen Figur in den Filmen &amp;#039;&amp;#039;[[Casablanca (Film)|Casablanca]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Die fabelhaften Baker Boys]]&amp;#039;&amp;#039; oder auch im Schlager &amp;#039;&amp;#039;[[Liste geflügelter Worte/M#Man müsste Klavier spielen können|Man müsste Klavier spielen können]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pianobar.JPG|mini|Pianobar eines Hotels]]&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts, der [[Biedermeier]]zeit, war das Klavier zu einem Statussymbol des Adels und auch des Bürgertums geworden. Mit den [[Schubertiade]]n, geselligen Musikveranstaltungen mit Franz Schubert am Klavier, entstanden kürzere, intimere Stücke. In diesen Kompositionen ging es um die Stimmung, um die Poesie, um einen bestimmten Charakter, ganz im Sinne des ästhetischen Programms der Romantik. [[Moments musicaux (Schubert)|Moments musicaux]], [[Lieder ohne Worte]], gemeinsam ist ihnen der Zug zum Überschaubaren, bei häuslichen Zusammenkünften, in den Salons adliger Damen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts veränderte sich die Situation. Das Klavier begann, vom Salon in die Cafés, in die Cabarets und Künstlerkneipen zu wandern. Das Umfeld wurde frivoler, in [[Montmartre]], unter Bohémiens, Ästhetizisten. Auf den großen transatlantischen Schiffen durften Konzertflügel und Pianist nicht fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Brockhaus Musik. Mannheim Leipzig ISBN 3-7653-0374-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg entstand der Begriff, den wir heute mit Barpiano verbinden. Ausschlaggebend waren der Aufstieg Amerikas und der Aufschwung von Jazz und Swing auch in Europa und eine politisch, gesellschaftlich und moralisch radikal veränderte Gesellschaft, in Großstädten wie Berlin, etwas später die Entstehung des [[Tonfilm]]s. In New York entstanden die ersten klassischen Piano-Bars, Musik von Tonträgern war noch unbekannt. &lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Paris wieder zum Zentrum: dort war in den 50er Jahren etwa der legendäre deutsche Bar-Pianist [[Simon Schott]] tätig. Mit dem Siegeszug der Popmusik wirkte sie auf die junge Generation altmodisch, langweilig im Vergleich zur Rockmusik. [[Retrowelle|„Retro-Wellen“]] lassen Stilrichtungen der Vergangenheit aufleben. Anspruchsvolle Firmenevents engagieren einen Barpianisten.&lt;br /&gt;
Am Beginn des 21. Jahrhunderts ist vieles verschiedene gleichzeitig zu koexistieren imstande – insbesondere in Berlin gibt es wieder vermehrt Barpiano.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pianobar-vangogh.de/ Piano und Cocktailbar van Gogh in Berlin]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.top10berlin.de/Location/294-Piano_Bar |wayback=20140318001309 |text=Piano Bar, Charlottenburg |archiv-bot=2022-10-08 19:19:10 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.froschkoenig-berlin.de/ Literatur- und Pianobar Froschkönig, Neukölln]&amp;lt;/ref&amp;gt; In Wien etablierten sich die &amp;#039;&amp;#039;Wiener Bar Pianisten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Barpianist ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Adriano (MS Deutschland).JPG|mini|Barpianist auf einem Kreuzfahrtschiff]]&lt;br /&gt;
Ein Barpianist agiert niemals konzertant auf Bühne im Vordergrund. [[Gerhard Köpf]] beschreibt es:&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Köpf, &amp;#039;&amp;#039;Ein alter Herr&amp;#039;&amp;#039; (2006 Klöpfer und Meyer, Tübingen. Hrsg.) ISBN 978-3-937667-82-9 &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Ein guter Geschichtenerzähler ist wie ein Barpianist. Der Barpianist ist die Verkörperung von Eleganz und Diskretion, und er ist ein Experte für Seifenblasen und längst zerplatzte Illusionen&amp;#039;&amp;#039;. Sie haben ein Repertoire, das viele Musikrichtungen umfasst. Die Interpretation wird der aktuellen Stimmung angepasst.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das professionelle Barpiano Studium&amp;#039;&amp;#039; Zum Erlernen des professionellen Spielen von Barmusik am Klavier. Barmusik Records, ISBN 978-3-200-03144-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Statt eines akustischen Klaviers wird mitunter auch ein [[E-Piano]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmosphäre einer Pianobar wird durch einen live spielenden Barpianisten geprägt. Hotels und Pianobars bieten ihren Gästen einen eleganten und entspannenden Rahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akkordsymbole ==&lt;br /&gt;
Der Barpianist benötigt die Kenntnis von [[Akkordsymbol]]en und wie sie harmonisch aufeinander folgen. Es gibt Notenmaterial mit ausnotierter linker Hand, das, falls es ungeeignet scheint, mit der aus dem Notenbild erkennbaren „Akkordsymbolik“ angepasst werden sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schott&amp;quot;&amp;gt;vgl. Schott, 1996&amp;lt;/ref&amp;gt; Das „lockere“ Dahinplätschern der schönsten Melodien erreicht der Pianist, indem er die Begleitung der jeweiligen Situation, dem Stil des Stückes und dem emotionalen Ausdruck anpasst. Er ist in der Lage, aus den Akkordsymbolen jederzeit eine [[Stride-Piano|Stride-Begleitung]], einen [[Walking Bass]] zu „basteln“ oder mit Akkordzerlegungen und [[Arpeggio]]s zu arbeiten. Die ausnotierten Arrangements sind von einer anderen Person geschaffen und nicht die eigene Intuition. Das Ziel eines Barpianisten ist, seinen eigenen Stil zu finden und zu entwickeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schott&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Simon Schott: &amp;#039;&amp;#039;So spielen Sie Bar Piano. Frei und ohne Noten. Neue Piano-Technik des Auswendigspielens und Improvisierens, demonstriert an Evergreens.&amp;#039;&amp;#039; Schott Music, Mainz 1996, ISBN 3-7957-5109-8&lt;br /&gt;
* Reinhard Wallner: &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis Barmusik – Piano Solo. Für alle Besitzer von Tasteninstrumenten, die gerne Jazz spielen. Ein Standardwerk, für den Barmusiker konzipiert – zum Lernen und Weiterbilden. Als Nachschlagewerk für Akkordchiffrierungen.&amp;#039;&amp;#039; Weltmusikverlag, Wien 2008, ISBN 3-9501993-3-0&lt;br /&gt;
* [[Peter Galsai]] &amp;amp; [[Reinhard Wallner]]: „Das professionelle Barpiano Studium“ Zum Erlernen des professionellen Spielen von Barmusik am Klavier. Barmusik Records, ISBN 978-3-200-03144-9&lt;br /&gt;
* Waldemar Grab: &amp;#039;&amp;#039;Der Mann am Piano, Leitfaden für Tastenprofis.&amp;#039;&amp;#039; PPV Verlags GmbH 1997 ISBN 3-9802124-7-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Notenhefte für Barpiano:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Passion Of Barmusik.&amp;#039;&amp;#039; Weltmusikverlag Art. Nr. 96 1016&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wiener Bar Pianisten&amp;#039;&amp;#039;, Band 1 bis 3. Barmusik Records, Trumau 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.pianist-berlin.de/barpianist-als-beruf.htm Umfangreiche Informationsseiten zum Thema Barpiano]&lt;br /&gt;
* [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/simon-schott-echte-stars-arbeiten-hart-und-haben-keine-allueren-1.657682 „Echte Stars arbeiten hart und haben keine Allüren“ – Interview mit dem Barpianisten Simon Schott in der Süddeutschen Zeitung]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=-IE3jeRsOM4 Cocktail Tutorial – Michael Gundlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Berufskategorien in Weiterleitung [[Barpianist]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klavier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebrauchsmusik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barkultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Duschgeldrache2</name></author>
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