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	<title>Barorezeptor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:50:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Barorezeptor&amp;diff=48059&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen vor Beleg entfernt</title>
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		<updated>2025-06-25T06:06:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Beleg entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gray505.png|mini|Illustration des menschlichen Herzen mit großen Blutleitern]]&lt;br /&gt;
Im menschlichen Körper registrieren &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barorezeptoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Drucksinneskörperchen, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pressorezeptoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) den Druck des fließenden &amp;#039;&amp;#039;[[arterie]]llen&amp;#039;&amp;#039; [[Blut]]es auf die Gefäßwände. Als [[Mechanorezeptor]]en werden sie durch Dehnung der Gefäßwand aktiviert. Das Maß ihrer Aktivität – also die Frequenz der gesendeten Signale – ist abhängig vom Grad der Gefäßwanddehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Impulse gelangen zur [[Medulla oblongata]], einer Teilstruktur des [[Zentralnervensystem]]s (ZNS). Dort verursachen sie eine Hemmung (Inhibition) von [[Neuron]]en, deren Aufgabe die Erhöhung der [[Herzfrequenz]] (die Anzahl der Herzschläge pro Minute) ist. Aktive Barorezeptoren verhindern daher eine Erhöhung der Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barorezeptoren befinden sich vor allem in den Gefäßwänden ([[Adventitia]] und [[Tunica media|Media]]) der [[Aorta]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benedikt Reutersberg, Jaroslav Pelisek, Ahmed Ouda, Olivier de Rougemont, Fabian Rössler, Alexander Zimmermann |Titel=Baroreceptors in the Aortic Arch and Their Potential Role in Aortic Dissection and Aneurysms |Sammelwerk=Journal of Clinical Medicine |Band=11 |Nummer=5 |Datum=2022-01 |ISSN=2077-0383 |DOI=10.3390/jcm11051161 |PMC=8911340 |PMID=35268252 |Seiten=1161 |Online=https://www.mdpi.com/2077-0383/11/5/1161 |Abruf=2023-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, aber auch in den meisten weiteren [[Schlagader]]n&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Yankey Yundung, Jaroslav Pelisek, Umberto Maccio, Zsuzsanna Varga, Houria Ech-Cherif, Enni Markkanen, Fabian Rössler, Ahmed Ouda, Omer Dzemali, Alexander Zimmermann, Benedikt Reutersberg |Titel=Identification of putative baroreceptors in human aortic arch by histological and omics analyses |Sammelwerk=Hypertension Research |Band=48 |Nummer=7 |Datum=2025-05-07 |ISSN=1348-4214 |DOI=10.1038/s41440-025-02217-9 |Seiten=2083–2094}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ihre Aufgabe ist es, den arteriellen [[Blutdruck]] auf einem konstanten Niveau zu halten und so die bedarfsgerechte Blutversorgung der einzelnen Organe zu gewährleisten. Fällt beispielsweise der Blutdruck (z. B. beim [[hypovolämischer Schock|hypovolämischen Schock]]), nimmt die Dehnung der Aortenwand ab und die Aktivität der Barorezeptoren sinkt. Als Folge nimmt auch die Frequenz ihrer Signale an die Medulla oblongata ab. Die Neuronen der Medulla oblongata senden nun, nach dem Wegfall der Barorezeptor-vermittelten Inhibition, Signale zum [[Herzmuskel]], zum [[Sinusknoten|Schrittmacher]] und an verschiedene [[Vene]]n und [[Arterie]]n des Körpers. Barorezeptoren sind ständig aktiv: Auch bei gleichbleibenden Drücken im [[Physiologie|physiologischen]] Bereich werden kreislaufregulierenden Neuronen ständig Impulse zugeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion auf diese Signale beschleunigt sich die Herzfrequenz. Dies erhöht die Menge des vom [[Herz]]en ausgegebenen Blutes. Die Laufzeit der Barorezeptoren liegt bei etwa einer Sekunde, sodass bei einem spontanen Druckabfall schon das nächste Herzintervall verkürzt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Golenhofen |Titel=Basislehrbuch Physiologie |Auflage=4. |Verlag=Urban &amp;amp; Fischer|Ort= |Seiten=241 |ISBN= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Arteriole]]n und Venen ziehen sich zusammen, es fließt weniger Blut zu nicht lebensnotwendigen Organen. Durch diese beiden Reaktionen kehrt der Blutdruck in den Arterien rasch zum Normalwert zurück. Die Umverteilung des Blutes geschieht über eine Ausschüttung von [[Adrenalin]] und wird hauptsächlich über [[Beta-Adrenozeptoren]] vermittelt. Aber auch andere [[Katecholamine]] wie [[Noradrenalin]] werden bei niedrigem Blutdruck ausgeschüttet und haben eine gefäßverengende Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barorezeptoren registrieren aber nicht nur eine Änderung des Drucks, sondern auch „wie schnell“ diese abläuft, also die Änderungsgeschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barorezeptoren sollen auch das umstrittene Phänomen der [[Wetterfühligkeit]] bedingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vegetatives Nervensystem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreislaufsystem]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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