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	<title>Baron (Rebsorte) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T10:45:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tsui: +Bilder</title>
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		<updated>2025-08-18T21:46:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Bilder&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Baron am Versuchsgut Agneshof des LFZ Klosterneuburg 2025-08-15 01.jpg|mini|Wein der Sorte Baron in Klosterneuburg (August 2025)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine 1983 [[Neuzüchtung|neu gezüchtete]] pilzwiderstandsfähige [[Rebsorte|Rotweinsorte]]. Baron wurde am [[Staatliches Weinbauinstitut Freiburg|Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg]] durch [[Norbert Becker (Agrarwissenschaftler)|Norbert Becker]] aus den Sorten [[Cabernet Sauvignon]] (als Muttersorte, ♀) und [[Bronner]] (als Vatersorte, ♂) [[Kreuzung (Genetik)|gekreuzt]]. Die Rebsorte Bronner wiederum ging aus den Elternsorten [[Merzling]] (als Muttersorte, ♀) und &amp;#039;&amp;#039;Gm 6494&amp;#039;&amp;#039; (als Vaterpopulation, ♂) hervor. Trotz des Einflusses der Rebsorte [[Vitis amurensis]] über die Sorte Gm 6494 zählt Baron nicht zur Familie der [[Hybridrebe]]n. Aus der gleichen Kreuzung ging die Rebsorte [[Cabernet Carbon]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baron wurde unter der Zuchtstammnummer FR 455-83 r vom Züchter geführt, im Jahr 2000 beim [[Bundessortenamt]] in [[Hannover]] (BSA) zum [[Sortenschutz]] und zur Eintragung in die [[Sortenliste]] beantragt. Kleinste Bestände sind auch in der Schweiz bekannt (0,3 Hektar, Stand 2018).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/56701.pdf |titel=Das Weinjahr 2018 |hrsg=[[Bundesamt für Landwirtschaft]] |abruf=2024-07-16}} (PDF; 6,3&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name „Baron“ spielt auf den noblen Charakter der Rebsorte an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften der Rebe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron am Versuchsgut Agneshof des LFZ Klosterneuburg 2025-08-15 04.jpg|mini|Blatt der Weinsorte Baron]]&lt;br /&gt;
Die Blätter sind mittelgroß und kräftig glänzend grün. Die [[Weintraube|Trauben]] sind länglich und walzenförmig. Austrieb, Blüte und Reifungsbeginn erfolgen etwa zeitgleich zum Spätburgunder. Die Frostfestigkeit gilt als gut. Die Sorte beansprucht gute Lagen mit ausreichender Reifedauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften des Weins ==&lt;br /&gt;
Die [[Wein]]e vom [[Burgunder (Wein)|Burgundertyp]] sind kräftig, farbstoffreich und haben kräftige [[Tannine]]. Die Sorte kann sortenrein sowie im Verschnitt mit Burgunderweinen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synonyme ==&lt;br /&gt;
Die Rebsorte Baron ist auch unter der Zuchtstammnummer FR 455-83 r bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abstammung ==&lt;br /&gt;
Norbert Becker nutzte zur Kreuzung dieser Sorte die Elternsorten Cabernet Sauvignon als Mutter und Bronner als Vater, der wiederum aus der Kreuzung von Merzling X Gm 6494 (Geisenheim 6494) hervorging. Gm 6494 war eine Sämlingspopulation, die im Jahre 1964 durch Professor V. Kraus in der damaligen [[Tschechoslowakei]] aus den Rebsorten [[Severny (Rebsorte)|Severnyi]] x [[St. Laurent]] gekreuzt wurde. Prof. Kraus bot die Sämlinge Prof. Dr. [[Helmut Becker (Önologe)|Helmut Becker]] (1927–1990), damals an der [[Forschungsanstalt Geisenheim]] tätig, an, der die Bedeutung dieses Materials erkannte und es züchterisch in Nachkommenschaftsprüfungen weiterbearbeitete. Aus der Sämlingspopulation Gm 6494 wurde der Sämling Gm 6494-5 aufgrund seiner besonderen Leistungsfähigkeit ausgelesen und später unter dem Sortennamen [[Rondo (Rebsorte)|Rondo]] als eigenständige Rebsorte vermehrt und in die Praxis gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norbert Becker recherchierte bei den Kreuzungen von Vilem Kraus aus dem Jahr 1964 für die Sämlingspopulation, die erst in Geisenheim die Bezeichnung Gm 6494 erhalten hatte, irrtümlich die Rebsorte [[Saperawi Severni]] statt Zarya Severa als Muttersorte ♀. Eine differenzierte Nachrecherche von N. Beckers Nachfolger Volker Jörger zusammen mit Kollegen von der Forschungsanstalt Geisenheim konnte den Irrtum aufzeigen und die wahre Elternschaft galt in Fachkreisen 2003 als gesichert geklärt. Diese Erkenntnisse konnten jedoch nicht mehr in der 13. Auflage des &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Rebsorten&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen werden. Molekularbiologische Untersuchungen im Rahmen der Kartierung des Mehltauresistenzlocus &amp;#039;&amp;#039;Rpv10&amp;#039;&amp;#039; ergaben, dass weder [[Saperawi Severni|Saperavi Severnyi]] noch Zarya Severa als Großelternteil von Baron in Frage kommen und stattdessen [[Severny (Rebsorte)|Severnyi]] verwendet wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Florian Schwander, Rudolf Eibach u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Rpv10: a new locus from the Asian Vitis gene pool for pyramiding downy mildew resistance loci in grapevine.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Theoretical and Applied Genetics.&amp;#039;&amp;#039; 124, 2012, S.&amp;amp;nbsp;163, {{DOI|10.1007/s00122-011-1695-4}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abstammung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Cabernet Sauvignon]] × ([[Merzling]] × ([[Severny (Rebsorte)|Severnyi]] × [[St. Laurent]]))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste von Rebsorten|Weinbau in Deutschland|Weinbau in der Schweiz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/pb/MLR.WBI,Lde/Startseite/Aufgaben+_+Fachbereiche/Baron?QUERYSTRING=Baron |titel=Baron (FR 455-83 r) |hrsg=Staatliche Weinbauinstitut Freiburg |datum=2013-08-16 |zugriff=2015-04-13 |kommentar=[http://www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/pb/site/lel/get/params_Dattachment/1130167/Sorteninfoblatt%20Baron.pdf PDF; 99&amp;amp;nbsp;kB]}}&lt;br /&gt;
* {{VIVC|20010|Baron}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Hillebrand, Heinz Lott und Franz Pfaff, &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Rebsorten&amp;#039;&amp;#039;, Fachverlag Fraund, Mainz 13. Auflage 2003, ISBN 3-921156-53-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotweinsorte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tsui</name></author>
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