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	<title>Barocktheater - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T23:37:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Barocktheater&amp;diff=617516&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Regi51: Änderungen von 129.143.16.35 (Diskussion) rückgängig gemacht (HG) (3.4.12)</title>
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		<updated>2025-01-27T11:26:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/129.143.16.35&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/129.143.16.35&quot;&gt;129.143.16.35&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:129.143.16.35&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:129.143.16.35 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) rückgängig gemacht (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Huggle&quot; title=&quot;Wikipedia:Huggle&quot;&gt;HG&lt;/a&gt;) (3.4.12)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Krumlov Augusto 1.jpg|mini|Barocktheater im [[Schloss Český Krumlov]]. Aufführung einer Oper von [[Antonio Caldara]]]]&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barocktheater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bildete sich der noch heute prototypische Aufbau von [[Bühne (Theater)|Bühne]], Zuschauerraum und [[Theater]]gebäude heraus. Es ist eng verbunden mit dem Repräsentationsbedürfnis des europäischen [[Hofstaat]]s, zeichnet sich durch eine scharfe Trennung zwischen [[Tragödie]] und [[Komödie]] aus und bevorzugt mythologische oder historische Stoffe aus der [[Antike]].  Die Illusion der Tiefe war das zentrale Element der Technik hinter den Aufführungen. Darüber hinaus wurde der möglichst schnelle und reibungslose Wechsel zwischen vielen verschiedenen Bühnenbildern/Schauplätzen des Dramas zu einem zentralen Bestandteil der Theatertechnik. Im Gegensatz zu den antiken Dramen, welche die Theater der Renaissance bestimmt hatten, verlangte das Barocktheater – und insbesondere auch die entstehende [[Oper]] – oft nach einer bunten Vielfalt an Schauplätzen, die mit prächtigen Bühnendekorationen dargestellt werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Freilichtbühne|Freilufttheater]] ist eine Theateranlage bei der sich Zuschauerraum und Bühne unter freiem Himmel befinden. Von der europäischen Antike bis zum Mittelalter fand Theaterspiel grundsätzlich im Freien statt. Bei einigen Schlossanlagen des Barocks haben sich bis heute speziell als solche Spielorte angelegten Natur-Theater mit Hecken als Seitenkulissen erhalten (Hannover, Schwetzingen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von [[Italien]] und gefördert durch die zunehmende Popularität der [[Oper#17. Jahrhundert|Oper]] breitete sich das Barocktheater seit dem 17. Jahrhundert in ganz Europa aus. Die [[französische Klassik]] bereicherte es mit [[Schauspiel]]en und [[Ballett]]en. Das [[Hoftheater]] hatte politische und gesellschaftliche Bedeutung: Die Auftritte der Schauspieler auf der Bühne entsprachen den öffentlichen Auftritten der Adligen. Sie wurden auch als Ballsaal genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theaterbau ==&lt;br /&gt;
Im [[Spätmittelalter]] herrschte die oft im Freien befindliche [[Simultanbühne]] mit nebeneinander stehenden Kulissenbauten vor, von der die Terenz- oder Winkelrahmenbühne des 16. Jahrhunderts noch geprägt war. In der [[Renaissance]] griff der Theaterbau auf antike Vorbilder mit [[Proszenium]] (fassadenartiger Bühnenfront), &amp;#039;&amp;#039;Scenae frons&amp;#039;&amp;#039; (fassadenartiger Schaufront an der Bühnenrückseite) und ansteigendem, halbkreisförmigen Zuschauerraum zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Barock]] entstand die „[[Guckkastenbühne]]“ mit Vorbühne, einem durch den [[Bühnenvorhang]] verschließbaren Proszenium und einer tiefen Hauptbühne, die durch einschiebbare, in der Tiefe gestaffelte und perspektivisch bemalte [[Bühnenbild|Kulissen]] und den ebenfalls bemalten [[Bühnenprospekt|Prospekt]] (Bühnenhintergrund) [[Bühnentechnik|wechselnde]] Szenen mit (durch Malerei verstärkter) illusionistischer, stark räumlicher Wirkung ermöglichte. Hinzu kam die Entwicklung der aufwändigen [[Bühnenmaschinerie]] zum schnellen Wechsel der Kulissen („offene [[Verwandlung (Theater)|Verwandlung]]“) und zur Erzielung dramatischer Effekte durch die versteckt arbeitende [[Bühnentechnik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Zuschauerraum]] des Barocktheaters gewann ebenfalls an Tiefe. Der halbrunde Raum der Antike und des Renaissancetheaters wurde zur Hufeisenform gestreckt, die ansteigenden Sitze durch das ebene Parkett – anfangs nur mit Stehplätzen – ersetzt, dessen Begrenzung das [[Logentheater|Logenhaus]] mit übereinander befindlichen Rängen für gesellschaftlich hochstehende Besucher bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theaterbauten aus dieser Epoche ==&lt;br /&gt;
Es sind noch einige historische Theater oder Opernhäuser aus dem 18. Jahrhundert erhalten, die sich mit dem Prädikat „Barocktheater“ schmücken, oder als solche allgemein bekannt sind. Genaugenommen wurden die meisten aber entweder später umgestaltet oder überholt (z.&amp;amp;nbsp;T. mehrmals), oder sind von vornherein bereits in einer der nachfolgenden Stilepochen, also dem [[Rokoko]] oder dem [[Klassizismus]], entstanden. Die meisten sind also in ihrer heutigen Form stilistisch dem Klassizismus zuzuordnen. Trotzdem folgt hier eine Auswahl bedeutender historischer Theater, die in ihrer Grundform und Ausstattung noch der barocken Tradition angehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Auswahl, alphabetisch nach Orten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Markgräfliches Opernhaus|Opernhaus Bayreuth]], 1748 erbaut von [[Joseph Saint-Pierre]] (seit 2012 Weltkulturerbe)&lt;br /&gt;
* [[Schlosstheater Celle]]&lt;br /&gt;
* [[Schlosstheater Český Krumlov]] (Böhmen, Tschechien) mit original erhaltener Bühnenmaschinerie, 1682 erbaut, 1766 in die heutige Form umgebaut&lt;br /&gt;
* [[Schlosstheater Drottningholm|Schlosstheater]] von [[Schloss Drottningholm]] (Schweden) mit original erhaltener [[Bühnenmaschinerie]]&lt;br /&gt;
* [[Markgrafentheater]] Erlangen, 1719/44 erbaut, ältestes bespieltes Barocktheater Süddeutschlands&lt;br /&gt;
* Schlosstheater von [[Gotha]] (1683) – das [[Ekhof-Theater]] als ältestes vollständig erhaltenes Schlosstheater der Welt mit originaler barocker [[Bühnenmaschinerie]].&lt;br /&gt;
* [[Stadttheater Koblenz]], 1787 erbaut von [[Peter Joseph Krahe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zámek Litomyšl divadélko.jpg|mini|Bühne des Schlosstheaters im [[Schloss Litomyšl]] ]]&lt;br /&gt;
* [[Schlosstheater Ludwigsburg]] als &amp;#039;&amp;#039;Komödienhaus&amp;#039;&amp;#039; unter [[Eberhard Ludwig (Württemberg)|Herzog Eberhard Ludwig]] ab 1758 von [[Philippe de La Guêpière]] errichtet. Ab 1840 verfiel Ludwigsburg baulich in einen Dornröschenschlaf.&lt;br /&gt;
* Schlosstheater im [[Schloss Litomyšl]] (erbaut 1797, gut erhalten, bespielt)&lt;br /&gt;
* Schlosstheater im [[Neues Palais|Neuen Palais]] in Potsdam, unter Friedrich II. im Südflügel 1766–1768 von [[Johann Christian Hoppenhaupt der Jüngere|Johann Christian Hoppenhaupt d. J.]] in Form eines antiken Amphitheaters mit 226 Plätzen entworfen und gebaut (Rokokotheater).&lt;br /&gt;
* [[Schlosstheater Schönbrunn]], unter Kaiserin Maria Theresia von [[Nikolaus Pacassi]], 1747 eröffnet.&lt;br /&gt;
* [[Schlosstheater Schwetzingen]] von [[Nicolas de Pigage]] bis 1753 gebaut (bei [[Heidelberg]]; nicht mehr im Originalzustand, aber seit 1954 wieder als Theater genutzt) – Und im Park das 1796 ebenfalls von Pigage [[Schloss Schwetzingen#Nordwestliche Gartenbauwerke|gestaltete Freilufttheater]], das als räumlich vorhandenen Prospekt Apollon als den Theatergott hervorhebt.&lt;br /&gt;
* [[Schloss Versailles]], [[Königliche Oper (Versailles)|Königliche Oper]] im Nordflügel, von [[Ange-Jacques Gabriel]] 1769 bis 1770 für 712 Zuschauer vollkommen aus Holz gebautes Theater.&lt;br /&gt;
* Théâtre de la Reine (Théâtre de [[Marie-Antoinette]]), beim [[Petit Trianon]], [[Versailles]], Frankreich, Architekt: [[Richard Mique]], 1779.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Adel: Das Wiener Jesuitentheater und die europäische Barockdramatik. Wien: Österreichischer Bundesverlag 1960&lt;br /&gt;
* [[Erhard Gorys]]: &amp;#039;&amp;#039;DuMont Kunst-Reiseführer Tschechische Republik. Kultur, Landschaft und Geschichte in Böhmen und Mähren.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 1994, ISBN 3-7701-2844-3. (Zum Schloss Litomyšl)&lt;br /&gt;
* Heinz Schütz: &amp;#039;&amp;#039;Barocktheater und Illusion.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Peter Lang, 1984. ISBN 3-8204-8023-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Geschichte des Theaters}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterbauten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocktheater| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur des Barock|Theaterbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Regi51</name></author>
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