<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Barnuta</id>
	<title>Barnuta - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Barnuta"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Barnuta&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T04:29:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Barnuta&amp;diff=972553&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: falsches Minuszeichen durch Halbgeviertstrich ersetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Barnuta&amp;diff=972553&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-24T22:44:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsches &lt;a href=&quot;/index.php/Minuszeichen&quot; title=&quot;Minuszeichen&quot;&gt;Minuszeichen&lt;/a&gt; durch &lt;a href=&quot;/index.php/Halbgeviertstrich&quot; title=&quot;Halbgeviertstrich&quot;&gt;Halbgeviertstrich&lt;/a&gt; ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barnuta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* vor [[1193]]; † vor [[8. Januar]] [[1241]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;PUB382&amp;quot; /&amp;gt;) war ein [[Fürstentum Rügen|Fürst von Rügen]], Begründer der Herrschaft Gristow und Stammvater der Herren [[Gristow (Adelsgeschlecht)|von Gristow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Barnuta war ein Sohn [[Jaromar I.|Jaromars I.]] von Rügen, der 1168 von den Dänen besiegt worden war. Der wahrscheinlich älteste Sohn entstammte möglicherweise keiner standesgemäßen oder ehelichen Verbindung Jaromars oder wurde bereits vor dem Übertritt seines Vaters zum Christentum geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISchmidt&amp;quot;&amp;gt;Ingrid Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Dynastie der Rügenfürsten.&amp;#039;&amp;#039; Hinstorff, Rostock 2009, ISBN 978-3-356-01335-1, S. 80–81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde 1193 erstmals in einer Urkunde seines Vaters zusammen mit seinem Bruder [[Wizlaw I.|Wizlaw]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; PUB I Nr. 123.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1200 wurde er mit großen Ländereien im Bereich zwischen [[Ryck]] und [[Strelasund]], insbesondere der &amp;#039;&amp;#039;[[Mesekenhagen#Ortsteile|Terra Gristow]]&amp;#039;&amp;#039; und der Insel [[Koos]] belehnt. Er sicherte diese Gebiete mit den wichtigen Fährstellen [[Brandshagen|Niederhof]] und [[Stahlbrode]] gegenüber den Ansprüchen der [[Pommern|pommerschen]] Herzöge. 1207 waren Barnuta und sein Bruder Zwentopolk Zeugen bei der Verleihung mehrerer Dörfer an das [[Kloster Eldena (Vorpommern)|Kloster Eldena]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; PUB I, Nr. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schenkung weiterer Ländereien an das Kloster bezeugte er 1209 zusammen mit Wizlaw.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; PUB I Nr. 148.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tode seines Vaters († 1217 oder 1218)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISchmidt&amp;quot; /&amp;gt; wurde er durch den dänischen König [[Waldemar II. (Dänemark)|Waldemar II.]] mit dem Fürstentum Rügen belehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; PUB I, Nr. 180. (mit Verweis auf die &amp;#039;&amp;#039;Chronica Danorum.&amp;#039;&amp;#039; Langebeck III, S. 264.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 1221 bestätigte er als „filius domini Jaromari, principis Ruyanorum“ dem Kloster Eldena die von seinem Vater übereigneten Güter.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; PUB I, Nr. 207.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch im selben Monat trat er aus ungeklärten Gründen zurück und überließ die Herrschaft über das Fürstentum Rügen seinem jüngeren Bruder [[Wizlaw I.]],&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Buchholz: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte im Osten Europas - Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Siedler Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-88680-272-8, S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt; der bereits am 24. November 1221 in einer Urkunde als „Wisieszlauus Rujanorum princeps“ bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; PUB I, Nr. 208.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird vermutet, dass er wegen seiner Herkunft aus einer unchristlichen Polygamischen Verbindung verzichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Pyl: Pommersche Geschichtsdenkmäler, Band 7, 1894, S. 184&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1237 wurde Barnuta noch als Zeuge bei der Beurkundung von Regierungsakten aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Hauptsitz hatte er wahrscheinlich in einer jungslawischen [[Niederungsburg]] namens &amp;#039;&amp;#039;[[Gardist (Wüstung)|Gardist]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Garchen&amp;#039;&amp;#039;, südlich von [[Kirchdorf (Sundhagen)|Kirchdorf]] gelegen. Dort urkundete sein Vater Jaromar I. bereits 1207 und später sein Bruder Wizlaw I., der 1241 dort das Testament seines verstorbenen Bruders Barnuta bestätigte. Nach dem Tod Barnutas wurde die Burg wahrscheinlich nicht mehr genutzt, der Sitz des Geschlechtes wurde nach Gristow verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunnar Möller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Besiedlung der Terra Gristow vom 7. bis 14. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: Haik Thomas Porada (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte Vorpommerns. Die Demminer Kolloquien 1985–1994.&amp;#039;&amp;#039; Thomas Helms Verlag, Schwerin 1997, ISBN 3-931185-11-7, S. 319–321.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gristow wurde aber erst 1249 erstmals urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Frau Slavomira, nach dem Chronisten [[Thomas Kantzow|Kantzow]] einer Tochter Mitzlaws II. von [[Gützkow]], begründete er das Geschlecht der Herren [[Gristow (Adelsgeschlecht)|von Gristow]]. Dieses starb erst in der Neuzeit aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Frau und seine Söhne &amp;#039;&amp;#039;Dobizlaus de Gristow&amp;#039;&amp;#039; (erwähnt 1237, 1249) und &amp;#039;&amp;#039;Johannes de Gristow&amp;#039;&amp;#039; (erwähnt 1237, 1265, 1283, 1289) bezeugten kurz vor seinem Tod, der von [[Robert Klempin]] auf den Anfang des Jahres 1241 datiert wurde, sein Testament. Darin schenkte er dem Kloster Eldena die Insel Koos. Sein Bruder Wizlaw I. bestätigte wenige Tage nach seinem Tod die Schenkung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PUB382&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; PUB I Nr. 381 u. 382&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Siegel von Barnuta ist nicht erhalten, es ist aber anzunehmen, dass es dem seines Sohnes Johannes, das als einziges derer von Gristow erhalten ist, identisch war. Das Wappen derer von Gristow ist in der Lubinschen Karte in einer der Wappenvignetten der Randleiste aufgeführt, es ist wegen seiner Größe sehr ungenau, jedoch kann man den Hirschkopf analog der Abbildung des Siegels erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gunnar Möller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Besiedlung der Terra Gristow vom 7. bis 14. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Haik Thomas Porada]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte Vorpommerns. Die Demminer Kolloquien 1985–1994.&amp;#039;&amp;#039; Thomas Helms Verlag, Schwerin 1997, ISBN 3-931185-11-7, S. 315–321.&lt;br /&gt;
* {{ADB|43|680|681|Wizlaw I|[[Theodor Pyl (Historiker)|Theodor Pyl]]|ADB:Wizlaw I.}}  (mit Erwähnung Barnutas)&lt;br /&gt;
* [[Joachim Wächter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Fürstentum Rügen – ein Überblick.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Haik Thomas Porada]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte Vorpommerns. Die Demminer Kolloquien 1985–1994.&amp;#039;&amp;#039; Thomas Helms Verlag, Schwerin 1997, ISBN 3-931185-11-7, S. 299 ff.&lt;br /&gt;
* Theodor Pyl: Pommersche Geschichtsdenkmäler, Band 7, 1894, S. 177, 185 und 225&lt;br /&gt;
* Gesellschaft für Pommersche Geschichte: Baltische Studien, Band 1929, S. 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://wizlaw.de/html/2__generation.html Die Kinder Jaromars I.] auf der privaten Homepage von Jens Ruge [https://wizlaw.de/html/wizlawiden.html Die Wizlawiden – das slawische Fürstenhaus Rügens].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Jaromar I.]]|NACHFOLGER=[[Wizlaw I.]]|AMT=[[Fürstentum Rügen|Fürst von Rügen]]|ZEIT=1218–1221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürst (Rügen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wizlawide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Barnuta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Fürst von Rügen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=vor 1193&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=vor 8. Januar 1241&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
	</entry>
</feed>