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	<title>Baritonoboe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T12:20:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Baritonoboe&amp;diff=1866261&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-22116-77: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-04-10T12:47:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bassoboe Moennig.jpg|mini|130px|Bassoboe (Gebr. Mönnig)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baritonoboe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bassoboe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Doppelrohrblattinstrument]] in der Familie der [[Holzblasinstrument]]e.&lt;br /&gt;
Sie ist etwa doppelt so groß wie eine normale [[Oboe]] und klingt eine [[Oktave]] tiefer, also in Tenorlage. Sie hat einen tiefen, vollen Klang und hat Ähnlichkeiten mit dem höher gestimmten [[Englischhorn]]. Sie wird transponierend im Violinschlüssel notiert, der Klang ist dabei eine Oktave tiefer als die Notation. Die tiefste Note ist ein H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;, B&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; oder auch A&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;. Der Mundstückbogen (&amp;#039;&amp;#039;S-Bogen&amp;#039;&amp;#039; genannt) führt vom Instrument zuerst vom Spieler weg und führt erst dann zum Spieler. Es ist also einem Fragezeichen ähnlich – nicht so wie beim Englischhorn.&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Franzose [[Lorée|François Lorée]] entwarf 1889 die Form, die man heute kennt.&lt;br /&gt;
Während [[Frederick Delius]] in Paris war (Ende 19. Jahrhundert), wurde das Instrument bekannter. Als dann Delius nach [[England]] zurückkehrte, interessierten sich einige englische Komponisten für die Baritonoboe. Für einige Verwirrung sorgte ein weiteres Instrument, das [[Heckelphon]], das ebenfalls etwa in dieses Register gehört. Es wurde vom Fagotthersteller Wilhelm [[Wilhelm Heckel (Unternehmen)|Heckel]] um 1904 entwickelt, ist weiter mensuriert und hat dadurch einen kräftigeren Klang als die Baritonoboe, welche im Klang dem Englischhorn ähnlicher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist in englischen Kompositionen dieser Zeit also nicht immer klar, welches Instrument nun gemeint ist, wenn der Komponist eine Stimme für &amp;#039;&amp;#039;Baritonoboe&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Bassoboe&amp;#039;&amp;#039; schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ähnliches Instrument, das [[Lupophon]], wurde von [[Guntram Wolf]] entwickelt. Er beschrieb es als &amp;#039;&amp;#039;die neue Bassoboe.&amp;#039;&amp;#039; Dieses Instrument ähnelt vom Aussehen eher einem Saxophon und reicht bis F&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;. Der Name leitet sich vom Namen des Erfinders (&amp;#039;&amp;#039;lupus (lat.)&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Wolf&amp;#039;&amp;#039;) ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.guntramwolf.de/deutsch/o_modern_n.html |wayback=20160610140236 |text=– Die neue Bass-Oboe}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Instrument wurde nur selten als Soloinstrument eingesetzt. Das bisher einzige Solo für Baritonoboe ist &amp;#039;&amp;#039;Die Ostküste&amp;#039;&amp;#039; vom englischen Komponist [[Gavin Bryars]]. Das Werk schrieb er 1994 für den kanadischen Oboisten [[Lawrence Cherney]], welcher eine F.-Lorée-Baritonoboe besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Robert Moran]] schrieb das Stück &amp;#039;&amp;#039;Survivor From Darmstadt&amp;#039;&amp;#039;, für neun [[Audioverstärker|verstärkte]] Bassoboen. Es wurde von der Oboistin [[Nora Post]] in Auftrag gegeben und 1984 [[Uraufführung|uraufgeführt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter gibt es mindestens eine [[Sonate]] für Baritonoboe und [[Klavier|Piano]] von [[Simon Zaleski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Gustav Holst]]s &amp;#039;&amp;#039;[[The Planets]]&amp;#039;&amp;#039; wird das Instrument für besondere Effekte verwendet, welche sonst mit keinem Instrument bewerkstelligt werden können. Von matten Abschnitten bis zu chromatischen „Explosionen“ wird vom Spieler einiges gefordert. Die Bassoboe hat auch im ersten Interludium von [[Michael Tippett|Sir Michael Tippetts]] Tripel-Konzert markante Abschnitte. Ein weiteres wichtiges Solo ist im zweiten Satz von [[Thomas Adès]] &amp;#039;&amp;#039;Asyla&amp;#039;&amp;#039; zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem verbesserten Bau der Baritonoboe gibt es auch die Möglichkeit, Quartette in der Besetzung Oboe, Englischhorn, Tenoroboe, Fagott (oder ein anderes Bassinstrument wie zum Beispiel Violoncello) aufzuführen. In dieser Besetzung lassen sich sogar romantische Streichquartette adaptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bass oboe - St Cecilia&amp;#039;s Hall.webm|mini|Erläuterungen (Englisch) und Demonstration einer Baritonoboe]]&lt;br /&gt;
Das Instrument wurde immer wieder von unterschiedlichen Herstellern produziert. [[F. Lorée|Lorée]] hat das Instrument als erstes hergestellt und ist noch immer der führende Hersteller. Weitere Hersteller sind [[Marigaux]], [[Rigoutat]], [[Fossati]] und seit 2011 auch [[Gebrüder Mönnig]] in Kooperation mit Ludwig Frank von Frank &amp;amp; Meyer Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meistens wird es nur auf Bestellung gefertigt, der Preis übersteigt dabei oft den eines teuren Englischhorns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinzelt wurden auch [[Kontrabassoboe]]n hergestellt. Diese waren aber niemals so erfolgreich, da sie sich im selben Register wie das viel bekanntere Fagott befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Oboe}}&lt;br /&gt;
{{Commons|Oboe}}&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=4rU_RiT-OXw Bruckner-Orchester Linz: Die Bassoboe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oboeninstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
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