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	<title>Barfüsserplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T05:40:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Barf%C3%BCsserplatz&amp;diff=890862&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TI1880 am 2. März 2026 um 16:22 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-02T16:22:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Barfüsserplatz 3.JPG|mini|Barfüsserplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barfüsserplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ugs. &amp;#039;&amp;#039;Barfi&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Seibi&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈseɪ̯ːbi}}]) liegt im Zentrum der [[Schweiz]]er Stadt [[Basel]]. Mit acht durchquerenden [[Straßenbahn|Tramlinien]] ist der Platz einer der wichtigsten Tramknotenpunkte der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Barfüsserplatz liegt vor der [[Barfüsserkirche (Basel)|Barfüsserkirche]]. In den Platz münden die &amp;#039;&amp;#039;Gerbergasse&amp;#039;&amp;#039; als eigentliche Talstrasse der Altstadt, die &amp;#039;&amp;#039;Falknerstrasse&amp;#039;&amp;#039;, welche 1900 aus der [[Birsig]]überdeckung entstand, der &amp;#039;&amp;#039;Streitgasse&amp;#039;&amp;#039; als Verbindung zur [[Freie Strasse (Basel)|Freien Strasse]], des [[Steinenberg (Basel)|Steinenberg]] und des &amp;#039;&amp;#039;Kohlenberg&amp;#039;&amp;#039;, die Strassen in der Lage der Gräben des ersten Mauerringes und die &amp;#039;&amp;#039;Steinenvorstadt&amp;#039;&amp;#039;, die Basler Vergnügungsstrasse. Der inoffizielle im französischsprachigen Raum verwendete Name ist &amp;#039;&amp;#039;Place des Cordeliers&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Dominique Auzias et al. (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Le Petit Futé. Bâle 2011–2012&amp;#039;&amp;#039;, 1re édition, Paris 2011, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Barfüsserplatz 1835.jpg|mini|Darstellung um das Jahr 1835]]&lt;br /&gt;
Bereits um 1100 bestand am Platz an Stelle der Barfüsserkirche eine Gewerbesiedlung&amp;lt;ref&amp;gt;Anne Nagel: &amp;#039;&amp;#039;Barfüsserplatz&amp;#039;&amp;#039;. In: Anne Nagel, Martin Möhle, Brigitte Meles: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Die Altstadt von Grossbasel I, Profanbauten&amp;#039;&amp;#039;. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Bern 2006, S. 493–497.&amp;lt;/ref&amp;gt; und war einer der vier Kerne der Talstadt, dem Zentrum der Stadt Basel. Im 1256 erbaute der [[Bettelorden]] der [[Franziskanische Orden|Franziskaner]], im deutschsprachigen Raum auch als „Barfüsser“ bekannt, sein Kloster am Platz, und so kam der Platz zu seinem Namen. Nach dem [[Basler Erdbeben|Erdbeben von 1356]] diente der Klostervorplatz einige Jahre ersatzweise als Marktplatz. Auf dem Barfi wurde jahrhundertelang Holz und Kohle gehandelt, sowie Schweinehandel betrieben, und der Platz bekam dadurch den noch heute verwendeten Übernamen Seibi (= Sau-, Schweineplatz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Eselsturm am Barfüsserplatz fanden bis zum 17. Jahrhundert die Folterungen bei „Hexenprozessen“ statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://grosserrat.bs.ch/dokumente/100389/000000389741.pdf &amp;#039;&amp;#039;Verfolgt, getötet, spät geehrt&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 2,4&amp;amp;nbsp;MB) Basler Zeitung, 22. März 2019, abgerufen am 13. März 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch ein Dirnenmörder wurde dort gezwungen, vor der Hinrichtung sein eigenes Fleisch zu verzehren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://primenews.ch/articles/2022/04/die-grausame-folterkammer-beim-barfuesserplatz &amp;#039;&amp;#039;Die grausame Folterkammer beim Barfüsserplatz&amp;#039;&amp;#039;] primenews.ch, 24. April 2022, abgerufen am 13. März 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Reformation]] wurde die Umfassungsmauer des ehemaligen Klosters sowie der Eselsturm niedergerissen und der Platz dadurch vergrössert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hmb.ch/museen/sammlungsobjekte/einzelansicht/s/ansicht-des-barfuesserplatzes-gegen-sueden/ &amp;#039;&amp;#039;Ansicht des Barfüsserplatzes gegen Süden&amp;#039;&amp;#039;] Historisches Museum Basel, abgerufen am 13. März 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem Jahr 1758 trat er als eigentlicher Markt- und Messeplatz in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Barfüsserkirche 1.JPG|mini|Die Barfüsserkirche am Barfüsserplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Barfuesserplatz 1788.jpg|mini|Hinrichtungszug des J. Jacob Tschudy. 1788]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CH-NB Photoglob-Wehrli EAD-WEHR-14213-B.tif|mini|Blick auf den Barfüsserplatz mit Tramwartehalle. Links Marktstände. Im Hintergrund Leonhardskirche, 1908]]&lt;br /&gt;
Das Aussehen des Barfi änderte sich im Jahr 1821 markant, als verschiedene Klosterbauten samt der angrenzenden Stadtmauer und ihren Türmen niedergerissen wurden, der Platz sich dadurch gegen die Steinenvorstadt öffnete und das Gesellschaftshaus, das heutige [[Stadtcasino]], entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1883 wurde auf dem Seibi auch Grosshandel mit Gemüse und Obst betrieben. Dieser wurde aber 1929 in die neu eröffnete [[Markthalle Basel|Markthalle]] beim [[Bahnhof Basel SBB]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 10. Augusts 1927 explodierte ein Sprengkörper in einer Telefonkabine im Wartesaal des Tramhäuschen am Barfüsserplatz, der [[Schaffner (Beruf)|Billeteur]] sowie eine andere Person starben, 14 Personen wurden verletzt. Die Wartehalle, Telefonkabinen und das Stationsbüro wurden dabei zerstört, das demolierte Tramhäuschen musste komplett abgerissen werden. In der Folge wurde am Barfi die bis heute existierende Struktur errichtet. Der Fall gilt als ungelöst. Unmittelbar vor dem Anschlag hatte auf dem Barfüsserplatz mit 12&amp;#039;000 Teilnehmern aus der [[Arbeiterbewegung]] eine der grössten Demonstrationen stattgefunden, die Basel je erlebt hatte. Die Demonstranten protestierten gegen die geplante Hinrichtung der beiden italienischen Anarchisten [[Sacco und Vanzetti|Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti]] in den USA.&amp;lt;ref&amp;gt;Simon Erlanger: [https://archive.today/20190716182937/https://desktop.12app.ch/articles/22494643 &amp;#039;&amp;#039;Zündete ein Staatsagent die Bombe?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Basler Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1936 wurde der Platz teilweise abgesenkt. Er wurde dabei gegen die Barfüsserkirche mit einer Stützmauer versehen, die den Übernamen &amp;#039;&amp;#039;Klagemauer&amp;#039;&amp;#039; erhielt. 1979 wurde die Mauer durch eine grosse [[Freitreppe]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Platz quert eine Strasse als Verbindung zwischen dem Steinenberg und Kohlenberg mit der Falknerstrasse. Von der Absenkung von 1936 bis zum Abriss der «Klagemauer» 1979 diente der Barfüsserplatz als Auto-Parkplatz, mit der Umgestaltung von 1979 wurde der Parkplatz aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Jahren hätte der Platz sein Gesicht wieder etwas ändern sollen. Ein vom Büro [[Zaha Hadid]] London ausgearbeitetes Projekt, das alte Stadtcasino durch ein neues zu ersetzen, wurde aber in einer Volksabstimmung am 17. Juni 2007 abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2023 hat sich der Grosse Rat für die Neugestaltung des Platzes ausgesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bazonline.ch/basler-parlament-begruesst-die-neugestaltung-des-barfuesserplatzes-282313613433 |titel=Piazza in der Innenstadt: Basler Parlament begrüsst die Neugestaltung des Barfüsserplatzes |werk=bazonline.ch |datum=2023-03-22 |abruf=2024-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tram ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tram in Basel BLT.jpg|mini|Abfahrbereites Tram der Linie 11 am Barfüsserplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Barfüsserplatz ist hinter der Haltestelle Bankverein der einzige Platz in Basel, der durch acht Tramlinien der [[Basler Verkehrs-Betriebe|BVB]] und der [[Baselland Transport|BLT]] berührt wird und daher ein wichtiger Umsteigepunkt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!  Linie&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tramlinien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! &amp;lt;span style=&amp;quot;padding:0 .4em; background:blue; color:white;&amp;quot;&amp;gt;[[Linie 3 (BVB)|3]]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Bourgfelden|Burgfelden]] Grenze ↔ [[Birsfelden]] Hard&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! &amp;lt;span style=&amp;quot;padding:0 .4em; background:dodgerblue; color:white;&amp;quot;&amp;gt;[[Linie 6 (BVB)|6]]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Allschwil]] ↔ [[Riehen]] Grenze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! &amp;lt;span style=&amp;quot;padding:0 .4em; background:#FF69B4; color:white;&amp;quot;&amp;gt;[[Linie 8 (BVB)|8]]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Neuweilerstrasse ↔ [[Weil am Rhein]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! &amp;lt;span style=&amp;quot;padding:0 .4em; background:red; color:white;&amp;quot;&amp;gt;[[Linie 11 (BLT)|11]]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Saint-Louis (Haut-Rhin)|St. Louis]] Grenze ↔ Aesch (BLT)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! &amp;lt;span style=&amp;quot;padding:0 .4em; background:orange; color:white;&amp;quot;&amp;gt;[[Linie 14 (BVB)|14]]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Dreirosenbrücke]] ↔ [[Pratteln]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! &amp;lt;span style=&amp;quot;padding:0 .4em; background:green; color:white;&amp;quot;&amp;gt;[[Linie 15 (BVB)|15]]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Messeplatz ↔ [[Basel-Bruderholz|Bruderholz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! &amp;lt;span style=&amp;quot;padding:0 .4em; background:#7FFF00; color:white;&amp;quot;&amp;gt;[[Linie 16 (BVB)|16]]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Basel-Bruderholz|Bruderholz]] ↔ [[Schifflände (Basel)|Schifflände]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! &amp;lt;span style=&amp;quot;padding:0 .4em; background:blue; color:white;&amp;quot;&amp;gt;[[Linie 17 (BLT)|17]]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Wiesenplatz ↔ [[Ettingen]] (BLT)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geographischer Exkursionsführer der Region Basel&amp;#039;&amp;#039;, Wepf&amp;amp;Co. Verlag, Basel 1980.&lt;br /&gt;
* [[Eugen A. Meier]]: &amp;#039;&amp;#039; Basel anno dazumal&amp;#039;&amp;#039;. Birkhäuser Verlag, Basel 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://altbasel.ch/dossier/barfuesserplatz.html Geschichte des Barfüsserplatzes auf altbasel.ch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/33/17/N |EW=7/35/21/E |type=landmark |region=CH-BS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Barfusserplatz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Basel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TI1880</name></author>
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