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	<title>Barenborg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:22:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Barenborg&amp;diff=752865&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-07-18T15:58:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = IV&lt;br /&gt;
| Name               = Naturschutzgebiet Barenborg&lt;br /&gt;
| Bild               = 20140720 120354 Barenborg, Rosendahl (DSC04682).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Die Barenborg im Luftbild.&lt;br /&gt;
| Lage               = [[Rosendahl]], [[Kreis Coesfeld]], [[Nordrhein-Westfalen|NRW]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Fläche             = 0.0262&lt;br /&gt;
| Kennung            = {{NSG-NRW |COE-050 |Box=ja}}&lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = 329270&lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = &lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         =&lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz =&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 52.00949&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 7.05563&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = DE-NW&lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 2003&lt;br /&gt;
| Planung            = &lt;br /&gt;
| Verwaltung         = &lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = Einer der besterhaltenen Turmhügel im Münsterland; zugleich [[Bodendenkmal]].&lt;br /&gt;
| Karte              =&lt;br /&gt;
| Kartenbreite       =&lt;br /&gt;
| Kartentext         =&lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = 66&lt;br /&gt;
| Höhe-Max           =&lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        =&lt;br /&gt;
| Marker             =&lt;br /&gt;
| Markerfarbe        = gold&lt;br /&gt;
| Size               =&lt;br /&gt;
| px                 =&lt;br /&gt;
| py                 =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Barenborg Geländemodell.jpg|mini|3D-Ansicht des digitalen Geländemodells]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barenborg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Baudenkmal aus ältester Zeit des Dorfes [[Holtwick (Rosendahl)|Holtwick]], einem Ortsteil der Gemeinde [[Rosendahl]] im [[Kreis Coesfeld]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Das 2,6 ha große Gelände um die [[Gräfte]]nanlage ist als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbild für die [[Befestigung|Fortifikation]], die an dem alten Verbindungsweg zwischen [[Ahaus]] und [[Coesfeld]] lag, war der Burgtyp der [[Motte (Burg)|Motte]] (Turmhügelburg) der französischen [[Normannen]], welcher seit der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie diente vermutlich den [[Herrschaft Ahaus|Herren von Ahaus]] als Grenzburg zur Absicherung ihres Territoriums gegen die folgenschweren Übergriffe der damals expandierenden [[Bistum Münster|Bischöfe von Münster]]. Wann genau die Barenborg errichtet wurde, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zentrum der Barenborg bestand aus einem 3&amp;amp;nbsp;m hohen Turmhügel mit einem Durchmesser von etwa 25&amp;amp;nbsp;m. Auf ihm stand ein Steinturm, zumindest weisen gefundene Mauerreste darauf hin. Eine circa 16&amp;amp;nbsp;m breite und wasserführende [[Gräfte]] umschloss dieses Zentrum. Diese Gräfte war von einem 1&amp;amp;nbsp;m hohen und 10&amp;amp;nbsp;m breiten [[Festung|Wall]] umgeben. Die Zuwegung erfolgte über einen 60&amp;amp;nbsp;m langen Damm von 10&amp;amp;nbsp;m Breite. Die gesamte Anlage war wiederum von einem [[Burggraben|Graben]] umgeben. Die Verbindung zwischen Wall und Kern der Anlage wurde durch eine hölzerne Brückenkonstruktion geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich – doch dies ist wissenschaftlich nicht gesichert – wurde die Barenborg bereits in den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Herren von Ahaus und den [[Liste der Bischöfe von Münster|Fürstbischöfen von Münster]] um 1398 zerstört. Im Jahre 1406 jedenfalls ging sie durch einen erzwungenen Verkauf an Bischof [[Otto IV. von Hoya]] in bischöflichen Besitz über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gilt die Barenborg als ein Bodendenkmal, das zu den besterhaltenen Turmhügeln des [[Münsterland]]es zählt. Die Gräften sind Standort für eine vielseitige Sumpfgrabenflora wie [[Kanadische Wasserlilie|Wasserlilie]], [[Froschlöffelgewächse|Froschlöffel]], [[Seggen]]gräser und mehr. Überdies bietet das dichte [[Schlehe|Schlehen-]] und [[Brombeeren|Brombeergebüsch]] auf dem einsamen Turmhügel einigen seltenen bedrohten [[Singvogel]]arten Schutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Barenborg.jpg|Ansicht von Westen, die Zuwegung befindet sich links.&lt;br /&gt;
 Barenborg - Panorama vom Ringwall.jpg|Der Ringwall umschließt die innere Gräfte.&lt;br /&gt;
 Barenborg - Blick über die Gräfte zum Turmhügel.jpg|Blick über die innere Gräfte zum Turmhügel.&lt;br /&gt;
 Barenborg - innere Gräfte.jpg|Die innere Gräfte.&lt;br /&gt;
 Barenborg - Ringwall mit Gräften.jpg|Ringwall mit innerer und äußerer Gräfte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Torsten Capelle]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Turmhügel Barenborg, Kreis Coesfeld&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Frühe Burgen in Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;24). [[Altertumskommission für Westfalen]], Münster 2005, {{ISSN|0939-4745}} ([https://www.altertumskommission.lwl.org/media/filer_public/2a/7f/2a7fdfbb-abd8-417d-82af-f818b7bc5529/fbw_24_2005.pdf PDF]; 21,5&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* [[Heinz Günter Horn]], Axel Thünker: &amp;#039;&amp;#039;Zeitmarken/Landmarken. Bodendenkmäler in Nordrhein-Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Wienand Verlag, Köln 2000, ISBN 3-87909-732-1 ([https://web.archive.org/web/20210503162929/https://www.rosendahl.de/pics/medien/1_1119955454/Barenborg.pdf PDF];&amp;lt;!-- Bitte nicht durch eine Vorlage ersetzen. --&amp;gt; 324&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* [[Peter Ilisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Siedlungsgeschichte Holtwicks&amp;#039;&amp;#039;. In: Dorothea Roters (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Holtwick. Beiträge zur Geschichte und Kultur eines Dorfes.&amp;#039;&amp;#039; Heimatverein Holtwick, Steinfurt 1997, S.&amp;amp;nbsp;64–141, 725–731.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|3200||Stefan Eismann}}&lt;br /&gt;
* {{NSG-NRW |COE-050}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Rosendahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Rosendahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ahaus (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 2003]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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