<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bareinlage</id>
	<title>Bareinlage - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bareinlage"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bareinlage&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T11:38:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bareinlage&amp;diff=1217562&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der.Traeumer: Änderungen von 194.6.175.10 (Diskussion) rückgängig gemacht (HG) (3.4.10)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bareinlage&amp;diff=1217562&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2022-08-18T06:35:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/194.6.175.10&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/194.6.175.10&quot;&gt;194.6.175.10&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:194.6.175.10&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:194.6.175.10 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) rückgängig gemacht (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Huggle&quot; title=&quot;Wikipedia:Huggle&quot;&gt;HG&lt;/a&gt;) (3.4.10)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bareinlagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man [[Kapitaleinlage]]n, die einer [[Gesellschaft (Gesellschaftsrecht)|Gesellschaft]] in Form von [[Bargeld|gesetzlichen Zahlungsmitteln (bar oder Banküberweisung)]] zur Verfügung gestellt werden. Gegensatz ist die [[Sacheinlage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Da Gesellschaften als [[juristische Person]]en eine eigene [[Rechtspersönlichkeit]] darstellen, müssen ihre [[Gesellschafter]] das [[Gründung (Recht)|Gründungskapital]] oder [[Kapitalerhöhung]]en aus ihrer [[Privatsphäre]] in die Gesellschaftssphäre übertragen. Im Regelfall geschieht dies in Form der Bareinlage durch Geldzahlung. Der (zu errichtende) [[Gesellschaftsvertrag]] sieht sowohl die Art als auch die Höhe des von jedem Gesellschafter zu erbringenden Kapitalanteils vor. Wird nichts über die Art der Kapitaleinlage geregelt, ist von einer Bareinlage auszugehen; denn Sacheinlagen oder [[Sachübernahme]]n sind im Gesellschaftsvertrag ausdrücklich festzulegen und damit die Ausnahme. Der Kapitalanteil wird vom Gesellschafter als Bareinlage erbracht, indem er ihn der Gesellschaft durch Geldzahlung zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Bareinlagen haben den Zweck, die Gesellschaft mit liquiden Mitteln auszustatten und die Haftungsmasse zu stärken.&amp;lt;ref&amp;gt;GmbH-Handbuch, Harald Kallmeyer, Band I, November 2008, Rn. 60&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei [[Kapitalgesellschaft]]en ist der Nachweis der Einzahlung der Bareinlage sogar die Voraussetzung für die [[Eintragung]] ins [[Handelsregister]]. Die Anmeldung der [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|AG]] zum Handelsregister wird davon abhängig gemacht, dass der auf jede [[Aktie]] eingeforderte Betrag ordnungsgemäß eingezahlt worden ist ({{§|54|aktg|juris}} Abs. 3 AktG), „soweit nicht Sacheinlagen vereinbart sind“. Das Gesetz geht also im Normalfall von der Bareinlage aus. Auch bei der [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]] darf deren Anmeldung erst erfolgen, wenn mindestens 25 % des Stammkapitals eingezahlt sind ({{§|7|gmbhg|juris}} Abs. 2 GmbHG). Der Kapitalanteil ist so zu leisten, dass er zu endgültigen freien Verfügung des [[Vorstand]]s der AG ({{§|36|aktg|juris}} Abs. 2 AktG) und der [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführung]] der GmbH steht ({{§|8|gmbhg|juris}} Abs. 2 GmbHG). Die [[Einzahlung]] ist dem [[Registergericht]] durch [[Kontogutschrift]] nachzuweisen. Bei [[Personengesellschaft]]en hingegen fehlt es an derartigen strengen Voraussetzungen. Die Anmeldung zum Handelsregister erfordert bei [[Offene Handelsgesellschaft|OHG]] ({{§|107|hgb|juris}} Abs. 1 HGB, {{§|123|hgb|juris}} Abs. 1 HGB) und [[Kommanditgesellschaft (Deutschland)|KG]] ({{§|162|hgb|juris}} HGB) keinen Nachweis, dass die Einlage erbracht worden ist. Selbst der [[Kommanditist]] muss seine Einlage nicht erbringen, sondern [[Haftung (Gesellschaftsrecht)|haftet]] dann unmittelbar; mit Zahlung seiner Kommanditeinlage wird er haftungsfrei ({{§|172|hgb|juris}} Abs. 1 HGB). Eine Personengesellschaft erbringt bei der Aufnahme eines Gesellschafters gegen Zahlung einer Bareinlage mangels wirtschaftlicher Tätigkeit keine [[umsatzsteuer]]liche Dienstleistung an diesen im Sinne des {{§|1|ustg|juris}} Abs. 1 Nr. 1 UStG.&amp;lt;ref&amp;gt;BFH, Urteil vom 1. Juli 2004, Az.: V R 32/00, BStBl. II, 2004, 1022&amp;lt;/ref&amp;gt; Bareinlagen sind steuerrechtlich erfolgsneutral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Bareinlagen nicht insgesamt sofort fällig sind ([[ausstehendes Kapital]]), müssen Sacheinlagen sofort erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Bareinlage ist jede Einlage, die in [[gesetzliches Zahlungsmittel|gesetzlichen Zahlungsmitteln]] oder als Barzahlung zugelassene unbare Zahlung erfolgt. Die [[Einzahlung|Bareinzahlung]] in die Gesellschaftskasse ist die einzige direkte Barzahlungsform. Zugelassene unbare Zahlungsformen sind die [[Überweisung (Zahlungsverkehr)|Banküberweisung]] oder [[Geldsurrogat]]e wie [[Scheck]]- oder [[Wechsel (Urkunde)|Wechselzahlung]] als [[Kontogutschrift]] bei einem [[Kreditinstitut]] zu Gunsten der Gesellschaft ({{§|54|aktg|juris}} Abs. 3 AktG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== International ==&lt;br /&gt;
Auch international sind Bareinlagen die übliche Form des Gesellschaftskapitals. In der Schweiz verlangt {{§§|220|ch|seite=a774.html|text=Art. 774}} Abs. 2 [[Obligationenrecht (Schweiz)|OR]], dass 50 % des Nennkapitals vor Eintragung zu leisten sind, gleichgültig ob Bar- oder Sacheinlagen. Eine [[Liberierung]] als Sacheinlage ist nach {{§§|220|ch|seite=a777c.html|text=Art. 777c}} Abs. 2 OR möglich. Das französische Recht definiert Bareinlagen („l’apport de numéraire“) als Geldbetrag, der der Gesellschaft bei Gründung oder im Rahmen einer Kapitalerhöhung als Gegenleistung für Gesellschafterrechte zur endgültigen Verfügung übereignet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Dominique Vidal, &amp;#039;&amp;#039;Droit des sociétés&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt; Bareinlagen sind auf einem Sperrkonto bei einer Bank oder einem Notar zu deponieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel 75 I, 77 L 66-537, Artikel 62, 72 Décret 67-236&amp;lt;/ref&amp;gt; Im englischen Recht gibt es eine weite Definition der Bareinlage („cash contribution“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise  ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesellschaftsrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der.Traeumer</name></author>
	</entry>
</feed>