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	<title>Barde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Barde&amp;diff=34022&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vindolicus: /* Musik und Dichtung */</title>
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		<updated>2025-09-21T20:53:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Musik und Dichtung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit den keltischen Sänger-Dichtern. Für weitere Bedeutungen siehe [[Barde (Begriffsklärung)]]; für den germanischen Stamm siehe [[Barden (Volksstamm)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:MuséeBretagne - Statue barde.jpg|mini|Statue eines Barden mit einer [[Leier (Zupfinstrument)|Leier]] aus der [[Latènezeit]]. Fundort [[Paule-Saint-Symphorien]], 2. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (altkeltisch &amp;#039;&amp;#039;Bardos&amp;#039;&amp;#039;, irisch und schottisch-gälisch &amp;#039;&amp;#039;Bard&amp;#039;&amp;#039;, walisisch &amp;#039;&amp;#039;Bardd&amp;#039;&amp;#039;, bretonisch &amp;#039;&amp;#039;Barzh&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet man im engeren Sinne [[Dichter]] und [[Gesang|Sänger]] des [[Kelten|keltischen]] Kulturkreises. Im weiteren Sinne können auch singende Dichter aus anderen Kulturen oder, in übertragenem Gebrauch, moderne Sänger so genannt werden. Die früheste Erwähnung keltischer Barden findet sich bei [[Diodorus Siculus]] und [[Strabon|Strabo]], die sie gemeinsam mit den [[Druide]]n und [[Vates]] erwähnen. Bekannt wurden aus der Literatur der Barde [[Ossian]] aus [[James Macpherson]]s gleichnamiger Dichtung und der Barde [[Troubadix]] als [[Comicfigur]] in der [[Asterix]]-Serie von [[René Goscinny]] und [[Albert Uderzo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antike ==&lt;br /&gt;
[[Poseidonios]] sieht in den Barden Höflinge der keltischen Fürsten und vergleicht sie mit den griechischen [[Rhapsode]]n. Die Barden erscheinen hauptsächlich als Dichter, Sänger, Musiker (auf der „Krotta“ oder Leier) und Lobpreiser, ihre genaue Beziehung zu Druiden und Vaten bleibt im Dunkeln. Jedoch sind sich die Autoren dahingehend einig, dass den Barden nicht das Recht zustand, den Göttern zu opfern, weshalb sie nicht zur Priesterklasse zu zählen sind. Der griechische Philologe [[Hesychios von Alexandria]] schreibt &amp;#039;&amp;#039;Βαρδοί ἀοιδοί παρά Γαλάταις&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Bardoí aoidoì parà Galátais&amp;#039;&amp;#039; „Die Barden sind die Sänger der Galater“ [i.&amp;amp;nbsp;e. Kelten]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maier&amp;quot;&amp;gt;[[Bernhard Maier (Religionswissenschaftler)|Bernhard Maier]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleines Lexikon der Namen und Wörter keltischen Ursprungs.&amp;#039;&amp;#039; C.H.&amp;amp;nbsp;Beck OHG, München 2003, ISBN 3-406-49470-6, S.&amp;amp;nbsp;31.&amp;lt;/ref&amp;gt;) und der römische Grammatiker [[Sextus Pompeius Festus]] sagt von ihnen:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Bardus Gallice cantor appellantur, qui virorum fortium laudes canit.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:(„Die Gallier bezeichnen als Barden den Sänger, der das Lob tapferer Männer singt.“)&amp;lt;ref name=Maier /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätantike und frühes Mittelalter ==&lt;br /&gt;
In der Spätantike verlieren sich Berichte über keltische Barden. Es ist nicht klar, inwiefern sie in der [[Gallo-römische Kultur|gallo-römischen]] und romano-britischen Epoche eine wichtige Rolle gespielt haben. Teilweise wird ein Einfluss der Barden auf die Dichter der [[Völkerwanderung]]szeit angenommen; jedoch bleiben schriftliche Quellen hier eine genaue Erklärung schuldig. Die frühe irische Sage erwähnt Barden als Musiker und Dichter an den Höfen der irischen Könige. Sie treten allerdings in ihrem Ansehen hinter die Angehörigen der [[Filid]] zurück bzw. teilweise verschwimmen beide Berufsbezeichnungen. Es ist nicht klar, ob die überlieferten höfischen Berufe wie der &amp;#039;&amp;#039;Cainte&amp;#039;&amp;#039; („Sänger“), &amp;#039;&amp;#039;Cruitire&amp;#039;&amp;#039; („Harfner“), &amp;#039;&amp;#039;Scélaige&amp;#039;&amp;#039; („Geschichtenerzähler“) oder &amp;#039;&amp;#039;Corrguinecht&amp;#039;&amp;#039; („Satiriker“) Angehörige der Barden oder &amp;#039;&amp;#039;Filidh&amp;#039;&amp;#039; oder überhaupt gänzlich andere Berufszweige bezeichnen. Der &amp;#039;&amp;#039;[[Críth Gablach]]&amp;#039;&amp;#039; („Der gegabelte Kauf“) kennt jedoch die Unterscheidung zwischen unfreien und freien Barden (&amp;#039;&amp;#039;Doebaird&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Soerbaird&amp;#039;&amp;#039;) sowie ein Gradsystem, das den sieben Graden der Weisheit bei den &amp;#039;&amp;#039;Filidh&amp;#039;&amp;#039; entspricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe2 rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;sóerbaird&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;doebáird&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rigbárd („königlicher Barde“)&lt;br /&gt;
|culbárd („Schutzbarde“)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|anruth báirdne („Meister des Bardentums“)&lt;br /&gt;
|sruthbárd („Fluss-Barde“)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|sruth di aill („Flut des Felsens“)&lt;br /&gt;
|bárd lorge („Ast-Barde“)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|tigernbárd („Fürstenbarde“)&lt;br /&gt;
|driseoc oder drisbárd („Stachel-Barde“)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|admall („sehr langsamer“)&lt;br /&gt;
|cromluatha („schneller Kreis“)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|túathbárd („Stammesbarde“)&lt;br /&gt;
|sirti ui („Reisender Dichter“)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|bóbárd („Vieh-Barde“)&lt;br /&gt;
|rindaid („Verletzender“)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|bárd áne („Adelsbarde“)&lt;br /&gt;
|longbárd („Gefäß-Barde“)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im britannischen Frühmittelalter tauchen die Barden wieder in der schriftliche Überlieferung auf, als der Barde zu einem Hofbeamten wird. In Wales, wo die Barden als Orden unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Bardd Teulu&amp;#039;&amp;#039; organisiert waren, war es jedem &amp;#039;&amp;#039;Pencerdd&amp;#039;&amp;#039; (gelehrter Poet), der neun Jahre lang studiert hatte, gestattet, einen Barden auszubilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hochmittelalter gilt als Hochzeit des schriftlich überlieferten Bardentums. Der Barde wurde in Wales und anderen Orten Britanniens der Titel eines Hofbeamten. In Irland wurden zahlreiche Bardenschulen gegründet, wodurch die keltische Dichtung und Musik einen großen Aufschwung erfuhr. Ab dem 12. Jahrhundert gab es große Dichtertreffen, die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Eisteddfoddau&amp;#039;&amp;#039;; die Barden dieser Zeit waren unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;gogynfeirdd&amp;#039;&amp;#039; („frühe Dichter“) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Neuzeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die mittelalterlichen Bardenschulen oder Bardenwettstreite der Renaissance geht u. a. das walisische &amp;#039;&amp;#039;[[Eisteddfod]]&amp;#039;&amp;#039; zurück, ein jährlich stattfindendes großes Musik- und Literaturfestival. In der Neuzeit wurden in Wales, Cornwall und der Bretagne Bardenvereinigungen (&amp;#039;&amp;#039;[[Gorsedd]]&amp;#039;&amp;#039;) gegründet, um Traditionen in Dichtung und Musik zu pflegen und die [[keltische Sprache]] wiederzubeleben. Des Weiteren übernahm das [[Neuzeitliche Druiden|moderne Druidentum]] den Begriff „Barde“, um ihren ersten Grad (°1) vor dem [[Ovaten]] (°2) und Druiden (°3) zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologische Nachweise ==&lt;br /&gt;
{{überarbeiten}}&lt;br /&gt;
Der archäologische Nachweis der Barden gestaltet sich schwierig. Aus der [[Hallstattzeit]] sind [[Situla (Gefäß)|Situlen]] erhalten, die Musiker zeigen, welche auf [[Lyra (Zupfinstrument)|Lyra]], [[Panflöte]] (Syrinx) Einzel- und Doppelhornpfeife spielen. Jedoch ist nicht völlig geklärt, ob es sich bereits um keltische Musiker und somit um Barden handelt. Die [[La-Tène-Zeit]] kennt einige Darstellungen von Menschen mit Saiteninstrumenten, wie die Skulptur von [[Paule-Saint-Symphorien]] in der [[Bretagne]], bei denen es sich um musische Gottheiten oder um Barden handeln könnte.&lt;br /&gt;
Weitere keltische Instrumente, die nachgewiesen wurden, sind [[Knochenflöte]]n, Knochenpfeifen und [[Naturtrompete]]n (aus Horn, Ton oder Bronze) sowie die als [[Carnyx]] bekannte „Kriegstrompete“. Es wurden aus keltischer Zeit auch [[Schelle (Musikinstrument)|Schellen]], [[Rassel]]n, [[Glocke|Glöckchen]] und [[Tintinnabulum (Bronzezeit)|Klapperbleche]] gefunden. In Frankreich, in Malemort (Corrèze), wurden Fragmente einer eisenzeitlichen Tontrommel aus der Zeit zwischen dem 1. Jahrhundert v. Chr. und dem 1. Jahrhundert n. Chr. gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Clodoré-Tissot Tinaig: &amp;#039;&amp;#039;La musique aux Âges du Bronze et du Fer en Europe. Thèse de doctorat de l’université de Paris I Panthéon-Sorbonne.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin de la Société préhistorique française,&amp;#039;&amp;#039; Band 104, Nr. 3, 2007, S. 589–592.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Mittelalter sind hingegen zahlreiche [[Harfe]]n und andere Instrumente erhalten geblieben. Dazu gehören die &amp;#039;&amp;#039;Cruith&amp;#039;&amp;#039; (oder [[Chrotta]]), verschiedene Formen der &amp;#039;&amp;#039;Croth&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;[[Rotte (Musik)|Rotte]]&amp;#039;&amp;#039;), die &amp;#039;&amp;#039;[[Keltische Harfe|Clairseach]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Telyn&amp;#039;&amp;#039; (eine walisische Dreichor-Harfe). Ferner gab es verschiedene Varianten von Flöten wie [[Doppelflöte]] und Dreifachflöte, die &amp;#039;&amp;#039;Buinne&amp;#039;&amp;#039; ([[Rohrblattinstrument]], Flöte, Jagdhorn?) und eine Form der [[Blockflöte]] und die &amp;#039;&amp;#039;Stoc&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Sturgan&amp;#039;&amp;#039;, eine Form der [[Trompete]]. Andere Quellen erwähnen außerdem Instrumente, die der [[Oboe]] und der [[Kithara]] geähnelt haben könnten. Im Mittelalter wurde außerdem erstmals der &amp;#039;&amp;#039;Tinne&amp;#039;&amp;#039; oder [[Dudelsack]] vom Festland eingeführt, der sich in verschiedenen Varianten schnell verbreitete und wohl die alten Hornpfeifen und die [[Carnyx|Karnyx]] in ihrer Funktion ersetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist auch der &amp;#039;&amp;#039;Timpan&amp;#039;&amp;#039; (Tiompán)&amp;lt;ref&amp;gt;Ann Buckley (1978). What was the Tiompán? A problem in ethnohistorical organology. Evidence in Irish literature, S.&amp;amp;nbsp;53–88, Jahrbuch für Musikalische Volks- und Völkerkunde, ix. &amp;lt;/ref&amp;gt;, ein 3–8 saitiges Zupf- und Streichinstrument, das einer Lyra, eventuell sogar einem [[Banjo]] geähnelt haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musik und Dichtung ==&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Aus der Antike und Spätantike sind keinerlei Überlieferungen über bardische Musik und Dichtkunst erhalten. Anhand der Darstellungen auf Situlen und Steinplastiken wäre der Barde der Antike vor allem ein Solist gewesen, der seinen eigenen Gesang auf dem Saiteninstrument begleitete. Doch zeigen hallstattzeitliche Situlen auch das Zusammenspiel verschiedener Instrumente wie z. B. Syrinx, Lyra und Hornpfeifen. Anhand verschiedener etymologischer Bezeichnungen für Gesang wie „Galan“ und „[[Barritus|Barditus]]“ nimmt man unterschiedliche Gesangsstile an, die von Stimmlagen vom [[Bariton (Stimmlage)|Bariton]] bis zum [[Falsett]] ausgeführt wurden. Eine Interpretation der altkeltischen Musik wird u. a. von der Wiener Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Imbraxton&amp;#039;&amp;#039; bzw. dem Nachfolgeprojekt &amp;#039;&amp;#039;Cantlon&amp;#039;&amp;#039; betrieben. Der Brite [[John Kenny]] ist der erste neuzeitliche Interpret der die altkeltische Carnyx wieder gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der irischen Sage werden unterschiedliche musikalische Gattungen und bardische Dichtungsstile genannt, die sich voneinander durch zunehmende ,Dunkelheit‘ unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Mittelalter sind zahlreiche bardische Lieder und Gedichte aus Britannien und Irland erhalten geblieben, die eine ausgefeilte Dichtung mit verschiedenen anspruchsvollen [[Reim]]- und [[Stabreim]]-Schemata bezeugen. Da mittelalterliche Partituren nicht erhalten blieben, bleibt die Beschreibung der musikalischen Stilistik auf historische Quellen angewiesen. Laut Zeitgenossen war die irische Harfenmusik des Mittelalters von raschen Tempi geprägt, kraftgeladen, von großer Präzision und ausgefeilter Komposition. Einen Überrest alter keltischer Gesänge stellt möglicherweise der [[Sean-nós-Gesang]] dar. Im Alpenraum wird auch das [[Jodeln]] mit der keltischen Kultur in Verbindung gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Barden in der Gegenwartskultur ==&lt;br /&gt;
Die [[Comic]]figur Troubadix aus den französischen [[Asterix]]-Comics von [[René Goscinny]] und [[Albert Uderzo]] ist eine karikierte Verkörperung des historischen keltischen Barden.&lt;br /&gt;
Im übertragenen Sinne – und in manchen Sprachen wie dem [[Russische Sprache|Russischen]] – bezeichnet man auch [[Liedermacher]] als Barden. So bezeichnet sich auch ein Open-Air-Musikfestival in Nürnberg als [[Bardentreffen]]. In [[Blaubeuren]] wird jährlich der [[Blaubeurer Bardentreff]] ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich spricht man auch bei singenden Komikern wie [[Otto Waalkes]] von „Blödelbarden“. Die Potsdamer Band [[Hasenscheisse]] besingt die Barden in einem Lied &amp;#039;&amp;#039;Die Waden eines Barden&amp;#039;&amp;#039; auf dem Album &amp;#039;&amp;#039;Für eine Handvoll Köttel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ukrainische Entsprechung eines Barden ist der [[Kobsar (Musiker)|Kobsar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berühmte Barden ==&lt;br /&gt;
=== Irland ===&lt;br /&gt;
* Owen Roe O’Sullivan (1748–1782)&lt;br /&gt;
* Dallán Forgaill&lt;br /&gt;
* Dómhnall Mac Mhuirich (um 1745)&lt;br /&gt;
* Fearflatha Ó Gnímh (um 1540–1640)&lt;br /&gt;
* [[Turlough O’Carolan]] (1670–1738)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schottland ===&lt;br /&gt;
* Rob. Mackay (1714–78)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wales ===&lt;br /&gt;
* Blwchbardd (6. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Cadwallon (6. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Cian (Gwenith Gwawd) (6. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* [[Dafydd ap Gwilym|Dafydd ab Gwilym]] (um 1320–1370)&lt;br /&gt;
* Talhearn Tad Awen (6. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pseudo- und Halbhistorische Barden ===&lt;br /&gt;
* [[Amergin]]&lt;br /&gt;
* [[Aneirin]] (um 6. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* [[Merlin|Myrddin]] (auch: Merlin, um 540)&lt;br /&gt;
* [[Taliesin]] (um 534 – um 599)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagenhafte, mythische und fiktive Barden ===&lt;br /&gt;
* [[Abhcan]] (Barde und Hafner des [[Dagda]] aus der irischen Sage)&lt;br /&gt;
* [[Belenus]] (keltischer Gott der [[Gallier]], trägt als Gott der [[Kithara]]-Spieler den Beinamen „Cithareus“)&lt;br /&gt;
* [[Coirpre]] (Barde und Satiriker der [[Tuatha de Danaan]] aus der irischen Sage)&lt;br /&gt;
* Gentraiges, Goltraiges und Suatraiges (Drei Brüder, Söhne des [[Nechtan]], die drei Formen irischer Dichtung repräsentieren)&lt;br /&gt;
* [[Grannus]] (Keltischer Gott der Heilung und der heißen Quellen der mit einer Lyra als Sänger dargestellt wurde)&lt;br /&gt;
* [[Uaithne]] (Barde der Tuathe de Danaan und Sänger des Dagda)&lt;br /&gt;
* [[Beedle (Barde)|Beedle]] (Barde aus Joanne K Rowlings Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Märchen von Beedle dem Barden&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Troubadix]] (Barde aus der Comicreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Asterix der Gallier (Comic)|Asterix der Gallier]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Rittersporn (Barde aus [[Andrzej Sapkowski]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Geralt-Saga]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Keltische Religion]]&lt;br /&gt;
* [[Keltenideologie]]&lt;br /&gt;
* [[Orden der Barden, Ovaten und Druiden]] ein neodruidischer Orden&lt;br /&gt;
* [[Skalde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dublin Penny Journal&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Nr. 3, 14. Juli 1832&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meyers Konversationslexikon&amp;#039;&amp;#039;. 1888&lt;br /&gt;
* Evans: &amp;#039;&amp;#039;Specimens of the ancient Welsh poetry&amp;#039;&amp;#039;. London 1764&lt;br /&gt;
* Jones, Williams, Owen: &amp;#039;&amp;#039;Myvyrian archaiology of Wales&amp;#039;&amp;#039;. 3 Bände. 1801–1807, neue Ausgabe 1862&lt;br /&gt;
* Williams: &amp;#039;&amp;#039;As barddoniath Cymraeg&amp;#039;&amp;#039;. Solgelly 1828&lt;br /&gt;
* Skenes: &amp;#039;&amp;#039;Four ancient books of Wales&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Edinburgh 1869&lt;br /&gt;
* Brooke: &amp;#039;&amp;#039;Reliquies of Irish poetry&amp;#039;&amp;#039;. Dublin 1789, neue Auflage von Seymour, 1816&lt;br /&gt;
* Hardiman: &amp;#039;&amp;#039;Irish minstrelsy&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. 1831&lt;br /&gt;
* James MacKillop: &amp;#039;&amp;#039;Oxford Dictionary of celtic Mythology&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, 1998&lt;br /&gt;
* La Villemarqué: &amp;#039;&amp;#039;Sammlung altbretonischer Bardengesänge&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, 1846&lt;br /&gt;
* Caiseal Mór: &amp;#039;&amp;#039;Der Barde der grünen Insel.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Aus dem Englischen von [[Michaela Link]]. www.knaur.de, Originalausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Carolan’s Concerto.&amp;#039;&amp;#039; 1999.&lt;br /&gt;
* Myles Dillon, [[Nora Kershaw Chadwick]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kelten. Kindlers Kulturgeschichte. Von der Vorgeschichte bis zum Normanneneinfall&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 3-89340-058-3.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Birkhan]]: &amp;#039;&amp;#039;Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur&amp;#039;&amp;#039;. Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien 1999, ISBN 3-7001-2609-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.imbraxton.com/indexdt.html Imbraxton – Musik der Eisenzeit]&lt;br /&gt;
* [http://www.standingstones.com/musencyc.html The Encyclopedia of Traditional Celtic Music]&lt;br /&gt;
* [http://www.ucc.ie/celt/bardic.html CELT – Corpus of Electronic Texts]&lt;br /&gt;
* [http://bardic.celt.dias.ie/ Bardic Poetry Database]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4327252-6|LCCN=sh85011823}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keltische Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Musikberuf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Antike)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vindolicus</name></author>
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