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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Barbeyella_minutissima</id>
	<title>Barbeyella minutissima - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T23:13:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Barbeyella_minutissima&amp;diff=2056480&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Nachweise */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2019-05-20T20:29:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachweise: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Barbeyella minutissima&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = Meyl.&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Barbeyella&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Charles Meylan (Botaniker)|Meyl.]]&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Clastodermidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Echinosteliida&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Myxogastria&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Amoebozoa&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Rabenhorst Kryptogamen-Flora von Deutschland p.411.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = a) Fruchtkörper, b) - e) Ansichten des offenen Peridiums&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barbeyella minutissima&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Art (Biologie)|Schleimpilzart]] aus der [[Ordnung (Biologie)|Ordnung]] der [[Echinosteliida]] und die einzige Art der Gattung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barbeyella&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Ihr Verbreitungsgebiet ist auf die Nordhalbkugel beschränkt, sie siedelt oftmals auf Moosen. Die Art zählt zu den kleinsten Vertretern der [[Myxogastria|Myxogastrien]] und gilt als selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Das [[Protoplasmodium]] ist farblos-durchsichtig, die Fruchtkörper entstehen aus halbkugelförmigen [[Protoplasma]]-Massen, die im Durchmesser das annähernd 1,5-fache der reifen [[Sporangium|Sporangien]] messen. Mit zunehmender Reife treten dunkle Flecken auf und später wird die Mitte des Protoplasmas dunkel. Das noch durchscheinend-milchweisse Protoplasma steigt dann entlang des Stiels nach oben, wo zuerst [[Capillitium]] und [[Peridium]] und abschließend die [[Sporen]] gebildet werden. Bei Zimmertemperatur dauerte dieser Prozess rund einen Tag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hab&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die langgestielten, schwarzbraunen oder schwarzvioletten, kaum glänzenden Sporangien von &amp;#039;&amp;#039;Barbeyella&amp;#039;&amp;#039; sind kugelförmig, sie messen 0,15 bis 0,2 Millimeter im Durchmesser und sind einschließlich des Stiels 0,3 bis 0,7 Millimeter lang. Meist stehen sie verstreut, oft aber auch in lockeren&amp;lt;ref name=&amp;quot;baum&amp;quot;/&amp;gt;, großen Kolonien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hab&amp;quot;/&amp;gt; Der Hypothallus hat einen Durchmesser von 0,7 Millimetern und ist auf Moosen nicht zu erkennen, auf Holz ist er rotbraun. Der braunschwarze Stiel ist gegen den Grund zu bis auf 0,1 Millimeter verdickt und verjüngt sich nach oben hin bis auf 5 Mikrometer,&amp;lt;ref name=&amp;quot;baum&amp;quot;/&amp;gt; er ist angefüllt mit [[protoplasma]]tischem Ausschussmaterial. Die der Stielspitze entspringende [[Columella (Schleimpilze)|Columella]] läuft an ihrem oberen Ende auf rund halber Höhe der Fruktifikation in sieben bis dreizehn einfache oder selten gegabelte, 1 bis 4 Mikrometer im Durchmesser messende, dunkelbraune Capillitiumsfäden aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;baum&amp;quot;/&amp;gt; Diese sind straff, meist einzeln, selten zu zweit mit den lappigen, länglich runden Abschnitten des Peridiums verwachsen, in die das Sporangium zur Sporenreife von oben gegen den Grund zu zerreißt. Durch diese Verwachsung werden die Peridiallappen am Abbrechen gehindert und verteilen die Sporen so über eine längere Zeit, ähnlich einer [[Porenkapsel#Porenkapsel|Porenkapsel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hab&amp;quot;/&amp;gt; Die Peridien sind oberwärts mit plasmatischen Granulationen besetzt, gegen den Grund zu von solchen jedoch annähernd frei. Je nach der Größe der plasmatischen Granulationen erscheint die Peridie papillös oder glatt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kry&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sporen sind in Masse schwarzbraun,&amp;lt;ref name=&amp;quot;baum&amp;quot;/&amp;gt; im [[Durchlichtmikroskopie#Durchlicht- oder Auflichtmikroskopie|Durchlicht]] braun. Sie sind warzig skulpturiert, seltener nahezu glatt und weisen einen Durchmesser von 7 bis 9 Mikrometer auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kry&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Barbeyella minutissima&amp;#039;&amp;#039; gilt als selten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;myc&amp;quot;/&amp;gt; Ihre Verbreitung folgt der montaner Fichten-Tannen-Wäldern auf der Nordhalbkugel. Sie ist beschränkt auf Höhenlagen zwischen 500 und 2500 Metern, gelegentlich bis auf Meereshöhe ab- oder bis 3500 Meter aufsteigend. Bisher gefunden wurde sie in Europa (Finnland, Deutschland, Schweiz, Polen, Rumänien), im westlichen und östlichen Nordamerika (Washington, Oregon, Kalifornien, Mexiko bzw. North und South Carolina sowie Virginia), im indischen [[Himalaya]] sowie in Japan.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hab&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Die Art siedelt ausschließlich in Habitaten aus leicht bis stark verrottetem und rindenlosem [[Totholz]] in [[Nadelwald|Nadelwäldern]] kühler, feuchter Umgebungen. Das Holz ist dabei zu 40 bis 100 % mit [[Lebermoose]]n, insbesondere der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Nowellia]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;[[Cephalozia]]&amp;#039;&amp;#039;, überwachsen. Insbesondere &amp;#039;&amp;#039;[[Nowellia curvifolia]]&amp;#039;&amp;#039; gilt als Indikator für die Art. Alternativ zu Moosen findet es sich auch vergesellschaftet mit einzelligen Algen, es wird vermutet, dass das Protoplasmodium entweder die Algen oder die an ihnen lebenden Bakterien [[Phagozytose|phagozytiert]]. Daneben finden sich öfter auch weitere Arten der [[Myxogastria]] gemeinsam mit &amp;#039;&amp;#039;Barbeyella&amp;#039;&amp;#039;, insbesondere &amp;#039;&amp;#039;[[Lepidoderma tigrinum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Lamproderma columbinum]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Colloderma oculatum]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hab&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik und Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Art wurde 1914 von [[Charles Meylan (Botaniker)|Charles Meylan]] anhand eines Exemplars aus dem Schweizer Jura [[Erstbeschreibung|erstbeschrieben]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;kry&amp;quot;/&amp;gt; Der Gattungsname ehrt den Schweizer Botaniker William Barbey (1842–1914). Gemeinsam mit der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Clastoderma]]&amp;#039;&amp;#039; bildet sie die Familie der &amp;#039;&amp;#039;[[Clastodermidae]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Fußnoten direkt hinter einer Aussage belegen die einzelne Aussage, Fußnoten direkt hinter einem Satzzeichen den gesamten vorangehenden Satz. Fußnoten hinter einer Leerstelle beziehen sich auf den kompletten vorangegangenen Absatz.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;myc&amp;quot;&amp;gt;Michael J. Dykstra, Harold W. Keller: &amp;#039;&amp;#039;Mycetozoa.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|1891276239|Seite=965}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kry&amp;quot;&amp;gt;Hans Schinz: &amp;#039;&amp;#039;Myxogasteres (Myxomycetes, Mycetozoa).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dr. L. Rabenhorst&amp;#039;s Kryptogamen-Flora von Deutschland, Oesterreich und der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1 (&amp;#039;&amp;#039;Die Pilze Deutschlands, Oesterreichs u. d. Schweiz mit Berücksichtigung der übrigen Lander Europas&amp;#039;&amp;#039;), Teil 10, 1920, S. 408–410.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;hab&amp;quot;&amp;gt;Martin Schnittler, Steven L. Stephenson, Yuri K. Novozhilov: &amp;#039;&amp;#039;Ecology and world distribution of Barbeyella minutissima (Myxomycetes).&amp;#039;&amp;#039; In: Mycological Research, Bd. 104, 2000, S. 1518.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;baum&amp;quot;&amp;gt;{{bibISBN|3929822008|Seite=46–47}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Myxogastrien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Myxogastria]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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