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	<title>Barbe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-13T09:46:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Barbe&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Barbus barbus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Barbus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Karpfenfische&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Cyprinidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Karpfenfischähnliche&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cyprinoidei&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Karpfenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Cypriniformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_LinkName  = Otophysi&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Otophysa&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Barbe Tiergarten Schoenbrunn (cropped).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Flussbarbe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barbe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flussbarbe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barbel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pigge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Barbus barbus&amp;#039;&amp;#039;) genannt, ist ein europäischer [[Süßwasserfisch]] aus der Familie der [[Karpfenfische]] (Cyprinidae). Sie war im Jahr 2003 in Deutschland [[Fisch des Jahres (Deutschland)|Fisch des Jahres]] und im Jahr 2022 in Österreich [[Fisch des Jahres (Österreich)|Fisch des Jahres]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Barbus barbus map.png|mini|links|Verbreitung der Barbe]]&lt;br /&gt;
Die Art kommt in Europa von den [[Pyrenäen]] bis zum [[Pregel]] und zum [[Dnepr]] vor. Sie fehlt südlich der [[Alpen]], in [[Skandinavien]], im größten Teil [[Griechenland]]s und in [[Bulgarien|Südbulgarien]]. In [[Großbritannien (Insel)|Großbritannien]] lebt sie nur im äußersten Südosten. Neben der Nominatform werden drei Unterarten unterschieden, &amp;#039;&amp;#039;B. b. gallicus&amp;#039;&amp;#039; in der [[Garonne]], &amp;#039;&amp;#039;B. b. macedonicus&amp;#039;&amp;#039; in [[Dalmatien]] und &amp;#039;&amp;#039;B. b. thessalus&amp;#039;&amp;#039; in [[Thessalien]]. Die Barbe lebt in sauerstoffreichen Fließgewässern mit sandigem oder kiesigem Bodengrund, der nach ihr genannten [[Fischregion#Barbenregion|Barbenregion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Barbe hat einen lang gestreckten Körper, die Bauchlinie ist fast gerade, der Rücken nur leicht gewölbt. Ihr Körper ist mit mittelgroßen [[Elasmoidschuppe|Schuppen]] besetzt, entlang des [[Seitenlinienorgan]]s hat sie 55 bis 65 Schuppen. Die Flussbarbe hat ein rüsselartiges, unterständiges Maul mit fleischigen Lippen und vier dicken [[Barteln]] an der Oberlippe, von denen auch ihr Name abgeleitet ist ({{laS|barba|de=Bart}}). Der Rücken ist braun oder grüngrau gefärbt, die Flanken heller, grünlich bis graugelb oder goldgelb schimmernd, der Bauch weißlich. Brust-, Bauch- und Afterflosse, sowie der untere Teil der Schwanzflosse können rötlich sein, die Rückenflosse und der obere Teil der Schwanzflosse farblos oder grünlich. Die Schlundzähne sind bei der Barbe „dreireihig“ angeordnet. Männchen bekommen zur Laichzeit zahlreiche, in Reihen angeordnete weiße Knötchen auf der Kopfoberseite und im Nacken, den [[Laichausschlag]]. Die Barbe erreicht eine Länge von 25 bis 75 cm&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Müller |Titel=Fische Europas - Beobachten und bestimmen |Verlag=Neumann Verlag |Ort=Leipzig - Radebeul |Datum=1987 |ISBN=3-7402-0044-8 |Seiten=180}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, in Ausnahmefällen wird sie bis zu einem Meter lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Flossenformel]]: [[Rückenflosse]] III–IV/7–9, [[Afterflosse]] II-III/5–6,&lt;br /&gt;
[[Brustflosse]] I/15–16, [[Bauchflosse]] II/8, [[Schwanzflosse]] 19–20&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Barbus Barbus (juvenile).JPG|mini|Junge Barbe]]&lt;br /&gt;
Die Barbe lebt gesellig und hält sich oft in Bodennähe auf. Sie ist eine strömungsliebende (rheophile) Fischart&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maurice Kottelat und Jörg Freyhof |Titel=European Handbook of Freshwater Fishes |Datum=2007 |ISBN=978-2-8399-0298-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Barben gehen am Tag wie auch in der Nacht auf Nahrungssuche und ernähren sich von [[Benthal|benthischen]] [[Wirbellose|Invertebraten]], kleinen Fischen und teilweise auch von Algen. Die Fische überwintern in großen Gruppen an strömungsarmen Stellen der Flüsse. Weibchen sind in der Regel größer als Männchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Laichzeit, die in die Monate Mai bis Juli fällt, ziehen die Barben in Schwärmen flussaufwärts. Weibchen laichen erstmals zwischen dem 3. und 7. Lebensjahr, Männchen werden zumeist 1 bis 2 Jahre früher geschlechtsreif.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die Abgabe der nicht-klebrigen Eier erfolgt in eine Laichgrube in lockerem Kies. Oft warten viele kleine Männchen in der Nähe von Laichgruben, um ein Paar bei der Eiabgabe des Weibchens zu „überfallen“ und die Eier ebenfalls zu befruchten. Diese Männchen werden auch als „sneaker“ bezeichnet. Es wurden schon bis zu 130 Männchen und ein Weibchen an einer Laichgrube gesichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdungssituation ==&lt;br /&gt;
Die [[Weltnaturschutzunion]] IUCN führt die Barbe in der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste gefährdeter Arten]] als nicht gefährdet (&amp;#039;&amp;#039;Least Concern&amp;#039;&amp;#039;), sie ist in Deutschland aber als eine [[Arten nationaler Verantwortlichkeit Deutschlands|Verantwortungsart]] innerhalb der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt der Bundesregierung eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://biologischevielfalt.bfn.de/verantwortungsarten.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Arten in besonderer Verantwortung Deutschlands&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20170802001752}} auf der Homepage des Bundesamtes für Naturschutz, abgerufen am 3. Juni 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist eine weit verbreitete Art und hatte drastische Veränderungen infolge von Verschmutzung und Gewässerregulierungen zu verkraften, ihre Situation verbessert sich allerdings wieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{IUCN |Year=2009 |ID=2561 |ScientificName=Barbus barbus |YearAssessed=2008 |Assessor=Freyhof, J. &amp;amp; Kottelat, M. |Download=6. März 2010 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappentier ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Coat of arms of Frederick I, Duke of Württemberg, KG.png|mini|hochkant|Wappen von Herzog [[Friedrich I. (Württemberg)|Friedrich&amp;amp;nbsp;I. von Württemberg]]; unten rechts (heraldisch links) zwei Barben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barbe taucht in einigen Wappen auf, in der Regel zu zweit, meist einwärts gekrümmt und mit den Rücken gegeneinander gekehrt (Curt Oswalt Edler von Querfurt, 1872).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Curt Oswalt Edler von Querfurt |Titel=Kritisches Wörterbuch der heraldischen Terminologie |Verlag=Beck |Ort=Nördlingen |Datum=1872 |Seiten=11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wesentliches Beispiel ist das Wappen der ehemals württembergischen Stadt [[Montbéliard]], wodurch die Barben auch ins Wappen des [[Herzogtum Württemberg]] gelangten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der [[Rogen]] der Barbe und das ihn umgebende Bauchfleisch sind für Menschen ungenießbar und führen, in rohem ebenso wie in gegartem Zustand verzehrt, zu Übelkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Vilcinskas |Titel=Fische - Mitteleuropäische Süßwasserarten und Meeresfische der Nord- und Ostsee. |Verlag=BLV Verlagsgesellschaft |Ort=München |Datum=2000 |ISBN=3-405-15848-6 |Seiten=78}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kurt Floericke |Titel=Einheimische Fische |Verlag=Kosmos |Ort=Stuttgart |Datum=1913 |Seiten=26 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Günther Sterba]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Süsswasserfische der Welt&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Urania&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig/Jena/Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1990&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-332-00109-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Steinbachs Naturführer&lt;br /&gt;
   |Titel=Süßwasserfische&lt;br /&gt;
   |Verlag=Ulmer&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8001-4296-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Barbus barbus}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Barbe}}&lt;br /&gt;
* {{Fishbase|g=Barbus|s=barbus}}&lt;br /&gt;
* [https://biodiv-atlas.de/fische/#!/species/40065/details &amp;#039;&amp;#039;Barbus barbus&amp;#039;&amp;#039;] im Fischartenatlas der [[Gesellschaft für Ichthyologie|Deutschen Ichthyologischen Gesellschaft e.V.]] (Verbreitungsdaten aus Deutschland und Österreich, weitere Informationen)&lt;br /&gt;
* [https://www.pivi.de/arten/fische/karpfenfische/barbe/ Barbe] auf [https://www.pivi.de/ www.pivi.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Fisch des Jahres in Deutschland&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Fisch des Jahres in Österreich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4281113-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karpfenfische]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisefisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Arten (Anhang V)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Posching</name></author>
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