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	<title>Barbara Weil - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:31:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Barbara_Weil&amp;diff=2198862&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fluss: Minimal verbesserte Verständlichkeit</title>
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		<updated>2025-04-04T13:57:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Minimal verbesserte Verständlichkeit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barbara Weil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1933]] in [[Chicago]], [[Illinois]]; † [[19. Januar]] [[2018]] in [[Andratx|Port d’Andratx]], [[Mallorca]]&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Breuninger: [https://mallorcamagazin.com/nachrichten/kultur/2018/01/21/60423/kunstlerin-barbara-weil-ist-gestorben.html &amp;#039;&amp;#039;Die Künstlerin Barbara Weil ist gestorben&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Mallorca Magazin&amp;#039;&amp;#039;, 21. Januar 2018 (abgerufen am 4. März 2018)&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine US-amerikanische Künstlerin, die Beziehungen zwischen [[Malerei]], [[Skulptur]], zeitgenössischer [[Architektur]] und Mensch auf ungewöhnliche Weise sichtbar machte. Sie ließ in Zusammenarbeit mit [[Daniel Libeskind]] das Studio Weil entwickeln und bauen. Das architektonisch bedeutende Gebäude auf Mallorca enthält die Arbeits- und Ausstellungsräume der Künstlerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Barbara Weil wuchs in Chicago auf und besuchte dort das Roosevelt College, dann das [[Art Institute of Chicago]]. Während sie eine Familie gründete, lebte und arbeitete sie in [[Kalifornien]] und später auf Mallorca.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Weblink &amp;#039;&amp;#039;Studio Weil&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort starb sie am 19. Januar 2018 nach kurzer schwerer Krankheit im Kreise ihrer Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick erscheint die Malerei als amerikanischer [[Abstrakter Expressionismus]], jedoch anderer Art als die [[New York School]]. Tatsächlich untersuchte Barbara Weil am Art Institute of Chicago die Form- und Farblehre des Bauhauses.&amp;lt;ref name=&amp;quot;McNeil&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helen McNeil, Barbara Weil |Titel=Barbara Weil : Mythology of the Moon |TitelErg=Recent works : february 20-march 14, 1992 |Verlag=Institute of North American Studies |Ort=Badalona |Datum=1992 |Sprache=en ca es |Kommentar=http://cataleg.bnc.cat:2082/record=b1413922~S13 Bibliotheca de Catalunya |Online=http://www.studioweil.com/Helen_Mcneil.htm}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei näherer Betrachtung zeigen sich weitere Zugänge: Bezüge etwa zu anderen Kunststilen und zu Figürlichkeit, kritische Bezüge zu klassisch künstlerischen Themen wie Liebe und weiblicher Körper und zu Themen aus Mythologien des Weiblichen&amp;lt;ref name=&amp;quot;McNeil&amp;quot; /&amp;gt;, wie im Werkzyklus „Mythology of the Moon“ (Mythologie des Mondes) und Arbeiten wie „Super Woman - Back to the Womb“ (Super Woman – Zurück in die Gebärmutter). Im zeichnerischen Werk finden sich [[Selbstbildnis|Selbstporträts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Künstlerin setzt [[Kategorie (Philosophie)|Kategorien]] der Malerei, Skulptur und Architektur durch intuitive und rationale [[Dekonstruktion]] vorwiegend in Formen des Abstrakten Expressionismus und neuerer Stilentwicklungen um.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jonathan Glancey |url=https://www.theguardian.com/artanddesign/2003/sep/29/architecture |titel=So where’s the kitchen? |hrsg=The Guardian |datum=2003-09-29 |seiten=1, 7 |abruf=2011-01-19 |sprache=en |zitat=Was I a deconstructivist before I knew the word?}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es entstehen konsequent neue Wechselbeziehungen: Malerei mit [[Grundfarbe|Primärfarben]] wird zu perspektivischer [[Rauminstallation]], eine Generation von Skulpturen erinnert an zweidimensionale Ausschnitte aus Malerei, andere werden aus Materialien entwickelt, denen wie Karton- und Papierblättern, [[2D|Zweidimensionalität]] anhaftet. In [[Ironie|ironischer]] Distanz zu [[Kunststil]]en und herkömmlicher Kunstproduktion fügt sich gewöhnlich getrennt Gedachtes zu einem Œevre, in dem alles in [[Geist|mentale]], ausnahmsweise sogar [[Körper (Physik)|physische]] Bewegung gesetzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: „[…] certain fragments of the painting demanded at a given moment, a particular physical projection in space, and so, without abandoning the original two dimension - yet not limited by this, since Barbara Weil&amp;#039;s former sculpture had not needed to be intensified by color - they initiated a gentle flight towards ingravity, obtaining finally the dream of eternal movement […].“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vergleiche: „[…] bestimmte Teile des [[Gemälde]]s forderten in einem gegebenen Moment eine bestimmte physische Projektion im Raum. Und so, ohne die ursprüngliche Zweidimensionalität zu verleugnen - noch durch diese begrenzt zu sein, da Barbara Weils vormalige Skulpturen keine Intensivierung durch Farbe benötigten - leiteten sie einen sanften Flug in die [[Schwerelosigkeit]] ein, um endlich den Traum von der ewigen Bewegung zu verwirklichen […].“ {{Literatur |Autor=Joan Carles Gomis |Hrsg=Galería Barbara Botz, Puerto Andratx |Titel=Barbara Weil |Ort=Palma de Mallorca |Datum=1995 |Sprache=en es}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Drei Skulpturen, in einem großen gezackten Ausschnitt in der westlichen Seite des Studios der Künstlerin durch Meeresbrisen bewegt, stellen eine neuartige Verbindung zwischen Architektur und Kunst her.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jonathan Glancey |url=https://www.theguardian.com/artanddesign/2003/sep/29/architecture |titel=So where’s the kitchen? |hrsg=The Guardian |datum=2003-09-29 |seiten=1, 9 |abruf=2011-01-19 |sprache=en |zitat=These dangle inside an open gallery cut through the western end of the building, a theatrical gesture many architects would dismiss, yet one that makes the building very much Weil&amp;#039;s own.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor dem Bau des Studio Weil enthielt das Werk von Barbara Weil Bezüge zur Architektur der Gegenwart: Ab 1979 begann sie eine Serie von [[Glasfaserverstärkter Kunststoff|Fiberglas]]-Skulpturen, die zu einer Zusammenarbeit mit dem fortschrittlichen Architekten und Architekturtheoretiker [[Stanley Tigerman]] führte. Tigerman zeigt Werke von Barbara Weil in seinen Ausstellungsräumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studio Weil ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Studio Weil Sculptures.JPG|mini|hochkant|Drei Skulpturen, 2003,&amp;lt;br /&amp;gt;als Teil der Architektur des Studio Weil. [http://aedesign.files.wordpress.com/2010/01/80c0dde63a.jpg Gesamtansicht]]] Als Barbara Weil 1998 plante, ihr Studio zu bauen, traf sie Daniel Libeskind, und ihre Arbeiten wurden zur [[Inspiration]] für seinen architektonischen Entwurf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbara Weil und Daniel Libeskind entwickelten das Studio in [[Andratx|Port d’Andratx]] in enger Zusammenarbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.studioweil.com/inicio.html |titel=Biography |hrsg=Studio Weil |abruf=2011-01-18 |sprache=en |zitat=Weil was planning to build a studio when she met Daniel Libeskind. The shared intuition of the architect and the artist resulted in a studio space where Weils’s art is the inspiration for Libeskind’s design. |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110716155732/http://www.studioweil.com/inicio.html |archiv-datum=2011-07-16 |archiv-bot=2023-03-16 16:05:50 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der britische Architekturkritiker [[Jonathan Glancey]] erwähnt Gemeinsamkeiten im Umgang mit [[Visuelle Wahrnehmung|visueller]] Form, im Werk der Künstlerin und des Architekten, die bereits bestanden, bevor Libeskind bekannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jonathan Glancey |url=https://www.theguardian.com/artanddesign/2003/sep/29/architecture |titel=So wher&amp;#039;s the kitchen |hrsg=The Guardian |datum=2003-09-29 |seiten=1, 6 |abruf=2011-01-19 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gestus der Künstlerin waren Kreisformen eine formale Basis. Libeskinds Beschäftigung mit dem System konzentrischer Kreise, das der mallorquinische Philosoph [[Ramon Llull]] als Welterklärung ersonnen hatte, erwies sich als ideale Ergänzung.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Mnemonic cartwheels: Daniel Libeskind’s Studio Weil and the work of Barbara Weil; Ausstellungskatalog. Kristin Feireiss (Autor), Kristin Feireiss u. Hans-Jürgen Commerell (Hg.). Berlin: Aedes West, 2000. englisch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Libeskind bezeichnet das Studio im Vergleich zu seinen großen Bauten als Cello-Sonate.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Giles Worsley |url=http://www.telegraph.co.uk/culture/3609610/Beauty-without-tears.html |titel=Beauty without tears |hrsg=The Telegraph |datum=2004-01-05 |seiten=1,14 |abruf=2011-01-25 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Angelegt in der Dimension eines konzentrierten Museums, ist es ständiger Ausstellungsort des Œuvres der Künstlerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Skulpturen und Installationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Under the Moon&amp;#039;&amp;#039; 3,0 m, bemalte Eisenskulptur. Teil der [[Expo 92|Expo Sevilla 1992]]. Seit 2006 im Zentrum für [[zeitgenössische Kunst]] Andalusien im [[La Cartuja|Monasterio de la Cartuja]]. Sevilla, Spanien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allegro&amp;#039;&amp;#039; 3,5 m, Bootsbauplatte, Autolack. [[Verbier Festival]], 2002. Verbier, Schweiz&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Siurell de Libertad&amp;#039;&amp;#039; 3,0 m, Fiberglas, Autolack. Conservatorio de Musica Andratx, 1998. Andratx, Mallorca, Spanien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Over the Moon&amp;#039;&amp;#039; 4,0 m, Fiberglas, Autolack. Paseo Maritimo, Puerto de Andratx, 1995. Puerto de Andratx, Mallorca, Spanien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;City of the Big Shoulders&amp;#039;&amp;#039; temporäre Installation mit 11 Wandskulpturen, Polyurethan Farbe auf Fiberglas, und einer stehenden Skulptur, Polyurethan auf Fiberglas. 1993 im Three Illinois Center. Chicago, Illinois (siehe Katalog&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Galería Barbara Botz, Puerto Andratx |Titel=Barbara Weil |TitelErg=Text von Carlos Gomis: &amp;#039;&amp;#039;Forest of the Senses&amp;#039;&amp;#039; |Ort=Palma de Mallorca |Datum=1995 |Sprache=en es |Kommentar=Mit Fotografien: &amp;#039;&amp;#039;City of the Big Shoulders&amp;#039;&amp;#039;(Installation); &amp;#039;&amp;#039;So is She&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Siurell de Libertad&amp;#039;&amp;#039; (unter anderem Namen); &amp;#039;&amp;#039;Encima de La Luna&amp;#039;&amp;#039;; u.&amp;amp;nbsp;a.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;). Arbeiten aus der Installation befinden sich seit 1993 bei Stanley Tigerman, Archeworks, Chicago:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weibliche Skulptur&amp;#039;&amp;#039; 3,5 m, 1993, Wandskulptur&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Männliche Skulptur&amp;#039;&amp;#039; 2,4 m, 1993, Wandskulptur&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;So Is She&amp;#039;&amp;#039; 140 cm, 1993, stehende Skulptur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mnemonic cartwheels: Daniel Libeskind’s Studio Weil and the work of Barbara Weil; Ausstellungskatalog. Kristin Feireiss (Autor), Kristin Feireiss u. Hans-Jürgen Commerell (Hg.). Berlin: Aedes West, 2000. deutsch, englisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122984587}}&lt;br /&gt;
* [http://studioweil.com/ Studio Weil]&lt;br /&gt;
* {{Findagrave|1=195257694}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122984587|LCCN=nr99024559|VIAF=32892466}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weil, Barbara}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2018]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weil, Barbara&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanische Künstlerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1933&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chicago]], [[Illinois]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Januar 2018&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Andratx|Port d’Andratx]], [[Mallorca]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fluss</name></author>
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