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	<title>Barbara Thalheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Barbara Thalheim Waldeck 2017 0160.jpg|mini|Barbara Thalheim 2017 beim [[Burg-Waldeck-Festivals|Liederfest auf der Burg Waldeck]] [[Datei:Unterschrift Barbara Thalheim (Autogramm) deutsche Sängerin.png|zentriert|rahmenlos|class=notpageimage|150px|Unterschrift Barbara Thalheim (Autogramm) deutsche Sängerin]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barbara Thalheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[5. September]] [[1947]] in [[Leipzig]]) ist eine deutsche Sängerin und Liedermacherin, die 2023 ihr fünfzigjähriges Bühnenjubiläum feierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.volksbuehne.berlin/#/de/repertoire/jubilaeumskonzert-50-jahre-barbara-thalheim-ein-abend-mit-freundinnen &amp;#039;&amp;#039;Jubiläumskonzert: 50 Jahre Barbara Thalheim. Ein Abend mit Freund:innen&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Barbara Thalheim ist die Tochter des deutschen [[Kommunismus|Kommunisten]] [[Werner Thalheim]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;sehen&amp;quot; /&amp;gt;, der 1933 nach Afrika und Frankreich emigriert war und später an die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] ausgeliefert worden war. Er hatte das [[KZ Dachau]] überlebt und nach dem Krieg in verschiedenen kulturellen Einrichtungen der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] gearbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/1991/38/sehnsucht-nach-dem-kaputten &amp;#039;&amp;#039;Sehnsucht nach dem Kaputten&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 38/1991&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbara Thalheim wuchs in [[Berlin-Karlshorst]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20240910152058/https://kultur-in-lichtenberg.de/veranstaltung/veranstaltung-barbara-thalheim-in-eigener-sache-223461 |titel=Barbara Thalheim – In eigener Sache |werk=kultur-in-lichtenberg.de |abruf=2026-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde im [[Zentrales Studio für Unterhaltungskunst|Zentralen Studio für Unterhaltungskunst]] der DDR zur Sängerin ausgebildet und an der Berliner [[Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin|Hochschule für Musik „Hanns Eisler“]] von [[Wolfram Heicking]] unterrichtet. Sie hat zwei gemeinsame Töchter mit dem Autor [[Fritz-Jochen Kopka]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karlen Vesper |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/1142573.barbara-thalheim-und-das-herz-schlaegt-weiter-links.html |titel=Und das Herz schlägt weiter links |werk=Neues Deutschland |hrsg= |datum=2020-10-03 |abruf=2026-03-23 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und lebt in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Arbeit ==&lt;br /&gt;
Barbara Thalheim war von 1967 bis 1969 Mitglied des [[Oktoberklub]]s. 1970 bis 1972 war sie Sängerin in der „Chansongruppe Berlin“, veröffentlichte in dieser Zeit bei der staatlichen Schallplattenfirma [[Amiga (Plattenlabel)|Amiga]] ihre erste [[Single (Musik)|Single]]. Ihre nächste Band war ein klassisches [[Streichquartett]], mit dem sie bis 1980 zusammenarbeitete. Seit 1977 hatte sie regelmäßig Gastspiele in der Bundesrepublik Deutschland, Sowjetunion, Bulgarien, Schweden, Finnland, Dänemark, der Schweiz und Frankreich, veröffentlichte aber auch weiter Schallplatten in der DDR. Die beiden ersten LPs – &amp;#039;&amp;#039;Lebenslauf&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Was fang ich mit mir an …&amp;#039;&amp;#039; – erschienen in [[Lizenz]] auch in der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]]. Bis 1993 schrieb [[Fritz-Jochen Kopka]], mit dem sie 25 Jahre zusammenlebte und zwei Töchter hat, die Texte ihrer Lieder. Sie stand gemeinsam mit [[Georges Moustaki]], [[Konstantin Wecker]], [[Herman van Veen]], [[Hanns Dieter Hüsch]], [[Marek Grechuta]], [[Hana Hegerová]], [[Georg Danzer]] u.&amp;amp;nbsp;a. auf der Bühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 protestierte sie mit einem in bundesdeutschen Medien veröffentlichten Text gegen das von der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Führung zwischenzeitlich verhängte Auftrittsverbot von DDR-Künstlern in Westeuropa.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-03 |url=http://www.nachtausgabe.de/event/231038.html |text=nachtausgabe.de vom 5. November 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin wurde sie aus der SED ausgeschlossen und wiederholt mit Auftrittsverboten belegt. Nach einer längeren Pause konnte sie jedoch mit einer neuen Band und neuen Programmen wieder LPs bei Amiga aufnehmen sowie die DDR im Westen mit Konzerten und in Talkshows vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 ging sie mit der ostdeutschen Rockband [[Pankow (deutsche Band)|Pankow]] auf Tournee, mit der sie die CD &amp;#039;&amp;#039;Ende der Märchen&amp;#039;&amp;#039; produzierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1993 arbeitete sie mit dem französischen [[Komponist]]en und [[Akkordeonist]]en [[Jean Pacalet]] zusammen, der im Sommer 2011 starb. Seit 2001 entstehen die Texte zu ihren Liedern in enger Zusammenarbeit mit dem Dresdner Dichter [[Michael Wüstefeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 gab sie bekannt, in Zukunft nicht mehr als Sängerin auftreten zu wollen, und ging auf Bühnen-Abschiedstournee. Anschließend gründete sie ein Kultur- und [[Management]]-Büro und organisierte u.&amp;amp;nbsp;a. für den Berliner Senat das Sommerfestival &amp;#039;&amp;#039;[[Schaustelle Berlin]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach schwerer Erkrankung kam es 1999 zum „Rücktritt vom Rücktritt“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und sie ging mit neuen Liedern wieder auf [[Tournee]] mit Jean Pacalet und Band und wirkte in Theaterproduktionen mit.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Es möcht’ der Holunder sterben an eurer Vergesslichkeit …&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Jean Pacalet]] und [[Klaus Fiedler (Theaterregisseur)|Klaus Fiedler]]), [[Magdeburger Feuerwache]], 2009 ({{Webarchiv |url=http://www.schauspielschule-berlin.de/produktionen/chronik.htm |text=schauspielschule-berlin.de: Chronik |wayback=20100529081130}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Barbara Thalheim Waldeck 2017 0325.jpg|mini|Barbara Thalheim mit ihrem Trio 2017 beim [[Burg-Waldeck-Festivals|Liederfest auf der Burg Waldeck]]]]&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2012 war die Liedermacherin ein Vierteljahr Stipendiatin des Kulturministeriums Niedersachsen im [[Künstlerhof Schreyahn]], Wendland. Dort entstanden neue Lieder, mit denen sie wieder unterwegs ist. Im Dezember 2012 war Barbara Thalheim zu Konzerten in [[Chile]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://web.archive.org/web/20130305123334/http://www.musikundpolitik.de/2013/02/festivalvorschau-teil-13-liederbestenliste-prasentiert/ |titel=Festivalvorschau – Liederbestenliste präsentiert |werk= |hrsg=Festival Musik und Politik |datum=2013-02-01 |abruf=2026-03-23 |sprache= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150527201940/http://www.musikundpolitik.de/2013/02/festivalvorschau-teil-13-liederbestenliste-prasentiert/ |archiv-datum=2015-05-27 |offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. November 2023 feierte sie ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum in der [[Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz|Berliner Volksbühne]] mit ihrer Band und ehemaligen Wegbegleitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1975, 1977 und 1979: Goldmedaille „Leistungsschau der Unterhaltungskunst“ (der DDR) für die Programme &amp;#039;&amp;#039;Tage gibt es&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lebenslauf&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;In der Nacht, in der Macht, in der Not ist der Mensch nicht gern allein&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1980: Buxtehuder Kleinkunstigel&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kleinkunst-igel.de/about.html |wayback=20140508141030 |text=&amp;#039;&amp;#039;Buxtehuder Kleinkunstigel&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1989: [[Kunstpreis der DDR]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article445279/Wehleid-Wut-Widerstand.html &amp;#039;&amp;#039;Wehleid Wut Widerstand&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. April 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1990: Martini-Preis der pfälzischen SPD für „Verdienste um Aufklärung und Demokratie“ mit Ulrike Poppe und Friedrich Schorlemmer&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Preisträger des Martini-Preises |url=http://spdnet.sozi.info/rlp/suedpf/dl/Martinipreis_bisherige_preistraegerInnen.pdf |wayback=20111226062746 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1994: [[Preis der deutschen Schallplattenkritik]] für das Album &amp;#039;&amp;#039;Fremdegehen&amp;#039;&amp;#039; (1994)&lt;br /&gt;
* 2001: „Coup de cœur“ in Frankreich für ihre französische CD &amp;#039;&amp;#039;Fière de ma grande gueule&amp;#039;&amp;#039; (2001)&lt;br /&gt;
* 2004: [[Preis der deutschen Schallplattenkritik]] für das Album &amp;#039;&amp;#039;Insel sein&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2022: [[Preis der deutschen Schallplattenkritik]] für das Album &amp;#039;&amp;#039;Novemberblues&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Sie ist Ehrenmitglied der [[Ernst Busch (Schauspieler)|Ernst-Busch]]-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ernst-busch.org/ernst-busch-gesellschaft-e-v/ehrenmitglieder/ &amp;#039;&amp;#039;Ehrenmitglieder der Ernst-Busch-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stasi-Vergangenheit ==&lt;br /&gt;
1972 unterschrieb Barbara Thalheim eine Verpflichtungserklärung beim [[Ministerium für Staatssicherheit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Schroeder |Titel=Rezension: Projektgruppe moralische Entsorgung |Hrsg= |Sammelwerk=FAZ.NET |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=1999-07-16 |ISBN= |ISSN=0174-4909 |Seiten= |Online=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/politik/rezension-sachbuch-projektgruppe-moralische-entsorgung-11310752.html |Abruf=2026-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses beendete nach ihrem Parteiausschluss im Jahre 1980 die Zusammenarbeit mit Thalheim, nachdem es schon zuvor einen gegen sie gerichteten [[Operativer Vorgang|operativen Vorgang]] angelegt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berliner-zeitung&amp;quot;&amp;gt;[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/doch-vorwurf-des-verrats-einer-freundin-entkraeftet-thalheim-bestaetigte-stasi-zuarbeit,10810590,9159132.html &amp;#039;&amp;#039;Thalheim bestätigte Stasi-Zuarbeit&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. Juli 1996&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. Juli 1996 veröffentlichte der &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; einen kurzen Artikel namens &amp;#039;&amp;#039;[[Inoffizieller Mitarbeiter|IM]] Elvira&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=8956212|Titel=IM Elvira|Autor=|Jahr=1996|Nr=31|Seiten=157}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Barbara Thalheim hatte zuvor ihre IM-Tätigkeit in einem [[Interview]] öffentlich gemacht, welches aber beim Erscheinen des &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039;-Artikels noch nicht gesendet war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berliner-zeitung&amp;quot; /&amp;gt; Sie berichtete außerdem in verschiedenen Interviews, sie habe schon 1993 den Journalisten [[Karl-Heinz Baum]] von der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039; (FR) gebeten, ihre Täterakte zu [[Recherche|recherchieren]] und zu veröffentlichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Diese [[Publikation]] in der &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau&amp;#039;&amp;#039; erfolgte am 29.&amp;amp;nbsp;Juli 1996 unter der Überschrift: &amp;#039;&amp;#039;„Dir hätten wir nie auch nur ein Wort angedeutet“. Die Liedermacherin Barbara Thalheim war Stasi-Zuträgerin, aber sie brachte nicht ihre Freundin in den Knast.&amp;#039;&amp;#039; Die Hintergründe zur zeitgleichen Veröffentlichung mit dem &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039;-Artikel diskutierte sie selbst in einer Auseinandersetzung mit [[Henryk M. Broder]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/1053 IM Elvira: unheilbar gesund] Henryk M. Broders Homepage&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2000 beschrieb Barbara Thalheim in der [[Autobiografie]] &amp;#039;&amp;#039;Mugge&amp;#039;&amp;#039; ihre Anwerbung als IM. Sie widerspricht in dem Buch den Vorwürfen, sie habe Berichte über ihre Kollegen [[Stephan Krawczyk]] und [[Freya Klier]] geliefert, was Krawczyk in einem Artikel im &amp;#039;&amp;#039;[[Stern]]&amp;#039;&amp;#039; thematisierte: „Die Berichte der Frau Thalheim haben unter anderem dazu beigetragen, dass ihre langjährige Freundin Gabi L. im Gefängnis sitzen musste. Jetzt will sich Frau Thalheim mit ihrem dünnen Opferäktchen reinwaschen und geht damit hausieren. Die fette Täterakte steht im Archiv. Da steht sie schlecht. Irgendwann wird Frau Thalheim genügend Sorgfalt darauf verwandt haben, dass man sie als guten Menschen in Erinnerung behält.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stephan Kraftczyk |url=https://www.stern.de/politik/deutschland/stephan-kraftczyk--rotzt-uns-nicht-mehr-auf-den-weg---3598180.html |titel=&amp;quot;Rotzt uns nicht mehr auf den Weg!&amp;quot; |werk=Stern |hrsg= |datum=2006-05-20 |abruf=2026-03-24 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings kommt bereits in der &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau&amp;#039;&amp;#039; vom 29. Juli 1996 auch das mutmaßliche Opfer zu Wort und widerspricht der Behauptung, Barbara Thalheim habe ihre „republikfeindlichen“ Pläne verraten. Dies sei nach ihrer Opferakte nicht darstellbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz Baum: Artikel Frankfurter Rundschau, 29. Juni 1996. Originalfoto auf fotos-hochladen.net nicht mehr im Archiv verfügbar&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 wurde in einem Feature von [[Ed Stuhler]] für das [[Deutschlandradio]] („Nichts bleibt geheim“) ihre IM-Tätigkeit thematisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ed Stuhler |Titel=Nichts bleibt geheim. Die Staatssicherheit und die DDR-Liedermacher |Hrsg=Deutschlandfunk |Sammelwerk=Redaktion Hintergrund/Feature |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Köln |Datum=2005-06-21 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bei der Bundestagswahl 2009 rief Thalheim öffentlich zur Wahl der Partei [[Die Linke]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://die-linke.de/wahlen/kampagne/wahlaufrufe | wayback=20091205100050 | text=Von Barbara Thalheim unterschriebener Aufruf zur Wahl der Linken}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskographie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frühling in der Schönhauser / Sie stand auf dem Balkon&amp;#039;&amp;#039; (mit Klaus-Dieter Adomatis), Single 1971, [[Amiga (Plattenlabel)|Amiga]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebenslauf&amp;#039;&amp;#039;, LP 1977,  Amiga, [[Polydor]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was fang ich mit mir an&amp;#039;&amp;#039;, LP 1979, Amiga, Polydor&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Und keiner sagt: Ich liebe dich&amp;#039;&amp;#039;, LP 1982, Amiga&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kinder der Nacht&amp;#039;&amp;#039;, LP 1985, Amiga&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ohne Vorschrift leben&amp;#039;&amp;#039;, LP 1988, Castle Records&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Frau vom Mann&amp;#039;&amp;#039;, LP 1988, Amiga&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Reiche&amp;#039;&amp;#039;, LP/CD 1990, [[Deutsche Schallplatten Berlin]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von der Westlichkeit der Welt&amp;#039;&amp;#039;, LP/CD 1991, Nebelhorn&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ende der Märchen&amp;#039;&amp;#039;, LP/CD 1992, Deutsche Schallplatten Berlin (mit der Rockband [[Pankow (deutsche Band)|Pankow]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fremdegehen&amp;#039;&amp;#039;, CD 1993, Nebelhorn (mit [[Jean Pacalet]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;So lasst uns scheinen, bis wir werden&amp;#039;&amp;#039;, CD 1995, Nebelhorn&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abgesang&amp;#039;&amp;#039;, CD 1995, [[BMG Ariola|BMG]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In eigener Sache – Neue Lieder&amp;#039;&amp;#039;, CD 1998, BMG&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fière de ma grande gueule&amp;#039;&amp;#039;, CD 2001, Nebelhorn (mit Jean Pacalet)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsch zu sein...&amp;#039;&amp;#039;, CD 2003, duo-phon-records (mit Jean Pacalet)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Insel sein&amp;#039;&amp;#039;, CD 2004, duo-phon-records (mit Jean Pacalet)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Poe &amp;amp; Sie - Rabenverse und Wi(e)derlieder&amp;#039;&amp;#039;, CD 2006, duo-phon-records&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Immer noch immer&amp;#039;&amp;#039;, CD 2007, [[Pläne]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;herzverloren&amp;#039;&amp;#039;, CD 2009, Pläne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischenspiel&amp;#039;&amp;#039;, CD 2013, [[Conträr Musik|conträr musik]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;AltTag&amp;#039;&amp;#039;, DVD 2015, [[Conträr Musik|conträr musik]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;voll jährig&amp;#039;&amp;#039;, DVD 2018&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Novemberblues&amp;#039;&amp;#039;, CD 2021, [[Reptiphon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Barbara Thalheim: &amp;#039;&amp;#039;Mugge.&amp;#039;&amp;#039; Das Neue Berlin, Berlin 2000, ISBN 3-932180-76-3&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorm Tod ist alles Leben: Songtexte, Noten, Gedanken, Geschichten&amp;#039;&amp;#039;, mit Bildern von Linde Kauert. Zwiefach Edition, 2011, ISBN 978-3-940408-17-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=barbara-thalheim|lemma=Thalheim, Barbara|autor=Lutz Kirchenwitz|band=2|idNum=3502}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich habe Fragen. Ich habe Wahrheiten.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerda Szepansky (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die stille Emanzipation. Frauen in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verl., Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-596-12075-6.&lt;br /&gt;
* Petra Schwarz &amp;amp; [[Wilfried Bergholz]]: &amp;#039;&amp;#039;Barbara Thalheim: Ich kann gar nicht leben ohne dich.&amp;#039;&amp;#039; In: dies.: &amp;#039;&amp;#039;Liederleute. 28 Porträts.&amp;#039;&amp;#039; Lied der Zeit Musikverlag, Berlin 1989, S. 215–227, ISBN 3-7332-0053-5.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Wolfgang Lange |Titel=Barbara Thalheim. Suchende im Leben und in der Kunst. Wolfgang Lange im Gespräch mit der Liedermacherin und Sängerin |Hrsg=Ernst Günther, Heinz P. Hofmann, Walter Rösler |Sammelwerk=Kassette. Rock, Pop, Schlager, Revue, Zirkus, Kabarett, Magie – ein Almanach |Reihe=Kassette |Nummer=7 |Verlag=Henschelverlag Kunst und Gesellschaft |Ort=Berlin |Datum=1984 |Seiten=6–14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* [[Udo Witte]], Hans Sparschuh: &amp;#039;&amp;#039;Die Lust etwas zu suchen&amp;#039;&amp;#039;, 1976 Hochschule für Film und Fernsehkunst&lt;br /&gt;
* [[Helke Misselwitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Was mich ergreift&amp;#039;&amp;#039;, 1977 [[DEFA]]&lt;br /&gt;
* 1980: [[Der besondere Tag: Glühbirnen wachsen nicht am Baum]]&lt;br /&gt;
* [[Joachim Tschirner]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Sehen geboren&amp;#039;&amp;#039;, 1988&amp;lt;ref name=&amp;quot;sehen&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.film-zeit.de/Film/14147/ZUM-SEHEN-GEBOREN-BARBARA-THALHEIM/ |wayback=20130908085705 |text=&amp;#039;&amp;#039;Zum Sehen geboren&amp;#039;&amp;#039;}} auf filmzeit.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Günter Gaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Person, Barbara Thalheim&amp;#039;&amp;#039;, 1990 [[Deutscher Fernsehfunk]] (Porträtreihe)&lt;br /&gt;
* Angelika Kettelhack: &amp;#039;&amp;#039;Wieder zwischen den Stühlen&amp;#039;&amp;#039;, 1991 SFB&lt;br /&gt;
* Horst Weilandt: &amp;#039;&amp;#039;Frauengeschichten&amp;#039;&amp;#039;, 1992 [[ARD]]/Radio Bremen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Songspiel aus den Altenheimen&amp;#039;&amp;#039;, 1993 Chaos Film Köln&lt;br /&gt;
* Ernst-Michael Brandt: &amp;#039;&amp;#039;Und keiner sagt: Ich liebe dich&amp;#039;&amp;#039;, [[MDR Fernsehen]] 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122544765|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* [https://www.barbara-thalheim.de/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* {{Dm Künstler|id=2386|name=Barbara Thalheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122544765|LCCN=no00067153|VIAF=17425825}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thalheim, Barbara}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liedermacher (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chansonnier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (SED)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oktoberklub]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thalheim, Barbara&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Sängerin und Liedermacherin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. September 1947&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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