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	<title>Barbara Reimann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Barbara_Reimann&amp;diff=911518&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Dateigröße angepasst</title>
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		<updated>2026-01-02T12:11:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Dateigröße angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barbara Reimann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Dollwetzel&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1920]] in [[Hamburg]]; † [[21. April]] [[2013]] in [[Berlin]]) war eine Zeitzeugin des [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|politischen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus]] und Überlebende von [[Gestapohaft]] und [[Konzentrationslager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit in einer Arbeiterfamilie ===&lt;br /&gt;
Barbara Dollwetzel beschrieb ihr Leben als das „eines Kindes aus einer ganz normalen Hamburger [[Arbeiterkinder|Arbeiterfamilie]]“. Ihr Vater [[Max Dollwetzel]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{DtKommunistenBioHandb |NAME=Dollwetzel, Max |bundesstiftung=max-dollwetzel |bundesstiftungID=4195}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war Schlosser und [[Gewerkschaft]]er seit 1900 und war 1919 Mitbegründer der Hamburger [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Ihre Mutter Clara Clasen war [[Frauenbewegung|Frauenrechtlerin]] und engagierte sich in der Aufklärung und dem politischen Kampf gegen den Schwangerschaftsabbruchparagraphen [[Schwangerschaftsabbruch#Geltendes Recht|§218]] sowie in der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe]] und der [[Internationale Arbeiterhilfe|Internationalen Arbeiterhilfe]]. Ihre Brüder [[Heinrich Dollwetzel]] und [[Erich Dollwetzel]] waren Mitglieder der „Roten Jungfront“ und des „[[Roter Frontkämpferbund|Roten Frontkämpferbundes]]“. Mit der „[[Machtübernahme]]“ durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] war die Familie [[Unterdrückung|Repressionen]], vor allem durch [[Durchsuchung (Recht)#Hausdurchsuchung|Hausdurchsuchungen]], ausgesetzt. Die Brüder Heinrich und Erich Dollwetzel waren gezwungen, in die [[Legalität#Illegalität|Illegalität]] abzutauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widerstand gegen den Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit organisierte sich Bärbel Dollwetzel im Widerstand gegen den Nationalsozialismus und war im [[Untergrundbewegung|Untergrund]] in einer [[Sozialismus|sozialistischen]] Jugendorganisation in [[Hamburg-Harburg]] aktiv. Sie unterstützte politisch Verfolgte und schrieb [[Pazifismus|Antikriegsbriefe]] an Soldaten. 1943 gelang es den Verfolgungsbehörden, den [[Spitzel]] [[Alfons Pannek]] in die Gruppe einzuführen. Die Gruppe wurde im Juni 1943 enttarnt, als einer ihrer Antikriegsbriefe von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] abgefangen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gestapohaft und Konzentrationslager ===&lt;br /&gt;
In Gestapoverhören wurde sie gezwungen, einen [[Schutzhaft]]befehl – mit dem Vermerk „[[Rückkehr unerwünscht]]“ – zu unterschreiben. Darin wurde ihr [[Wehrkraftzersetzung]], Vorbereitung zum [[Hochverrat]] und das [[Verordnung über außerordentliche Rundfunkmaßnahmen|Abhören ausländischer Sender]] vorgeworfen. Es folgte die Inhaftierung im [[KZ Fuhlsbüttel#Polizeigefängnis von 1935 bis 1945|Polizeigefängnis Fuhlsbüttel]] bis zum 20. April 1944.&lt;br /&gt;
Am 28. April 1944 wurde sie mit ihrer Mutter und ihrer Patentante Emmi Wilde in das [[KZ Ravensbrück|Frauenkonzentrationslager Ravensbrück]] deportiert. Im April 1945 wurden sie von der [[Schutzstaffel|SS]] auf den [[Todesmarsch]] geschickt und am 3. Mai von US-amerikanischen Soldaten befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Arbeit nach der Befreiung ===&lt;br /&gt;
Nach ihrer Befreiung wurde sie Mitarbeiterin im „Komitee ehemaliger politischer Gefangener“ in Hamburg. 1946 zog sie nach [[Ost-Berlin]]. Dort arbeitete sie in der „Zentralverwaltung für Gesundheitswesen der Sowjetzone“ und im Generalsekretariat der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ ([[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten|VVN]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Richterlehrgang und einem Jurastudium an der [[Deutsche Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft|Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft]] in [[Babelsberg]] wurde sie in der Justiz der DDR tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1970 lag der Schwerpunkt ihrer Arbeit in ihrer Unterstützung der „Lagergemeinschaft Ravensbrück“. Sie referierte in der Gedenkstätte und an Schulen als Zeitzeugin. Nach fünfjähriger Zusammenarbeit mit den Journalistinnen [[Franziska Bruder]] und [[Heike Kleffner]] erschien 2000 ihre &amp;#039;&amp;#039;Biographie aus acht Jahrzehnten Deutschland&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franziska Bruder]], [[Heike Kleffner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;… die Erinnerung darf nicht sterben. Barbara Reimann – Eine Biografie aus acht Jahrzehnten Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Unrast Verlag, Münster, ISBN 3-89771-802-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122222679}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bpb.de/themen/EDD3QP,0,0,Die_Frauen_mussten_nackt_an_dem_SSMann_vorbeigehen_.html Auszug aus einem Interview mit Ebba Rohweder, 1. März 2004.] [[Bundeszentrale für politische Bildung]].&lt;br /&gt;
* [http://www.taz.de/Zum-Tod-von-Barbara-Reimann/!115481/ Nachruf.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [https://www.apabiz.de/wp-content/uploads/Monitor_Nr60.pdf Nachruf.] (PDF; 0,5&amp;amp;nbsp;MB) apabiz Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122222679|LCCN=no00100253|VIAF=32576050}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reimann, Barbara}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Etter-Rose-Hampel-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Fuhlsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reimann, Barbara&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reimann, Bärbel; Dollwetzel, Barbara&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Angehörige des politischen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. April 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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