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	<title>Barasinghas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T16:50:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Barasinghas&amp;diff=174800&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Haplochromis: + Kladogramm</title>
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		<updated>2024-12-12T07:09:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Kladogramm&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Barasinghas&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Rucervus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Brian Houghton Hodgson|Hodgson]], 1838&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Echte Hirsche&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Cervini&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Cervinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Hirsche&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cervidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Stirnwaffenträger&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Pecora&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Wiederkäuer&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Ruminantia&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Rucervus duvaucelii branderi 231650420.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Hochland-Barasingha]]s (&amp;#039;&amp;#039;Rucervus branderi&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barasinghas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zackenhirsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Rucervus&amp;#039;&amp;#039;) sind eine in [[Indien]] lebende Gattung der [[Säugetiere]] aus der Familie der [[Hirsche]] (Cervidae). Sie werden manchmal auch als „Sumpfhirsche“ bezeichnet – dieser Name sollte allerdings dem südamerikanischen [[Sumpfhirsch]] (&amp;#039;&amp;#039;Blastocerus&amp;#039;&amp;#039;) vorbehalten sein, der mit den Barasinghas nicht näher verwandt ist. Die Bezeichnung Barasingha, ein Wort aus dem [[Hindi]], bedeutet „zwölf Hörner“  und verweist auf das stark vereckte Geweih, das häufig zwölf, aber auch bis zu 14 Enden aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Barasinghas sind schlanke Hirsche mit einer [[Kopf-Rumpf-Länge]] von rund 180 Zentimetern, einer Schulterhöhe von 120 Zentimetern und einem Gewicht von 170 bis 180 Kilogramm. Sie sind meistens einfarbig braun gefärbt, wobei sich nur die weiße Unterseite des Schwanzes kontrastreich abhebt. Männchen sind dunkler als Weibchen. Manche Populationen tragen blasse Flecken auf dem Fell; dies sind jedoch Ausnahmen. Die Hufe dieser Hirsche sind in Anpassung an sumpfige Böden verbreitert, um das Einsinken des Tiers zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sommerhaarkleid der Barashinghas ist ein leuchtendes Rotbraun. Die Körperseite und die Bauchhaare sind etwas heller. Die Kehle, das Kinn, die Laufinnenseite und die Schwanzunterseite ist weiß. Die Körperseiten sind weiß gefleckt. Im Sommerkleid sind diese Flecken gut sichtbar, im dunkelgrauen Winterkleid dagegen nur sehr undeutlich. Ausgewachsene männliche Tiere der Barasinghas haben im Winterkleid dunkle, lange Halshaare.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rue 2003&amp;quot;&amp;gt;Leonard Lee Rue III: &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia of Deer&amp;#039;&amp;#039;. Voyageur Press, Stillwater 2003, ISBN 0-89658-590-5, S. 51–53&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junge männliche Barasinghas weisen bereits vor dem sechsten Lebensmonat Rosenstöcke – das sind verlängerte Stirnbeinfortsätze – auf. Mit anderthalb Jahren tragen sie zwei, in der Regel noch nicht vereckte Geweihstangen. Ihr nächstes Geweih weist bereits mehrere Geweihenden auf. Die längsten bisher gemessenen Geweihstangen eines Barasinghas maßen 1,04 Meter. Die Geweihe älterer Männchen sind stark vereckt und können bis zu vierzehn Enden aufweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rue 2003&amp;quot;/&amp;gt; Im Zentralgebiet von Indien werfen Barasinghas ihre Geweihe gewöhnlich im Mai und Juni ab, im Norden Indiens und in Nepal werden sie dagegen im März abgeworfen. Männliche Tiere beginnen unmittelbar danach ein Geweih zu schieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barasinghas sind ausgezeichnete Schwimmer; ihre großen Hufe verhindern, dass sie in feuchten Böden einsinken. Flüchtende Barasinghas erreichen eine Geschwindigkeit von 56 km/h und zeigen auch [[Prellspringen|Prellsprünge]], wie sie typischerweise bei Antilopen vorkommen. Diese sind allerdings auch bei [[Damhirsch]]en zu beobachten. Barasinghas zeigen allerdings nicht mehr als zehn bis zwölf Prellsprünge hintereinander, weil dies eine sehr kraftanstrengende Form der Fortbewegung ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rue 2003&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lautäußerungen ==&lt;br /&gt;
Wie für Hirscharten typisch, die überwiegend in offener Landschaft leben, sind die Barashingas sehr ruffreudig. Der [[Schrecklaut]] der Tiere ist ein hohes Bellen, das sie äußern, sobald sie eine Gefahr entdecken. Andere Barasinghas reagieren darauf gleichfalls mit Bellen und diese Lautäußerungen sind von einem beunruhigten Rudel häufig über zwanzig Minuten zu vernehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rue 2003&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Brunft geben die Hirsche eine Reihe dunkler, melodischer Rufe von sich, mit denen sie die Weibchen auf sich aufmerksam machen und andere Männchen herausfordern. Die Weibchen rufen nach ihren Kälbern mit einem hohen, kläffenden Laut. Die Kälber antworten darauf mit einem hohen &amp;#039;&amp;#039;Maaa&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rue 2003&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rucervus duvaucelii range map.png|mini|Historisches Verbreitungsgebiet der Barasinghas (gelb) und die Reliktpopulationen der heutigen Arten:&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#8B0000|&amp;#039;&amp;#039;R. duvaucelii&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#006400|&amp;#039;&amp;#039;R. branderi&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#00008B|&amp;#039;&amp;#039;R. ranjitsinhi&amp;#039;&amp;#039;}}]]&lt;br /&gt;
Beheimatet sind die Barasinghas in der Nordhälfte [[Indien]]s und in Teilen [[Nepal]]s. Sie waren einst in allen Überschwemmungsebenen der großen Flusssysteme vom [[Indus]] bis [[Assam]] verbreitet, inzwischen ist ihr Verbreitungsgebiet jedoch stark geschrumpft (siehe [[#Systematik|Arten]]). Zwei der drei Arten sind Sumpf- und Marschlandbewohner, der Hochland-Barasingha bevorzugt jedoch lichte Wälder und trockene Wiesen. Grundsätzlich halten sich Barasinghas in der Nähe von Feuchtgebieten auf. Sie gehen ins Wasser, um sich abzukühlen und Fressfeinden zu entgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Barasinghas äsen fast ausschließlich Gräser, daneben nehmen sie auch Blätter zu sich. Sie suchen Wald bevorzugt während der heißesten Tageszeit auf, um dort Schatten zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arten, die überwiegend im offenen Gelände vorkommen, bilden Barasinghas große Herden. Heute bestehen die Herden aus fünfzehn bis zwanzig Tieren, sie konnten früher aber mehrere hundert Individuen umfassen. Für sozial lebende Hirsche ist es ungewöhnlich, dass die Männchen sich nicht an der Peripherie der Rudel aufhalten. Männchen haben eine klare Rangordnung, und dominante Männchen haben das Vorrecht auf eine Paarung mit den Weibchen der Herde. Um dieses Vorrecht kommt es zwischen den Männchen zu Kämpfen, grundsätzlich sind die Männchen der Barasinghas aber weniger aggressive Tiere als sich dies bei anderen Herdentieren beobachten lässt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rue 2003&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Hirsche können sowohl tag- als auch nachtaktiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Die Paarungszeit erstreckt sich von September bis April, der Höhepunkt liegt jedoch für das Landesinnere Indiens in den Monaten Dezember und Januar. Im Norden Indiens sowie in Nepal fällt der Höhepunkt der Brunft auf den Monat November.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rue 2003&amp;quot;/&amp;gt; Während der Brunft forkeln männliche Barasinghas häufig den Boden und reißen diesen mit ihren Geweihen auf. Sie scharren flache Brunftkuhlen, in die sie urinieren. Sie suhlen sich anschließend darin. Männchen der Barasinghas reiben ihre [[Voraugendrüse]]n häufig auch an höheren Pflanzen und hinterlassen so dort ihre Duftmarken. Dominante Barasinghas heben häufig ihre Schnauze hoch an, dabei ist ihr Hals so weit wie möglich nach oben gereckt. Sie demonstrieren so ihren weißen Kehlfleck. Je höher der Kopf getragen wird, desto dominanter ist ein Männchen innerhalb eines Rudels.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rue 2003&amp;quot;/&amp;gt; Direkte Kämpfe mit Konkurrenten sind selten. Auf dem Höhepunkt der Brunft versuchen die adulten Männchen einen Harem um sich zu versammeln. Ist eines der Weibchen empfängnisbereit, hält sich das Männchen bis zu seiner erfolgreichen Begattung in seiner Nähe auf. Andere Männchen werden in der Nähe des Harems geduldet, lediglich das weibliche Tier, das im [[Östrus]] ist, wird von dem Männchen von anderen ferngehalten. Die Männchen wenden daher während der Brunftzeit weniger Energie auf als Hirscharten, die aggressiver auf andere Männchen reagieren, und verlieren entsprechend weniger Gewicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rue 2003&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer 240- bis 250-tägigen Tragzeit bringt das Weibchen meist ein einzelnes Jungtier zur Welt. Die Setzzeit ist nicht synchronisiert, weil die Weibchen zu unterschiedlichen Zeiten empfängnisbereit sind. Jungtiere wiegen nach der Geburt zwischen 9 und 11 Kilogramm und haben ein stark geflecktes Haarkleid. Jungtiere verharren in den ersten Lebenstagen regungslos in der Deckung, das Weibchen kommt nur zum Säugen zu ihnen. Es hält sich jedoch in der Nähe des Jungtiers auf. Nach zwei bis drei Wochen ist das Jungtier in der Lage, dem Muttertier zu folgen. Dieses schließt sich dann mit seinem Nachwuchs wieder dem Rudel an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rue 2003&amp;quot;/&amp;gt; Das Jungtier wird nach sechs bis acht Monaten entwöhnt und ist mit 16 Lebensmonaten geschlechtsreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fressfeinde, Krankheiten und Lebenserwartung ==&lt;br /&gt;
Der Tiger ist der wichtigste Fressfeind der Barasinghas. Beide präferieren den gleichen Lebensraum, so dass Begegnungen zwischen den Tieren durchaus noch häufig sind. [[Pythons]] fressen auch Kälber, wenn sich ihnen dafür die Gelegenheit bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Bedrohung für die Barasinghas geht nach Ansicht von Leonard Lee Rue von der [[Brucellose]] aus; vor allem die des [[Brucellose der Rinder|Rindertypus]] überträgt sich auf diese Hirschart. Es sind in der Vergangenheit bereits ganze Rudel daran verendet. In einem anderen Fall wurden Barasinghas durch diese Krankheit so geschwächt, dass zusätzliche andere Stressfaktoren zu einer hohen Sterblichkeitsrate führten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rue 2003&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In menschlicher Obhut gehaltene Barasinghas erreichten ein Lebensalter von bis zu 23 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedrohung ==&lt;br /&gt;
Das einstige Verbreitungsgebiet ist durch Bejagung und Zerstörung des Lebensraums stark reduziert worden. Die Barasinghas insgesamt werden von der [[IUCN]] als gefährdet (&amp;#039;&amp;#039;vulnerable&amp;#039;&amp;#039;) eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Female Barasingha Whipsnade.JPG|mini|Weibliche Tiefland-Barasinghas (&amp;#039;&amp;#039;R. duvaucelii&amp;#039;&amp;#039;) im [[Whipsnade Zoo]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rucervus duvaucelii ranjitsinhi 128361061.jpg|mini|Weibchen des Assam-Barasinghas (&amp;#039;&amp;#039;R. ranjitsinhi&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Die Barasinghas bilden eine [[Gattung (Biologie)|Gattung]] innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Hirsche]] (Cervidae). Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Rucervus&amp;#039;&amp;#039; umfasste früher auch die [[Leierhirsche]] (&amp;#039;&amp;#039;Panolia&amp;#039;&amp;#039;). [[Molekulargenetik|Molekulargenetische]] Studien geben aber an, das die Barasinghas näher mit den [[Axishirsche]]n (&amp;#039;&amp;#039;Axis&amp;#039;&amp;#039;), die Leierhirsche aber mit den [[Edelhirsche]]n (&amp;#039;&amp;#039;Cervus&amp;#039;&amp;#039;) verwandt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gilbert et al 2006&amp;quot; /&amp;gt; Aus diesem Grund wurden die Leierhirsche aus der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Rucervus&amp;#039;&amp;#039; ausgeschlossen und in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Panolia&amp;#039;&amp;#039; verschoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Groves et al. 2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet für gewöhnlich drei Arten des Barasingha:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Groves et al. 2011&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hochland-Barasingha]] oder Mittelindischer Barasingha (&amp;#039;&amp;#039;Rucervus branderi&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Pocock}}, 1943) aus [[Madhya Pradesh]] lebt abweichend von den anderen Arten in Waldgebieten mit festem Untergrund. Nachdem die Population in den 1970er-Jahren auf unter hundert Tiere gefallen war, wurde durch Schutzmaßnahmen im [[Kanha-Nationalpark]] der Bestand wieder auf 400 Tiere vergrößert. Die Unterart gilt als stark gefährdet.&lt;br /&gt;
* [[Tiefland-Barasingha]] oder Nordindischer Barasingha (&amp;#039;&amp;#039;Rucervus duvaucelii&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|G. Cuvier}}, 1823)) war früher zu Tausenden in den Ebenen von [[Ganges]] und [[Brahmaputra]] beheimatet. Die Bestände in Indien und Nepal sind allerdings inzwischen so weit zurückgegangen, dass die IUCN die Art als gefährdet einstuft. Größere Bestände gibt es noch im [[Dudhwa-Nationalpark]]. In Nepal kommt der Tiefland-Barasingha noch im [[Bardia-Nationalpark]] und im [[Suklaphanta Wildlife Reserve]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Shrestha, S. 205 &amp;lt;/ref&amp;gt; Der wissenschaftliche Name der Art ehrt den französischen Naturforscher [[Alfred Duvaucel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beolens&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Assam-Barasingha]] (&amp;#039;&amp;#039;Rucervus ranjitsinhi&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Groves}}, 1982)) wird von der IUCN als vom Aussterben bedroht eingestuft. Wenige hundert Tiere leben ausschließlich im [[Kaziranga-Nationalpark]] und im [[Manas-Nationalpark|Manas-Tigerreservat]] in [[Assam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ausgerottete [[Schomburgk-Hirsch]] (&amp;#039;&amp;#039;Rucervus schomburgki&amp;#039;&amp;#039;) wurde manchmal in die eigene Gattung &amp;#039;&amp;#039;Thaocervus&amp;#039;&amp;#039; gestellt, eine 2021 veröffentlichte genetische Studie sieht ihn aber als [[Schwestergruppe|Schwesterform]] einer vom Tiefland-Barasingha und vom Assam-Barasingha gebildeten [[Klade]] an. Das folgende Kladogramm zeigt die innere Systematik der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Rucervus&amp;#039;&amp;#039; nach Kumar et al. 2021.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kumar et al 2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Klade|style=white-space:nowrap;font-size:90%;line-height:100%&lt;br /&gt;
|label1=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rucervus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|1={{Klade&lt;br /&gt;
   |1=[[Hochland-Barasingha]] (&amp;#039;&amp;#039;Rucervus branderi&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
   |2={{Klade&lt;br /&gt;
      |1=[[Schomburgk-Hirsch]] (&amp;#039;&amp;#039;Rucervus schomburgki&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
      |2={{Klade&lt;br /&gt;
         |1=[[Tiefland-Barasingha]] (&amp;#039;&amp;#039;Rucervus duvaucelii&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
         |2=[[Assam-Barasingha]] (&amp;#039;&amp;#039;Rucervus ranjitsinhi&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
         }}&lt;br /&gt;
      }}&lt;br /&gt;
   }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Colin Groves und Peter Grubb: &amp;#039;&amp;#039;Ungulate Taxonomy.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, 2011, S. 1–317 (S. S. 71–107)&lt;br /&gt;
* Ronald M. Nowak: &amp;#039;&amp;#039;Walker&amp;#039;s Mammals of the World&amp;#039;&amp;#039;. Johns Hopkins University Press, 1999, ISBN 0801857899&lt;br /&gt;
* Leonard Lee Rue III: &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia of Deer&amp;#039;&amp;#039;. Voyageur Press, Stillwater 2003, ISBN 0-89658-590-5&lt;br /&gt;
* Tej Kumar Shrestha: &amp;#039;&amp;#039;Wildlife of Nepal – A Study of Renewable Resources of Nepal Himalayas.&amp;#039;&amp;#039; Tribhuvan University, Kathmandu 2003, ISBN 99933-59-02-5&lt;br /&gt;
* Don E. Wilson, DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Mammal Species of the World]]&amp;#039;&amp;#039;. 3. Ausgabe. The Johns Hopkins University Press, Baltimore 2005, ISBN 0-8018-8221-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beolens&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Beolens, Watkins &amp;amp; Grayson |Titel=The Eponym Dictionary of Mammals |Online=[https://books.google.de/books?id=Jar_DwAAQBAJ&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;lpg=PA55&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA118#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Duvaucel] |Verlag=Johns Hopkins University Press |Ort=Baltimore |Datum=2009 |ISBN=978-0-8018-9304-9 |Seiten=118}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gilbert et al 2006&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Clément Gilbert, Anne Ropiquet und Alexandre Hassanin: &amp;#039;&amp;#039;Mitochondrial and nuclear phylogenies of Cervidae (Mammalia, Ruminantia): Systematics, morphology, and biogeography.&amp;#039;&amp;#039; Molecular Phylogenetics and Evolution 40, 2006, S. 101–117&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Groves et al. 2011&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colin Groves und Peter Grubb: &amp;#039;&amp;#039;Ungulate Taxonomy.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, 2011, S. 1–317 (S. S. 71–107)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kumar et al 2021&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ved Prakash Kumar, Bheem Dutt Joshi, Reeta Sharma, Ankita Rajpoot, Animesh Talukdar, Parag Nigam, Dhyanendra Kumar, Surendra Prakash Goyal: &amp;#039;&amp;#039;Understanding the diversification pattern of three subspecies of swamp deer (Rucervus duvaucelii) during the Pleistocene–Holocene based on mitochondrial and Y chromosome markers.&amp;#039;&amp;#039; Mammalian Biology (2021) 101:217–232, [[doi: 10.1007/s42991-021-00104-7]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Cervus duvaucelii|Barasinghas}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ultimateungulate.com/Artiodactyla/Rucervus_duvaucelii.html  Verbreitungskarte und weitere Informationen (englisch)]&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2006&lt;br /&gt;
| ID             = 4257&lt;br /&gt;
| ScientificName = Rucervus duvaucelii&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 1996&lt;br /&gt;
| Assessor       = Deer Specialist Group&lt;br /&gt;
| Download       = 5.12.2006&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hirsche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Haplochromis</name></author>
	</entry>
</feed>