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	<title>Baraqisch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Man77: /* Einleitung */</title>
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		<updated>2026-03-30T20:39:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
|BREITE        = 15/59/45/N&lt;br /&gt;
|LÄNGE         = 44/48/07/E&lt;br /&gt;
|NAME          = Baraqisch&lt;br /&gt;
|AMT-NAME      = {{arF|براقش|d=Barāqiš}}&lt;br /&gt;
|HÖHE          = 1100&lt;br /&gt;
|FLÄCHE        =&lt;br /&gt;
|EINWOHNER     =&lt;br /&gt;
|STAND         =&lt;br /&gt;
|GRÜNDUNG      =&lt;br /&gt;
|ISO-CODE      = YE-JA&lt;br /&gt;
|WWW           =&lt;br /&gt;
|WWW-SPRACHE   =&lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER =&lt;br /&gt;
|PARTEI        =&lt;br /&gt;
|BILD          = &lt;br /&gt;
|BILD-TEXT     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baraqisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barakisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baraqish&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|براقش|d=Barāqiš}}; [[Altsüdarabische Sprachen|altsüdarabisch]] &amp;#039;&amp;#039;Yṯl&amp;#039;&amp;#039;, rekonstruiert &amp;#039;&amp;#039;Yathill (Yaṯull)&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im Nordwesten des [[Jemen]] im sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Östlichen Gebirgshang&amp;#039;&amp;#039;, etwa 125&amp;amp;nbsp;km nordöstlich der Landeshauptstadt [[Sanaa]]. Kaum 100&amp;amp;nbsp;km nordwestlich liegt das historische [[Ma&amp;#039;rib]], bekannt durch dessen [[Staudamm von Ma&amp;#039;rib|Staudamm]]. Baraqisch war bis in die 1960er Jahre bewohnt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.world66.com/asia/middleeast/yemen/baraqish |text=Baraqish Travel Guide |wayback=20170421000809}}&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;world66.com&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 17.&amp;amp;nbsp;Februar 2024 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Baraqisch ist eine bedeutende archäologische Fundstätte. Bei den [[Griechen]] und [[Römisches Reich|Römern]] war die Stadt unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;Athlula&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Athrula&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jane Taylor: &amp;#039;&amp;#039;Petra and the lost kingdom of the Nabataeans&amp;#039;&amp;#039;. I.B. Tauris, London&amp;amp;nbsp;/New York 2001, ISBN 978-1-86064-508-2, S.&amp;amp;nbsp;61 (englisch; [http://books.google.nl/books?id=FcAoBq4_EnEC&amp;amp;pg=PA61&amp;amp;dq=Baraqish eingeschränkte Vorschau] in der Google-Buchsuche; abgerufen am 20. April 2017.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere im [[Gouvernement al-Dschauf|Dschauf]] gelegene historische Fundstätten sind &amp;#039;&amp;#039;[[Qarnawu]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Naschān]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://qudama-alarab.blogspot.de/2014/10/as-sawda-yemen.html Fundstücke aus As Sawdā] auf &amp;#039;&amp;#039;qudama-alarab.blogspot.de&amp;#039;&amp;#039;, 16. Oktober 2014. Abgerufen am 20.&amp;amp;nbsp;April 2017 (englisch/arabisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;[[Naschq]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.britannica.com/EBchecked/topic/56767/Al-Bayda Al-Bayḍāʾ]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;britannica.com&amp;#039;&amp;#039;, 12. Januar 2009. Abgerufen am 20. April 2017 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; die zwischen 25 und 50&amp;amp;nbsp;km nördlich entfernt liegen, Letztere allesamt entlang des &amp;#039;&amp;#039;Wadi al-Jawf (Wadi Dschauf / الجوف)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Altsteinzeit]]liche [[Keramik]]funde deuten auf eine Besiedlung zumindest seit dem 12.&amp;amp;nbsp;bis 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vor Chr. hin.&amp;lt;ref name=Maigret /&amp;gt; Bis Anfang des [[6. Jahrhundert v. Chr.|6. Jahrhunderts v. Chr.]] wurde das heutige Baraqisch noch &amp;#039;&amp;#039;Yathill/(Yaṯull)&amp;#039;&amp;#039; genannt und von [[Saba (Antike)|Saba]] beherrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Aithie, Patricia Aithie: &amp;#039;&amp;#039;Yemen: jewel of Arabia&amp;#039;&amp;#039;. Stacey International, 2001, ISBN 9781900988155, S.&amp;amp;nbsp;152.&amp;lt;/ref&amp;gt; Yathill lag in einem weitläufigen [[Wadi]], dem &amp;#039;&amp;#039;Wadi Fardha&amp;#039;&amp;#039;. Diese Lage begünstigte den Handelswarendurchzug und -umschlag, weshalb die Siedlung zum Knotenpunkt für den [[Weihrauchstraße|Weihrauchhandel]] aufstieg. Ein sabäischer Tatenbericht (zitiert als [[Répertoire d’Épigraphie sémitique|RES]] 3943), wohl [[Yitha&amp;#039;amar Bayyin II.]] zuzuordnen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mueller&amp;quot;&amp;gt;[[Walter W. Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Skizze der Geschichte Altsüdarabiens&amp;#039;&amp;#039;. In: Werner Daum: &amp;#039;&amp;#039;Jemen&amp;#039;&amp;#039;. Umschau, Frankfurt/Main, ISBN 3-7016-2251-5, S.&amp;amp;nbsp;50&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; erwähnte erstmals aufständische [[Ma&amp;#039;in|Minäer]], Vasallen Sabas, die sich zu ernsten Gegenspielern entpuppen würden und niedergeworfen werden müssten. Stattdessen befreiten sich die Minäer gegen Ende des [[5. Jahrhundert v. Chr.|5. Jahrhunderts v. Chr.]] aus der Abhängigkeit von Saba und etablierten ihre Königsherrschaft im [[Gouvernement al-Dschauf|Dschauf]], das Kernland ihrer Macht wurde. Sabäische Hochburgen, wie Yathill, Ma&amp;#039;in, [[Naschān]] und [[Naschq]] gerieten unter ihren Einfluss, was insbesondere ab dem Folgejahrhundert zu einer lang anhaltenden minäischen Blütezeit führte. 343 v.&amp;amp;nbsp;Chr. herrschte entlang der Weihrauchstraße der Minäer Abyada II. Yitha (zitiert als RES 3022).&amp;lt;ref&amp;gt;Die Weihrauchstraße zog sich vom heute saudischen [[Nadschran]] über [[Qarnawu]]/Yathill und [[Ma&amp;#039;rib]] wie [[Timna (Jemen)|Tumna]] nach [[Schabwat]] ostwärts.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die südarabischen Inschriften erwähnen diesen Handel nur selten und dabei bestenfalls als Nebensache. Daher fällt besonders auf, dass Inschriften in der Stadtmauer Yathills bisweilen nicht Kriegstaten hegemonialer Aristokraten präsentieren,&amp;lt;ref&amp;gt;Rémy Audouin, Jean-François Breton: &amp;#039;&amp;#039;Städte und Tempel – Die Entstehung der südarabischen Zivilisation&amp;#039;&amp;#039;. In: Werner Daum: &amp;#039;&amp;#039;Jemen&amp;#039;&amp;#039;. Umschau, Frankfurt/Main, ISBN 3-7016-2251-5, S.&amp;amp;nbsp;74.&amp;lt;/ref&amp;gt; sondern Anspielungen beinhalten zur Macht der Kaufleute.&amp;lt;ref&amp;gt;Widmungsinschrift, etwa 4./3.&amp;amp;nbsp;Jhd.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. in einem flachen Mauerteil der Stadtmauer von Baraqisch (übersetzt bei Audouin/Breton: „ʿAmmīsadiq… und Saʿīd…, Anführer der Karawanenleute, die aufgebrochen waren, um zusammen mit ihnen in Ägypten, Syrien und jenseits des Flusses Handel zu treiben…, damals als ʿAthar dhū-Qabd, Wadd und Nakraḥ sie selber und ihr Eigentum schützen und sie vor den Kampfhandlungen gewarnt hatten, welch Saba und Khaulān gegen sie selber, gegen ihr Eigentum und ihre Tragtiere beabsichtigt hatten, als sie sich auf dem Wege zwischen Maʿīn und Radmja (= Nadjrān) befanden, und vor dem Krieg, der zwischen Nord und Süd herrschte, und damals, ʿAthar dhū-Qabd, Wadd und Nakraḥ ihre Person und ihr Eigentum schützten, als sie sich während des Krieges zwischen den Medern und den Ägyptern im Herzen Ägyptens befanden und ʿAthar dhū-Qabd ihnen und ihrem Eigentum Frieden und Unversehrtheit gewährleistete, bis sie wieder in ihre Stadt Qarnaw zurückkehrten…“)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel bestanden große Rivalitäten zu Saba fort, welches im letzten Viertel des [[2. Jahrhundert v. Chr.|2. Jahrhunderts v. Chr.]] die Oberhand zurückgewann.&amp;lt;ref Name=Mueller /&amp;gt; Gegen 50 v.&amp;amp;nbsp;Chr. hatte Saba die Stadt zurückerobert, worüber allerdings Auskunft gebende Inschriften fehlen.&amp;lt;ref name=Wissmann&amp;gt;[[Hermann von Wissmann (Geograph)|Hermann von Wissmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Archäologie und Antiken Geographie von Südarabien&amp;#039;&amp;#039;, (siehe Lit.), S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor der Zeitenwende versuchte der römische Kaiser [[Augustus]] (27 v.&amp;amp;nbsp;Chr.–14 n.&amp;amp;nbsp;Chr.) Saba zu unterwerfen. Zu diesem Zweck ließ er [[25 v. Chr.]] den römischen Feldherrn [[Aelius Gallus]] unter [[Nabatäer|nabatäischer]] Führung nach [[Südarabien]] ziehen. Auftragsgemäß wurde nach der raschen Unterwerfung [[Nadschran]]s (im grenznahen heutigen [[Saudi-Arabien]]), welches nach nur kurzer Schlacht eingenommen wurde, auch das alte Yathill besetzt. Es heißt, dass Yathill den Römern 24 v.&amp;amp;nbsp;Chr. die Tore geöffnet habe.&amp;lt;ref name=Wissmann /&amp;gt; Krankheitsbedingt und aufgrund Wassermangels, sowie in Unterschätzung der widrigen Landesgegebenheiten, setzte sich Gallus mit seinen Truppen aber schnell wieder ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eroberung des [[Hadramaut]] im Jahr 242 erreichten Saba und die Stadt Baraqisch ihren politischen Höhepunkt. Es konnten neue Handelswege eröffnet werden, womit florierender wirtschaftlicher Aufschwung verbunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altsüdarabische Stadtanlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Barakisk flickr01.jpg|mini|Ruinen in Baraqisch]]&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt etwas erhaben auf einem Hügel. Es handelt sich um die eindrucksvolle und gut erhaltene Ruinenlandschaft einer antiken Stadtfestungs- und Tempelanlage, die im 7. oder 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst Kopp]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Länderkunde Jemen&amp;#039;&amp;#039;. Dr. Ludwig Reichert Verlag, Wiesbaden 2005, ISBN 3-89500-500-2, S.&amp;amp;nbsp;199&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt wies einst 57 Türme auf und war durch zwei Tore zugänglich, welche sich je im Osten und im Westen der Anlage befanden. Die Maueranlage schloss in bis zu 14 Metern Höhe, ein architektonischer Superlativ der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Südteil der Stadt befanden sich die imposante Tempelanlage des &amp;#039;&amp;#039;‛Athtar dhû-Qabd&amp;#039;&amp;#039; sowie eine [[Nekropole]], welche eine Mehrzahl von Grabstelen enthält.&amp;lt;ref name=Maigret /&amp;gt; Die Reste vermitteln noch heute Züge der Strahlkraft minäischer Architektur. In den Jahren 1989 bis 1990 und anschließend von 2003 bis 2007 forschten Mitglieder&amp;lt;ref&amp;gt;Mitglieder der Ausgrabungskommissionen: Alessandro de Maigret, Mario Liverani, Sabina Antonini, Vittoria Buffa und Patrizia De Socio&amp;lt;/ref&amp;gt; der italienischen archäologischen Mission in Baraqisch und legten diverse Funde frei.&amp;lt;ref name=Maigret /&amp;gt; Anhand eines den Besiedlungsschutt der islamischen Stadtepoche noch heute überragenden Tempelfragments, lässt sich eine teilweise intakte Deckenkonstruktion ausmachen. Weiterhin stehen [[in situ]] sechzehn Monolithpfeiler mit gleich weiten Achsabständen.&amp;lt;ref name=Maigret /&amp;gt; Die Schäfte besitzen eine fein geschliffene, glatte Oberfläche, noch frei von Sichtflächenbehandlungen, wie der [[Anathyrosis]]. Die [[hypostyl]]e Anlage könnte noch wesentlich größer gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Schmidt (Archäologe)|Jürgen Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Altsüdarabische Kultbauten&amp;#039;&amp;#039;, (siehe Lit.), S. 81 ff. (85, 88).&amp;lt;/ref&amp;gt; Archäologen vermuteten darin das [[Peristyl]] eines Tempels zu Ehren des männlichen [[Venus (Mythologie)|Venus]]-Sterngotts ([[inschrift]]lich jedenfalls ein [[Athtar|Aṯtar]]-Tempel).&amp;lt;ref name=Maigret /&amp;gt; Unmittelbare Bezüge bezüglich Baudatum und Zuweisung der Tempelwidmung sind bis heute unklar. Minäische Texte gibt es im Jemen zudem nur an zwei Ruinenplätzen, neben [[Qarnawu]] (&amp;#039;&amp;#039;Qrnw&amp;#039;&amp;#039;) gerade noch in Barqisch/Yathill (&amp;#039;&amp;#039;Yṯl&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=Maigret&amp;gt;Alessandro de Maigret: {{Webarchiv|url=http://www.unior.it/userfiles/workarea_231/file/Articoli/De%20Maigret%2050-90.pdf |wayback=20200727212429 |text=&amp;#039;&amp;#039;THE EXCAVATIONS OF THE ITALIAN ARCHAEOLOGICAL MISSION AT BARÂQISH (REPUBLIC OF YEMEN)&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-07-17 22:02:36 InternetArchiveBot }}. In: &amp;#039;&amp;#039;Newsletter Archeologia (CISA)&amp;#039;&amp;#039;. No.&amp;amp;nbsp;0, S.&amp;amp;nbsp;50–90 Abgerufen am 20.&amp;amp;nbsp;April 2017 (englisch; PDF; 4,4&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alfred Felix Landon Beeston]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorislamische Inschriften und vorislamische Sprachen des Jemen&amp;#039;&amp;#039; (siehe Lit.). S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Tempel im Stadtinnern – mit nochmals vier Säulen, gewidmet dem städtischen Schutz- und Heilgott &amp;#039;&amp;#039;[[Nakrah|Nikraḥ]]&amp;#039;&amp;#039; – ist heute noch erhalten. Über die Stadtmauer hinweg verteilt sich eine Vielzahl von altsüdarabischen Inschriften. Bis heute gilt die Stadt als archäologische Hauptattraktion des [[Naher Osten|Nahen Ostens]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alessandro de Maigret: &amp;#039;&amp;#039;Der Tempel von Baraqish&amp;#039;&amp;#039;. In: Katalog Wien, S. 217–218.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;siehe auch Artikelabschnitt: [[Architektur im Jemen#Architekturgeschichte|Architekturgeschichte Südarabien]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
Nicht weit von Baraqisch liegen weitere historische Sehenswürdigkeiten aus der minäischen Epoche, wie die Sandhügel von &amp;#039;&amp;#039;Ahqaf&amp;#039;&amp;#039;, die Ruinen von &amp;#039;&amp;#039;Duroub Al-Sabi&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kharbat Al-Lisan&amp;#039;&amp;#039;. Staudämme und alte Wasserkanäle können besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bombardierung während der Militärintervention im Jemen 2015 ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Saudi-Arabien|saudi-arabisch]] geführten und von den USA und Großbritannien unterstützten [[Militärintervention im Jemen seit 2015]] wurde die Ausgrabungsstätte der Stadt Barakisch bombardiert und beschädigt, als die Militärallianz vergeblich versucht hatte, Geländegewinne der [[Huthi]]-Rebellen rückgängig zu machen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reuters-com_2015-05-13_HCY&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.webcitation.org/6YYAO6IQZ | webciteID=6YYAO6IQZ | text=History a casualty in Yemen&amp;#039;s war as bombs smash ancient sites}}&amp;#039;&amp;#039; (englisch). reuters.com, 13. Mai 2015, von Noah Browning und Mohammed Ghobari, archiviert vom [http://www.reuters.com/article/2015/05/13/us-yemen-security-heritage-idUSKBN0NY1O520150513 Original].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;derstandard-at_2015-05-12_UBS&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.webcitation.org/6Ygog5KXG | webciteID=6Ygog5KXG | text=Unesco beklagt schwere Schäden an Jemens Kulturerbe}}&amp;#039;&amp;#039;, derstandard.at, 12. Mai 2015, archiviert vom [http://derstandard.at/2000015728847/Unesco-beklagt-schwere-Schaeden-an-Jemens-Kulturerbe Original].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alessio Agostini: &amp;#039;&amp;#039;Two new inscriptions from the recently excavated temple of ʿAthtar dhū-Qabḍ in Barāqish (Ancient Minaean Yathill).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Arabian Archaeology and Epigraphy&amp;#039;&amp;#039; 22/1 (2011), Seite 48–58.&lt;br /&gt;
* J.-F. Breton: &amp;#039;&amp;#039;Les fortifications d’Arabie méridionale du 7e au 1er siècle avant notre ère.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Archäologische Berichte aus dem Yemen.&amp;#039;&amp;#039;) von Zabern, Mainz 1994&lt;br /&gt;
* A. de Maigret und C. Robin: &amp;#039;&amp;#039;Le temple de Nakrah à Yathill (aujourd’hui Barāqish), Yémen, résultats des deux premières campagnes de fouilles de la Mission Italienne.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Comptes Rendus de l’Académie des Inscriptions et Belles Lettres 1993&amp;#039;&amp;#039;, Seite 427–498.&lt;br /&gt;
* [[Horst Kopp]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Länderkunde Jemen&amp;#039;&amp;#039;, Dr. Ludwig Reichert Verlag, Wiesbaden 2005, ISBN 3-89500-500-2.&lt;br /&gt;
* [[Walter W. Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Skizze der Geschichte Altsüdarabiens&amp;#039;&amp;#039;. In: Werner Daum: &amp;#039;&amp;#039;Jemen&amp;#039;&amp;#039;, Umschau, Frankfurt/Main, ISBN 3-7016-2251-5; S. 50–56&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Schmidt (Archäologe)|Jürgen Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Altsüdarabische Kultbauten&amp;#039;&amp;#039;. In: Werner Daum: &amp;#039;&amp;#039;Jemen&amp;#039;&amp;#039;, Umschau, Frankfurt/Main, ISBN 3-7016-2251-5; S. 81–101&lt;br /&gt;
* [[Alfred Felix Landon Beeston]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorislamische Inschriften und vorislamische Sprachen im Jemen&amp;#039;&amp;#039;. In: Werner Daum: &amp;#039;&amp;#039;Jemen&amp;#039;&amp;#039;, Umschau, Frankfurt/Main, ISBN 3-7016-2251-5; S. 102–106&lt;br /&gt;
* [[Hermann von Wissmann (Geograph)|Hermann von Wissmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Archäologie und Antiken Geographie von Südarabien&amp;#039;&amp;#039; UT: &amp;#039;&amp;#039;Ḥaḍramaut, Qatabān und das ʿAden-Gebiet in der Antike&amp;#039;&amp;#039;, Istanbul, Nederlands Historisch-Archäologisch Instituut in Het Nabije Oosten, 1968&lt;br /&gt;
* Rémy Audouin, Jean-François Breton: &amp;#039;&amp;#039;Städte und Tempel – Die Entstehung der südarabischen Zivilisation.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Daum: Jemen, Umschau, Frankfurt/Main, ISBN 3-7016-2251-5; S. 74–78&lt;br /&gt;
* {{RE|II,2|2071|2072|Athrula|[[David Heinrich von Müller]]|RE:Athrula}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://nabataea.net/baraqish.html Yathill (Bild der gesamten Befestigungsanlage)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Jemen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike sabäische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike minäische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouvernement al-Dschauf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Jemen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Alter Orient)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Man77</name></author>
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