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	<title>Bar-le-Duc - Versionsgeschichte</title>
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		<title>~2026-15680-6: /* Geografie */Zeichensetzung.</title>
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		<updated>2026-02-08T13:47:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geografie: &lt;/span&gt;Zeichensetzung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die französische Stadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bar-le-Duc&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Zum französischen Mathematiker, Ingenieur und Festungsbaumeister siehe [[Jean Errard de Bar-le-Duc]]. Zur belgisch/niederländischen Gemeinde, auf Französisch Baerle-Duc genannt, siehe [[Baarle-Hertog]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Bar-le-Duc&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason Bar-le-Duc 55.png&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Meuse|Meuse]] ([[Präfektur (Frankreich)|Präfektur]])&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Bar-le-Duc|Bar-le-Duc]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Bar-le-Duc-1|Bar-le-Duc-1]], [[Kanton Bar-le-Duc-2|Bar-le-Duc-2]]&lt;br /&gt;
|insee= 55029&lt;br /&gt;
|cp= 55000&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté d’agglomération Bar-le-Duc Sud Meuse|Bar-le-Duc Sud Meuse]]&lt;br /&gt;
|maire= Martine Joly&lt;br /&gt;
|latitude= 48/46/18/N&lt;br /&gt;
|longitude= 05/10/02/O&lt;br /&gt;
|alt moy= 187&lt;br /&gt;
|alt mini= 175&lt;br /&gt;
|alt maxi= 327&lt;br /&gt;
|siteweb= https://www.barleduc.fr/&lt;br /&gt;
|image= Ornain-bar-le-duc.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= Der [[Ornain]] in Bar-le-Duc&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bar-le-Duc&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|baʁ lə dyk|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Laszlo Cárdenas (Culex)-Bar-le-Duc.wav}} ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|Stadt]] im Nordosten [[Frankreich]]s mit {{EWZ|FR|55029}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|55029}}) im [[Département Meuse]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Lothringen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt erstreckt sich auf einer Fläche von 23,69 Quadratkilometern, liegt innerhalb eines schmalen Tales und wird umschlossen von Wäldern und Weinhügeln. Sie liegt am [[Ornain]], über den zahlreiche Brücken führen, und an der [[Bahnstrecke Paris–Strasbourg]]. Sie wird auch vom [[Canal de la Marne au Rhin|Rhein-Marne-Kanal]] erschlossen, der unter Ausnutzung weiterer [[Kanal (Wasserbau)|Kanäle]] eine schiffbare Verbindung aus dem Raum Paris bis an den [[Rhein]] ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Stadt geht auf eine [[Gallo-römische Kultur|gallorömische]] Siedlung zurück. In der Merowingerzeit wurde ein „Burgum Barri“ genannt, als Hauptort des &amp;#039;&amp;#039;[[pagus]] Barrensis&amp;#039;&amp;#039;. 954 war Bar Sitz des [[Herzogtum Bar|Grafen von Bar]] und gehörte zum [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]]. 1243 erhielt Bar-le-Duc Stadtrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Voie-sacree.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Voie Sacrée]]&amp;#039;&amp;#039;, Gedenkstein]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:LASB K Hellwig 1048.jpg|mini|Kolorierter Stadtplan von 1617]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1301 musste der Graf von Bar seine westlich der [[Maas]] liegenden Besitztümer dem französischen König, der auf der Seite seiner Gegner stand, zu [[Lehnswesen|Lehen]] auftragen; diese Teile der Grafschaft wurden dann als &amp;#039;&amp;#039;Barrois mouvant&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet (&amp;#039;&amp;#039;mouvant du roi de France&amp;#039;&amp;#039; = vom König von Frankreich lehensrührig). 1354 wurde die Grafschaft Bar zum [[Herzogtum Bar|Herzogtum]] erhoben. Das Herzogtum Bar fiel 1485 an das [[Herzogtum Lothringen]] und 1766 an [[Königreich Frankreich (987–1792)|Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine historische Ansicht der Stadt Bar-le-Duc stammt von [[Matthäus Merian]] dem Älteren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] (1789–1799) wurde die Stadt [[Hauptort]] des Départements Meuse und hieß von 1792 bis 1815 &amp;#039;&amp;#039;Bar-sur-Ornain&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] (1914–1918) hatte die Straße von Bar-le-Duc nach [[Verdun]] eine große Bedeutung für die französische Armee. Sie war 1916 während der [[Schlacht um Verdun]] die einzig verbliebene Verbindung nach Verdun. Die gesamte Versorgung lief über diese Straße. Sie wird seitdem als &amp;#039;&amp;#039;[[Voie Sacrée]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bar-le-Duc seit 1918 ===&lt;br /&gt;
Am 24. April 1922 hielt der französische Ministerpräsident [[Raymond Poincaré]] in seinem Geburtsort Bar-le-Duc eine viel beachtete Rede als Antwort auf den [[Vertrag von Rapallo]]. Darin bekräftigte er die französischen Forderungen an das [[Deutsches Reich 1918 bis 1933|Deutsche Reich]], endlich seinen [[Reparationen|Reparationsverpflichtungen]] aus dem [[Versailler Vertrag]] nachzukommen. Er drohte dabei auch bereits eine mögliche Militärintervention Frankreichs an, sollte Deutschland dem nicht nachkommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die Kabinette Wirth I und II |Reihe=Akten der Reichskanzlei, Weimarer Republik |BandReihe=2 |Datum= |Sprache=de |Online=https://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/10a/wir/wir2p/kap1_1/kap2_21/para3_3.html#d8e38_rueck |Abruf=2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenige Monate später [[Ruhrbesetzung|besetzte Frankreich das Ruhrgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt relativ wenige Informationen über Bar-le-Duc in der [[Zwischenkriegszeit]] und der Zeit während des Zweiten Weltkriegs. Wie in vielen anderen Orten Frankreichs wurden auch hier im Herbst 1939 &amp;#039;&amp;#039;feindliche Ausländer&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;Deutsche und Österreicher&amp;amp;nbsp;– [[Internierungslager|interniert]]. Wo sich von September 1939 bis Mai 1940 dieses Lager –&amp;amp;nbsp;in der damaligen Terminologie ein &amp;#039;&amp;#039;Centre de Rassemblement des Etrangers&amp;#039;&amp;#039; (C.R.E., Sammelstelle für Ausländer)&amp;amp;nbsp;– befand, ist nicht bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bddm.org/int/details.php?id=73264&amp;amp;display=0 Camp d’Internement Bar-le-Duc.] Fondation pour la mémoire de la déportation, bddm.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1940 besiegte die [[Wehrmacht]] die französischen Streitkräfte im [[Westfeldzug]] und [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|besetzte große Teile Frankreichs]].&amp;lt;br /&amp;gt;Vielerorts (auch in Bar-le-Duc) wurden französische Soldaten in sogenannten [[Frontstalag|Frontstammlagern]] (Frontstalags) interniert. Laut der Organisation &amp;#039;&amp;#039;AJPN – Anonymes, Justes et Persécutés durant la Période Nazie dans les Communes de France&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Auf Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;AJPN – Namenlose, Gerechte und Verfolgte während der NS-Zeit in den Gemeinden Frankreichs&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; waren Ende September 1940 etwa 3000 Soldaten in der &amp;#039;&amp;#039;Caserne Oudinot&amp;#039;&amp;#039; interniert, von denen 2400 zu den Landwirten in der Umgebung abkommandiert worden seien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ajpn.org/internement-Caserne-Oudinot-905.html Caserne Oudinot durant la Seconde Guerre mondiale.] AJPN.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der gleichen Quelle befanden sich vergleichbare Einrichtungen im &amp;#039;&amp;#039;Camp Exelmans&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Camp Moncey&amp;#039;&amp;#039; und in der &amp;#039;&amp;#039;École Normale&amp;#039;&amp;#039;. Auf der Webseite &amp;#039;&amp;#039;Prisonniers de Guerre&amp;#039;&amp;#039; wird neben dem &amp;#039;&amp;#039;Camp Exelmans&amp;#039;&amp;#039; auch eine Seifenfabrik als „Frontstalag 240“ erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://prisonniers-de-guerre.fr/frontstalag/ Les Frontstalag en France.] Prisonniers de Guerre. Auf dieser Webseite ist auch ein kurzes Video eingebunden, in dem Karikaturen eines &amp;#039;&amp;#039;Ak Hardy&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1940 gezeigt werden, in denen sich der Künstler ironisch mit der Lagersituation in Bar-le-Duc auseinandersetzt. Fotos über die Internierung in der Seifenfabrik gibt es auf: [http://www.ajpn.org/internement-Seife-Fabrik-Usine-Amos-16.html Savonnerie Usine Amos.] AJPN.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1940 wurden die Schüler des Gymnasiums von Bar-le-Duc von den Besatzern wegen „provokantem Verhalten“ und entsprechenden [[Graffiti]] mit einer zweiwöchigen Schulschließung bestraft. Für Schüler über 16 Jahre wurde Arbeitsdienst angeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dep-Meuse&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ajpn.org/departement-Meuse-55.html Département de la Meuse en 1939–1945.] AJPN.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Juni 1941 wurde der in Bar-le-Duc wohnende mutmaßliche Kommunist Jules Allaix „aus politischen Gründen“ verhaftet. Er wurde zunächst in der oben erwähnten &amp;#039;&amp;#039;École Normale&amp;#039;&amp;#039; interniert und später in [[Compiègne]] im [[KZ Royallieu|Transit- und Internierungslager &amp;#039;&amp;#039;Royallieu&amp;#039;&amp;#039;]]. Von dort aus wurde er am 6. Juli 1942 ins [[Vernichtungslager Auschwitz]] deportiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dep-Meuse&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 wurde die in Bar-le-Duc lebende jüdische Familie Cain verhaftet. Der damals 61-jährige Henri Cain wurde erschossen, seine gleichaltrige Frau Louise am 13. April 1944 über das [[Sammellager Drancy]] nach Auschwitz deportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ajpn.org/commune-Bar-le-Duc-55029.html Bar-le-Duc en 1939–1945.] AJPN.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 18.346 || 19.159 || 19.288 || 18.471 || 17.545 || 16.944 || 16.002 || 14.625&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Bar-le-Duc unterhält Städtepartnerschaften mit den deutschen Städten [[Wilkau-Haßlau]] in Sachsen und mit [[Griesheim]] in Hessen. Außerdem besteht eine Partnerschaft mit der [[Ungarn|ungarischen]] Stadt [[Gyönk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Le Transi de René de Chalon (Ligier Richier).jpg|mini|hochkant=0.8|Grabskulptur des [[Renatus (Oranien-Nassau)|Renatus von Oranien-Nassau]] in der Kirche Saint-Étienne]]&lt;br /&gt;
Die Stadt ist ein Zeugnis der Renaissancearchitektur. Sie enthält zwei historisch interessante Teile: die Unterstadt am Fluss [[Ornain]] und die Oberstadt auf dem Berghang. In der Unterstadt sind sehenswert unter anderem die Kirche &amp;#039;&amp;#039;Notre-Dame&amp;#039;&amp;#039; aus dem 12. Jahrhundert, die Brücke &amp;#039;&amp;#039;Notre-Dame&amp;#039;&amp;#039; und das Gebäude des [[Collège Gilles-de-Trèves]] (1571).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Oberstadt sind viele Steinhäuser aus dem 15., 16. und 17. Jahrhundert erhalten. Das [[Schloss der Herzöge von Bar]] wurde 1670 weitgehend [[Schleifung|geschleift]]. Das Gelände ist heute ein großer Platz, geschmückt mit Blumenrabatten, Bäumen und Bänken. Direkt daneben befindet sich das Museum (&amp;#039;&amp;#039;Musée Barrois&amp;#039;&amp;#039;) in einem Gebäude aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche &amp;#039;&amp;#039;[[St-Étienne (Bar-le-Duc)|Saint-Étienne]]&amp;#039;&amp;#039; (15. Jahrhundert) enthält die berühmte Statue des Bildhauers [[Ligier Richier]] (ca. 1500–1567) &amp;#039;&amp;#039;Le Transi&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Das Skelett&amp;#039;&amp;#039; genannt. Ein &amp;#039;&amp;#039;Transi&amp;#039;&amp;#039; ist wie ein [[Gisant]] eine liegende Grabskulptur. Der Verstorbene wird aber im Gegensatz zum Gisant im Zustand der Verwesung dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Sehenswürdigkeiten:&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche [[St-Antoine (Bar-le-Duc)|Saint-Antoine]], errichtet als Klosterkirche, 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Rathaus, errichtet als repräsentatives Wohngebäude, klassizistisch, 1803/1813&lt;br /&gt;
* [[Schloss Marbeaumont]], errichtet als repräsentatives Wohngebäude eines Bankiers, eklektizistisch, 1903/04&lt;br /&gt;
[[Datei:Bar-le-Duc-TourHorloge.jpg|mini|hochkant=0.8|Uhrturm]]&lt;br /&gt;
* Uhrturm, einziger Rest der mittelalterlichen Befestigungen, die das heutige [[Schloss der Herzöge von Bar|Schloss]] umgaben, ausgeführt in [[Buckelquader]]n, das westlichste Vorkommen staufischer Burgenarchitektur in Lothringen&lt;br /&gt;
* [[Hôtel de Florainville]]&lt;br /&gt;
* [[Hôtel de la Bessière]]&lt;br /&gt;
* [[Hôtel de l’Escale]]&lt;br /&gt;
* [[Hôtel de Marne]]&lt;br /&gt;
* [[Hôtel de Radouan]]&lt;br /&gt;
* [[Hôtel de Salm (Bar-le-Duc)|Hôtel de Salm]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rue des Ducs&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;La Place Saint-Pierre&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Synagoge (Bar-le-Duc)|Synagoge]], erbaut 1870/71 (Monument historique)&lt;br /&gt;
* das [[Denkmal für Pierre und Ernest Michaux]] erinnert an die Erfinder des Velozipeds&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Bar-le-Duc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Bar-le-Duc ist Standort einer der letzten [[Wollspinnerei|Wollspinnereien]] Frankreichs. Das Unternehmen wird als [[Genossenschaft|genossenschaftliches]] [[Mitarbeiterunternehmen]] fortgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.arte.tv/de/videos/121276-006-A/re-wenn-arbeiter-chefs-werden/ |titel=Re: Wenn Arbeiter Chefs werden - Die ganze Doku {{!}} ARTE |sprache=de |abruf=2025-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bergeredefrance.fr/ |titel=Bergère de France : achat de laine en ligne, tricot, crochet - Bergère de France |abruf=2025-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gare de bar le duc10.JPG|mini|[[Hochgeschwindigkeitszug]] des Typs [[TGV#TGV Réseau|TGV Réseau]] im Bahnhof Bar-le-Duc (2009)]]&lt;br /&gt;
Bar-le-Duc hat einen am 27. Mai 1851 eröffneten [[Bahnhof]] an der [[Bahnstrecke Paris–Strasbourg]], die vom [[Paris]]er Bahnhof [[Bahnhof Paris-Est|Embarcardère de Strasbourg]] her die Stadt erreichte. Gebaut und betrieben wurde die Strecke von der [[Compagnie du chemin de fer de Paris à Strasbourg]], die 1854 in die [[Chemins de fer de l’Est|Compagnie des Chemins de fer de l’Est]] überging. Am 15.&amp;amp;nbsp;November 1851 wurde sie bis [[Commercy]] verlängert, ab dem 12.&amp;amp;nbsp;August 1852 konnten die Züge bis [[Straßburg]] fahren. Der erste elektrisch betriebene Zug verkehrte am 27.&amp;amp;nbsp;April 1959. Nach der Eröffnung der [[Schnellfahrstrecke]] [[LGV Est européenne]] im Jahr 2007 halten in Bar-le-Duc nur noch wenige [[Schienenpersonenfernverkehr|Fernzüge]]; die Regionalzüge gehören seit 2016 zum [[TER Grand Est]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1824 begann im Zentrum der Stadt die [[Nationalstraße (Frankreich)|Nationalstraße]] [[Route nationale 66|N 66]] von Bar-le-Duc nach [[Saint-Louis (Haut-Rhin)|Saint-Louis]]. Deren Abschnitt bis [[Ligny-en-Barrois]] wurde 1978 zur [[Route nationale 135|N&amp;amp;nbsp;135]] umgezeichnet. 1923 wurde die von Bar-le-Duc nach [[Verdun]] führende [[Voie Sacrée]] (heutige [[Route départementale|Departementsstraße]] D&amp;amp;nbsp;1916) ohne eigene Nummer in das Netz der Nationalstraßen aufgenommen. Die [[Route nationale 394|N&amp;amp;nbsp;394]] (1973 zur D&amp;amp;nbsp;994 abgestuft) endete in, die [[Route nationale 401|N&amp;amp;nbsp;401]] (heute: D&amp;amp;nbsp;635) führte durch Bar-le-Duc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Autobahn ist die nördlich verlaufende [[Autoroute A 4]] von Paris nach Straßburg. Im Süden von Bar-le-Duc ist in derselben Relation die [[Route nationale 4|N&amp;amp;nbsp;4]] ebenfalls autobahnähnlich ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulinarische Spezialitäten ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La Duchesse&amp;#039;&amp;#039;, transparente Johannisbeerkonfitüre, deren Beeren mit der Gänsefeder entkernt werden,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Guides Gallimard |Titel=Lorraine |Verlag=Gallimard |Ort=Paris |Datum=2002 |ISBN=2-7424-0908-4 |Seiten=66 |Sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auch als &amp;#039;&amp;#039;Kaviar von Bar&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Ducale&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Le Renaissance&amp;#039;&amp;#039;, Schokoladenspezialitäten&lt;br /&gt;
* Johannisbeer- und Rhabarberweine&lt;br /&gt;
* Biere aus Kleinbrauereien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rémy-Isidore Exelmans.jpg|mini|hochkant|Rémy-Isidore Exelmans 1852]]&lt;br /&gt;
* [[Anton II. (Lothringen)|Anton der Gute]] (1489–1544), Herzog von Lothringen&lt;br /&gt;
* [[Augustin Marlorat]] (1506–1562), Reformator und Märtyrer&lt;br /&gt;
* [[Marie de Guise]] (1515–1560), als zweite Ehefrau des verwitweten Jakob&amp;amp;nbsp;V. Königin von Schottland und Mutter von Maria Stuart&lt;br /&gt;
* [[François de Lorraine, duc de Guise]] (1519–1563), Feldherr und Staatsmann&lt;br /&gt;
* [[Nicolas de Lorraine, duc de Mercœur]] (1524–1577), Herzog von Mercœur&lt;br /&gt;
* [[Jean Errard de Bar-le-Duc]] (1554–1610), Vater der französischen Festungsbaukunst&lt;br /&gt;
* [[Jean Leurechon]] (1591–1670), Mathematiker und Jesuit&lt;br /&gt;
* [[Jean-Henri d’Anglebert]] (1629–1691), Komponist, Cembalist und Organist&lt;br /&gt;
* [[Karl von Lothringen-Commercy]] (1661–1702), kaiserlicher Feldmarschall&lt;br /&gt;
* [[Pierre Parisot]] (1703–1769), Missionar, Priester des Kapuzinerordens&lt;br /&gt;
* [[Nicolas-Charles Oudinot]] (1767–1847), Marschall von Frankreich&lt;br /&gt;
* [[Rémy-Isidore Exelmans]] (1775–1852), Marschall von Frankreich&lt;br /&gt;
* [[Pierre-Charles Robert]] (Bar-le-Duc 1812–1887 Paris), Numismatiker&lt;br /&gt;
* [[Edmond Laguerre]] (1834–1886), Mathematiker&lt;br /&gt;
* [[Jules Develle]] (1845–1919), Politiker in der Zeit der Dritten Republik&lt;br /&gt;
* [[Raymond Poincaré]] (1860–1934), Staatsmann und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Pierre de Bréville]] (1861–1949), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Jules-Henri Desfourneaux]] (1877–1951), Scharfrichter&lt;br /&gt;
* [[Gustave Lefebvre]] (1879–1957), Ägyptologe und Altphilologe&lt;br /&gt;
* [[Marcel Ulrich]] (1880–1933), Ingenieur und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Ernest Wickersheimer]] (1880–1965), Arzt, Medizinhistoriker und Bibliothekar&lt;br /&gt;
* [[Henri Stalter]] (1884–1970), Autorennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Guy Camus (Biologe)|Guy Camus]] (1921–2006), Biologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Magali Faure]] (* 1972), Bahnradsportlerin&lt;br /&gt;
* [[Johann Grégoire]] (* 1972), Freestyle-Skier&lt;br /&gt;
* [[Anaïs Delva]] (* 1986), Sängerin, Musicaldarstellerin und Synchronsprecherin&lt;br /&gt;
* [[Benjamin Compaoré]] (* 1987), Dreispringer&lt;br /&gt;
* [[Aurore Fleury]] (* 1993), Mittelstreckenläuferin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes de la Meuse.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 1, Paris 1999, ISBN 2-84234-074-4, S. 71–128.&lt;br /&gt;
* {{LexMA|1|1429|1430|Bar(-le-Duc), Schlacht bei|[[Karl Ferdinand Werner]]}}&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Barleduc |Band=5 |Seite=7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.barleduc.fr/ Webpräsenz der Stadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bar-le-Duc&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] (französisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Bar-le-Duc}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4080265-6|LCCN=n83317531|VIAF=138419570}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bar-le-Duc| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präfektur in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
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