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	<title>Baptist von Stephan - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:02:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pessottino: clean up, replaced: General der Infanterie (Dienstgrad) → General der Infanterie mit AWB</title>
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		<updated>2024-08-31T20:00:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;clean up, replaced: General der Infanterie (Dienstgrad) → General der Infanterie mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baptist Stephan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1869 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ritter von Stephan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. November]] [[1808]] in [[Schwarzhofen]]; † [[29. August]] [[1875]] in [[Schlehdorf]]) war ein [[Königreich Bayern|bayerischer]] [[General der Infanterie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des [[Geodät|Geometers]] Johann Baptist Stephan und dessen Ehefrau Maria Anna, geborene Bauriedl. Stephan selbst blieb unverheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Stephan trat am 9. Juli 1824 als Freiwilliggemeiner in das [[Königlich Bayerisches 7. Infanterie-Regiment „Prinz Leopold“|7. Infanterie-Regiment „vacant Löwenstein“]] der [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]] ein und wurde am 1. November 1824 zum [[Vizekorporal]] sowie am 1. Januar 1825 zum [[Korporal]] befördert. Am 13. August 1831 zum [[Fahnenjunker|Junker]] (etwa [[Oberfähnrich]]) im [[Königlich Bayerisches 11. Infanterie-Regiment „von der Tann“|11. Infanterie-Regiment „vacant Kinkel“]] ernannt, wurde Stephan am 27. Juni 1832 zum [[Leutnant|Unterleutnant]] im 7. Infanterie-Regiment befördert. Am 18. Juli wechselte er durch einen Tausch zum [[Königlich Bayerisches 3. Infanterie-Regiment „Prinz Karl von Bayern“|3. Infanterie-Regiment „Prinz Karl“]]. Ab dem 18. Juni 1833 wurde Stephan zur Aufstellung des in [[Königreich Griechenland|griechischen]] Diensten bestimmten Truppenkorps abkommandiert und deshalb mit dem 21. Juli 1833 aus Militärdienst entlassen. Er trat daraufhin als [[Oberleutnant]] in die [[Griechisches Heer|Griechische Armee]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf sein Gesuch hin wurde er 1837 aus griechischen Diensten entlassen und nach Rückkehr am 20. August 1837 als Unterleutnant im 11. Infanterie-Regiment „Delamotte“ der Bayerischen Armee wieder angestellt. Ab 23. September 1837 infolge eines Tausches beim [[Königlich Bayerisches 5. Infanterie-Regiment „Großherzog Ernst Ludwig von Hessen“|5. Infanterie-Regiment „Erbgroßherzog von Hessen“]] eingesetzt, wurde er am 30. März 1838 zum [[Königlich Bayerisches Infanterie-Leib-Regiment|Infanterie-Leib-Regiment]] versetzt. Am 25. Oktober 1842 wurde er beim 3. Infanterie-Regiment zum Oberleutnant befördert, am 4. Dezember 1842 zum [[Adjutant]]en des [[Generalmajor]]s und Brigadiers [[Friedrich von Greis|Friedrich Ritter von Greis]] ernannt und in dieser Funktion am 22. Mai 1842 zum Infanterie-Leib-Regiment versetzt. Am 31. Oktober 1845 erfolgte seine Versetzung zum [[Generalquartiermeister]]stab. Am 7. April 1847 als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] [[Charakter (Titel)|charakterisiert]], wurde Stephan am 31. März 1848 zum Hauptmann befördert und zugleich in das [[Bayerisches Kriegsministerium|Kriegsministerium]] versetzt. Am 21. Dezember 1848 wurde er als charakterisierter [[Major]] zum Adjutanten von Prinz [[Karl von Bayern]] ausgewählt. Als solcher am 30. Juni 1851 zum Major befördert, wurde er am 9. Oktober 1852 zum 3. Infanterie-Regiment „Prinz Karl“ versetzt, dort am 17. April 1853 zum [[Oberstleutnant]] sowie am 31. März 1855 zum [[Oberst]] im 3. Infanterie-Regiment „Prinz Karl“ befördert. Am 1. Januar 1860 erhielt er das Ritterkreuz I. Klasse des [[Orden vom Heiligen Michael (Bayern-Kurköln)|Verdienstordens vom Heiligen Michael]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 4. August 1861 zum Generalmajor befördert, übernahm er das Kommando über die [[2. Königlich Bayerische Infanterie-Brigade|2. Infanterie-Brigade]]. Während des [[Deutscher Krieg|Krieges gegen Preußen]] 1866 erhielt Stephan die vorübergehende Befehlsgewalt über die mobile 1. Infanterie-Division und nahm mit ihr an den Gefechten bei Nüdlingen (10. Juli 1866) und bei [[Gefechte bei Helmstadt|Helmstadt]] (25. Juli 1866) teil. Nach Beförderung zum [[Generalleutnant]] am 17. August 1866 wurde Stephan am 20. August 1866 das [[Großkomtur (Ordenskunde)|Großkomturkreuz]] des [[Militärverdienstorden (Bayern)|Militärverdienstordens]] verliehen. Am 29. August 1866 wurde er zum Generalkommandanten von [[Nürnberg]], am 8. Januar 1869 zum Kommandeur der [[1. Königlich Bayerische Division|1. Division]] ernannt. Am 29. Dezember 1869 wurde er mit dem Ritterkreuz des [[Verdienstorden der Bayerischen Krone|Verdienstordens der Bayerischen Krone]] geehrt, womit die [[Nobilitierung|Erhebung]] in den [[Deutscher Adel#Persönlicher Adel|persönlichen Adelsstand]] verbunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stephan nahm als Kommandeur der 1. Division/[[I. Königlich Bayerisches Armee-Korps|I. Armee-Korps]] 1870/71 am [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] teil und zeichnete sich besonders in den Schlachten bei [[Schlacht bei Wörth|Wörth]], [[Schlacht bei Sedan|Sedan]] und an der Loire aus. Für seine militärischen Verdienste in der Schlacht bei Wörth am 6. August 1870 wurde er bereits im Armeebefehl vom 30. August 1870 ausdrücklich gelobt und erhielt hierfür das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. Klasse sowie am 18. Oktober 1870 das [[Großkreuz]] des Militärverdienstordens verliehen. Zudem sprach sich das am 2. November 1870 unter dem Vorsitz des Generals der Infanterie und Kommandierenden Generals des [[II. Königlich Bayerisches Armee-Korps|II. Armee-Korps]] [[Jakob von Hartmann|Jakob Ritter von Hartmann]] abgehaltene Ordenskapitel einstimmig dafür aus, dass er wegen der vorzüglichen Führung seiner Division in der Schlacht bei Wörth für die Aufnahme in den Orden würdig sei. Mit Armeebefehl vom 15. November 1870 wurde er zum Ritter des [[Militär-Max-Joseph-Orden]]s ernannt. Außerdem erhielt er während des Feldzugs das Eiserne Kreuz I. Klasse sowie das großherzoglich mecklenburgische [[Militärverdienstkreuz (Mecklenburg)|Militärverdienstkreuz]] I. Klasse. Bei [[Gefecht bei Villepion|Villepon]] wurde er am 1. Dezember 1870 durch eine Chassepotkugel am Unterleib und durch einen Granatsplitter in der Brust so schwer verwundet, dass er das Kommando über die Division abgeben und nach Deutschland zurückgebracht werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. April 1873 wurde sein Abschiedsgesuch genehmigt und ihm wegen seiner langjährigen treuen Dienste der Charakter eines Generals der Infanterie verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Stephan wurden außer den oben genannten folgende Orden verliehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz]] des [[Erlöser-Orden]]s&lt;br /&gt;
* [[Komtur (Ordenskunde)|Komtur II. Klasse]] des [[Verdienstorden Philipps des Großmütigen|Verdienstordens Philipps des Großmütigen]]&lt;br /&gt;
* Ritterkreuz des [[Österreichisch-kaiserlicher Leopold-Orden|ö.k. Leopold-Ordens]]&lt;br /&gt;
* [[Roter Adlerorden]] II. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Russischer Orden der Heiligen Anna]] II. Klasse&lt;br /&gt;
* Komtur II. Klasse des [[Albrechts-Orden]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In seinem Testament vom 1. Dezember 1874 verfügte er mit einem Grundkapital von 20.000&amp;amp;nbsp;[[Gulden|fl.]] die Gründung einer Präbendenstiftung, die für solche Unteroffiziere der bayerischen Armee, welche die Kriegsschule oder eine ähnliche zur Ausbildung von Offizieren bestimmte militärische Einrichtung besuchen, vorgesehen war. Mit Allerhöchster Entschließung vom 12. Dezember 1875 wurde diese Stiftung als „Militärstiftung des Generals der Infanterie von Stephan“ allerhöchst bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Baptist Schrettinger: &amp;#039;&amp;#039;Der Königlich Bayerische Militär-Max-Joseph-Orden und seine Mitglieder.&amp;#039;&amp;#039; R. Oldenbourg, München 1882.&lt;br /&gt;
* [[Max Spindler]] (Hrsg.), Walter Schärl: &amp;#039;&amp;#039;Die Zusammensetzung der Bayerischen Beamtenschaft von 1806 bis 1918.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Michael Laßleben, Kallmünz/Opf. 1955, S. 269.&lt;br /&gt;
* {{ADB|36|83|85|Stephan, Baptist von|[[Bernhard von Poten]]|ADB:Stephan, Baptist von}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136081169|VIAF=80486119}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stephan, Baptist von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg|Stephan, Johann Baptist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Bayerischen Krone (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militär-Max-Joseph-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des ö.k. Leopold-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Erlöser-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens Philipps des Großmütigen (Komtur II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Komtur 2. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Heiligen Anna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter III. Klasse des Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Mecklenburgischen Militärverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1808]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stephan, Baptist von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stephan, Johann Baptist Ritter von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bayerischer General der Infanterie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. November 1808&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schwarzhofen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. August 1875&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schlehdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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