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	<title>Baptist Johann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T00:42:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Baptist_Johann&amp;diff=2203300&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J.-H. Janßen: /* Leben */ diverse kleinere Layoutanpassungen (warum einige Namen nach rechts wegkippen und andere geradestehen, erschließt sich einem nicht)</title>
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		<updated>2024-04-29T20:34:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; diverse kleinere Layoutanpassungen (warum einige Namen nach rechts wegkippen und andere geradestehen, erschließt sich einem nicht)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baptist Johann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. April]] [[1765]] in [[Steinach (Bad Bocklet)]] als &amp;#039;&amp;#039;Johannes Michael Johann&amp;#039;&amp;#039;; † [[26. September]] [[1826]] ebenda) war ein deutscher [[Augustinerorden|Augustiner]]-[[Pater]] (OSA) und Konstrukteur [[Astronomische Uhr|astronomischer Uhren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des Maurers Nikolaus Michael Johann und der Anna Heckel. Die Eltern scheinen erst nach Steinach eingewandert zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Die [[Pate]]n beider Söhne stammten aus [[Waldfenster]], weshalb die Vermutung erlaubt ist, dass mindestens ein Elternteil aus Waldfenster stammt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein älterer Bruder war der Augustinerpater [[Alexius Johann]] (1753–1826), eine Schwester hieß Salome. Die Eltern hatten als „geistliche Vatersleute“ häufig Augustiner-Eremiten aus [[Münnerstadt]] auf ihrer Wanderschaft ([[Terminei]]) zu Gast, hatten also beste Kontakte zum Orden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Baptist stand als Jüngerer wohl immer im Schatten seines bekannteren älteren Bruders Nikolaus Alexius, weshalb auch die Quellenlage dürftiger ist. Doch auch er war musikalisch begabt und betätigte sich wie sein Bruder als Konstrukteur astronomischer Uhren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 14-Jähriger kam Michael im Jahr 1779 – also zehn Jahre nach seinem älteren Bruder – ebenfalls an das vom Augustinerorden geleitete [[Johann-Philipp-von-Schönborn-Gymnasium (Münnerstadt)|Johann-Philipp-von-Schönborn-Gymnasium]] in Münnerstadt. Am 23. April 1780 wird er Mitglied der [[Gemeinschaft Christlichen Lebens|marianischen Kongregation]] (&amp;#039;&amp;#039;Congregatio Mariae Virginis de Consolatione&amp;#039;&amp;#039;). Nach seiner gymnasialen Ausbildung begann er am 26. November 1784 mit dem theologischen Studium an der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Universität Würzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend trat er als [[Novize]] in das Münnerstädter Augustiner-Kloster ein. Doch schon 1786 schickten ihn seine Oberen zu ihren Brüdern ins Kloster nach [[Speyer]], das wie jene in Münnerstadt und [[Mainz]] zur rheinisch-schwäbischen [[Ordensprovinz]] gehörte. Dort legte er am 21. Oktober 1786 das [[Ordensgelübde]] ab und wählte sich den Namen &amp;#039;&amp;#039;Johannes Baptista&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Liber Morutorum der Rheinisch-Schwäbischen Augustinerprovinz und der neuen deutschen Ordensprovinz 1650-1950&amp;#039;&amp;#039;, Seite 251, Nr. 654&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Folgejahr 1787 schickte man ihn zur Vervollständigung seiner theologischen Studien ins Kloster nach [[Uttenweiler]], wo er am 27. September 1789 die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] erhielt und er als [[Beichte|Beichtvater]], [[Prediger]] und [[Organist]] erwähnt ist. Fünf Jahre später (1794) wurde Baptist nach Mainz versetzt, wo auch sein Bruder inzwischen schon wieder als Gymnasialprofessor tätig war. Fortan sollten beide bis zu ihrem Lebensende zusammenbleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ruhestand und als Ex-Augustiner nahm sein Bruder Nikolaus Alexius am 1. Mai 1809 eine Anstellung als Pfarrer der Gemeinde St. Philippus und Jakobus in [[Heidesheim am Rhein]] an, wohin ihn Michael Johann als [[Vikar]] begleitete. Beide blieben bis ins Jahr 1821. Am 20. August 1821 bat Nikolaus das Bischöfliche [[Ordinariat (Behörde)|Generalvikariat]] um seine endgültige Pensionierung, die den beiden Brüdern dann am 15. Oktober 1821 genehmigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin zogen sie gemeinsam wieder nach Mainz ins Haus des mit ihnen befreundeten Mathematik-Professors [[Mathias Metternich]] in der Großen Pfaffengasse. Im [[Mainzer Dom]] waren dann beide als Vikare tätig. Fünf Jahre später starb der ältere Bruder am 28. Juli 1826. Dieser vererbte dem Jüngeren seine erste große Weltuhr mit der Maßgabe, diese nach eigenem Ableben der Stadt Mainz zu überlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heute wird diese erste große Uhr des Alexius Johann - inzwischen nicht mehr funktionsfähig - im [[Dom- und Diözesanmuseum (Mainz)]] verwahrt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nun allein, verlebte Michael Johann ab Mitte August, anscheinend bereits krank, die letzten ihm verbleibenden Tage in seinem Geburtsort Steinach, wohnte bei der Witwe Neugebauer, da das elterliche Anwesen nicht mehr in Familienbesitz war, und wurde von ihr gepflegt. Doch schon am 26. September desselben Jahres 1826 verstarb er – fast auf den Tag genau nur zwei Monate nach seinem älteren Bruder. Der [[Amtsarzt]] ließ in der Kirchenmatrikel vermerken: „Pater Johannes Michael Johann, pensionierter Augustiner und Dom-Vikar zu Mainz, Steinach Nr. 4, ledig, [[Zystitis|Blasenentzündung]] - Dr. Schmitt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbematrikel der Pfarrei St. Nikolaus, Steinach, Seite 64f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beerdigung war am 2. Oktober auf dem alten Steinacher Friedhof um die Pfarrkirche St. Nikolaus. Nur zwei Tage vor seinem Tod, am 24. September, hatte Johann sein [[Testament]] verfasst, das der Ortsvorsteher an das [[Königreich Bayern|Königlich Bayerische]] [[Landgericht Münnerstadt]] weitergab. Die Testamentseröffnung wurde auf den 3. Oktober 1826 festgesetzt. Hierin verfügte er im Sinne seines Bruders: „4. Die große astronomische Uhr soll das bischöfliche Seminar in Mainz erhalten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Uhrmacher ===&lt;br /&gt;
Spätestens in seinen Jahren in Mainz eignete sich Baptist Johann [[autodidakt]]isch umfangreiche Kenntnisse in Mathematik und Kosmologie sowie als Mechaniker und Techniker an, um – ebenfalls wie sein Bruder – als sogenannter „[[Priestermechaniker]]“ mehrere astronomische Uhren zu konstruieren. Heute sind – nach Feststellung [[Jürgen Abeler]]s – sechs von Baptist konstruierte Wanduhren im [[Empire (Stilrichtung)|Empire-Stil]] mit der Kennzeichnung &amp;#039;&amp;#039;Jean Baptiste Johann à Mayence&amp;#039;&amp;#039; bekannt, wovon in den 1970er Jahren noch mindestens vier in Privatbesitz nachgewiesen werden konnten. Eine befand sich in Besitz des Mainzer [[Musikverleger]]s [[Ludwig Strecker der Ältere|Ludwig Strecker sen.]] (1853–1943). Eine andere gehörte dem Bistumsarchivar [[Franz Falk]] (1840–1909), eine dritte dem [[Konservator]] der [[Landesmuseum Mainz|Mainzer Gemäldegalerie]], Dr. phil. Rudolf Busch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine vierte astronomische [[Pendeluhr]], ursprünglich im Besitz des Mainzer Bischofs [[Johann Jakob Humann]] (1771–1834), schrieb Abeler: „Sie übertrifft die anderen Uhren in ihrer Indikation, da sie außer Stunde, Minute und Sekunde, den ewigen Kalender mit Datum und Monat, auch den Sonnenauf- und -untergang im Laufe des Jahres, den [[Mondbahn|Mondlauf]], das Frühlings- und Herbst-[[Äquinoktium|Aequinoktium]], sowie das Sommer- und Winter-[[Sonnenwende|Solstitium]] angibt.“ Zwei der sechs Uhren befinden sich heute in Abelers [[Wuppertaler Uhrenmuseum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Heinz Gauly]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Brüder Johann aus Steinach&amp;#039;&amp;#039;, Seite 18, Verlag Sendner &amp;amp; Neubauer, Bad Neustadt (Saale) 2010&lt;br /&gt;
*[[Jürgen Abeler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gebrüder Johann, Augustiner-Mönche und Uhrmacher&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, 69. Jahrgang (1974), Seite 197f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|131823019}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131823019|VIAF=52832368|LCCN=n/2012/051964}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Johann, Baptist}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augustiner-Eremit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uhrmacher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mainzer Dom)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ingelheim am Rhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1765]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1826]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Johann, Baptist&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Johann, Johannes Michael; Pater Baptist&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ordensgeistlicher und Uhrmacher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. April 1765&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Steinach (Bad Bocklet)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. September 1826&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Steinach (Bad Bocklet)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J.-H. Janßen</name></author>
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