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	<title>Banzendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T21:09:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Banzendorf&amp;diff=2878011&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Ortsbild */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2026-04-15T07:20:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ortsbild: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lindow (Mark)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/01/04/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/00/02/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 61&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 10.7&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.amt-lindow-mark.de/ris/ti-lindow-1/listen/Akte_D0E09CE51842AF349DB420BAD6B9244F.pdf |titel=Statistische Angaben der amtsangehörigen Gemeinden |format=PDF |abruf=2023-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 173&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2001-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2001-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 16835&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033933&lt;br /&gt;
| Bild                   = Dorfkirche Banzendorf 2024 ESE.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Dorfkirche Banzendorf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Banzendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Lindow (Mark)]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120685804280-lindow-mark Banzendorf als Ortsteil von Lindow(Mark) im Kommunalverzeichnis Brandenburg]&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Landkreis Ostprignitz-Ruppin]] im Land [[Brandenburg]]. Hier lebten im Jahre 2001 173 Einwohner. Der Ort ist eingebettet in eine kuppige Feldflur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wird vom 13. Meridian östlicher Länge durchschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Banzendorf liegt sieben Kilometer nördlich von Lindow (Mark). Die Gegend um Banzendorf ist hügelig, im Südwesten befindet sich die Dierberger Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Banzendorf gehörte zum Herrschaftsbereich des Klosters Lindow. Die Ortschaft wird das erste Mal im Jahre 1365 erwähnt. Der Ortsname geht in seiner Grundform auf eine slawisch-deutsche Mischung zurück, was eine Entstehungszeit im späten 12. Jahrhundert oder im 13. Jahrhundert vermuten lässt. Der damalige Name war „casa Banzendorp“. Um 1490 gehörte Banzendorf zur im Kern [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbaren]] [[Herrschaft Ruppin]] der Grafen von [[Lindow-Ruppin]]. Banzendorf gehörte vor 1541 zum [[Kloster Lindow]]. Von 1541 bis 1764 gehörte Banzendorf zum [[Amt Lindow (Mark)]], von 1764 bis 1872 zum Amt Alt Ruppin. Ab 1992 gehörte die Gemeinde zum Amt Lindow (Mark), bis sie 2003 ein Ortsteil von Lindow (Mark) wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1574 waren neben einem Schulzen neun Zweihüfner, sieben Eihüfner und sieben Kossäten ansässig. Diese Anzahl war etwa konstant bis zum Dreißigjährigen Krieg. Banzendorf war insgesamt mit 29 Hufen sowie zwei Pfarrhufen ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] traten in Banzendorf große Schäden auf, so waren 1652 von 25 Höfen 13 [[Wüstung|wüst]], 1687 waren es immer noch zehn. Im Jahre 1665 brannte ein Großteil des Ortes neben der Pfarre ab. Erst mit dem beginnenden 18. Jahrhundert stabilisierte sich die Lage. 1757 waren neben einem Lehnschulzen zwölf Zweihüfner, ein Halbbauer, fünf Kossäten sowie jeweils ein Schmied, Kuhhirt, Schäfer, Stuthirt, Unterförster, Laufschmied, Stumpfweber, zwei Leineweber und ein Braukrug ansässig. Zu einem starken Wachstum kam es im 19. Jahrhundert. Zählte man 1805 242 Einwohner, so stieg deren Zahl bis 1840 auf 318 und 39 Häuser. 1858 lebten bereits 405 Einwohner im Dorf. Für 1860 sind neben 54 Wohngebäuden 90 Wirtschaftsgebäude zwei Ziegeleien und eine Gtereidemühle nachgewiesen. Eine Windmühle stand nördlich außerhalb des Ortes. Bis 1895 sank dann die Einwohnerzahl wieder und blieb in der Größe etwa bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. 1953 wurde die [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] Typ I mit fünf Mitgliedern gegründet, im Jahre 1960 bestand auch eine LPG Typ III mit 47 Mitgliedern. Der LPG Typ I gehörten 51 Bauern an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsbild ==&lt;br /&gt;
Für die Ortslage von Banzendorf ist charakteristisch, dass sie deutlich einen nördlichen und einen südlichen Siedlungsbereich aufweist. Im nördlichen Teil bildet die hinter der Bauflucht zurückliegende Dorfkirche das markanteste Gebäude. Nördlich des Eingangs zum Kirchhof befindet sich ein schlichtes Kriegerdenkmal mit einer symmetrisch angeordneten Baumpflanzung. Sie besteht aus je zwei Eichen und einer Linde. In diesem Bereich ist die Bebauung geprägt von locker aneinander gereihten zum Teil recht stattlichen Gehöften aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das geschlossen wirkende Ortsbild ist durch den Wechsel von traufständigen, eingeschossigen Wohnhäusern und rechtwinklig dazu angeordneten giebelständigen Wirtschaftshäusern bestimmt. Zusätzlich beleben Krüppelwalmdächer einzelner Wohnhäuser das Ortsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Übergang zwischen dem älteren Dorfteil im Norden und der südlichen Dorferweiterung befindet sich eine mit Pappelreihen aus den 1980er Jahren aufgeforstete Senke. Den südlichen Dorfteil prägt eine einheitliche Bebauung mit kleinen Gehöften aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert mit Doppelwohnhäusern und Vorgärten. Am südwestlichen Ortseingang befinden sich bauliche Zeugnisse der 1930er Jahre. Am nördlichen Ortsende sind LPG-Bauten erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrike Schwarz und Matthias Metzler |Titel=Denkmale in Brandenburg, Landkreis Ostprignitz-Ruppin |Hrsg=Im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum |Sammelwerk=Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland |Band=13.1 |Auflage=1 |Verlag=Wernersche Verlagsgesellschaft |Ort=Worms am Rhein |Datum=2003 |ISBN=3-88462-191-2 |Seiten=179, 180}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfkirche ==&lt;br /&gt;
In Banzendorf gibt es zwei Baudenkmale, die [[Dorfkirche Banzendorf]] und die [[Grabstätte Degebrodt]] auf dem Friedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle Denkmalliste Brandenburg|OPR}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dorfkirche: Die Dorfkirche wurde wahrscheinlich 1640 erbaut, das Jahr steht auf der Wetterfahne. Die Kirche ersetzte einen Vorgängerbau, von dem aber nichts bekannt ist. Es ist eine Saalkirche mit Satteldach. Der Turm aus dem 17. Jahrhundert wurde 1971 abgetragen. Im Inneren befindet sich ein Kanzelaltar aus dem Jahr 1718. Die Orgel wurde 1889 von [[Albert Hollenbach]] erbaut, es gibt Quellen, die [[Friedrich Hermann Lütkemüller|Lütkemüller]] als Orgelbauer angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grabstätte Degebrodt: Die Grabstätte entstand nach 1912. Sie befindet sich östlich der Kirche auf dem Kirchhof. Um die Grabstätte befindet sich ein Eisengitter im [[Jugendstil]]. Gegenüber dem Eingangstor befinden sich drei Gedenktafeln für Wilhelm, Friedrich und Fridericke Degebrodt. Die Degebrodt gehörten zu den wohlhabenden Landbesitzern in Banzendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Teil 2: Gemeinde Fehrbellin, Amt Lindow (Mark) und Stadt Rheinsberg, Ulrike Schwarz und Matthias Metzler und andere, Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, 2003, ISBN 3-88462-191-2, Seite 179–183.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Banzendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Lindow (Mark)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lindow (Mark))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ostprignitz-Ruppin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ostprignitz-Ruppin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1365]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2001]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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