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	<title>Banschaft Donau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-05-20T15:54:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Danube banovina.png|mini|Die Banschaft Donau]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Donau-Banschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Serbokroatische Sprache|serbokroat.]] &amp;#039;&amp;#039;Dunavska banovina&amp;#039;&amp;#039;, [[Kyrillisches Alphabet|kyrill.]] Дунавска бановина) war eine der neun [[Ban#Jugoslawien|Banschaften]] des [[Jugoslawien|Königreichs Jugoslawien]], welche am 3. Oktober 1929 gebildet wurden. Die Hauptstadt war [[Novi Sad]]. Die Banschaft umfasste die heutige [[Vojvodina]], den zentralen Teil der [[Šumadija]], sowie die [[Gespanschaft Osijek-Baranja|Baranja]] im heutigen [[Kroatien]]. Ihren Namen bekam die Banschaft nach der [[Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet der Banschaft Donau betrug etwa 31.479 km². Die wichtigsten Städte waren Novi Sad, [[Kragujevac]], [[Subotica]], [[Zrenjanin]] (damals &amp;#039;&amp;#039;Petrovgrad&amp;#039;&amp;#039; nach [[Peter I. (Jugoslawien)|Peter I.]]), [[Požarevac]], [[Smederevo]], [[Sombor]], [[Kikinda]] u.&amp;amp;nbsp;a. Inmitten der Banschaft befand sich die jugoslawische Hauptstadt [[Belgrad]], die als eigenständige [[Präfektur]] gegliedert war und nicht zur Banschaft gehörte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Nach der Volkszählung von 1931 hatte die Banschaft Donau eine Bevölkerung von 2,387.295 Menschen. Jugoslawen [[Serbisch-orthodoxe Kirche|orthodoxen]] Glaubens bildeten 54,9 % der Bevölkerung, Jugoslawen [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Glaubens 35,3 % und Jugoslawen [[Protestantismus|protestantischen]] Glaubens 7,9 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß ihrer Muttersprache (im Kgr. Jugoslawien wurden Volkszählungen nicht nach Nationalitäten geführt, sondern nach der Sprache; es wurden [[Serben]], [[Kroaten]] und [[Bosniaken]] in die [[serbokroatische Sprache]] zusammengefasst) machten Jugoslawen mit serbokroatischer Muttersprache, also Serben und Kroaten, 56,9 %, [[Magyaren|Ungarn]] 18,2 % und [[Banater Schwaben|Deutsche]] 16,3 % der Bevölkerung aus. Der Rest verteilte sich auf [[Slowaken]], [[Rumänen]], [[Russinen|Ruthenen]], [[Roma]] und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Banschaft Donau galt als die wichtigste Banschaft des Königreichs Jugoslawien. Sie umfasste mit der Vojvodina nicht nur die „Kornkammer“ Jugoslawiens, sondern auch die zentralen Gebiete des nördlichen Zentralserbiens mit wichtigen Erz- und Waffenschmieden. So etwa befanden sich vier der fünf Flugzeugindustrien des Königreichs Jugoslawien wie [[Ikarbus|Ikarus]] oder [[Rogožarski]], oder die einzige Automobilindustrie, das spätere [[Zastava]], in der Banschaft Donau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Banschaft Donau entstand 1929 mit der Reorganisation des jugoslawischen Staates vom Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen in das Königreich Jugoslawien unter [[Alexander I. (Jugoslawien)|Alexander I.]] Ursprünglich war gedacht, die Banschaft Donau in dem Gebiet der heutigen Vojvodina und der Baranja zu bilden. Da jedoch in diesem Gebiet die Serben zwar mit knapp 40 % die größte Volksgruppe bildeten (nach der Volkszählung 1923 ca. 32 %, nach der von 1931 ca. 38 %), aber nicht die absolute Bevölkerungsmehrheit besaßen, wurde die Banschaft Donau auf die Šumadija ausgedehnt, womit sich ein serbischer Bevölkerungsanteil von ca. 50 % ergab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungsvielfalt in der Banschaft förderte einerseits einen regen kulturellen Austausch; andererseits war sie ebenso das Ziel verschiedener nationalistischer Kräfte, so der [[Vertragsrevisionismus|Revisionsforderungen]] der Ungarn, Ansprüche nationalistischer Kroaten auf [[Okrug Srem|Syrmien]] und die [[Batschka|Bačka]] (bei Syrmien wurde die Zugehörigkeit zum [[Königreich Kroatien und Slawonien|Kgr. Kroatien-Slawonien]] bis 1918 argumentiert, bei der Bačka wiederum mit dem römisch-katholischen Glauben), nationalistischer Rumänen auf das [[Banat]] (als Teil eines Großrumäniens), wie auch nationalistischer Serben (die die hegemoniale Stellung der Serben zu verteidigten suchten). Mit dem Erstarken des Hitler-Regimes wuchs auch der NS-Einfluss unter den Banaterdeutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gründung der [[Kroatische Banschaft|kroatischen Banschaft]] 1939 fielen kleinere Gebiete mit [[Šid]] und [[Ilok]] im Westen an die neue Banschaft. Nach dem Angriff des Hitler-Regimes auf das Königreich Jugoslawien und der Kapitulation Jugoslawiens 1941 wurde die Banschaft Donau aufgelöst. Syrmien wurde dem [[Ustascha|Ustascha-Staat]] und die Bačka mit Novi Sad dem Ungarn Horthy&amp;#039;s zugeschlagen. Der südliche, d.&amp;amp;nbsp;h. zentralserbische Teil kam an das [[Serbien im Zweiten Weltkrieg|Protektorat Serbien]]. Der Banat kam nominell zu Serbien, verblieb aber unter direkter Verwaltung des Hitler-Regimes. Nach dem Krieg wurde im kommunistischen Jugoslawien die [[Sozialistische Republik Serbien|Volksrepublik Serbien]] mit der autonomen Provinz Vojvodina gegründet und als föderale Teilrepublik gebildet, die Banschaft Donau wurde nicht erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://terkepek.adatbank.transindex.ro/kepek/netre/178.gif Mappe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Banschaften (Jugoslawien)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Banschaft (Jugoslawien)|Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kroatische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Serbien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungarische Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1929|Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1941]]&lt;/div&gt;</summary>
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