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	<title>Bannock - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;T. Wirbitzki: Link auf Weiterleitung aufgelöst, s. Diskussion:Liste indigener Völker Nordamerikas</title>
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		<updated>2024-12-09T20:58:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Weiterleitung aufgelöst, s. &lt;a href=&quot;/index.php?title=Diskussion:Liste_indigener_V%C3%B6lker_Nordamerikas&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Diskussion:Liste indigener Völker Nordamerikas (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion:Liste indigener Völker Nordamerikas&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|1=beschreibt den Indianerstamm. Zum Fladenbrot siehe [[Bannockbrot]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bannock01.png|mini|hochkant=1.8|Ehemaliges Stammesgebiet der Bannock und heutiges Reservat in Idaho]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bannock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Banate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind ein [[Indianer]]-[[Volksstamm|Stamm]] aus dem [[Shoshone (Sprache)|Shoshone]]-Zweig der [[Uto-Aztekische Sprachen|uto-aztekischen]] Sprachfamilie. Sie sprechen denselben Dialekt wie die [[Nördliche Paiute]], von denen sie sich abgespalten haben. Sie selbst bezeichneten sich als &amp;#039;&amp;#039;Nimi Pan a&amp;#039;kwati&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bana&amp;#039;kwut&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Panaiti&amp;#039;&amp;#039; („Wasser-Volk“). Die benachbarten Shoshone bezeichneten die Bannock ebenfalls als Panaiti.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Bannock lebten mit ihren Unterstämmen, den Shohopanaiti („Cottonwood-Bannock“&amp;amp;nbsp;– Baumwollbaum-Bannock oder auch Pappel-Bannock), Yambadika (Yap-Wurzel-Esser), Waradika (Roggen-Grassamen-Esser), Penointikara (Honig-Esser) und Kutshundika (Büffel-Esser), in der [[Snake River Plain]] im Süden des heutigen US-Bundesstaates [[Idaho]], sowie in angrenzenden Teilen West-[[Wyoming]]s, Ost-[[Montana]]s und im östlichen [[Oregon]]. Dasselbe Territorium bewohnten die [[Nördliche Shoshone|Nördlichen Shoshone]], die kulturell beinahe identisch waren. Durch die starke Verbindung der beiden Völker entwickelte sich auch eine sehr ähnliche Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fühlten sich den ihnen benachbarten Stämmen kulturell und besonders im Krieg überlegen und waren daher bei den Weißen manchmal auch als &amp;#039;&amp;#039;Räuber-Indianer&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kultur der Bannock ähnelte stark den Plainskulturen. Saisonale Wanderungen im Sommer führten sie nach Westen zu den Shoshonefällen, um Lachs zu fangen, Kleinwild zu jagen und Beeren zu sammeln, und im Herbst nach Nordosten in das Yellowstonegebiet in Wyoming und Montana zur Büffeljagd. Die Jagd auf [[Amerikanischer Bison|Büffel]] erforderte eine gute Zusammenarbeit mit den Shoshone, mit denen sie in den gefürchteten [[Blackfoot]] einen gemeinsamen Feind teilten, der die Büffeljagdgründe in Montana kontrollierte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bannock.jpg|mini|Bannock]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1853 dezimierte eine [[Pocken]]-Epidemie die Bannock. 1867 wurden sie von der US-amerikanischen Armee geschlagen und 1869 in das [[Indianerreservat|Reservat]] [[Fort Hall Reservation|Fort Hall]] in Idaho umgesiedelt, aus der sie aber aufgrund der hohen Sterblichkeit bald wieder in die [[Rocky Mountains]] auszogen. Die Bannock waren nicht zahlreich, wahrscheinlich erreichten sie niemals mehr als 2.000 Stammesangehörige, aber sie hatten beträchtlichen Einfluss auf ihre friedlicheren Nachbarn, die sie zu Aufständen und Überfällen gegen die Weißen aufstachelten. Hunger, Frustration über das Verschwinden der Büffel und die unsensible Reservatspolitik der U.S. Regierung führte 1878 zum [[Bannock-Krieg]], der mit einem [[Massaker]] an 140 Bannock-Männern, -Frauen und -Kindern bei Charles Ford in Wyoming beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigenständige Kultur der Bannock überlebte die Einschränkungen durch das Reservatsleben nicht. Um 1900 gab es nur noch etwa 500 Bannock, von denen viele mit Shoshone verheiratet waren. Heute leben die Bannock wieder zusammen mit den Nördlichen Shoshone in der Fort Hall Reservation. Von ca. 6.000 Bannock sprachen 1999 noch 1.631 ihre Muttersprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Wiederbelebung der Kultur wurde den Bewohnern der Reservation 2006 das Recht zugesprochen, nördlich des Yellowstone-Nationalparks in Teilen der [[Absaroka-Beartooth Wilderness]] wieder Büffel zu jagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sean Reichard: &amp;#039;&amp;#039;Crow Tribe Wants to Join Tribal Hunts of Yellowstone Bison.&amp;#039;&amp;#039; Artikel auf yellowstoneinsider.com, 16. Februar 2018, abgerufen am 18. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste indigener Völker Nordamerikas]]&lt;br /&gt;
* [[Bannockbrot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* John R. Swanton: &amp;#039;&amp;#039;The Indian Tribes of North America&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Smithsonian Institution, Bureau of American Ethnology, Bulletin.&amp;#039;&amp;#039; 145). Smithsonian Inst. Press, Washington DC 1969, ISBN 0-87474-092-4.&lt;br /&gt;
* Warren L. D&amp;#039;Azevedo: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbook of North American Indians]]&amp;#039;&amp;#039;. Volume 11: &amp;#039;&amp;#039;Great Basin&amp;#039;&amp;#039;. Smithsonian Institution, Washington DC 1986, ISBN 0-16-004581-9.&lt;br /&gt;
* Gregory E. Smoak: &amp;#039;&amp;#039;Ghost Dances and Identity. Prophetic Religion and American Indian Ethnogenesis in the Nineteenth Century&amp;#039;&amp;#039;. University of California Press, Berkeley CA u. a. 2006, ISBN 0-520-24658-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sbtribes.com/ Website der Shoshone-Bannock-Stämme] (engl.)&lt;br /&gt;
* [http://www.trailtribes.org/lemhi/home.htm Nördliche Shoshone und Bannock] (engl.){{Toter Link|date=2024-05-31|url=http://www.trailtribes.org/lemhi/home.htm}}&lt;br /&gt;
* [https://accessgenealogy.com/idaho/bannock-tribe.htm Geschichte der Bannock] (engl.)&lt;br /&gt;
* [http://www.accessgenealogy.com/native/tribes/shoshoni/bannockindianhist.htm Geschichte der Shoshone und Bannock] (engl.)&lt;br /&gt;
* David Dominick: {{Webarchiv | url= http://www.windriverhistory.org/exhibits/sheepeaters/Resources/Dominick.pdf | wayback= 20120302214504 | text=&amp;#039;&amp;#039;Die Sheepeaters.&amp;#039;&amp;#039;}}, S. 10. (engl.)&lt;br /&gt;
* [http://www.scribd.com/doc/19241090/The-Sheep-Eater-Myth-of-NW-Wyoming-by-Susan-S-Hughes Die Sheep-Eater] (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indianerstamm in Idaho]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indianerstamm in Montana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indianerstamm in Oregon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indianerstamm in Wyoming]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturareal Großes Becken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;T. Wirbitzki</name></author>
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